>> VFB KLETTWITZ 1913 - 1. MANNSCHAFT 2016/17:

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* SPIELER DES JAHRES 2016/17 * Benito Nolte

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Im Rahmen der Saisoneröffnung des VfB Klettwitz 1913 wurde traditionell auch wieder der "Spieler des Jahres" geehrt.

Benito Nolte war in der abgelaufenen Kreisliga-Spielzeit erneut einer der auffälligsten Akteure im lila-weißen Trikot und erhielt bei der Umfrage rund ein Viertel aller Stimmen. Damit konnte sich der quirlige Mittelfeldspieler nach 2014/15 bereits zum zweiten Mal über diesen begehrten Titel freuen. Auf den nachfolgenden Plätzen landeten Marcel Kromer und Marius Konczak, die die Wahl in der Vergangenheit ebenfalls schon einmal für sich entscheiden konnten.

Insgesamt wurden bei der diesjährigen Wahl immerhin 58 Stimmen abgegeben, die sich auf 17 unterschiedliche Spieler verteilten.

>> KREISLIGA OST: SAISONRÜCKBLICK TEIL 6 - Fairplay

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Fairplay-Tabelle*

Der TSV Missen sicherte sich mit nur 34 Zählern (1,31 Punkte pro Spiel) den Titel des Fairplay-Meisters. Lok Calau musste sich in dieser Kategorie zwar mit dem Vize-Titel begnügen, dennoch zeigte sich das Team mit 37 Punkten nicht minder diszipliniert. Derweil kam Empor Hörlitz als einzige Mannschaft der Liga ohne jeglichen Platzverweis durch die gesamte Spielzeit, kassierte allerdings auch die zweitmeisten gelben Karten aller Teams und belegt somit nur den geteilten zehnten Rang. Der VfB blieb mit 36 gelben Karten zwar unterm Ligadurchschnitt (40,6), musste dafür aber auch gleich fünf Feldverweise hinnehmen. Viermal glatt „Rot“ gab es zudem für kein anderes Team, so dass man wieder einmal nur am Tabellenende rangiert. Abgeschlagener Letzter wurde der SV Calau, der sowohl die meisten gelben Kartons (56) als auch die meisten Platzverweise (6) verbuchte.

 

Pl.

Verein

gelb

gelb-rot

rot

Punkte

1

TSV Missen

28

2

-

34

2

1. SV Lok Calau

32

-

1

37

3

SV Grün-Weiß Lübben II

33

1

1

41

4

Chemie Schwarzheide

37

-

2

47

5

Grün-Weiß Groß Beuchow

40

1

1

48

6

Meuroer SV

36

1

2

49

7

SG Schwarz-Gelb Boblitz

37

3

1

51

8

SV Grün-Weiß Annahütte

50

1

-

53

9

SV Wudritz Ragow

41

1

2

54

10

FSV Empor Hörlitz

55

-

-

55

 

SV Blau-Weiß Lubolz

44

2

1

55

12

VfB Klettwitz 1913

36

1

4

59

13

SpG Hosena/Großkoschen

44

2

3

65

14

SV Calau

56

3

3

80

* Im Gegensatz zur offiziellen Fairplay-Tabelle ist dies eine Art „bereinigte Tabelle“, in der nur die jeweiligen Karten, jedoch keine Sportgerichtsurteile etc. mit enthalten sind. Folgende Punktewerte liegen hierbei zugrunde: gelbe Karte: 1 Punkt, gelb-rote Karte: 3 Punkte, rote Karte: 5 Punkte.

In der vereinsinternen Einzelwertung liegt Chris Meyer nach gleich zwei Feldverweisen erwartungsgemäß auf dem unrühmlichen Spitzenplatz. Ihm folgen mit Tommy Gröbe und Martin Brundtke kurioserweise zwei Offensivakteure. Insgesamt verbuchten diesmal gleich 20 der 31 eingesetzten VfB-Spieler Strafen (64,5 %) und somit gleichzeitig auch Punkte für die Fairplay-Wertung. Marcel Kromer war in dieser Saison überraschenderweise aber nicht darunter, er bekam keinen einzigen Karton gezeigt.

 

Pl.

Name

gelb

gelb-rot

rot

Punkte

1

Chris Meyer

2

-

2

12

2

Martin Brundtke

1

-

1

6

 

Tommy Gröbe

6

-

-

6

 

Stephan Sobotta

1

-

1

6

5

Franz Lehnigk

2

1

-

5

6

Andreas Münch

3

-

-

3

7

Max Goszczak

2

-

-

2

 

Alexander Krahl

2

-

-

2

 

Christian Most

2

-

-

2

 

Benito Nolte

2

-

-

2

 

Florian Pohl

2

-

-

2

 

Tim Theiler

2

-

-

2

 

Niclas Voigt

2

-

-

2

14

Sebastian Baer

1

-

-

1

 

Erik Blomberg

1

-

-

1

 

Nico Dümke

1

-

-

1

 

Marius Konczak

1

-

-

1

 

David Prasse

1

-

-

1

 

Danny Proske

1

-

-

1

 

Martin Woznica

1

-

-

1

>> KREISLIGA OST: SAISONRÜCKBLICK TEIL 5 - Tore/Assists/Elfmeter

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Tore

59 Treffer konnte der VfB in der abgelaufenen Kreisligaspielzeit erzielen. Statistisch gesehen trafen die Lila-Weißen Akteure also rund 2,3 mal pro Partie oder etwa alle 39 Minuten ins Schwarze. Die erzielten Tore verteilen sich dabei auf insgesamt 14 Torschützen. Angeführt wird die Liste einmal mehr von Christian Most, der mit 11 Toren (davon 4 Elfmetertore) ein gutes Fünftel aller Klettwitzer Treffer markierte. Für einen spannenden Kampf um die vereinsinterne Torjägerkrone sorgten Martin Brundtke, Tommy Gröbe und Benito Nolte, denen allesamt neun „Buden“ gelangen sowie David Prasse mit immerhin noch sieben Treffern. Dennoch reicht es für Christian Most in der ligaweiten Torjägerliste nur zu einem geteilten 15. Platz. Michael Bieberstein vom Meister Lok Calau zeigte sich mit 28 Saisontoren am treffsichersten.

 

Nr.

Name

Tore

1

Christian Most

11

2

Martin Brundtke

9

 

Tommy Gröbe

9

 

Benito Nolte

9

5

David Prasse

7

6

Franz Lehnigk

3

7

Max Goszczak

2

 

Andreas Münch

2

9

Paul Fischer

1

 

Marius Konczak

1

 

Alexander Krahl

1

 

Chris Meyer

1

 

Lars Rossow

1

 

Tim Theiler

1

 

Gegentore

Mit 66 Gegentoren (2,54 pro Spiel) stieg der Wert im Vergleich zur letzten Spielzeit (2,17) wieder leicht an. Gemessen an der Konkurrenz ist dies nach den beiden abgeschlagenen Teams aus Boblitz und Hosena/Großkoschen, die jeweils weit über 100 Gegentreffer kassierten, der dritthöchste Wert und somit weiterhin das absolute Manko des VfB.

 

Scorerpunkte

In der Scorerwertung schaffte diesmal endlich Martin Brundtke den Sprung an die Spitze. Mit zwölf Assists war der Stürmer nicht nur wieder der beste Vorbereiter im lila-weißen Trikot, sondern zugleich einer der Top-5-Vorlagengeber der gesamten Liga. Unterm Strich sammelte Brundtke stolze 21 Scorerpunkte, ihm folgen Christian Most und Benito Nolte mit je 16 Zählern. Insgesamt waren 19 der 31 eingesetzten Spieler direkt oder indirekt an Toren beteiligt, also fast zwei Drittel des gesamten Teams.

Nr.

Name

Tore

Torvorlagen

Scorerpunkte gesamt (Tore + Vorlagen)

1

Martin Brundtke

9

12

21

2

Christian Most

11

5

16

 

Benito Nolte

9

7

16

4

Tommy Gröbe

9

6

15

5

Franz Lehnigk

3

6

9

 

David Prasse

7

2

9

7

Max Goszczak

2

3

5

 

Andreas Münch

2

3

5

9

Paul Fischer

1

3

4

10

David Richter

-

3

3

11

Chris Meyer

1

1

2

 

Tim Thelier

1

1

2

13

Marius Konczak

1

-

1

 

Alexander Krahl

1

-

1

 

Marcel Miersch

-

1

1

 

Toni Piatkowski

-

1

1

 

Lars Rossow

1

-

1

 

Niclas Voigt

-

1

1

 

Martin Woznica

-

1

1

 

Elfmeter

Sieben Elfmeter bekamen die Lila-Weißen in der Saison 2016/17 zugesprochen, von denen die Klettwitzer zumindest fünf auch in Tore ummünzten (71,4 %). Christian Most war dabei vier mal nacheinander vom Punkt erfolgreich, ehe er im Schlussspiel an Ragows Torwart Stefan Schmogrow scheiterte. Während Martin Brundtke seinen einzigen Strafstoß sicher verwandeln konnte, so blieb auch der Meuroer Keeper Enrico Jurischka im Duell mit Andreas Münch der Sieger. Gleich zwei Strafstöße in einem Spiel gab es für den VfB sowohl in Hörlitz als auch gegen Wudritz Ragow. Die Mehrzahl der Strafstöße (4) erhielten die Klettwitzer übrigens auf fremden Plätzen. Für die Gegner eröffnete sich derweil ganze fünf mal die Möglichkeit, von der Strafstoßmarke aus einzunetzen. Davon waren letztlich vier Versuche erfolgreich (80 %), so dass die Ausbeute leicht über der des VfB liegt. Ausgerechnet Interimstorhüter Martin Brundtke parierte gegen den Lubolzer Holger Braschwitz den einzigen gegnerischen Elfer.

>> KREISLIGA OST: SAISONRÜCKBLICK TEIL 4 - Eingesetzte Spieler

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Einsätze nach Spielen

War die Zahl der eingesetzten Spieler zuletzt eher rückläufig, so konnte dieser seit 2013 anhaltende Trend diesmal gestoppt werden. Mit 31 Akteuren (2013/14: 29, 2014/15: 27, 2015/16: 26) war der Kader des VfB dabei nicht nur breiter, die Lila-Weißen konnten seit langem sogar wieder einmal die magische Marke von 30 Spielern übertreffen. Viele Verletzungen und Ausfälle durch Sperren bzw. berufsbedingte Abwesenheiten führten dazu, dass 2016/17 häufiger Spieler aus dem Reserveteam sporadisch aushelfen mussten. Zudem waren mit Nico Dümke, Florian Pohl und Tim Theiler gleich drei etatmäßige Spieler der 1. Mannschaft lediglich in der Hinrunde aktiv, die den Verein nun verlassen werden. Dafür stießen in der Winterpause Franz Lehnigk, Paul Fischer und David Richter zum Team, die die entstandene Lücke schnell schließen konnten. Paul Fischer stand sogar in allen 13 Rückrundenspielen auf dem Rasen. An der Spitze der Liste befinden sich aber einmal mehr die „üblichen Verdächtigen“. Marius Konczak verzeichnete als einziger Spieler 25 Einsätze, was aufgrund des Nichtantritts in Groß Beuchow der maximal erreichbare Wert war. Ebenfalls wieder unter den Top 3 ist Tommy Gröbe vertreten, während Erik Blomberg gegen Saisonende aufgrund einer Verletzung etwas zurückfiel.

 

Nr.

Name

Spiele

1

Marius Konczak

25

2

Tommy Gröbe

22

3

Christian Most

21

4

Erik Blomberg

20

 

Benito Nolte

20

 

David Prasse

20

 

Niclas Voigt

20

8

Martin Brundtke

18

9

Chris Meyer

17

10

Paul Fischer

13

11

Max Goszczak

11

 

Stephan Sobotta

11

13

Franz Lehnigk

10

 

Andreas Münch

10

15

David Richter

9

16

Marcel Miersch

8

17

Marcel Kromer

7

 

Tim Theiler

7

19

Nico Dümke

6

 

Florian Pohl

6

21

Danny Proske

5

 

Sebastian Scholl

5

23

Sebastian Baer

4

 

Nico Parnitzke

4

 

Sebastian Peipe

4

 

Marcel Schubert

4

27

Alexander Krahl

3

 

Lars Rossow

3

29

Maik Wurth

2

30

Toni Piatkowski

1

 

Martin Woznica

1

 

Einsätze nach Spielminuten

Marius Konczak, der keine einzige Spielminute versäumte, knackte als einziger Spieler des Teams die 2000-Minuten-Marke und führt somit diese Statistik mit deutlichem Vorsprung an. Insgesamt gelang diesmal nur 10 Spielern des Kaders der Sprung jenseits der 1000 Minuten, wozu mindestens 12 Einsätze erforderlich waren. In der vorhergehenden Saison durchbrachen immerhin noch 12 Akteure diese Schallmauer und das bei nur 24 Saisonspielen.

 

Nr.

Name

Spielminuten

Ø Spieldauer in Min.

1

Marius Konczak

2250

90

2

Christian Most

1845

87,86

3

Tommy Gröbe

1814

82,45

4

Benito Nolte

1800

90

5

Erik Blomberg

1718

85,9

6

Niclas Voigt

1619

80,95

7

David Prasse

1612

80,6

8

Martin Brundtke

1528

84,89

9

Chris Meyer

1372

80,71

10

Paul Fischer

1131

87

11

Stephan Sobotta

977

88,82

12

Andreas Münch

781

78,1

13

Franz Lehnigk

748

74,8

14

Tim Theiler

630

90

15

Marcel Kromer

589

84,14

16

Marcel Miersch

571

71,38

17

Max Goszczak

548

49,82

18

Florian Pohl

522

87

19

David Richter

413

45,89

20

Nico Dümke

373

62,17

21

Danny Proske

295

59

22

Lars Rossow

270

90

23

Alexander Krahl

264

88

24

Sebastian Baer

249

62,25

25

Sebastian Peipe

233

58,25

26

Sebastian Scholl

170

34

27

Nico Parnitzke

131

32,75

28

Martin Woznica

90

90

29

Toni Piatkowski

68

68

30

Marcel Schubert

41

10,25

31

Maik Wurth

22

11

 

Einwechslungen

Nicht immer konnten die Lila-Weißen auf eine prall gefüllte Reservebank zurückgreifen. Immerhin 42 mal wechselte der VfB in der abgelaufenen Saison frisches Personal ein. Statistisch gesehen sind das 1,68 Wechsel pro Partie und somit deutlich weniger im Vergleich zur Vorsaison (1,875). Häufigster Joker war diesmal Max Goszczak, der bei sieben seiner elf Einsätze von der Bank kam.

 

Nr.

Name

Einwechslungen

1

Max Goszczak

7

2

David Richter

5

3

Nico Parnitzke

4

 

Marcel Schubert

4

5

Sebastian Scholl

3

6

Sebastian Baer

2

 

Marcel Miersch

2

 

Sebastian Peipe

2

 

David Prasse

2

 

Danny Proske

2

 

Niclas Voigt

2

 

Maik Wurth

2

13

Nico Dümke

1

 

Chris Meyer

1

 

Christian Most

1

 

Andreas Münch

1

 

Toni Piatkowski

1

 

Auswechslungen

Mit acht Auswechslungen hatte erneut Tommy Gröbe am häufigsten vorzeitig Feierabend und ist mit diesem Wert zugleich „Wechselkönig der Saison“. Knapp dahinter liegen Max Goszczak und David Richter, die jeweils an sieben Wechseln beteiligt waren.

 

Nr.

Name

Auswechslungen

1

Tommy Gröbe

8

2

Martin Brundtke

4

 

Franz Lehnigk

4

 

David Prasse

4

5

Nico Dümke

3

 

Niclas Voigt

3

7

Paul Fischer

2

 

Chris Meyer

2

 

Andreas Münch

2

 

David Richter

2

 

Sebastian Scholl

2

12

Erik Blomberg

1

 

Alexander Krahl

1

 

Marcel Kromer

1

 

Marcel Miersch

1

 

Toni Piatkowski

1

 

Florian Pohl

1

 

>> KREISLIGA OST: SAISONRÜCKBLICK TEIL 3 - Heim-/ Auswärtsbilanz

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Die Bilanz des VfB im eigenen Stadion kann sich durchaus wieder einmal sehen lassen. In zwölf Partien sahen die Fans immerhin sechs Siege ihrer Lila-Weißen dazu noch drei Punkteteilungen. Kann man die Niederlage gegen den späteren Meister aus Calau vielleicht noch verschmerzen, so müssen die Pleiten gegen Lübben II und Ragow sowie das torlose Remis gegen Meuro definitiv als Punktverluste angesehen werden. Als besonders stark ist dagegen der Auftritt gegen Chemie Schwarzheide zu werten, denn die BSG musste ansonsten nur bei den Spitzenteams in Calau und Groß Beuchow weitere Auswärtsniederlagen hinnehmen. Trotzdem rangiert der VfB mit dieser klar positiven Bilanz nur auf Rang acht der Heimtabelle. Ebenfalls zu bemerken ist, dass keines der 14 Teams daheim ungeschlagen blieb. Aufgrund des Nichtantritts der Klettwitzer in Groß Beuchow kamen die Grün-Weißen in den Genuss von einem Heimspiel mehr, zumindest in der Statistik. Mit dem einen Punkt im „zusätzlichen“ Spiel gegen den VfB sicherten sich die Spreewälder dann auch die Top-Position in dieser Wertung.

 

Heimtabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

Grün-Weiß Groß Beuchow

14

11

1

2

58:16

+42

34

2

Chemie Schwarzheide

13

11

-

2

57:18

+39

33

3

1. SV Lok Calau

13

9

3

1

31:13

+18

30

4

SV Grün-Weiß Annahütte

13

9

1

3

46:14

+32

28

5

SV Grün-Weiß Lübben II

13

8

4

1

34:10

+24

28

6

SV Wudritz Ragow

13

8

-

5

34:19

+15

24

7

TSV Missen

13

7

2

4

30:20

+10

23

8

VfB Klettwitz 1913

12

6

3

3

35:21

+14

21

9

SV Blau-Weiß Lubolz

13

6

-

7

24:29

-5

18

10

Meuroer SV

13

4

4

5

25:23

+2

16

11

FSV Empor Hörlitz

13

5

-

8

27:34

-7

15

12

SV Calau

13

4

2

7

27:30

-3

14

13

SG Schwarz-Gelb Boblitz

13

2

4

7

20:38

-18

10

14

SpG Hosena/Großkoschen

13

1

-

12

23:64

-41

3

 

Auf fremdem Rasen hat der VfB immer noch das größte Steigerungspotential. Die Lila-Weißen konnten nur in Großkoschen und Hörlitz gänzlich überzeugen und feierten dort zurecht Siege. Aufhorchen ließen die Klettwitzer ausgerechnet in den Auswärtsspielen gegen die Top-Teams. In Calau und Groß Beuchow wurden die couragierten Auftritte jeweils mit einem 2:2-Remis belohnt. Unterm Strich sammelte der VfB neun Zähler in der Fremde, was Platz 11 der Auswärtstabelle bedeutet. Auffällig sind jedoch wieder einmal die vielen Gegentore (3,21 pro Auswärtsspiel), die ein besseres Abschneiden verhinderten. Dagegen kann Lok Calau auswärts auf eine nahezu makellose Bilanz verweisen. Mit zwölf Siegen und nur einem Unentschieden legten die Lok-Kicker in der Fremde den Grundstein zum Meistertitel. Vor allem die ersten beiden Auswärtserfolge der Saison in Groß Beuchow und Schwarzheide waren wohl echte Bigpoints im Kampf um den Platz in der Kreisoberliga.

 

Auswärtstabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

1. SV Lok Calau

13

12

1

-

47:12

+35

37

2

Grün-Weiß Groß Beuchow

12

9

2

1

48:22

+26

29

3

Chemie Schwarzheide

13

7

3

3

36:20

+16

24

4

SV Grün-Weiß Lübben II

13

7

-

6

28:19

+9

21

5

SV Grün-Weiß Annahütte

13

6

3

4

35:32

+3

21

6

TSV Missen

13

5

1

7

20:25

-5

16

7

SV Calau

13

4

2

7

15:25

-10

14

8

SV Wudritz Ragow

13

4

2

7

23:38

-15

14

9

SV Blau-Weiß Lubolz

13

4

1

8

25:35

-10

13

10

FSV Empor Hörlitz

13

3

3

7

15:30

-15

12

11

VfB Klettwitz 1913

14

2

3

9

24:45

-21

9

12

Meuroer SV

13

2

2

9

14:26

-12

8

13

SG Schwarz-Gelb Boblitz

13

2

-

11

12:73

-61

6

14

SpG Hosena/Großkoschen

13

-

1

12

7:69

-62

1

>> KREISLIGA OST: SAISONRÜCKBLICK TEIL 2 - Die Rückrunde

Details

Winterneuzugang Franz Lehnigk erzielt in dieser Szene das 2:0 gegen Hosena/GroßkoschenDer Start in die Rückrunde verlief dann nicht so erfolgreich, wie man es sich im Lager der Lila-Weißen erhofft hatte. Trotz einer Serie von vier ungeschlagenen Spielen in Folge kam der VfB in der Tabelle nicht voran, da man sich gleich dreimal mit einer Punkteteilung begnügen musste. Selbst eine 2:0-Pausenführung beim SV Calau reichte letztlich nur zu einem mageren 2:2 und auch in den beiden Heimspielen gegen Missen (1:1) und Meuro (0:0) ließen die Klettwitzer die gewohnte Dominanz auf eigenem Rasen vermissen und somit wertvolle Zähler liegen. Schließlich folgte die vorzeitige Trennung von Trainer Lars Rossow, der bereits zur Winterpause seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hatte, um ein klares Signal für die Zukunft zu setzen. Mit dem 7:1 gegen Hosena/Großkoschen feierte Neucoach Martin Woznica zwar einen grandiosen Einstand, doch offenbarte die darauffolgende 0:1-Niederlage in Lubolz wieder einmal deutliche Probleme im Spiel der Lila-Weißen. Immerhin zeigte der VfB im anschließenden Auswärtsspiel eine reife Leistung und besiegte die in der Rückrunde wiedererstarkten Hörlitzer mit 4:1, so dass man auch bei Lok Calau selbstbewusst auftrat und den späteren Meister beim 2:2 überraschen konnte. In Lübben hatten die Klettwitzer dann wieder einen sichtlich gebrauchten Tag erwischt und verloren glatt mit 0:3, während sich die Boblitzer nach einer beispiellosen Talfahrt in Klettwitz nahezu ohne Gegenwehr präsentierten, so dass der VfB mit einem 9:1 den höchsten Saisonsieg landete. Leider konnte man in Annahütte nicht nahtlos daran anknüpfen und zwei frühe Fehler zerstörten den Traum vom Derbysieg, so dass die Grün-Weißen über ein 4:1 jubeln konnten. Mit einem 2:2 in Groß Beuchow gelang dem VfB ein weiteres Unentschieden gegen ein Spitzenteam und gleichzeitig auch der letzte Punktgewinn der Saison. In den Schlusspartien bei Chemie Schwarzheide (2:6) und gegen Wudritz Ragow (3:5) machten sich die vielen verletzungsbedingten Ausfälle im Team noch einmal deutlich bemerkbar, so dass man unterm Strich die Rückrunde mit 14 Punkten auf Rang neun beendete.

Rückrundentabelle:

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

1. SV Lok Calau

13

11

2

-

38:12

+26

35

2

Chemie Schwarzheide

13

11

-

2

58:17

+41

33

3

Grün-Weiß Groß Beuchow

13

10

2

1

55:20

+35

32

4

SV Grün-Weiß Lübben II

13

8

1

4

34:14

+20

25

5

SV Grün-Weiß Annahütte

13

7

2

4

30:21

+9

23

6

SV Wudritz Ragow

13

7

-

6

36:35

+1

21

7

FSV Empor Hörlitz

13

6

2

5

23:23

0

20

8

TSV Missen

13

5

2

6

16:24

-8

17

9

VfB Klettwitz 1913

13

3

5

5

33:29

+4

14

10

SV Blau-Weiß Lubolz

13

4

1

8

23:36

-13

13

11

Meuroer SV

13

3

3

7

22:26

-4

12

12

SV Calau

13

3

2

8

24:31

-7

11

13

SG Schwarz-Gelb Boblitz

13

2

-

11

17:72

-55

6

14

SpG Hosena/Großkoschen

13

-

-

13

13:62

-49

0

Lok Calau blieb als einziges Team in der Rückrunde unbesiegt und sicherte sich mit den wenigsten Gegentreffern verdientermaßen den Meistertitel in der Kreisliga. Nur Groß Beuchow und der VfB schafften nach dem Winter das Kunststück, den Calauern noch Punkte abzunehmen. Die beeindruckendste Serie legte jedoch die BSG Chemie Schwarzheide hin, die im Jahr 2017 stolze zehn Siege in Serie schaffte. Während die Hörlitzer die Rückrunde mit 20 Punkten in der oberen Tabellenhälfte abschlossen, kosteten fünf Remis dem VfB am Ende eine deutlich bessere Platzierung. Am Tabellenende konnte Hosena/Großkoschen in 13 Versuchen keinen einzigen Zähler mehr verbuchen.

 

Abschlusstabelle:

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

1. SV Lok Calau

26

21

4

1

78:25

+53

67

2

Grün-Weiß Groß Beuchow

26

20

3

3

106:38

+68

63

3

Chemie Schwarzheide

26

18

3

5

93:38

+55

57

4

SV Grün-Weiß Annahütte

26

15

4

7

81:46

+35

49

5

SV Grün-Weiß Lübben II

26

15

4

7

62:29

+33

49

6

TSV Missen

26

12

3

11

50:45

+5

39

7

SV Wudritz Ragow

26

12

2

12

57:57

0

38

8

SV Blau-Weiß Lubolz

26

10

1

15

49:64

-15

31

9

VfB Klettwitz 1913

26

8

6

12

59:66

-7

30

10

SV Calau

26

8

4

14

42:55

-13

28

11

FSV Empor Hörlitz

26

8

3

15

42:64

-22

27

12

Meuroer SV

26

6

6

14

39:49

-10

24

13

SG Schwarz-Gelb Boblitz

26

4

4

18

32:111

-79

16

14

SpG Hosena/Großkoschen

26

1

1

24

30:133

-103

4

>> KREISLIGA OST: SAISONRÜCKBLICK TEIL 1 - Die Hinrunde

Details

Seit einer Woche ist sie also nun schon wieder Geschichte, die erste Kreisligasaison nach der Reduzierung der Spielklasse von drei auf zwei Staffeln. Für die Lila-Weißen bedeutete das vor allem: Viele neue Gegner und höheres Niveau.

Martin Brundtke traf gegen Lubolz zum zwischenzeitlichen 2:2-AusgleichDie Hinrunde der Spielzeit war für den VfB dabei ein einziges Auf und Ab. Dem erfolgreichen Start mit dem 2:1-Heimsieg gegen den SV Calau folgten erst einmal drei Pleiten nacheinander und der Absturz in der Tabelle. Eine Niederlage beim ambitionierten Vorjahresvize TSV Missen konnte man getrost noch einkalkulieren, dagegen schmerzte das 0:1 gegen eine clever agierende Lübbener Reserve auf eigenem Rasen schon deutlich mehr. Richtig bitter war allerdings das 2:3 im Derby beim Meuroer SV, insbesondere deshalb, weil die Lila-Weißen bereits mit 2:0 geführt hatten. Immerhin siegten die Klettwitzer anschließend mit 5:2 beim Aufsteiger Hosena/Großkoschen und konnten damit nicht nur die Talfahrt stoppen, sondern ihrerseits jetzt eine Siegesserie starten. Denn es folgten ein knappes 3:2 in letzter Minute über Blau-Weiß Lubolz sowie ein solides 2:0 gegen Empor Hörlitz. Erst gegen den Aufstiegskandidaten Lok Calau ging dann wieder mal eine Partie verloren, in der man zumindest über eine Stunde lang noch gut dagegenhalten konnte. Doch der VfB fand auch danach nicht zu entsprechender Kontinuität und Höhepunkte und Tiefpunkte wechselten sich in schöner Regelmäßigkeit ab. Hochgradig enttäuschend war dabei das 1:4 beim Abstiegskandidaten Schwarz-Gelb Boblitz, während man nur eine Woche darauf mit einer kämpferischen Leistung aufwartete und ein 2:2-Remis gegen Annahütte verbuchte. Mit dem Nichtantritt in Groß Beuchow sorgte der VfB dann wieder für negative Schlagzeilen, ehe man mit einem 4:3 über Kreisoberliga-Absteiger Chemie Schwarzheide wieder positiv aufhorchen ließ. Trotzdem fand die Hinrunde für die Klettwitzer mit einem 0:6-Debakel in Ragow dann doch ein denkbar schlechtes Ende und somit kam man letztlich über einen schwachen zehnten Platz in der Hinrundentabelle auch nicht hinaus.

Hinrundentabelle:

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

1. SV Lok Calau

13

10

2

1

40:13

+27

32

2

Grün-Weiß Groß Beuchow

13

10

1

2

51:18

+33

31

3

SV Grün-Weiß Annahütte

13

8

2

3

51:25

+26

26

4

Chemie Schwarzheide

13

7

3

3

35:21

+14

24

5

SV Grün-Weiß Lübben II

13

7

3

3

28:15

+13

24

6

TSV Missen

13

7

1

5

34:21

+13

22

7

SV Blau-Weiß Lubolz

13

6

-

7

26:28

-2

18

8

SV Wudritz Ragow

13

5

2

6

21:22

-1

17

9

SV Calau

13

5

2

6

18:24

-6

17

10

VfB Klettwitz 1913

13

5

1

7

26:37

-11

16

11

Meuroer SV

13

3

3

7

17:23

-6

12

12

SG Schwarz-Gelb Boblitz

13

2

4

7

15:39

-24

10

13

FSV Empor Hörlitz

13

2

1

10

19:41

-22

7

14

SpG Hosena/Großkoschen

13

1

1

11

17:71

-54

4

Zur Winterpause hatten sich bereits zwei große Meisterschaftsfavoriten herauskristallisiert, die sich schon etwas von der übrigen Konkurrenz absetzen konnten, während der VfB sich zwar im gesicherten Mittelfeld befand, aber dennoch Steigerungspotential für die Rückrunde hatte. Am Tabellenende reichte es für Aufsteiger Hosena/Großkoschen dagegen lediglich zu einem einzigen Sieg.

>> KREISLIGA OST, 26. Spieltag 2016/17: Gemischte Gefühle zum Saisonabschluss

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  VfB Klettwitz 1913 vs. SV Wudritz Ragow 3:5 (1:3)

 

Fotos vom Spiel

In den letzten 90 Minuten dieser Kreisligasaison durchlebte der VfB noch einmal sämtliche Höhen und Tiefen der gesamten Spielzeit und auch wenn das Spiel am Ende verloren ging, so konnten zumindest Martin Brundtke und Tommy Gröbe ihr Wort halten, denn beiden gelang bei ihrem vorerst letzten Auftritt im lila-weißen Trikot ein Treffer. Dabei sah es zunächst gar nicht nach einer torreichen Partie, sondern eher nach einem lockeren Sommerkick aus, jedenfalls bis die Gäste in der 11. Minute quasi aus heiterem Himmel in Führung gingen. Nach einer Flanke von der linken Seite köpfte Matthias Philipp ein und schockte somit den VfB. Drei Minuten darauf hätten die Klettwitzer aber schon wieder gleichziehen können, doch Ragows Torhüter Stefan Schmogrow gab den Spielverderber und parierte den schlecht getretenen Handelfmeter von Christian Most. Die Erfolgsaussichten der Heimischen schwanden weiter, weil in der 28. Minute erneut Matthias Philipp mit einem satten Schuss traf. Als sich dann mit Chris Meyer ein weiterer wichtiger VfB-Akteur schwer verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte und die Ragower nur Sekunden später auch noch den dritten Treffer nachlegten, schien dem VfB das Spiel gänzlich zu entgleiten. Allerdings konnten sich die Lila-Weißen doch noch einmal aufraffen und nach Vorlage von David Richter setzte sich Martin Brundtke kraftvoll im gegnerischen Strafraum durch und verkürzte kurz vor dem Wechsel wenigstens noch auf 1:3. Vielleicht hätten die Klettwitzer besser ohne Pause weitergemacht, denn wie so oft tat man sich zu Beginn der zweiten Halbzeit erst einmal wieder schwerer. Mit fortschreitender Spielzeit versuchten die Gäste nun das Ergebnis mehr und mehr zu verwalten, hatten aber nicht mit dem unbändigen Willen der Hausherren gerechnet. Paul Fischer setzte den Gegner auf seiner Seite durch frühes Anlaufen gezielt unter Druck und anstatt den Ball rigoros aus der Gefahrenzone zu dreschen, versuchten die Ragower das Spielgerät weiterhin zu behaupten und die Situation mit einem Querpass zu lösen. Ein fataler Fehler, denn der schnelle Tommy Gröbe war geschickt in den Passweg gespritzt und vollendete nach 74 Minuten mit direktem Abschluss zum 2:3. Der VfB spürte, dass es nun doch noch ein erfolgreiches Comeback werden könnte und berannte jetzt unaufhörlich das Gästetor. Doch mit einem Ragower Konter, den Alexander Gierga zum 2:4 nutzte, schien die Partie neun Minuten vor dem Ende zum zweiten Mal entschieden. Vielleicht waren sich die Gäste einfach nur zu sicher, jedenfalls kamen die Lila-Weißen noch einmal auf ein Tor heran, als Martin Brundtke per Foulelfmeter erfolgreich war. In der Nachspielzeit stellte Martin Neitzke nach einem weiteren Konter der Spreewälder dann aber doch den Sieg für sein Team sicher. Fazit: Die Lila-Weißen steckten selbst nach einem Drei-Tore-Rückstand nicht auf und wurden letztlich nur nicht für ihre Aufholjagd belohnt, weil der Gegner clever dagegenhielt und seine Chancen eiskalt zu nutzen wusste.

VfB: M. Miersch – D. Prasse, M. Konczak, A. Krahl (85. M. Schubert) – C. Meyer (31. S. Baer), C. Most, P. Fischer, D. Richter, N. Voigt – T. Gröbe, M. Brundtke

>> KREISLIGA OST, 25. Spieltag 2016/17: Clevere Chemiker triumphieren

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 BSG Chemie Schwarzheide vs. VfB Klettwitz 1913 6:2 (2:0)

 

Fotos vom Spiel

Das 2:1 im Video

Im letzten Auswärtsspiel der Saison musste der VfB ohne einige Stammkräfte beim derzeit wohl heißesten Team der Kreisliga antreten, denn Chemie schaffte zuletzt acht Siege in Serie. Dementsprechend waren es die Gastgeber, die bei brütender Hitze sofort den Schalter auf Offensive stellten und Erik Blomberg bereits in der Anfangsphase zu einer wichtigen Parade zwangen. Unglücklicherweise verletzte sich der VfB-Keeper dabei am Rücken und musste schon nach neun Minuten vom Feld, so dass fortan Marcel Miersch das Klettwitzer Tor hütete. Das sollte es dann aber für längere Zeit mit aufregenden Szenen gewesen sein, denn in der Folge hatte das sonst so prestigeträchtige Altkreisduell mehr etwas von gepflegtem Sommerfußball. Nach gut einer halben Stunde versuchte die BSG dann wieder torgefährlicher zu werden und kam nach zunächst zwei Fehlversuchen auch zur Führung. Allerdings kam der Treffer nach 31 Minuten in der Tat etwas glücklich zustande und Torschütze Marco Noack konnte sich nun wahrlich beim Klettwitzer Abwehrchef Christian Most bedanken, dem zuvor ein klassischer Bock unterlief, als er, beim Versuch zu klären, den Ball schlicht verfehlte. Die Gäste zeigten nicht erst nach dem Gegentreffer gute offensive Ansätze, die in erster Linie von Paul Fischer, Tommy Gröbe oder David Richter ausgingen, blieben aber trotz allem im gesamten ersten Abschnitt ohne einen Torschuss. Wie einfach und effektiv Fußball manchmal sein kann, zeigten dann die Chemiker fünf Minuten vor der Pause. Während der VfB nach einem eigenen Angriff nicht rechtzeitig die defensive Ordnung wiederherstellen konnte, überspielten die Gastgeber die Klettwitzer Abwehr mit einem schnellen und direkt gespielten Pass in die Spitze, so dass Robert Keil schließlich das 2:0 erzielen konnte. Der zweite Spielabschnitt begann aus Klettwitzer Sicht dann erst einmal äußerst verheißungsvoll, denn Christian Most beförderte einen Freistoß aus gut 30 Metern Torentfernung in seiner unnachahmlichen Art und Weise zum 2:1-Anschlusstreffer in die Maschen und machte somit das Spiel urplötzlich wieder spannend. Die Gastgeber wollten sich jedoch nicht auf ein enges Spiel einlassen und versuchten nun, eine schnelle Vorentscheidung herbeizuführen. Wie schon vor dem 1:0, so ließ die BSG aber erst einmal zwei gute Möglichkeiten ungenutzt, ehe Christopher Rohnke in der 65. Minute nach einer Eingabe zum 3:1 erfolgreich war. Ebenfalls eine Eingabe führte sieben Minuten darauf dann zum vierten Schwarzheider Treffer. Diesmal fand die Kugel allerdings fast den direkten Weg ins Netz, weil Christian Most unglücklich abfälschte und somit Keeper Marcel Miersch buchstäblich auf dem falschen Fuß erwischte. In der Schlussphase kam es für die Lila-Weißen dann noch einmal knüppeldick. Nach einem bereits abgewehrten Ball nutzte Robert Keil zunächst den Nachschuss zum 5:1 und nach Flanke von Marco Noack köpfte Matthias Perl vier Minuten vor Ende absolut sehenswert und vor allem unhaltbar ins rechte Dreiangel ein. Wenigstens kamen die Lila-Weißen in der Schlussminute noch zum 6:2, welches jedoch aus einem Missverständnis der Schwarzheider Daniel Kleemann und Christian Kieweg resultierte. Am kommenden Sonntag wollen die Klettwitzer im eigenen Stadion die Saison dann mit einem Erfolgserlebnis beenden. Im Anschluss an die Partie gegen Wudritz Ragow folgt für alle Vereinsmitglieder zudem der traditionelle kleine Saisonabschluss, mit dem die Spielzeit bei Bratwurst und Freibier ihren Ausklang findet.

VfB: E. Blomberg (9. T. Piatkowski / 77. S. Scholl) – D. Prasse, C. Most, M. Konczak – C. Meyer, M. Miersch, P. Fischer, S. Baer, N. Voigt – T. Gröbe (77. M. Wurth), D. Richter

>> KREISLIGA OST, 24. Spieltag 2016/17: Erneut Remis bei einem Spitzenteam erkämpft

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     SG Grün-Weiß Groß Beuchow vs. VfB Klettwitz 1913 2:2 (0:2)

 

An die Spielstätte in Groß Beuchow hatte der VfB aus gemeinsamen Kreisoberligazeiten nicht die allerbesten Erinnerungen, zudem wartete dort ein ambitionierter Gegner, der noch mitten im Aufstiegskampf steckt, auf die Klettwitzer. Allerdings dürften die heimischen Zuschauer diesmal nicht schlecht gestaunt haben, als die Lila-Weißen Mitte der ersten Hälfte plötzlich mit 2:0 vorn lagen. Nach Vorlage von David Richter sorgte der pfeilschnelle Tommy Gröbe in der 26. Spielminute zunächst für die durchaus überraschende Führung, ehe er keine 60 Sekunden später nach genau derselben Co-Produktion erneut einnetzte und somit bereits seinen Doppelpack komplettierte. Die Gastgeber taten sich anschließend schwer bei der Aufholjagd, denn der Anschlusstreffer wollte gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste einfach nicht gelingen. Erst mit der roten Karte gegen Stephan Sobotta zwölf Minuten vor Spielende bröckelte das Klettwitzer Bollwerk und spätestens mit dem 1:2 durch Christoph Vanecek in der 80. Minute gingen die Grün-Weißen aufs Ganze. Schließlich schaffte Marco Köllner drei Minuten vor Ultimo doch noch den 2:2-Ausgleich, so dass sich beide Mannschaften im dritten Aufeinandertreffen erstmals die Punkte teilten.

VfB: S. Peipe – M. Konczak, C. Most, S. Sobotta – C. Meyer, F. Lehnigk, P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt – D. Richter (85. S. Scholl), T. Gröbe

   
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