1. SV Lok Calau vs. VfB Klettwitz 1913 2:2 (1:2)

 

Fotos vom Spiel

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gegen die Lok-Kicker konnten die Lila-Weißen nun endlich einmal einen Prestigeerfolg landen und somit auch diese Negativserie beenden. Dabei half dem VfB diesmal vor allem ein gelungener Auftakt, denn David Prasse spekulierte nach einem hohen Ball erfolgreich auf einen Aussetzer des Calauer Verteidigers und verwandelte nach 8 Minuten eiskalt zur Führung. Allerdings konnten die Gastgeber auch blitzschnell zurückschlagen. Nur fünf Minuten darauf fand Spielmacher Markus Weise die Lücke im Abwehrzentrum und bediente so Toptorjäger Michael Bieberstein, der sich geschickt hinter die Klettwitzer Verteidigung geschlichen hatte und den Ball clever über Erik Blomberg hinweg zum Ausgleich ins Netz chipte. Calau schien zurück im Spiel und erarbeitete sich durch gutes Kombinationsspiel mehr und mehr Spielanteile, während die Gäste nun vornehmlich auf Sicherheit bedacht waren, so dass sich Lok auch kaum nennenswerte Chancen boten. Eine gute halbe Stunde war bereits gespielt, als Michael Bieberstein mit einem wuchtigen Kopfball wieder das Klettwitzer Tor gefährlich anvisierte. Die Lila-Weißen hatten freilich weniger vom Spiel, wussten die Schwächen der Gastgeber dafür aber exzellent zu nutzen. Franz Lehnigk feuerte einen Freistoß aus über 30 Metern Torentfernung flach auf die Kiste und Calaus Keeper Robert Radnick ließ den Ball nur nach vorn abklatschen, so dass David Prasse den Abpraller per Flachschuss zum 1:2 verwerten konnte. Der VfB nahm danach diesen positiven Schub mit und Benito Nolte sowie David Prasse waren nun drauf und dran, den Vorsprung sogar zu vergrößern. Erst kurz vor Ablauf der ersten 45 Minuten setzten die Hausherren die Lila-Weißen noch einmal massiv unter Druck und Michael Bieberstein kam diesmal gleich doppelt zum Abschluss. Erik Blomberg parierte zunächst den satten und gut platzierten Schuss in bravouröser Manier, während der zweite Versuch dann sein Tor verfehlte. Pünktlich zur Pause setzte zum heftigen Wind dann auch noch Regen ein, der bis in die Anfangsminuten von Hälfte zwei anhielt. Dieses Sauwetter kam überraschend den technisch besseren Hausherren zugute, die jetzt den Wind im Rücken wussten und in der 49. Minute zum zweiten Mal egalisieren konnten. Dabei nutzte Lok geschickt den Platz auf der rechten Seite und Erik Blomberg konnte nach Eingabe von Mirko Richter den nassen Ball nicht sichern, so dass der aufgerückte Enrico Radnick den Nachschuss ins linke obere Toreck zimmerte. Calau blieb natürlich weiter druckvoll und die Lila-Weißen mussten in der diesmal von Christian Most gut organisierten Defensive jetzt hart arbeiten, um dem Gegner keine Räume zu öffnen. Erneut verhinderte Erik Blomberg mit einer Glanzparade gegen Mirko Richter den Calauer Torerfolg, ehe die Klettwitzer über Franz Lehnigk, Benito Nolte und David Prasse einen der wenigen entlastenden Konter fuhren, doch schließlich konnte der zur Pause eingewechselte neue Lok-Schlussmann Nico Lange den Ball unter sich begraben. Kurz darauf herrschte dann aber schon wieder höchste Alarmstufe im Strafraum des VfB und wieder vereitelte Erik Blomberg, diesmal gegen Markus Weise, die große Möglichkeit des Favoriten. Die Uhr tickte so langsam herunter und Calau offenbarte erste Anzeichen von Nervosität, als nach einem katastrophalen Fehlpass plötzlich David Richter die Chance bekam, jedoch etwas überhastet abzog und am Tor vorbei schoss. Lok fuhr nun eine Angriffswelle nach der anderen. Erst strich der Schuss von Nick Ullrich nur knapp am Kasten vorbei, später klärte Marius Konczak die nächste brenzlige Situation im Strafraum, bevor dann noch zwei weitere Male Erik Blomberg mit jeweils guten Reflexen Calauer Gelegenheiten zunichte machte. Nur noch wenige Augenblicke waren zu spielen, da gelang den Klettwitzern ein letzter vielversprechender Entlastungsangriff. David Prasse wurde kurz vor der Strafraumgrenze gefoult und die Lila-Weißen hätten liebend gerne noch einen Freistoß in guter Position gehabt. Der Schiedsrichter plädierte in dieser Situation jedoch auf Vorteil, der allerdings keiner sein sollte, denn schließlich fehlte Benito Nolte die Kraft für einen erfolgversprechenden Torabschluss. Letztendlich bekämpfte der VfB in der Nachspielzeit aber auch noch die letzten Bemühungen der Gastgeber auf den Siegtreffer erfolgreich und trotzte aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung dem Favoriten verdientermaßen einen Zähler ab.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, C. Most, M. Konczak – M. Miersch, F. Lehnigk, P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt – D. Richter (90.+2 M. Schubert), D. Prasse

Analog dazu schaffte auch die Reserve des VfB nach zweimaliger Führung bei der Kreisoberliga-Reserve des FC Schradenland am Ende ein 2:2-Remis, wobei alle vier Treffer des Spiels bereits im ersten Spielabschnitt fielen. Beide Tore für die Lila-Weißen erzielte dabei Maik Wurth.

   
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