SV Grün-Weiß Annahütte vs. VfB Klettwitz 1913 4:1 (2:0)

 

Der VfB-Treffer im Video

Gestärkt vom Sieg der Vorwoche ging der VfB hochmotiviert ins Gemeindederby und das begann sogleich mit einem Aufreger, als die Klettwitzer in der 2. Spielminute energisch auf Handelfmeter reklamierten, der Schiedsrichter jedoch anderer Meinung war. Dennoch haderten die Lila-Weißen nicht lange mit der Entscheidung, vielmehr präsentierte man sich kompakt und ließ dem Gegner durch gutes Verschieben sowie frühes Anlaufen wenig Optionen. Allerdings genügte dann ein einziger fataler Fehler des VfB, der die Gastgeber in Vorhand brachte. Zu viel Druck auf den Gegner und ein verlorener Zweikampf öffnete Grün-Weiß den nötigen Raum, den Sebastian Schneider nutzte, um nahezu bis zur Grundlinie vorzudringen. Eine mustergültige Eingabe auf Patrick Paul lieferte schließlich die finale Vorbereitung zum Treffer, denn der Torjäger vollendete anschließend eiskalt per Flachschuss ins rechte Eck und ließ Martin Brundtke im VfB-Tor keine Abwehrchance. Nur eine Minute später leitete ein furchtbarer Fehlpass von Christian Most direkt in die Füße von Patrick Paul dann bereits das 2:0 ein. Nutznießer und Torschütze gegen die völlige offene Defensive war diesmal dessen Sturmkollege Christian Jahn. Nach dieser kalten Dusche brauchten die Gäste lange, um wieder Fuß zu fassen. Erst nach circa einer halben Stunde Spielzeit ergab sich unverhofft die Chance, als die Gastgeber einen völlig verkorksten Freistoß geradewegs auf VfB-Stürmer Alexander Krahl servierten, doch die Klettwitzer wollten dieses Geschenk partout nicht annehmen und revanchierten sich sogleich mit dem nächsten Fehlpass der Partie. Das Spielniveau war in dieser Phase nun wahrlich überschaubar und es gab mehr Krampf als Torszenen zu sehen. Zumindest verzeichneten Alexander Krahl und David Prasse noch Torabschlüsse, aber auch diese wurden eher kläglich vergeben, so dass es mit unverändertem Resultat in die Kabinen ging. Mit der Pause ließen die Lila-Weißen den missglückten ersten Durchgang komplett hinter sich und starteten nun wieder ähnlich durch wie zu Spielbeginn. Doch mit Marcel Kromers Verletzung nach einem Zweikampf in der 50. Minute endete diese Phase des Aufbruchs abrupt und es kam schließlich, wie es kommen musste. Nicht nur, dass der Verteidiger das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte, auch das 3:0 durch Patrick Paul wenige Augenblicke später sorgte für totale Ernüchterung in Reihen des VfB. Zu allem Überfluss kamen die Grün-Weißen nach einem klaren Foul an Christian Most, welches unverständlicherweise nicht geahndet wurde, zwanzig Minuten vor Ende sogar noch zum vierten Treffer. Wiederum traf Christian Jahn. Nur eine Minute darauf hätte David Prasse den alten Abstand wiederherstellen können, doch er scheiterte an Denny Kittner im Annahütter Tor. Wenigstens kamen die Lila-Weißen sechs Minuten vor Ultimo noch zum Ehrentreffer gegen keineswegs fehlerfreie Gastgeber, die zudem jetzt sehr nachlässig agierten. Nach Freistoß von Marius Konczak auf David Prasse und anschließendem Doppelpass mit Franz Lehnigk war die gegnerische Abwehr ausgespielt und somit der Weg frei, so dass Prasse an Kittner vorbei zum 4:1 einschieben konnte. Sicher nur ein schwacher Trost, denn trotz einiger Ausfälle hatten sich die Klettwitzer gegen den Ortsnachbarn deutlich mehr ausgerechnet, aber die hohe Fehlerquote verhagelte dem VfB diesmal ganz eindeutig den Nachmittag.

VfB: M. Brundtke – M. Kromer (50. S. Peipe), C. Most, M. Konczak – D. Prasse, C. Meyer, P. Fischer, F. Lehnigk, T. Gröbe (76. D. Richter) – A. Krahl, B. Nolte

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. SG Schwarz-Gelb Boblitz 9:1 (3:0)

 

Fotos vom Spiel

Das 5:0 im Video

Nach der Schmach im Hinspiel hatte sich der VfB viel vorgenommen und ließ sogleich Taten folgen. Schon nach zwei Minuten sorgte Martin Brundtke für den ersten Torschuss der Partie, den Boblitz' Torwart Toni Krüger noch zur Ecke abwehren konnte, doch nur weitere zwei Minuten darauf war der Torjäger nach messerscharfem Pass von Franz Lehnigk dann erfolgreich. In der Folgezeit blieb das Spiel trotz guter Spielanlage der Lila-Weißen aber ohne größere Tormöglichkeiten, wohl auch, weil die VfB-Hintermannschaft die sporadischen Versuche der Gäste in dieser Phase recht gut eindämmen konnte. Erst nach gut einer halben Stunde hatte Franz Lehnigk dann den zweiten Treffer des Tages auf dem Fuß, er verfehlte jedoch gleich zweimal knapp den Kasten. Allerdings merkte man nun, dass die Klettwitzer wieder zielstrebiger wurden und folglich konnte der VfB in der 32. Minute verdientermaßen erhöhen. Nachdem Paul Fischer den agilen Benito Nolte auf der rechten Außenbahn gesucht hatte und dieser mit seiner famosen Eingabe Martin Brundtke dessen zweiten Treffer quasi auf dem Silbertablett serviert hatte, durften die Klettwitzer Fans schließlich erneut jubeln. Auch der dritte Treffer des VfB entsprang der Kategorie Cleverness. Nach einem Foulspiel an Martin Brundtke führte dieser sofort den fälligen Freistoß aus, so dass der schnell schaltende Benito Nolte gegen die schläfrige Abwehr leichtes Spiel hatte. Benito Nolte und Franz Lehnigk hätten noch vor der Pause endgültig alles klar machen können, ähnlich wie Martin Brundtke gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs, der aber gleich zweimal an Torwart Krüger scheiterte. Die Schwarz-Gelben mussten verletzungsbedingt nun in Unterzahl weitermachen und so kam der VfB binnen kürzester Zeit zu vier weiteren Treffern. In der 60. Minute war es zunächst Tommy Gröbe, der sich nach Freistoß von Christian Most und anschließender Vorarbeit von Martin Brundtke ebenfalls in den Torreigen einfügte. Danach wirbelten Benito Nolte und Martin Brundtke derart ungestört durch die gegnerische Abwehrreihe, dass sie sich fast nach Belieben gegenseitig die Tore auflegen konnten. Noltes 5:0 nach Brundtke-Vorlage in der 62. Minute folgte zwei Minuten danach die umgekehrte Variante dieses Zusammenspiels und damit auch Brundtkes dritter Treffer der Partie, ehe Benito Nolte, abermals nach Assist von Brundtke, ebenfalls zum dritten Mal netzte. Dennoch kamen die Gäste in der 75. Minute noch zum Ehrentreffer. Eine Minute zuvor musste Christian Most in höchster Not bereits zur Ecke klären, aus derselben die Boblitzer dann doch Kapital schlagen konnten, weil Oliver Philipp traf. Das Gegentor brachte den VfB zwar leicht aus dem Rhythmus, aber die Lila-Weißen ließen sich im Kampf um den höchsten Saisonsieg nicht aufhalten und pulverisierten vier Minuten vor Ultimo die Marke aus dem Heimspiel gegen Hosena/Großkoschen. Nach überlegtem Doppelpass mit Paul Fischer war nun auch Franz Lehnigk erfolgreich und der VfB konnte anschließend sogar noch mal nachlegen. Erneut glänzte Benito Nolte als Passgeber, der Paul Fischer gekonnt in Szene setzte, so dass der Youngster mit dem 9:1 letztlich den Schlusspunkt des Spiels setzen durfte. Nach dem dritten Rückrundensieg rücken die Lila-Weißen somit wieder auf Rang sieben vor und dürfen sich Hoffnungen machen, die Saison doch noch in der oberen Tabellenhälfte zu beenden.

VfB: M. Miersch – M. Kromer, C. Most, M. Konczak – C. Meyer, D. Prasse, P. Fischer, F. Lehnigk, T. Gröbe (63. N. Voigt) – B. Nolte, M. Brundtke (70. D. Richter)

 

 

    SV Grün-Weiß Lübben II vs. VfB Klettwitz 1913 3:0 (2:0)

 

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Auch der vierte Anlauf in dieser Spielzeit im Spreewald wenigstens einen Punkt zu ergattern, war für den VfB nicht von Erfolg gekrönt. Trotz einer engagierten Anfangsphase, in der die Lila-Weißen insbesondere spielerisch überzeugen konnten, gelang es nicht, den Gegner damit nachhaltig zu beeindrucken, denn außer einem Freistoß von Christian Most unmittelbar zu Spielbeginn sprang kein nennenswerter Abschluss dabei heraus. Wesentlich effektiver zeigten sich dagegen die Gastgeber, die lediglich eine Torchance benötigten. Eine Einzelaktion von Miroslav Veselov, der sich zunächst im Zweikampf gegen Christian Most durchsetzte und anschließend auch noch gegen Niclas Voigt behaupten konnte, führte schließlich zum 1:0 in der 11. Minute. Der Gegentreffer trug natürlich auch nicht gerade zur Beruhigung in Reihen des VfB bei und die Klettwitzer standen sich in der Folge buchstäblich selbst im Weg. In der 28. Minute führte ein Abstimmungsfehler zwischen Marcel Kromer und Torwart Erik Blomberg zum zweiten Lübbener Treffer, weil Fabian Wittenberg dieses Geschenk natürlich dankend annahm. Zehn Minuten vor dem Wechsel schalteten die Gastgeber nach einem Fehler des VfB dann schnell um, doch Erik Blomberg konnte die Riesenchance im eins gegen eins stark vereiteln und somit den endgültigen K.o. erst einmal abwenden. In der Schlussphase des ersten Abschnitts fing sich der VfB dann wieder und hatte gleich zweimal die Möglichkeit zum Anschluss, doch Tommy Gröbe konnte seine Möglichkeiten zum Ärger von Trainer Martin Woznica nicht nutzen. Den besseren Start nach Seitenwechsel erwischten ebenfalls die Klettwitzer, die es jetzt mehrfach über die Flügel probierten. Allerdings verwalteten die Gastgeber auch fast nur noch ihren Vorsprung und lauerten instinktiv auf schnelle Gegenangriffe. Zudem machte der auffrischende Wind ein kontrolliertes Spiel eher schwierig. Nach einer guten Stunde hatten die Lila-Weißen jedenfalls Glück, dass die Lübbener ihre beste Konterchance fahrlässig liegen ließen und wenig später hätte sich der VfB schon wieder in eine wesentlich bessere Position bringen können, wenn Tommy Gröbe nach Pass von Martin Brundtke die Kugel ins anstatt übers Tor bugsiert hätte. Auch mit einem tückischen Freistoß von Christian Most war Lübbens Keeper Andreas Pudlitz danach nicht zu bezwingen. In den Schlussminuten wurden die Räume für die Gastgeber natürlich größer. In Minute 84 konnte Erik Blomberg sein Team erneut vor dem dritten Gegentor bewahren, doch nur zwei Minuten darauf war auch er gegen den schönen Schuss des eingewechselten Felix Päch dann machtlos. Vorausgegangen war allerdings auch eine totale Unordnung in Reihen der Lila-Weißen, welche es dem Gegner natürlich wesentlich einfacher machte. Kurz darauf musste Blomberg ein weiteres Mal eingreifen, um die Niederlage nicht noch höher ausfallen zu lassen, ehe der VfB sogar noch selbst zu zwei Möglichkeiten kam. Fast symptomatisch gelang jedoch nicht einmal der Ehrentreffer. Zuerst fand Tommy Gröbe im Schlussmann zum wiederholten Male seinen Meister, noch knapper scheiterte Benito Nolte, als Feldspieler Henry Löwa für seinen bereits geschlagenen Goalie den Ball von der Linie kratzte.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, C. Most, M. Konczak – D. Prasse (77. D. Richter), F. Lehnigk (46. C. Meyer), P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt – T. Gröbe, M. Brundtke

Einen wichtigen Sieg konnte zumindest die Zweite Mannschaft des VfB an diesem Wochenende feiern. Beim 2:0-Erfolg in Kostebrau trafen Lars Rossow (8.) sowie Maik Wurth (76.).

 

 

    1. SV Lok Calau vs. VfB Klettwitz 1913 2:2 (1:2)

 

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Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gegen die Lok-Kicker konnten die Lila-Weißen nun endlich einmal einen Prestigeerfolg landen und somit auch diese Negativserie beenden. Dabei half dem VfB diesmal vor allem ein gelungener Auftakt, denn David Prasse spekulierte nach einem hohen Ball erfolgreich auf einen Aussetzer des Calauer Verteidigers und verwandelte nach 8 Minuten eiskalt zur Führung. Allerdings konnten die Gastgeber auch blitzschnell zurückschlagen. Nur fünf Minuten darauf fand Spielmacher Markus Weise die Lücke im Abwehrzentrum und bediente so Toptorjäger Michael Bieberstein, der sich geschickt hinter die Klettwitzer Verteidigung geschlichen hatte und den Ball clever über Erik Blomberg hinweg zum Ausgleich ins Netz chipte. Calau schien zurück im Spiel und erarbeitete sich durch gutes Kombinationsspiel mehr und mehr Spielanteile, während die Gäste nun vornehmlich auf Sicherheit bedacht waren, so dass sich Lok auch kaum nennenswerte Chancen boten. Eine gute halbe Stunde war bereits gespielt, als Michael Bieberstein mit einem wuchtigen Kopfball wieder das Klettwitzer Tor gefährlich anvisierte. Die Lila-Weißen hatten freilich weniger vom Spiel, wussten die Schwächen der Gastgeber dafür aber exzellent zu nutzen. Franz Lehnigk feuerte einen Freistoß aus über 30 Metern Torentfernung flach auf die Kiste und Calaus Keeper Robert Radnick ließ den Ball nur nach vorn abklatschen, so dass David Prasse den Abpraller per Flachschuss zum 1:2 verwerten konnte. Der VfB nahm danach diesen positiven Schub mit und Benito Nolte sowie David Prasse waren nun drauf und dran, den Vorsprung sogar zu vergrößern. Erst kurz vor Ablauf der ersten 45 Minuten setzten die Hausherren die Lila-Weißen noch einmal massiv unter Druck und Michael Bieberstein kam diesmal gleich doppelt zum Abschluss. Erik Blomberg parierte zunächst den satten und gut platzierten Schuss in bravouröser Manier, während der zweite Versuch dann sein Tor verfehlte. Pünktlich zur Pause setzte zum heftigen Wind dann auch noch Regen ein, der bis in die Anfangsminuten von Hälfte zwei anhielt. Dieses Sauwetter kam überraschend den technisch besseren Hausherren zugute, die jetzt den Wind im Rücken wussten und in der 49. Minute zum zweiten Mal egalisieren konnten. Dabei nutzte Lok geschickt den Platz auf der rechten Seite und Erik Blomberg konnte nach Eingabe von Mirko Richter den nassen Ball nicht sichern, so dass der aufgerückte Enrico Radnick den Nachschuss ins linke obere Toreck zimmerte. Calau blieb natürlich weiter druckvoll und die Lila-Weißen mussten in der diesmal von Christian Most gut organisierten Defensive jetzt hart arbeiten, um dem Gegner keine Räume zu öffnen. Erneut verhinderte Erik Blomberg mit einer Glanzparade gegen Mirko Richter den Calauer Torerfolg, ehe die Klettwitzer über Franz Lehnigk, Benito Nolte und David Prasse einen der wenigen entlastenden Konter fuhren, doch schließlich konnte der zur Pause eingewechselte neue Lok-Schlussmann Nico Lange den Ball unter sich begraben. Kurz darauf herrschte dann aber schon wieder höchste Alarmstufe im Strafraum des VfB und wieder vereitelte Erik Blomberg, diesmal gegen Markus Weise, die große Möglichkeit des Favoriten. Die Uhr tickte so langsam herunter und Calau offenbarte erste Anzeichen von Nervosität, als nach einem katastrophalen Fehlpass plötzlich David Richter die Chance bekam, jedoch etwas überhastet abzog und am Tor vorbei schoss. Lok fuhr nun eine Angriffswelle nach der anderen. Erst strich der Schuss von Nick Ullrich nur knapp am Kasten vorbei, später klärte Marius Konczak die nächste brenzlige Situation im Strafraum, bevor dann noch zwei weitere Male Erik Blomberg mit jeweils guten Reflexen Calauer Gelegenheiten zunichte machte. Nur noch wenige Augenblicke waren zu spielen, da gelang den Klettwitzern ein letzter vielversprechender Entlastungsangriff. David Prasse wurde kurz vor der Strafraumgrenze gefoult und die Lila-Weißen hätten liebend gerne noch einen Freistoß in guter Position gehabt. Der Schiedsrichter plädierte in dieser Situation jedoch auf Vorteil, der allerdings keiner sein sollte, denn schließlich fehlte Benito Nolte die Kraft für einen erfolgversprechenden Torabschluss. Letztendlich bekämpfte der VfB in der Nachspielzeit aber auch noch die letzten Bemühungen der Gastgeber auf den Siegtreffer erfolgreich und trotzte aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung dem Favoriten verdientermaßen einen Zähler ab.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, C. Most, M. Konczak – M. Miersch, F. Lehnigk, P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt – D. Richter (90.+2 M. Schubert), D. Prasse

Analog dazu schaffte auch die Reserve des VfB nach zweimaliger Führung bei der Kreisoberliga-Reserve des FC Schradenland am Ende ein 2:2-Remis, wobei alle vier Treffer des Spiels bereits im ersten Spielabschnitt fielen. Beide Tore für die Lila-Weißen erzielte dabei Maik Wurth.

 

 

    FSV Empor Hörlitz vs. VfB Klettwitz 1913 1:4 (0:2)

 

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In Hörlitz hatten die Lila-Weißen stets einen schweren Stand, zudem ließ die Empor-Elf zuletzt mit einer starken Erfolgsserie aufhorchen, was die Aufgabe gewiss nicht leichter gestaltete. Davon gestärkt, spielten die Gastgeber in den Anfangsminuten auch munter nach vorn, während der VfB vor allem über Benito Nolte ins Spiel fand. Nach circa zehn Minuten eröffneten sich dann auch erste Tormöglichkeiten für die Gäste, doch Martin Brundtke scheiterte an Torwart Ronny Krüger und Tommy Gröbe semmelte den Ball über die Kiste. In der 14. Minute hatten die Klettwitzer schon den Torschrei auf den Lippen und es fehlten nur Zentimeter, als Tommy Gröbe per Außenrist den Ball an den Pfosten hämmerte. Die Hörlitzer wurden dadurch etwas vorsichtiger, versuchten aber über Konter und Standards immer wieder gefährliche Nadelstiche zu setzen. Beim VfB geriet der Motor zwischenzeitlich leicht ins Stocken und es ging viel über lange Bälle. Erst verfehlte Martin Brundtke die Kugel beim Abschlussversuch, kurz darauf fand sich für eine scharfe Eingabe von Tommy Gröbe kein Abnehmer. Schließlich führte ein steil gespielter Pass von Christian Most auf Tommy Gröbe zur nächsten Chance und Torwart Krüger war beim Herauslaufen gegen den schnellen Stürmer diesmal zu spät dran, so dass es folglich Elfmeter gab. Christian Most besorgte in Minute 36 den eminent wichtigen Führungstreffer von der Strafstoßmarke. In der Nachspielzeit dann der nächste ruhende Ball in aussichtsreicher Position, dieses Mal hart an der Strafraumkante. Während die Gastgeber ihre Mauer positionierten und mit einem direkten Versuch von Christian Most rechneten, so legte der Freistoßschütze diesmal nur quer. Tommy Gröbe verlängerte und Martin Brundtke ließ geschickt durch, so dass Paul Fischer den Ball mit Tempo mitnehmen konnte und schließlich von seinem Gegenspieler am Fuß berührt und somit aus dem Tritt gebracht wurde, was einen weiteren Strafstoß zur Folge hatte. Erneut übernahm Christian Most die Verantwortung und stellte souverän auf 0:2. Die Gastgeber wollten nach dem Wechsel schnell wieder herankommen und machten sofort Alarm. Björn Höhna sorgte sogleich für den ersten Abschluss, wenig später musste VfB-Abwehrmann Marcel Kromer bei einer Eingabe klären. Der VfB konnte sich anschließend aber wieder straffen und generierte über Franz Lehnigk, Tommy Gröbe und auch Martin Brundtke wieder Tormöglichkeiten, ehe den Klettwitzer Fans bei einer guten Kopfballchance der Gastgeber kurzzeitig der Atem stockte. Die Partie mutierte jetzt mehr und mehr zum Kampfspiel und Empor kam nach Foulspiel von Stephan Sobotta an Benjamin Exner ebenfalls zur Elfmeterchance, die Marcel Berndt seinerseits ebenso nutzte. Nur nicht wieder eine 2-Tore-Führung auf des Gegners Platz hergeben, lautete nun die Devise für die Lila-Weißen und binnen weniger Minuten erzwangen die Klettwitzer das wichtige 1:3. Eher zufällig gelangte der Ball auf den Flügel zu Niclas Voigt, dessen Eingabe in den Rückraum passgenau für Tommy Gröbe war, der auch unmittelbar abzog. Zunächst wurde das Spielgerät noch von einem Hörlitzer Verteidiger abgefälscht, so dass Ronny Krüger die Kugel nicht sichern konnte und der nachsetzende David Prasse drückte den Ball dann aus nächster Nähe über die Linie. Zehn Minuten vor Ende erzielte Tommy Gröbe nach herrlichem Solo sowie überlegtem Abschluss an Krüger vorbei noch das 1:4, was dafür sorgte, dass die Gastgeber sich endgültig geschlagen geben mussten und der VfB diesmal eine vergleichsweise ruhige Schlussphase erlebte.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, M. Konczak, S. Sobotta – F. Lehnigk (60. D. Prasse), C. Most, P. Fischer (88. D. Richter), B. Nolte, N. Voigt (78. M. Goszczak) – M. Brundtke, T. Gröbe

 

 

    SV Blau-Weiß Lubolz vs. VfB Klettwitz 1913 1:0 (0:0)

 

Mit der Erfolgsserie der letzten Spiele im Rücken reisten die Lila-Weißen mit breiter Brust zum Auswärtsspiel nach Lubolz. Dort taten sich beide Mannschaften allerdings sehr schwer, ins Spiel zu kommen und die Zuschauer sahen mehr Fehler im Spielaufbau, als gelungene Aktionen und flüssigen Kombinationsfußball. Aufgrund dessen versuchten die Teams erst einmal nur aus größerer Entfernung den Abschluss, was aber teilweise in ziemlicher Bolzerei ausartete. Fast eine halbe Stunde war bereits verstrichen, ehe den Klettwitzern ein erster guter Spielzug glückte. Tommy Gröbe passte auf Benito Nolte, der mal auf die rechte Außenbahn ausgewichen war, und dessen anschließende Flanke fand dann wieder Tommy Gröbe im Zentrum, der bei seinem Kopfball jedoch nicht genug Druck hinter den Ball bekam, um den Lubolzer Torwart zu überwinden. Die Gäste konnten nun mehr Akzente setzen. Erst verzog Christian Most aus spitzem Winkel, dann schlenzte Benito Nolte die Kugel etwas überhastet übers Tor, ehe David Prasse sich an der gut arbeitenden gegnerischen Verteidigung festrannte. Die Blau-Weißen hatten in dieser Phase praktisch gar nichts mehr dargeboten, doch ein schnell gespielter Angriff und ein Foul von Tommy Gröbe an Kevin Heinze im Strafraum bot in der Nachspielzeit die Möglichkeit zur Führung vom Elfmeterpunkt. Schütze Holger Braschwitz spekulierte wohl auf eine frühe Bewegung des VfB-Keepers, aber Martin Brundtke blieb lange stehen und konnte den eher schlecht platzierten Strafstoß schließlich parieren, so dass es torlos in die Pause ging. Hatte der VfB gegen Ende der ersten Hälfte den Rückstand so gerade noch vermeiden können, so zeigte sich einmal mehr die mangelnde Präsenz nach Wiederbeginn. Wie schon in Missen und Calau dauerte es keine drei Minuten bis zum Treffer der Gastgeber, der diesmal allerdings auch etwas kurios fiel. Florian Mietusch versuchte es erneut mit einem Weitschuss und hatte diesmal Glück, dass sich der Ball über Brundtke hinweg ins Netz senkte. Kurz darauf ging nach einem satten Gesichtstreffer dann auch noch der Schiedsrichter K.o. und die Partie war für mehrere Minuten unterbrochen. Danach den ohnehin kaum vorhandenen Spielfluss wiederzufinden, gestaltete sich alles andere als einfach, zumal die Gastgeber nach der Führung nicht mehr allzu sehr an flottem Tempo interessiert waren. Trotzdem hatte der VfB in der 62. Minute mit einer Doppelchance die Ausgleichsmöglichkeit, als Chris Meyer den durchstartenden David Prasse bediente, der aber aus fünf Metern an Keeper René Betzold scheiterte und der Nachschuss von Paul Fischer dann am Pfosten landete. Lubolz spielte nun mehr und mehr auf Zeit und die Lila-Weißen schafften es nicht, entsprechenden Druck auf den Gegner auszuüben. Mit der Einwechslung von Max Goszczak wollte man noch einmal das Flügelspiel gefährlicher machen, die beste Torchance hatte aber noch Christian Most mit einem direkten Freistoß, den der Keeper kompromisslos mit der Faust entschärfte. Auf der anderen Seite boten sich jetzt natürlich auch Räume zum Kontern. Marius Konczak konnte gegen Holger Braschwitz einmal gut klären, einmal verzog Lubolz' Torjäger Heinze aus spitzem Winkel, bevor dieser kurz darauf dann mit Gelb-Rot vom Feld musste. Es lief bereits die siebente Minute der Nachspielzeit, was durch die lange Unterbrechung auch gerechtfertigt war, und alle wussten, dass es womöglich nur noch eine Chance geben würde. Nach einem Ballverlust lief dann aber schon wieder der Konter der Heimmannschaft und Tommy Gröbe konnte gerade eben noch blocken, bevor er selbst von hinten gefoult wurde. Anstatt der roten Karte gab es für den Lubolzer Übeltäter jedoch nur Gelb, während sich Chris Meyer nach dem anschließenden Gerangel selbst den roten Karton einhandelte. Danach war Schluss und die Serie des VfB ist gerissen, weil den Lila-Weißen diesmal kein Treffer gelang.

VfB: M. Brundtke – M. Kromer, M. Konczak, T. Gröbe – C. Meyer, C. Most, P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt (84. D. Richter) – D. Prasse (69. M. Goszczak), F. Lehnigk

 

 

 VfB Klettwitz 1913 vs. SpG. Hosena/Großkoschen 7:1 (3:0)

 

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Der Treffer zum 4:1 im Video

Nach drei Unentschieden zum Jahresstart wollte der VfB gegen den Tabellenletzten endlich den ersten Sieg 2017 einfahren, was auch eindrucksvoll gelang. Schon nach wenigen Sekunden verzeichneten die Lila-Weißen einen guten Einstieg in die Partie, als der Freistoß von Christian Most geblockt wurde und Franz Lehnigk im Nachschuss nur knapp verfehlte, auch weil Torwart Reno Martini seine Finger noch im Spiel hatte. Allerdings ließen die Klettwitzer auch danach noch beste Chancen ungenutzt. Martin Brundtke hatte in der Anfangsphase die größte Möglichkeit auf dem Fuß, doch er jagte den Ball aus fünf Metern in die Wolken. Mit fortschreitender Spielzeit verflachte der Druck der Hausherren jedoch etwas und alle Versuche die Stürmer einzusetzen, blieben nicht effektiv genug, um nachhaltig Torgefahr zu erzeugen. In der 26. Minute folgte dann endlich die Erlösung, als Franz Lehnigk sich schön auf der rechten Seite behaupten konnte und mit seiner Eingabe Martin Brundtke bediente, der aus Nahdistanz diesmal keine Probleme hatte, den Führungstreffer zu erzielen. Kurz darauf war der Ball dann erneut im Tor der Spielgemeinschaft, diesmal verhinderte aber eine vermeintliche Abseitsstellung von Tommy Gröbe die Anerkennung des Treffers. Dennoch merkte man jetzt, dass der VfB wieder Spielfreude versprühte und geschickt die Flügel nutzte. Zehn Minuten vor der Pause tankte sich diesmal Tommy Gröbe auf der linken Seite durch und servierte seine Flanke auf Martin Brundtke, der aber lediglich abtropfen lassen konnte. Nutznießer war schließlich Franz Lehnigk, der die Kugel nach kurzer Vorlage ins rechte obere Eck hämmerte. Noch vor dem Pausenpfiff zogen die Lila-Weißen dann sogar auf 3:0 davon. Diesmal wurde der Angriff hervorragend durch Paul Fischer und Franz Lehnigk initiiert und letztendlich war es dann Benito Nolte, der aus sechs Metern den Gäste-Keeper tunnelte. Von den Gästen war in den ersten 45 Minuten kaum etwas zu sehen, doch wer dachte, dass die Partie weiterhin einseitig bleiben würde, sah sich getäuscht. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn verkürzte die Spielgemeinschaft auf 1:3, weil Erik Blomberg den Fernschuss von Oliver Schmidtke nach vorn abprallen ließ und der zur Halbzeit erst eingewechselte Stefan Dommaschk mit beherztem Nachsetzen erfolgreich war. Der Treffer hatte den Gästen deutlich Selbstvertrauen gegeben und der Tabellenletzte konnte den VfB in den folgenden Minuten nun etwas mehr in Verlegenheit bringen. Erst mit dem 4:1 in der 55. Minute sorgten die Heimischen wieder für klare Verhältnisse und gleichzeitig für die Vorentscheidung. Christian Most steckte dabei schön zu Franz Lehnigk durch, der sich dann den Gegner praktisch zurechtlegte und mit gekonntem Abschluss seinen zweiten Treffer beisteuerte. Die Lila-Weißen wechselten jetzt munter durch und auch die Reservisten fügten sich nahtlos ins Kollektiv ein. Niclas Voigt beackerte ebenso die Außenbahn und suchte die entsprechenden Abnehmer vor dem Tor und auch wenn David Prasse und Andreas Münch mit ihren ersten Versuchen noch scheiterten, so blieben sie auch weiter hartnäckig und schraubten das Ergebnis in den Schlussminuten noch in ungeahnte Höhen. In der 86. Minute veredelte David Prasse die Vorlage von Andreas Münch zum 5:1. Zwei Minuten später nutzte Münch dann die Kopfballverlängerung von Prasse, um den Ball selbst per Kopf im Kasten unterzubringen. Den Schlußpunkt zum 7:1 setzte dann Benito Nolte, der von der brillanten Vorarbeit von Christian Most sowie David Prasse profitierte. In den kommenden Wochen geht der VfB jetzt erst einmal auf Auswärtstournee. Dann soll die Erfolgsserie noch möglichst lange fortgesetzt werden.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, M. Konczak, S. Sobotta – C. Most, C. Meyer, P. Fischer (55. N. Voigt), B. Nolte, T. Gröbe – F. Lehnigk (63. D. Prasse), M. Brundtke (79. A. Münch)

 

 

    VfB Klettwitz 1913 vs. Meuroer SV 0:0

 

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Nach der schmerzlichen Derbyniederlage im Hinspiel hatten sich die Klettwitzer natürlich vorgenommen, die Verhältnisse nun wieder gerade zu rücken und begannen auch dementsprechend forsch. Erst fünf Minuten waren vorüber, als Christian Most mit dem ersten Torschuss der Lila-Weißen lediglich am Pfosten scheiterte. Dem Torerfolg noch näher kam Franz Lehnigk, der nur gute 180 Sekunden später die Unterkante der Latte traf, der Ball anschließend aber ins Feld zurücksprang. Die Gäste wollten nach einer guten Viertelstunde Passivität dann auch endlich ins Geschehen eingreifen und kamen über einen Freistoß zur ersten guten Möglichkeit, die Erik Blomberg aber reflexartig vereiteln konnte. Spielerisch konnte der VfB auch danach überzeugen, kam in dieser Phase aber nicht mehr gefährlich zum Abschluss. Exemplarisch dafür die systematische Spieleröffnung in der 20. Spielminute, als die Kugel über die Stationen Marius Konczak, Benito Nolte und Martin Brundtke schließlich zu Niclas Voigt gelangte, der jedoch bereits in die Abseitsfalle des MSV getappt war. Die Meuroer versuchten es bei tückischem Wind dann mal per Weitschuss zum Erfolg zu kommen und Erik Blomberg musste das Spielgerät auch prompt nach vorn prallen lassen, doch kein Gästespieler war nachgerückt, so dass nicht wirklich Gefahr aufkam. Eine bessere Gelegenheit bot sich da schon dem ehemaligen Klettwitzer Ronny Richter kurz vor dem Wechsel, der aus eigentlich guter Schussposition allerdings den Kasten verfehlte. Auch nach der Pause waren es zunächst wieder die Meuroer, die es probierten, der Torlosigkeit ein Ende zu setzen, erneut stand aber Blomberg beim Versuch von Alexander Leppin diesem Vorhaben im Weg. Der VfB musste jetzt dagegenhalten und suchte sofort die Offensive. Wieder führte eine gut herausgespielte Kombination, in diesem Fall ein Doppelpass zwischen Benito Nolte und Franz Lehnigk, zur Torchance, doch MSV-Keeper Jurischka konnte sich ebenfalls einmal auszeichnen und zur Ecke abwehren. Darauf antworteten die Gäste ihrerseits mit gelungenen Zusammenspiel zwischen Leppin und Richter, dessen Abschluss aber durch Marius Konczak abgeblockt wurde. So langsam wurde die Zeit knapp und Meuro wäre zehn Minuten vor Spielende beinahe doch noch in Führung gegangen, als Tom Wagner abzog, wiederum aber Erik Blomberg den Einschlag verhindern konnte. Auch die Hausherren versuchten es jetzt ein allerletztes Mal diese Partie noch zu ihren Gunsten zu entscheiden, sowohl Chris Meyer als auch Tommy Gröbe fanden jedoch nicht den Weg an den gegnerischen Verteidigern vorbei. Letztlich endete ein enttäuschendes Derby torlos, ein Ergebnis mit dem wohl nur der MSV so richtig zufrieden ist.

VfB: E. Blomberg – T. Gröbe, M. Konczak, D. Prasse – C. Meyer, C. Most, P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt – F. Lehnigk (68. M. Goszczak), M. Brundtke (82. S. Baer)

 

 

   VfB Klettwitz 1913 vs. TSV Missen 1:1 (1:1)

 

Fotos vom Spiel

Dem VfB gelang ein glänzender Start ins erste Heimspiel des Jahres 2017, denn gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, als Benito Nolte noch in der eigenen Spielhälfte zum Solo über die linke Seite ansetzte und durch keinen Gegenspieler mehr zu stoppen war. Letztlich krönte er seinen beeindruckenden Lauf mit einem trockenen Flachschuss ins rechte Eck zur Führung. Anschließend versuchten die Gäste mehr Spielkontrolle zu erlangen, allerdings schien der Treffer auch Wirkung beim Gegner hinterlassen zu haben, denn die Angriffe des TSV wirkten noch reichlich unstrukturiert. Wenn es dann doch mal drohte, gefährlich zu werden, so warfen sich die Klettwitzer Verteidiger aber geschickt dazwischen. Erst über Standards näherten sich die Missener dem Tor von Erik Blomberg. In der 20. Minute strich ein angeschnittener Freistoß noch am langen Pfosten vorbei, doch nur vier Minuten und einen ruhenden Ball später erzielten die Gäste schließlich den Ausgleichstreffer. Bei einem Eckball nutzte der groß gewachsene Alexander Bronk im Zentrum seine Lufthoheit und köpfte mustergültig ins linke Eck ein. Der TSV blieb weiter seiner Linie treu und versuchte sogleich nachzulegen, ein Fernschuss von Sebastian Apitz blieb aber die einzig nennenswerte Chance bis zur Pause. Stattdessen kam Chris Meyer auf der Gegenseite zum Abschluss, ihm wurde der Winkel jedoch etwas zu spitz. Auch Martin Brundtke und Benito Nolte scheiterten im weiteren Verlauf des Spiels, beim Versuch die Führung noch vor der Pause zurückzuerobern, so dass es mit 1:1 in die Kabinen ging. Die Lila-Weißen brachten zur Pause Max Goszczak in die Partie, der sofort einen ersten guten Torschuss verzeichnete, den der TSV-Schlussmann allerdings parierte. In der Folgezeit hatten die Missener wieder die besseren Möglichkeiten auf ihrer Seite, als erneut Alexander Bronk gleich zweimal zum Kopfball kam. Dieses Mal verpasste er jedoch den Kasten beziehungsweise Erik Blomberg stand einem weiteren Torerfolg im Weg. Mitte der zweiten Hälfte war dann wieder der VfB am Zug. Erst wollte Christian Most den weit vor der Torlinie befindlichen Gordon Handt per Weitschuss bezwingen, doch Missens Keeper konnte den Ball noch irgendwie von der Linie kratzen. Nur eine Minute später verzog Benito Nolte in aussichtsreicher Postion. Die gefährlichste Waffe der Gäste blieben weiterhin die Standards, die beste Gelegenheit das Spiel zu entscheiden hatten aber dennoch die Lila-Weißen. In der 77. Minute tauchte Martin Brundtke plötzlich völlig frei vor Gordon Handt auf, doch dem sonst so abgekochten Torjäger fehlte am Ende eines kräfteraubenden Spiels im Abschluss schließlich die nötige Power, um den Ball am Torwart vorbeizubringen. In den Schlussminuten versuchten es beide Mannschaften, noch die volle Punktzahl mitzunehmen, ein durchschlagender Erfolg gelang jedoch keinem Team mehr. So bleibt der VfB nach dem zweiten Unentschieden in Folge im Jahr 2017 zwar ungeschlagen, doch die Punkteausbeute schimmert derzeit noch eher silbern als golden.

VfB: E. Blomberg – D. Prasse, M. Konczak, S. Sobotta – C. Meyer, C. Most, P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt – S. Scholl (46. M. Goszczak), M. Brundtke

 

 

    SV Calau vs. VfB Klettwitz 1913 2:2 (0:2)

 

Fotos vom Spiel

Das 0:1 im Video

Mit einem Teilerfolg ist der VfB in die Rückrunde gestartet. Dabei fanden die beiden Tabellennachbarn nach der langen Winterpause erst einmal etwas holprig in die Partie, wobei der VfB noch den besseren Eindruck hinterließ, denn man suchte sofort die Offensive und konnte somit den Gegner gut vom eigenen Tor fernhalten. Die Gastgeber kamen derweil erst nach einer guten Viertelstunde so richtig in Tritt. Eine erste gefährliche Situation blockte Debütant Paul Fischer sicher ab, kurz darauf war der VfB dann mit Fortuna im Bunde, als die Hausherren den Pfosten trafen. Bei einem weiteren Angriff der Calauer verkürzte Erik Blomberg geschickt den Winkel und lenkte den Ball zur Ecke. Auf diese kurze Drangphase antworteten die Lila-Weißen mit einer gut vorgetragenen Kombination. Christian Most erhielt den Ball nach schönem Doppelpass mit Stephan Sobotta zurück und zog aus 18 Metern einfach ab, verfehlte allerdings das Gehäuse. Danach hatte der SV aber wieder die besseren Möglichkeiten, als erst Tommy Gröbe klären musste und wenig später ein Freistoß links am Tor von Erik Blomberg vorbei strich. Die letzten zehn Minuten vor der Pause gehörten dann aber wieder klar dem VfB. Erst behauptete Franz Lehnigk im gegnerischen Strafraum geschickt den Ball, um anschließend den freien Sebastian Scholl zu bedienen, dessen Schuss aber über den Kasten segelte. Trotzdem ließen sich die Lila-Weißen nicht entmutigen und wurden schon kurze Zeit später belohnt. In der 40. Minute brachte Christian Most einen Freistoß mit reichlich Schnitt in den gegnerischen 16-Meter-Raum, Franz Lehnigk verpasste zwar, doch am langen Pfosten war dafür Chris Meyer mit dem Kopf zur Stelle und besorgte das 0:1. Praktisch mit dem Pausenpfiff konnten die Klettwitzer dann sogar noch erhöhen. Nach Foul an Franz Lehnigk gab es Elfmeter, den Christian Most knallhart zur scheinbar komfortablen Pausenführung verwandelte. Doch nur zwei Minuten nach Wiederbeginn mussten die Klettwitzer, ebenfalls vom Strafstoßpunkt, bereits den Anschlusstreffer hinnehmen. Dennis Hille brachte seine Mannschaft nun ebenfalls auf die Anzeigetafel und Calau glaubte nun an seine Chance ins Spiel zurückzukommen. Erik Blomberg war gleich anschließend einmal mehr gefordert und wieder einmal konnte sich der VfB mit einem Freistoß, der erneut von Christian Most getreten wurde, Luft verschaffen. Franz Lehnigk legte den Ball dabei gut ab, so dass Sebastian Scholl abschließen konnte, SV-Torwart Andreas Schippan brauchte aber nicht mehr eingreifen. Calau drängte jetzt auf den Ausgleich und ließ dem VfB außer einem weiteren Freistoß keine signifikanten Möglichkeiten. In der 66. Minute wurde die Situation noch prekärer, weil der bereits verwarnte Franz Lehnigk nach einem Handspiel vorzeitig mit Gelb-Rot vom Feld musste. Nun stand die Defensive der Lila-Weißen noch mehr im Mittelpunkt des Geschehens, zeigte sich aber konsequent. Niclas Voigt rückte nun etwas nach hinten und sorgte somit für die nötige Unterstützung im Defensivverbund, so dass Stephan Sobotta häufiger ins Zentrum einrücken konnte, um die Räume für den Gegner eng zu machen. Eine Lücke fanden die Gastgeber aber dennoch, doch diesmal konnte Marius Konczak den Ball noch gerade so von der Linie kratzen und verhinderte somit den Ausgleich. Der VfB versuchte derweil weiter auf die Karte Standards zu setzen. Nach Ecke von Sebastian Scholl gelang Chris Meyer mit einer artistischen Abnahme sogar ein optisches Highlight, aber Schippan konnte er damit nicht bezwingen. Zwölf Minuten vor dem Ende schafften es die Calauer dann doch das Klettwitzer Abwehrbollwerk zu überwinden. Den ersten Abschluss von Philipp Stolarski konnte Erik Blomberg zwar noch parieren, doch Luis Friebel nutzte den Nachschuss schließlich zum 2:2. In der Schlussphase lieferten sich beide Teams einen Kampf mit offenem Visier und hatten jeweils gute Chancen noch sämtliche drei Punkte einzusacken. Zunächst jagte Christian Most die Kugel übers Tor, dann vereitelte Erik Blomberg auf der Gegenseite gleich zweimal den möglichen Siegtreffer des SV, ehe sich auch Calaus Keeper Schippan beim Kopfball von Chris Meyer noch einmal lang machen musste. Unterm Strich geht das Ergebnis so in Ordnung und die kämpferische Leistung macht Hoffnung, dass der VfB auswärts noch den einen oder anderen Punkt mitnehmen kann.

VfB: E. Blomberg – T. Gröbe, M. Konczak, S. Sobotta – C. Most, C. Meyer, P. Fischer, B. Nolte, N. Voigt – S. Scholl (88. M. Schubert), F. Lehnigk

 

 

   SV Wudritz Ragow vs. VfB Klettwitz 1913 6:0 (3:0)

 

Im letzten Hinrundenspiel musste der VfB aufgrund von Verletzungen, Sperren und krankheitsbedingten Ausfällen auf so einige Akteure verzichten und ging mit einer Notbesetzung im Spreewald regelrecht unter. Die Gastgeber machten von Beginn an das Spiel, taten sich jedoch im Herausarbeiten von Tormöglichkeiten eher schwer, so dass zunächst der Klettwitzer Marius Konczak zweimal im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nach zehn Minuten sorgte er für den allerersten Abschluss und klärte kurze Zeit später einen Ragower Annäherungsversuch zur Ecke. In der 19. Minute mussten die Lila-Weißen dann aber den befürchteten frühen Rückstand hinnehmen, und das ausgerechnet mit dem ersten echten Spielzug der Partie. Martin Neitzke bediente von der linken Seite aus Martin Lehmann, der anschließend in typischer Torjägermanier vollstreckte. Schon mit dem nächsten Angriff erhöhte Martin Neitzke per Volleyschuss für die Spreewälder das Ergebnis auf 2:0 und Jan Lange nutzte in der 33. Minute eine optimale Freistoßposition zum dritten Ragower Treffer. Fünf Minuten vor der Pause mangelte es der Klettwitzer Defensive erneut an der richtigen Abstimmung, so dass die Gastgeber ihrerseits wieder viel Platz hatten. Wenigstens konnte sich VfB-Keeper Erik Blomberg nun erstmals auszeichnen und zur Ecke klären. Nach einer aus Sicht des VfB total verkorksten ersten Halbzeit ging es also in die Kabine, doch wer danach auf Besserung gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Schließlich dauerte es nur wenige Sekunden, ehe wieder Martin Lehmann eiskalt zum 4:0 vollendete. Bei den Lila-Weißen war kaum mehr ein Aufbäumen gegen die Niederlage spürbar und selbst der nun immer dichter werdende Nebel konnte den schwachen Auftritt des VfB nicht gänzlich übertünchen. Ganz anders präsentierten sich dagegen die Gastgeber, die trotz der klaren Führung auch weiterhin auf Torejagd gingen. Beim fünften Gegentreffer half dann auch noch Stephan Sobotta unfreiwillig mit, was geradezu sinnbildlich für den Klettwitzer Auftritt an diesem Tag war. Letztlich machte Matthias Philipp eine Viertelstunde vor Ende noch das halbe Dutzend voll. Dass es am Ende dabei blieb, war vor allem noch Torwart Erik Blomberg zu verdanken, der mit einigen Paraden zumindest noch ein paar Lichtblicke erkennen ließ. Trotz allem ein desaströses Endresultat, welches auch in dieser Besetzung ganz gewiss nicht zu erwarten war und so einige Fragen aufwirft. Die Klettwitzer sollten insbesondere schleunigst ihre Defensive stabilisieren, um den eigenen Ansprüchen auch wieder gerecht zu werden.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, L. Rossow, S. Sobotta – M. Miersch (60. M. Schubert), S. Peipe, A. Münch, B. Nolte, N. Voigt – D. Prasse, S. Baer

   
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