HKM Quali: VfB ist bei der Endrunde im Januar dabei

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StHa | FOTOS | Die Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaft mit nur vier Mannschaften pro Turnier auszutragen, war aus Zuschauersicht gewiss nicht die optimale Entscheidung, ersparte den Akteuren jedoch einen langwierigen Quali-Marathon. Im Auftaktspiel des Turniers wartete mit Germania Ruhland aus der Landesklasse gleich ein schwerer Gegner auf den VfB, jedoch gingen beide Kontrahenten die Anfangsphase eher lässig an. Zunächst konnte Ruhland zweimal in Führung gehen, doch genauso schnell kam der VfB durch Martin Brundtke und Stephan Sobotta jeweils wieder zum Ausgleich. Nach knapp fünf Minuten besorgte Roy Feldner dann die erste VfB-Führung, die man mit etwas Glück auch bis in die Schlußphase der Partie behalten konnte. Mit dem vierten Treffer, der wiederum Stephan Sobotta gelang, war der erste Sieg im Kasten. Anschließend trennte sich die Konkurrenz aus Hosena und Grünewald mit 2:0. Allerdings war diese Partie nicht annähernd so dynamisch wie das Auftaktmatch. Nachdem auch die Ruhlander mit einem deutlichen 8:1 über Hosena die ersten Punkte einfahren konnten, ging es für die Klettwitzer nun gegen Grünewald. Gegen das Team aus der 2. Kreisklasse lag der VfB durch Tore von Christian Most und Martin Brundtke schon frühzeitig vorn, doch ein simpler Fehler brachte den Gegner wieder ins Spiel und man brauchte gute vier Minuten, ehe Lars Rossow mit dem 3:1 wieder für klare Verhältnisse auf der Anzeigetafel sorgte. Nun spielten die Lila-Weißen locker auf und gaben mit schnellem und direktem Kombinationsspiel dem Gegner meist das Nachsehen. Am Ende stand ein deutliches 10:2 auf dem Konto. Auch im abschließenden Spiel gegen den Gastgeber aus Hosena ließ der VfB nichts mehr anbrennen, ging nach wenigen gespielten Sekunden in Führung und konnte nach dem vorentscheidenden zweiten Tor durch Lars Rossow das Ergebnis sukzessive bis zum Endstand von 7:0 in die Höhe schrauben. Die letzte Turnierpartie verlief dann etwas spannender, denn Grünewald führte gegen Ruhland bereits mit 3:1, doch im Schlußspurt setzte sich noch die Klasse des Favoriten durch und Germania beendete mit einem 6:3-Erfolg das Turnier. Damit ist der VfB genauso wie Germania Ruhland für das Endrundenturnier am ersten Januar-Wochenende in der Senftenberger Niederlausitzhalle qualifiziert.

VfB: R. Graske (Tor) – M. Brundtke (3 Tore), R. Feldner (2), C. Most (4), L. Rossow (2), S. Sobotta (5), T. Theiler (1), M. Woznica (3)

 

Abschlußtabelle:                         Tore           Pkt.

  1. VfB Klettwitz 1913        21:4            9
  2. SV Germania Ruhland   16:8            6
  3. Blau-Gelb Hosena           3:15         3
  4. SV Grünewald                5:18         0

15. Spieltag 2013/14: XAVER SORGT FÜR ERSTE SPIELABSAGE

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[AA] Heute trafen das Bauamt Schipkau und die Platzkomission nach Begehung beider Rasenplätze im Klettwitzer "Stadion am Windpark" die Entscheidung, das morgige Kreisligaspiel gegen den SV Großräschen II abzusagen. Die oberste Rasenschicht ist so durchnässt, dass ein Spiel den Rasen zerstören würde.

Damit "stagnieren" die Lila- Weißen in der Winterpause auf dem 4. Tabellenplatz, der im Moment nicht die Qualifikation zur Kreisoberliga bedeuten würde.

Am kommenden Samstag um 14 Uhr bestreiten unsere Kicker in der Hosenaer Sporthalle in den Duellen mit dem SV Germania 1910 Ruhland, dem SV Blau- Gelb Hosena und dem SV Grünewald die Qualifikationsrunde zur Hallenkreismeisterschaft.

14. Spieltag 2013/14: SPIEL DER STANDARDSITUATIONEN

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SV Blau-Weiß Lindenau vs. VfB Klettwitz 1913 3:1 (1:1)

StHa | FOTOS | SPIELERSTATISTIK | FUPA | Auf dem matschigen Untergrund in Lindenau war eigentlich kein Fußballspielen möglich, denn der Ball sprang aufgrund der vielen Furchen oftmals sehr unnatürlich vom Boden ab. So zeigte sich schnell, dass in dieser Partie die Standards eine überaus wichtige Rolle spielen würden. In der 10. Minute nutzte Christian Most auch den ersten sich bietenden ruhenden Ball in Tornähe zum 0:1, wobei Lindenaus Torwart bei diesem Flachschuß nicht sonderlich gut aussah und den Treffer begünstigte. Die Gastgeber wollten natürlich nun um so mehr Druck ausüben, jedoch widerstand der VfB den Angriffen und brachte den Gegner mit seiner kompakten Defensive schon etwas zum Verzweifeln. Ein missglückter Abstoß von Robert Graske brachte dann Stephan Sobotta arg in die Bredouille und der Verteidiger konnte nur auf Kosten eines Foulspiels klären. Der Schiedsrichter verhängte zurecht Freistoß, doch wieder einmal revidierte dessen Assistent die Entscheidung und verlegte den Tatort kurzerhand in den 16-Meterraum. Eine neuartige Unsitte, welche immer mehr grassiert. Somit konnte Lindenau nach 34 Minuten ausgleichen. Kurz darauf hatten die Lila-Weißen erneut durch einen Most-Freistoß die Gelegenheit sich die Führung zurückzuholen, doch es ging mit dem Remis in die Kabinen. Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start, konnten aber ihre Chancen nicht in Tore ummünzen. Mit einem Pfostenschuß von Martin Woznica meldete sich der VfB nach 55 Minuten urplötzlich zurück, doch es half nichts. Zwei Minuten später erzwangen die Gastgeber einen Freistoß, den Robert Graske nur ins Zentrum abwehren konnte und Ricardo Richter war mit dem Nachschuß zum 2:1 erfolgreich. Nun waren die Klettwitzer mehr denn je gefordert und es ging noch mal ein Ruck durch die Mannschaft. Andreas Münch läutete mit seiner Chance in der 65. Minute die beste Phase des VfB im gesamten Spiel ein. Es folgten Möglichkeiten für Roy Feldner, der knapp verzog sowie Ronny Panusch und Christian Most, die jeweils am Lindenauer Schlußmann scheiterten. Die wohl beste Chance zum Ausgleich hatte Roy Feldner kurz vor dem Ende auf dem Fuß, doch auch diesmal war der Keeper auf dem Posten. Auf der anderen Seite hätten die Gastgeber zuvor das Spiel bereits entscheiden können, doch der Pfosten rettete für den VfB. So fiel die Entscheidung erst in der Schlußminute, weil die Blau-Weißen den nun vorhandenen Platz ausnutzten und aus leicht abseitsverdächtiger Position das dritte Tor markierten. Unterm Strich eine bittere Niederlage für den VfB in einem Spiel zweier gleichwertiger Teams.

VfB: R. Graske – M. Röhle, L. Rossow, S. Sobotta – S. Holling, M. Woznica, M. Noack, S. Baer (ab 68. Min. R. Panusch), C. Most, A. Münch – R. Feldner

13. Spieltag 2013/14: 100. Vereinsgeburtstag mit Sieg gefeiert

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VfB Klettwitz 1913 vs. SV Eintracht Ortrand 2:1 (0:1)

[StHa] | STATISTIK | FOTOS | Der 100. Gründungstag war für die Lila-Weißen Motivation genug, um selbst den Tabellenführer der Kreisliga zu stürzen. Man merkte schnell, dass es ein absolutes Spitzenspiel war, denn die Gäste zeigten sich schon in der Anfangsphase gleichwertig. Jedoch waren die Mannschaften zunächst im taktischen Konzept gefesselt, so dass sich beide Teams nahezu neutralisierten. Für den ersten echten Aufreger in der 20. Minute sorgte Tim Theiler, dessen Kopfball an die Querlatte prallte. Fast im Gegenzug gingen die Ortrander dann in Führung. Einen Flugball über die rechte Seite verpasste Stephan Sobotta und ließ somit Danny Meinert reichlich Platz zur Eingabe, welche Marcel Röhle im Zentrum eigentlich hätte klären müssen, doch Florian Kirstein nutzte die Kette von Fehlern zum 0:1 eiskalt aus. Durch den Rückstand gehemmt, kam der VfB nur bei Freistößen zum Zuge und auch ein Fernschuß von Martin Woznica verfehlte das Ziel deutlich. In der Nachspielzeit hatten die Gäste sogar noch die Chance zu erhöhen. Die Pausenansprache des Trainers fruchtete offensichtlich, denn schon nach wenigen Sekunden lief ein erster beherzter Angriff über die rechte Außenbahn und Michael Noack läutete damit den folgenden Sturmlauf des VfB ein. Nach Foul an Andreas Münch im Strafraum und dem verwandelten Elfer von Lars Rossow glichen die Klettwitzer in der 56. Minute schließlich aus. Nun zeigten sich die Gastgeber vollends überlegen. Martin Brundtke konnte beim Torabschluß noch im letzten Moment gestört werden und Christian Mosts Treffer fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Mit einer Riesenchance sorgten die Ortrander in der 66. Minute ganz plötzlich wieder für Unruhe, doch Robert Graske parierte geistesgegenwärtig, genauso wie Stefan Nothing nur Sekunden später auf der Gegenseite im Duell mit Martin Brundtke. Ein weiteres Abseitstor von Roy Feldner sorgte für zusätzliche Verzweiflung auf den Zuschauerrängen. Die Spannung war nun zum Greifen nah und es schien beinah so, als hätte Martin Brundtke allen angestauten Frust in seinen Schuß in der 78. Minute hineingelegt. Mit einer Fackel ins rechte Eck beendete der Torjäger seine Flaute und brachte den VfB mit 2:1 in Front. Die Gäste hatten in der verbleibenden Zeit noch eine ganze Reihe guter Chancen zu verzeichnen, doch der VfB verteidigte mit Glück und dem gut aufgelegten Graske den knappen Erfolg.

VfB: R. Graske – M. Röhle, L. Rossow, S. Sobotta – T. Theiler, M. Woznica, M. Noack, R. Rohr (24. R. Feldner), A. Münch – C. Most (90. S. Baer), M. Brundtke

12. Spieltag 2013/14: Willensstark zum souveränen Auswärtssieg

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SV Eintracht Lauchhammer II vs. VfB Klettwitz 1913 1:2 (0:1)

[AA] | STATISTIK | Souverän meisterten unsere Lila- Weißen den Härtetest auf dem Hartplatz im Sportforum von Lauchhammer- Ost. Der Anpfiff war kaum verhallt, da initiierten Andreas Münch und Christian Most bereits den ersten gefährlichen Angriff. Danach dominierten unsere Jungs das Mittelfeld und ließen sich auch nicht von unorthodox springenden Bällen und ausgelassenen Möglichkeiten aus der Ruhe bringen. Immer wieder starteten sie schnelle, vertikale Angriffe mal durchs Zentrum und dann wieder über Außen. Die Eintracht Defensive erwies sich dabei als bissig und vielbeinig. Taktisches  Mittel in solchen Spielen stellen dann Freistöße dar. In Minute 28 flankte Oldie und Spielmacher René Rohr eine solchen ruhenden Ball präzise vor das Tor der Gastgeber. Christian Most bugsierte das Leder vorbei am Verteidiger- Bein und am heran eilenden Keeper zur überfälligen Führung in die Maschen. Michael Noack vergab wenig später die größte Möglichkeit den Vorsprung noch vor dem Seitenwechsel auszubauen. Das gelang in Minute 50 Martin Brundtke. Von der linken Außenlinie sandte er das Leder auf den zentral postierten Christian Most. Der verfehlte, wie auch sein Gegenspieler das Spielgerät und irritierte so den Schlussmann. Die Kugel sprang in Richtung Tor. Ein Verteidiger eilte hinzu, konnte das Leder jedoch nicht mehr vor der Linie klären und so entstand dieses 0:2 auf etwas kuriose Art und Wiese. Wenig später hielt die Querlatte einen Schuss Michael Noacks auf. Martin Brundtkes Nachschuss blockte ein Abwehrspieler. In Minute 65 erlief Sebastian Pöschk einen Querpass in der VfB- Defensive. Allein vor Robert Graske ließ der clevere Eintracht Stürmer diese Möglichkeit nicht aus und verkürzte für den Liganeuling auf 1:2. Es folgte eine kurze Phase lila- weißer Desorientierung. Robert Graskes behielt die Ruhe und hielt seinen Kasten bei 2 gefährlichen Möglichkeiten sauber. Auf der Gegenseite vergaben Michael Noack, Martin Woznica  und Christian Most bei 2 Freistößen weitere Chancen für die Lila- Weißen, die am Ende diese Pflichtaufgabe, die vom Trainer als „Frage des Willens“ ausgelobt wurde, souverän meisterten.

Die lila- weiße Aufstellung: 1- Robert Graske; 2- Marcel Röhle, 3- Lars Rossow, 14- Stephan Sobotta; 11- Martin Woznica, 5- Tim Theiler, 16- Andreas Münch (ab 88. Min. 9- Ronny Panusch), 17- Michael Noack, 6- René Rohr (ab 68. Min. 8- Sebastian Baer); 10- Christian Most, 7- Martin Brundtke

11. Spieltag 2013/14: VfB fertigt Aufsteiger ab

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VfB Klettwitz 1913 vs. SG Kroppen 4:1 (2:1)

StHa | BILDER | STATISTIK | Der VfB geriet schon nach wenigen Sekunden auf die Siegerstraße, weil die Gäste ein an Naivität kaum zu überbietendes Abwehrverhalten an den Tag legten. Keiner der grün-weiß gekleideten Verteidiger fühlte sich zunächst für Andreas Münch zuständig und anstatt den in vollem Tempo befindlichen Mittelfeldmann im Strafraum gewähren zu lassen, zog Marco Zschieschang eiskalt die Notbremse. Schiedsrichter Mory blieb keine Wahl: rote Karte und Elfmeter, den Lars Rossow in der 2. Spielminute sicher verwandelte. Dennoch merkte man dem Spiel nicht wirklich an, dass die Gastgeber in Überzahl waren, weil Kombinationen im Mittelfeld zu selten präzise gespielt wurden. So musste ein langer Ball von Marcel Kromer in die Spitze herhalten, um den Abwehrriegel zu knacken und auf 2:0 zu erhöhen. Christian Most war der Torschütze in der 26. Minute. Um nicht völlig unterzugehen, griffen die Kroppener nun in die Trickkiste und ihnen gelang es tatsächlich mit übertriebenen theatralischen Einlagen die Unparteiischen zu beeindrucken. Zahlreiche Freistoß- und zur Krönung der Strafstoßpfiff in der Nachspielzeit zeugen davon. Dennoch nutzte Oliver Pawel dieses Geschenk um zu verkürzen. Als auch Kromer mit roter Karte vom Platz musste, stand es personell nun wieder pari. Im zweiten Durchgang spielte der VfB dann seinen Stiefel herunter, ohne sich vom Gegner oder Schiedsrichterentscheidungen ablenken zu lassen. Ein verwandelter Handelfmeter von Lars Rossow bedeutete nach einer Stunde die Vorentscheidung des Spiels und nach einer Eingabe von Andreas Münch erzielte Christian Most mit viel Übersicht zehn Minuten vor Ende der Partie das 4:1. Ein glanzloser Erfolg der Lila-Weißen gegen schwache Gäste, die wenn der VfB jene Passgenauigkeit der Vorwoche an den Tag gelegt hätte, sicher noch deutlich höher verloren hätten. Für die kommende Prüfung in Lauchhammer-Ost wird sich der VfB wieder steigern müssen, will man erneut siegen.

VfB: R. Graske – M. Kromer, L. Rossow, S. Sobotta – S. Holling, T. Theiler (71. R. Feldner), M. Noack, M. Woznica, C. Most, A. Münch (88. R. Rohr) – M. Brundtke (76. F. Pohl)

10. Spieltag 2013/14: Erfolgsserie geht weiter

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SG Frauendorf vs. VfB Klettwitz 1913 2:7 (1:4)

StHa | BILDER | STATISTIK | Auch aus Frauendorf konnten die Lila-Weißen die volle Punktzahl mitnehmen. Somit hält die Erfolgsserie mit nun vier Siegen nacheinander weiter an. Dabei sah es anfangs ganz und gar nicht danach aus, denn Robert Graske ermöglichte durch eine Unsicherheit beim Herauslaufen dem Gegner schon nach drei Minuten die erste Riesenchance. Vier Minuten später war der Keeper dann allerdings hellwach und parierte sowohl einen Strafstoß als auch den Nachschuß der Gastgeber. Mit reichlich Glück stand es also noch torlos, als Martin Woznica in Minute 14 endlich den ersten Torschuß für die bis dahin ziemlich desorientiert wirkenden Klettwitzer abgab. Kurze Zeit darauf zog Martin Brundtke trocken ab, doch sein Geschoß prallte gegen die Unterkante der Latte und sprang zurück ins Feld. Zwei brauchbare Einzelaktionen, doch gutes Zusammenspiel war noch immer Mangelware. Erst nach 28 Minuten zeigten Christian Most und Andreas Münch eine jener Kombinationen, die auch Trainer Apelt gern häufiger von seinen Mittelfeldspielern sehen würde. Leider blieb dieser verheißungsvolle Angriff noch ohne Torabschluß, aber es schien so etwas wie die Initialzündung für den VfB gewesen zu sein. Nur Sekunden danach suchte Christian Most diesmal den Außen auf der Gegenseite und eröffnete mit seinem Paß in die Gasse Michael Noack viel Freiraum, den dieser zur Führung nutzte. Trotz des sofortigen Ausgleichs der Frauendorfer durch einen direkten Freistoß ließen sich die Klettwitzer nicht aus der Ruhe bringen. Der Ball lief nun hervorragend durch die eigenen Reihen und wieder führte ein Angriff über die Flügel zum Erfolg. Stephan Sobottas scharfe Eingabe von der rechten Seite verpasste Martin Brundtke in der Mitte zwar, doch der mit aufgerückte Andreas Münch war zum 1:2 zur Stelle. Auch dem dritten VfB-Treffer ging wieder exzellentes Passspiel voraus. Diesmal allerdings in umgekehrter Reihenfolge zum ersten Tor. Michael Noack servierte den Ball punktgenau für Christian Most, der mit einem knallharten Schuß den Angriff schließlich vollendete. Kurz vor dem Pausenpfiff machte Sebastian Holling das Spiel noch einmal schnell, bediente Martin Woznica, der sich auf halblinks frei gelaufen hatte. Selbstbewußt hielt der Spielgestalter auch mit Ball das Tempo hoch, brachte sich in Position und ließ mit einem genialen Außenristschuß Keeper Balbrink ziemlich alt aussehen. Nach dieser Viertelstunde Offensivfeuerwerk kontrollierte der VfB nach dem Wechsel das Spiel, jedoch konnte die SG nach einem erfolgreichen Konter nach gut einer Stunde verkürzen. Aber genau das schien den VfB wieder anzustacheln, so passte Christian Most wenig später wieder im exakten Moment auf Michael Noack, der diesmal sogar noch den Torhüter ausspielte, bevor er zum 2:5 einnetzte. Nun war der Widerstand der Gastgeber endgültig gebrochen und der VfB nutzte die verbleibende Zeit um das Passspiel weiter zu verbessern und etwas für das Torkonto zu tun. So war erneut Christian Most als Vorbereiter am 2:6 von Martin Brundtke maßgeblich beteiligt. Auch den Schlußpunkt setzte Martin Brundtke in der 78. Minute. Diesmal verwertete der Stürmer eine Freistoßflanke von Martin Woznica per Kopf zum Endstand.

VfB: R. Graske – M. Kromer, L. Rossow, S. Sobotta – M. Röhle, S. Holling, M. Noack, M. Woznica, C. Most, A. Münch (78. R. Rohr) – M. Brundtke

9. Spieltag 2013/14: Erste des VfB macht Boden gut

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VfB Klettwitz vs. SV Blau-Gelb Hosena 5:0 (2:0)

StHa | BILDER | STATISTIK | Mit einem blitzsauberen Erfolg machte der VfB gleich zwei Plätze in der Tabelle gut und belegt nun den dritten Rang. Die Klettwitzer waren praktisch über die gesamte Spielzeit hinweg überlegen und Hosena war bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich in der Defensive beschäftigt. So dauerte es auch nur bis zur 11. Minute, bis VfB-Stürmer Martin Brundtke das Tor zum 1:0 besorgte. Nach einem Eckball von Christian Most fiel gut zehn Minuten später dann das zweite Tor, jedoch beförderte diesmal ein Verteidiger beim Versuch zu klären den Ball unglücklich ins eigene Netz. Bis zur Pause hielten die Gäste nicht zuletzt wegen der guten Paraden von Schlußmann Jähnig das Ergebnis noch in Grenzen. Nach dem Wechsel kamen die Lila-Weißen dann sukzessive zu weiteren Torerfolgen. Zunächst war die Zeit von Andreas Münch gekommen, der in der 54. Minute mit einem Flachschuß zum 3:0 seinen ersten Saisontreffer erzielte und damit wohl letzte Zweifel am VfB-Sieg beseitigte. Kurz darauf setzte der Mittelfeldaußen noch einen Ball an die Latte. Mit einem verwandelten Strafstoß konnte sich Spielführer Lars Rossow ebenso erstmals in die Torschützenliste eintragen (65.). Auch die eingewechselten Akteure reihten sich diesmal wieder gut ins Spiel ein und Sebastian Baer bediente Martin Brundtke, der in der 73. Minute das fünfte Tor folgen ließ. In der Schlußphase hatten die Gastgeber noch weitere gute Möglichkeiten, wobei Christian Most beim wohl besten Versuch an der Latte scheiterte.

VfB: R. Rohr – F. Pohl, L. Rossow, S. Sobotta – T. Theiler (53. S. Holling), R. Feldner, M. Noack, M. Woznica (71. S. Baer), A. Münch – C. Most, M. Brundtke

8. Spieltag 2013/14: Erster Auswärtssieg, aber kein Grund euphorisch zu werden

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TSG Großkoschen vs. VfB Klettwitz 1913 3:4 (1:2)

StHa | Bilder | Statistik | Für die VfB-Kicker war die Rückkehr auf den Koschenberg nach über zwei Jahren Abstinenz erfolgreich, denn sie konnten den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren. Die Lila-Weißen präsentierten sich größtenteils überlegen und zeigten sich schon nach sieben Minuten treffsicher. Michael Noack nutzte seinen Freiraum bis zur Grundlinie aus und nach kurzem Umweg über Martin Woznica fand der Ball den Weg zu Christian Most, der sein zwölftes Saisontor erzielte. Wenig später profitierte Martin Brundtke dann von einer mißglückten Fußabwehr des Koschener Torhüters und erhöhte problemlos auf 2:0. Hätten auch Michael Noack und Martin Woznica ebenso ihre guten Gelegenheiten in der Anfangsphase noch genutzt, so wäre das Spiel schon früh entschieden gewesen. Aber so kam es schließlich wie so oft und die Gastgeber verkürzten mit ihrer ersten echten Kontergelegenheit durch Oliver Schmidtke auf 1:2 (27.). Danach traute sich die TSG mehr zu und der VfB musste erst einmal diesen Schock verdauen, so dass der Angriffsdruck bis zur Pause merklich nachließ. Die Hausherren kamen auch hoch motiviert aus der Kabine, konnten den VfB nun erstmals in die Defensive drängen und erarbeiteten sich binnen kurzer Zeit drei Eckstöße. Den letzten davon köpfte Sebastian Bonk zum 2:2 ein (50.). Das Spiel drohte zu kippen, doch wenige Sekunden nach dem Ausgleich beendeten die Klettwitzer den Sturmlauf der Gastgeber abrupt. Nach Foul an Martin Woznica brachte Christian Most den fälligen Freistoß vor das Tor von Kschuppa und Tim Theiler legte per Kopf auf den völlig freien Sebastian Baer ab, der ohne Mühe zur erneuten Führung einnetzte. Nun agierten die Gäste wieder ähnlich dominant wie zu Beginn der Partie, doch die vorzeitige Entscheidung blieb lange aus. Erst sechs Minuten vor Schluß gelang Tim Theiler, der nach Mosts Flanke ein weiteres Mal seine Kopfballstärke unter Beweis stellen konnte, das 4:2 für die Lila-Weißen. Doch der VfB machte sich in den Schlußminuten das Leben wieder einmal selbst schwer. Keine 120 Sekunden nach der vermeintlichen Spielentscheidung ließ man den Gegnern deutlich zu viel Platz - einen langen Ball in die Spitze und einen Aussetzer von Marcel Röhle später und es stand nur noch 4:3. Großkoschen warf nun alles nach vorn, doch der VfB überstand diese knifflige Situation bis zum Schlußpfiff. Aufgrund der anhaltenden Defensivschwäche dennoch kein Grund euphorisch zu werden.

VfB: R. Graske – M. Röhle, L. Rossow, S. Sobotta – S. Baer, T. Theiler, M. Noack (75. R. Feldner), M. Woznica, A. Münch – C. Most, M. Brundtke

7. Spieltag 2013/14: Lila-Weiße sind Derbysieger

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VfB Klettwitz 1913 vs. SV Grün-Weiß Annahütte 4:1 (2:1)

StHa | Bilder | Statistik | Es war ein interessantes und temporeiches Ortsderby, dessen Bedeutung allen Beteiligten von Beginn an klar war. Demzufolge nahm die Partie sofort Fahrt auf und Michael Noack gelang es schon nach zwei Minuten die Lila-Weißen in Führung zu schießen. Nach einem Angriff über die linke Seite und der Eingabe von Martin Woznica war der VfB-Neuzugang mit seinem ersten Saisontor zur Stelle. Doch fast genauso schnell schlugen die Gäste zurück, denn nur zwei Minuten später trat Alexander Krüger zum Elfmeter an und ließ Robert Graske nicht den Hauch einer Abwehrchance. Wie erwartet versuchte der VfB das Spiel in die Spielhälfte des Gegners zu verlagern, während die Gäste es probierten mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Besser gelang es jedoch den Heimischen ihr Ziel zu verfolgen und Andreas Münch war bei einem schnellen Antritt im Strafraum nur durch Foulspiel zu bremsen. Erneut entschied Schiri Domann auf Elfmeter. Doch Christian Most konnte es seinem Annahütter Pendant nicht gleichtun und scheiterte an Ronny Hurrass. Eine knappe Viertelstunde verging, bis sich der Standardspezialist für den verschossenen Strafstoß rehabilitieren konnte, indem er einen Freistoß aus halblinker Position zum 2:1-Pausenstand in die Maschen hämmerte. Im zweiten Durchgang spielte der VfB weiter offensiv auf die Spielentscheidung. Zudem konnte Trainer Apelt mit Martin Brundtke noch einen frischen Mann mit Torinstinkt von der Bank bringen und das sollte sich auszahlen. Keine fünf Minuten war der Torjäger in der Partie, da stand er am Ende einer hervorragend gespielten Kombination von Christian Most und Florian Pohl und vollstreckte zum 3:1 (62.). Ebenso seinen Anteil hatte der Eingewechselte am letzten Treffer des Spiels. In der 78. Minute traf er bei seinem Abschlußversuch zwar nur den Pfosten, jedoch holte sich Christian Most den Rebound und vollendete zum 4:1. Während die Annahütter jetzt ziemlich konsterniert wirkten, zeigten sich die Gastgeber auch danach weiter torhungrig, doch der hochverdiente Treffer für den spielfreudigen Andreas Münch blieb den Klettwitzern an diesem Tag verwehrt.

VfB: R. Graske – M. Röhle, L. Rossow, S. Sobotta – S. Holling, M. Woznica, M. Noack (79.Min. S. Baer), F. Pohl, A. Münch – C. Most, R. Feldner (57.Min. M. Brundtke)

6. Spieltag 2013/14: Absolute Blamage gerade noch verhindert

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SV 1892 Schwarzheide vs. VfB Klettwitz 1913 2:2 (0:1)

StHa [Bilder] [Statistik] Die Lila-Weißen setzten sich sofort in der Hälfte der tief stehenden Gastgeber fest und kamen schnell zu Chancen. So war der Führungstreffer durch Christian Most in der 11. Minute die logische Konsequenz des Überdrucks. Eine Flanke von Florian Pohl auf der rechten Außenbahn konnte der Klettwitzer Goalgetter gekonnt per Kopf verwerten. Auch danach blieben die Gäste am Drücker, bei einer guten Doppelchance agierten Roy Feldner und Andreas Münch jedoch zu überhastet. Ein kurzes Zwischenhoch hatten die 1892er zwischen der 18. und 21. Minute, als sie erstmals schnell konterten und einen Freistoß auf das VfB-Tor abgaben. Robert Graske blieb in beiden Situationen aber souverän. Dann übernahmen die Klettwitzer wieder die Initiative und hätten beinahe das Ergebnis erhöht. Florian Pohls Schuß konnte Torwart Pohland nur abklatschen und Andy Münch beförderte den Ball in die Maschen. Doch der Torschütze soll sich beim Versuch seines Teamkollegen bereits im Abseits befunden haben und somit blieb es bis zum Seitenwechsel beim knappen Vorsprung. Den zweiten Abschnitt begann der VfB ähnlich aggressiv wie Durchgang eins, so dass Möglichkeiten für Christian Most und Florian Pohl die Folge waren. Auch der bei Standards mit aufgerückte Tim Theiler sorgte immer wieder für Torgefahr. Nur eine einzige Chance erarbeiteten sich die Gastgeber innerhalb einer halben Stunde. Diesen Freistoß konnte Robert Graske jedoch rigoros zur Ecke klären. Dabei mussten die Schwarzheider nun deutlich offensiver werden und der VfB wollte den sich bietenden Platz sinnvoll nutzen, doch ein präziser Konter zur Spielentscheidung gelang den Gästen nicht. Statt dessen bekamen die 1892er in der 82. Minute einen weiteren Freistoß zugesprochen, den sie natürlich in die Gefahrenzone vor das Klettwitzer Tor bugsierten und Robin Schmidt war genau dort zum Ausgleich zur Stelle. Der VfB berannte nun wütend des Gegners Tor, verlor aber jegliche Ordnung und wurde prompt drei Minuten später ausgekontert. Michael Piontek, der ansonsten von Marcel Kromer gut abgeschirmt wurde, bestrafte letztlich das planlose Anrennen mit dem 2:1. Trotz diesem katastrophalen Auftritt in den Schlußminuten zeigte der VfB zumindest Kampfgeist bis zur letzten Sekunde und nach einer letzten Freistoßsituation nutzte Tim Theiler das Chaos im Strafraum der Gastgeber zum 2:2 und verhinderte somit noch die totale Blamage der Lila-Weißen.

VfB: R. Graske – M. Kromer, L. Rossow, S. Holling (13. M. Röhle) – T. Theiler, M. Woznica, M. Noack (77. R. Panusch), C. Most, A. Münch – F. Pohl, R. Feldner

   
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