* VFB KLETTWITZ 1913 * 1. MANNSCHAFT * SAISON 2017/18:

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* HALLENSAISON 2018 * TURNIER IN HOSENA: VfB mit solidem Start ins Jahr 2018

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Das 9:1 gegen Sedlitz im Video

Der erste Monat des Jahres steht traditionell ganz im Zeichen des gepflegten Budenzaubers und so nutzte der VfB am vergangenen Wochenende die Möglichkeit, sich beim Hallenturnier der SpG Hosena/Großkoschen für das eigene InDoor-Event in zwei Wochen einzuspielen. In der ersten Partie wartete mit Eintracht Ortrand gleich der nominell schwerste Gegner auf die Lila-Weißen, die nach Treffern von Marius Konczak und Julian Schenk sowie Franz Lehnigk zwischenzeitlich sogar mit 3:1 in Front lagen. Am Ende musste man sich gegen den großen Favoriten jedoch mit einem 3:3-Remis begnügen. Gegen Außenseiter Blau-Weiß Sedlitz benötigten die Klettwitzer zwar etwas Anlaufzeit, brachten unterm Strich aber dennoch ein deutliches 9:1 auf die Anzeigetafel. Vor allem Julian Schenk lief in der Schlussphase mit fünf Toren dabei so richtig heiß. Gegen das besonders aggressiv verteidigende Team von Lohsa/Weißkollm fand der VfB zunächst wenig Mittel und musste später dann auch noch einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Letztlich sorgte ein Freistoßtreffer von Julian Schenk aber wenigstens noch für den Ausgleich. Eintracht Ortrand stand bereits als Turniersieger fest, als es für die Klettwitzer gegen den Gastgeber zumindest noch um Platz zwei ging. Nach Benito Noltes Führungstreffer sah es dafür auch optimal aus, doch die Spielgemeinschaft drehte das Spiel und der VfB tat sich danach lange schwer. Erst Sebastian Scholl konnte mit dem 2:2 den Bann brechen. Julian Schenk und Benito Nolte machten gegen Spielende dann den 4:2-Sieg perfekt. Damit verabschiedeten sich die Lila-Weißen ungeschlagen aus der Halle und konnten sich immerhin über den Vizerang freuen. Zudem räumte Julian Schenk mit 8 Toren die Torjägerkanone ab und Erik Blomberg wurde zum Besten Torhüter des Turniers gewählt. Alles in allem ein solider Start ins Jahr 2018.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak (1), A. Lehnigk, F. Lehnigk (2), M. Noack, B. Nolte (3), J. Schenk (8), S. Schneider (2), S. Scholl (1), F. Wernicke

Ergebnisse:

1 SpG Hosena/Großkoschen - SpVgg. Lohsa/Weißkollm 0 : 2
2 SV Eintracht Ortrand - VfB Klettwitz 1913 3 : 3
3 SV Blau-Weiß Sedlitz - SpG Hosena/Großkoschen 0 : 9
4 SpVgg. Lohsa/Weißkollm - SV Eintracht Ortrand 0 : 2
5 VfB Klettwitz 1913 - SV Blau-Weiß Sedlitz 9 : 1
6 SpG Hosena/Großkoschen - SV Eintracht Ortrand 1 : 4
7 SpVgg. Lohsa/Weißkollm - VfB Klettwitz 1913 1 : 1
8 SV Eintracht Ortrand - SV Blau-Weiß Sedlitz 9 : 1
9 SpG Hosena/Großkoschen - VfB Klettwitz 1913 2 : 4
10 SpVgg. Lohsa/Weißkollm - SV Blau-Weiß Sedlitz 7 : 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschlusstabelle:

Pl. Verein Sp. gew. uns. verl. Tore Diff. Pkte.
1 SV Eintracht Ortrand 4 3 1 - 18:5 +13 10
2 VfB Klettwitz 1913 4 2 2 - 17:7 +10 8
3 SpVgg. Lohsa/Weißkollm 4 2 1 1 10:4 +6 7
4 SpG Hosena/Großkoschen 4 1 - 3 12:10 +2 3
5 SV Blau-Weiß Sedlitz 4 - - 4 3:34 -31 0

 

 

 

 

 

* KREISLIGA OST * 12. SPIELTAG 2017/18: Elf der Woche

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Mit dem klaren 7:0 über Empor Hörlitz ist der VfB auch am 12. Spieltag wieder gut in der "FuPa-Elf der Woche" vertreten. Christian Most und Franz Lehnigk sicherten sich dabei schon zum zweiten Mal einen Platz in der Wochenauswahl und bilden die erfolgreiche lila-weiße Mittelfeldachse, während sich Julian Schenk bereits zum vierten Mal in die Sturmreihe der Kreisliga ballerte.

* KREISLIGA OST * 12. SPIELTAG 2017/18: Endlich wieder ein Heimsieg!

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     VfB Klettwitz 1913             7     :     0             FSV Empor Hörlitz    

Das 1:0 im Video

Das 4:0 im Video

Das 5:0 im Video

Das 6:0 im Video

Nur wenige Zuschauer hatten sich bei unerbittlichem Dauerregen ins Stadion am Windpark verirrt, doch sie wurden insbesondere in Hälfte zwei mit einer Offensivgala der Lila-Weißen für ihr Ausharren entschädigt. Beide Teams starteten sehr verhalten ins Spiel und erst nach gut zehn Minuten verzeichneten die Hausherren den ersten Torschuss der Partie, hatten dann aber gleich Chancen im Minutentakt, die allerdings noch ungenutzt blieben. Als die Gäste nach dieser ersten Druckphase dann gerade wieder etwas durchatmen konnten, wurden sie jedoch eiskalt erwischt, denn Julian Schenk schmetterte in Minute 19 einen Freistoß knallhart zur Führung ins Netz. Kurze Zeit später zeigten aber auch mal die Hörlitzer Offensivqualitäten, doch ihr bis dato bester Vorstoß konnte von Erik Blomberg unter Mithilfe des Pfostens abgewehrt werden. Auf der Gegenseite hätten die Klettwitzer dann eigentlich den Konter im Tor unterbringen müssen, denn anstatt sicher abzulegen, suchte Andreas Münch selbst den Abschluss und verfehlte den gegnerischen Kasten. Hörlitz probierte es weiterhin mit tiefen Pässen und in der 36. Minute brachte Tobi Brüllke noch so gerade den Fuß dazwischen, was den gefährlichen Ball unschädlich machte. Für die Klettwitzer eröffnete sich derweil die nächste Kontersituation, welche Julian Schenk aber ebenso nicht verwerten konnte. Wenige Augenblicke vor der Pause musste dann Paul Cramer auf Hörlitzer Seite nach wiederholtem Foulspiel mit gelb-roter Karte vom Feld und die Klettwitzer nutzten sofort nach Seitenwechsel die numerische Überzahl aus. Eingeleitet wurde das 2:0 in Minute 47 dabei durch den öffnenden Pass von Christian Most auf Torjäger Julian Schenk, der anschließend überlegt querlegte, so dass Franz Lehnigk aus Nahdistanz einnetzen konnte. Nur Sekunden später legte der VfB dann sofort das dritte Tor nach. Wegbereitend war diesmal eine herrliche Passstafette ausgehend von Andreas Münch über Franz Lehnigk bis hin zu Christian Most, der schließlich aus halbrechter Position abdrückte und den Ball diagonal ins linke Toreck beförderte. In der 55. Minute ließ Christian Most dann bereits seinen zweiten Treffer des Tages folgen. Nach Vorlage von Andreas Münch vollendete der Edeltechniker der Lila-Weißen elegant per Lupfer zum 4:0. Die Klettwitzer hatten in der Folge noch weitere Torgelegenheiten auf dem Fuß, ehe in der 74. Minute endlich das 5:0 fiel. Als Julian Schenk zum Solo aufs Hörlitzer Tor ansetzte, sah es zunächst danach aus, als könne er sein Torkonto weiter aufstocken, doch der VfB-Stürmer wurde beim Abschluss im letzten Moment noch gestört. Allerdings erwies sich der als eine Art Absatzkick zurückspringende Ball als perfekte Vorlage für Paul Fischer, der schließlich erfolgreich vollstreckte. Die Gäste ergaben sich nun ihrem Schicksal und der VfB durfte weiter munter Tore schießen. Erneut schickte dabei Christian Most den durchgestarteten Julian Schenk auf die Reise, der sogar noch den Gästetorwart ausspielte und sein Solo dieses Mal mit dem 6:0 krönte. Den Schlusspunkt setzte ebenfalls noch einmal Julian Schenk, der einen von David Prasse in Richtung Tor gespielten Ball zum 7:0-Endstand über die Linie drückte. Nach zuletzt drei Heimniederlagen gelang den Lila-Weißen also endlich auch wieder ein Sieg im eigenen Stadion.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, T. Brüllke – C. Meyer, A. Lehnigk (59. M. Goszczak), S. Schneider (67. D. Prasse), C. Most, F. Lehnigk, A. Münch (67. P. Fischer) – J. Schenk

* KREISLIGA OST * 11. SPIELTAG 2017/18: Joker wird zum Matchwinner

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     SpVgg. Blau-Weiß Vetschau II      2     :     3      VfB Klettwitz 1913    

Das 1:3 im Video

Teamjubel

Als Paul Fischer in der 72. Minute den letztlich spielentscheidenden Treffer für die Lila-Weißen markierte, war die Stimmung im Lager des VfB auf dem absoluten Höhepunkt. Da gerieten die übrigen äußerst arbeitsreichen Minuten kurzzeitig schon einmal zur Nebensache.

Vielleicht lag es an der frühen Anstoßzeit oder der unangenehmen Novemberkälte, jedenfalls kamen beide Mannschaften auf schwer zu bespielendem Untergrund nur sehr langsam in die Gänge. Der VfB begann dabei sehr nervös und viel zu einfache Abspielfehler im Spielaufbau prägten das Geschehen, so dass der Angriffsdruck der Klettwitzer zumeist bereits irgendwo im Mittelfeld versandete. Fast folgerichtig hatten die Gastgeber die erste Möglichkeit des Spiels, als Lars Schultka in der 11. Minute zum ersten Mal Erik Blomberg auf die Probe stellte. Etwas später zeigten auch die Lila-Weißen dann mal so etwas wie Zug zum Tor, doch Andreas Münch vergab aus guter Position leichtfertig. Erst nach einer reichlichen halben Stunde wurde die Partie jetzt deutlich lebhafter und beide Teams lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch. Während Vetschau binnen kürzester Zeit gleich zweimal am VfB-Schlussmann scheiterte, so blieb auf der anderen Seite der Schuss von Andy Münch zu schwach, um Vetschaus Keeper Tobias Lilienweiß wirklich zu fordern. Dafür konnte der Mittelfeldmann zwei Minuten vor der Pause dann aber als exzellenter Vorbereiter glänzen, indem er Julian Schenk einsetzte, der von der Strafraumgrenze aus den Ball sofort aus der Drehung abfeuerte und das nötige Glück hatte, dass die Kugel vom linken Innenpfosten aus ins Netz sprang. Nach dem Wechsel legten die Gastgeber zügig den Schalter auf Offensive um und konnten auch gleich ihre zweite Möglichkeit zum Ausgleich nutzen. Eine Flanke vom starken Schultka auf der rechten Außenbahn fand Marvin Boinack im Zentrum, der beim Kopfball perfektes Timing hatte und den Ball schulbuchmäßig ins Tor köpfte. Nur drei Minuten nach dem 1:1 zog dann Franz Lehnigk aus gut 25 Metern einfach mal ab und der Vetschauer Keeper ließ den Ball zur erneuten Klettwitzer Führung durch die Hände gleiten. Wieder mussten die Blau-Weißen jetzt mehr tun, während die Klettwitzer mit präziserem Passspiel nun die Vorentscheidung herbeiführen wollten. In der 64. Minute wurde dann Paul Fischer von Trainer René Rohr in die Partie gebracht und nur acht Minuten darauf stach der Joker. Nach einem Eckball von Christian Most scheiterte zunächst Andreas Münch, dessen Schussversuch abgeblockt wurde, doch Paul Fischer nahm den Ball direkt aus der Luft und beförderte ihn per Bogenlampe unhaltbar in den Vetschauer Kasten. Allerdings meldeten sich die Gastgeber nur vier Minuten später noch einmal zurück im Spiel, weil Chris Meyer dem agilen Schultka etwas zu viel Platz ließ, so dass dieser mit dem Pass in die Schnittstelle genau zwischen Florian Wernicke und Chris Meyer hindurch Nico Fliegel bedienen konnte, der den Ball unter Erik Blomberg hindurch zum 2:3-Anschluss ins Netz schob. In der Schlussviertelstunde wollten die Blau-Weißen zumindest mal noch den Ausgleichstreffer erzielen, doch selbst die beste Gelegenheit der Gastgeber durch Schultka konnten Erik Blomberg und Chris Meyer letztlich mit vereinten Kräften zur Ecke klären, so dass unterm Strich ein Arbeitssieg für den VfB heraussprang.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, C. Meyer – A. Lehnigk, F. Lehnigk, S. Schneider, C. Most, A. Münch (89. S. Scholl), M. Goszczak (64. P. Fischer) – J. Schenk

Am Sonntag konnte dann auch die Zweite Vertretung der Lila-Weißen nachziehen und einen 3:1-Auswärtssieg beim SV Grünewald landen. Die frühe Klettwitzer Führung, erzielt durch Marcel Girndt (6.), konnten die Gastgeber noch kurz vor der Pause egalisieren (42.). Nach Seitenwechsel brachte dann erneut Girndt seine Mannschaft in Front (49.). Maik Wurth sorgte mit dem dritten VfB-Treffer (64.) letztlich für klare Verhältnisse.

VfB II: F. Howorka – T. Netzker, M. Miersch, S. Leisner – S. Meißner, T. Brüllke, P. Böhm, A. Krahl, M. Schubert – M. Girndt, M. Wurth

* KREISLIGA OST * 10. SPIELTAG 2017/18: Serien beider Teams setzen sich fort

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     SV Wudritz Ragow               1     :     1               VfB Klettwitz 1913    

Der Führungstreffer des VfB in Ragow im Video

Nach drei Siegen in vier Auswärtspartien spekulierte der VfB auch beim Gastspiel in Ragow auf etwas Zählbares, doch die Spreewälder sind aktuell eine echte Heimmacht und traten demzufolge von Minute eins den Lila-Weißen äußerst selbstbewusst entgegen. Nach sechs Minuten wurden die Gastgeber erstmals gefährlich und Erik Blomberg musste sich gegen Philipp Peschk gleich mal mit einer starken Parade beweisen. Mit fortschreitender Zeit wurden die Lila-Weißen etwas stärker, konnten im Mittelfeld jetzt die Bälle besser behaupten und damit den Offensivdrang des Gegners erst einmal deutlich eindämmen. Erst in der 19. Spielminute hatte ein missglückter Abwehrversuch mit anschließendem ungeschickten Zweikampfverhalten von Andy Lehnigk den Elfmeterpfiff zur Folge. Wudritz-Abwehrchef Paul Scharlow trat an, doch Erik Blomberg hatte gegen den sonst so sicheren Strafstoßschützen gut antizipiert und kratzte den Ball furios aus dem Eck. Kurz darauf sorgte der VfB dann auch vorne für einen echten Kracher, als Julian Schenk aus gut zwanzig Metern einfach mal abzog und das Leder an die Querlatte knallte. Irgendwie entpuppte sich das Geschoss aber nur als Weckruf für die Gastgeber, die nun wieder Lücken in der Klettwitzer Abwehr aufspürten und bis zur Pause gleich mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt ließen. Allein zweimal scheiterten die Gastgeber dabei am sensationell reagierenden Erik Blomberg, der in dieser Phase des Spiels nahezu unüberwindbar zu sein schien, zudem konnte Marius Konczak zweimal umsichtig zur Ecke klären. Aufgrund der dominanten Schlussviertelstunde kamen die Ragower nach Seitenwechsel guten Mutes aus der Kabine, wurden dann aber kalt erwischt. Nach einem Foulspiel an Julian Schenk kam der VfB in der 48. Minute in exzellente Freistoßposition und Christian Most schlenzte die Kugel aus gut zwanzig Metern grandios ins Netz. Genau fünf Minuten brauchten die Gastgeber, um sich von diesem Schockerlebnis zu erholen, dann feuerte Alexander Gierga die nächste Granate aufs VfB-Tor, doch einmal mehr blieb Erik Blomberg der Sieger des Duells. Das Spiel wurde jetzt hektischer und war an Dramatik kaum noch zu überbieten. Während auf der einen Seite der Volleyschuss von Max Goszczak nach einem Fehler des Wudritz-Keepers das leere Tor verfehlte und der fällige Strafstoßpfiff nach klarem Foul an Julian Schenk ausblieb, fiel auf der gegenüberliegenden Seite kurz darauf der Ausgleichstreffer, welcher durch ein Missverständnis zwischen Stephan Sobotta und dem herauslaufenden Erik Blomberg begünstigt wurde. Am Ende konnte Jan Schöne letztlich den Ball zum 1:1 über die Linie drücken. Ragow ging nun auf die volle Punktzahl, wurde jedoch schon wenige Minuten später durch die gelb-rote Karte gegen Alexander Mrose ausgebremst. Trotz der Unterzahl blieb es bis zum Spielende jedoch ein offener Schlagabtausch, weil es dem VfB trotz guter Gelegenheiten nicht gelang, den Lucky Punch zu setzen, so dass Jan Schöne zwei Minuten vor Schluss beinah noch zum Matchwinner für Ragow geworden wäre, jedoch nur den Pfosten traf. Mit dem Remis haben die Serien beider Teams auch weiterhin Bestand. Während die Ragower in dieser Saison bislang kein Heimspiel verloren haben, so bleiben die Lila-Weißen im Spreewald weiterhin ungeschlagen.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, S. Sobotta – C. Meyer, A. Lehnigk, B. Nolte, C. Most, M. Goszczak, S. Schneider – J. Schenk

 

Das 2:1 der VfB-Reserve im Video

Das 3:1 der VfB-Reserve im Video

Bereits am Samstag konnte die VfB-Reserve mit einem 3:2-Heimerfolg über die Spielgemeinschaft Wormlage/Annahütte ihre Durststrecke beenden und den zweiten Saisonsieg einfahren. Nach einer eher schwachen ersten Hälfte, in der die Klettwitzer durch ein Eigentor in Rückstand gerieten, folgte in Durchgang zwei eine deutliche Leistungssteigerung. Der VfB erspielte sich nun gute Möglichkeiten und schaffte durch zwei Tore von Julian Schenk die Wende, ehe Maik Wurth schließlich sogar noch auf 3:1 erhöhte. Der Anschlusstreffer von Marvin Noack brachte gegen Spielende zwar noch einmal Spannung, am Ende geht das Ergebnis nach den Spielanteilen aber so in Ordnung.

VfB II: D. Schetterer – P. Böhm, M. Miersch, S. Meißner – S. Hartnick, T. Piatkowski, A. Krahl, R. Scholl (32. S. Leisner), M. Goszczak – J. Schenk, M. Wurth

* KREISLIGA OST * 9. SPIELTAG 2017/18: So ist kein Blumentopf zu gewinnen!

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     VfB Klettwitz 1913       3     :     7       BSG Chemie Schwarzheide     

Das 1:2 im Video

Das 2:2 im Video

Das 3:6 im Video

Mit schnellen Toren hatten sich die Klettwitzer zuletzt immer als echte Frühstarter gezeigt, dieses Mal mussten sie selbst beizeiten einem Rückstand hinterherlaufen, denn nach einem Abspielfehler von Franz Lehnigk schaltete Schwarzheide schnell um und über Paul Arras gelangte der Ball letztlich zu Matthias Perl, der nach nur sechs Minuten seine Farben in Führung brachte. Der Rückstand hemmte den VfB, der vorerst mal kein geeignetes Mittel fand, um die Gäste ernsthaft aus der Reserve zu locken. Schwarzheide kontrollierte weiter das Spiel und sorgte dafür, dass VfB-Torwart Erik Blomberg in der Folge häufiger im Fokus des Geschehens stand. Erst rettete dabei der Pfosten für den Klettwitzer Schlussmann, doch in der 21. Minute erhöhte Maximilian Herbst nach Vorlage von Robert Keil auf 0:2, weil die Zuordnung im Abwehrzentrum in dieser Szene überhaupt nicht stimmte. Der VfB musste sich nun in die Partie zurückkämpfen, um nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren und Chemie half den Lila-Weißen ungewollt. Einen langen Flugball von Christian Most in die Spitze verlängerte Robert Keil beim Versuch zu klären genau auf Benito Nolte und ließ damit gleichzeitig den herauseilenden Keeper Christian Kieweg ins Leere laufen, so dass Benito Nolte schließlich leichtes Spiel hatte, in der 27. Minute zum 1:2 einzuschieben. Sofort waren die Klettwitzer wieder im Spiel und kamen trotz einiger notwendiger Umstellungen noch vor der Pause zum Ausgleich. Nach einer VfB-Ecke sah alles so aus, als hätten die Gäste die Situation bereits bereinigt, doch Max Goszczak brachte mit einem genialen Pass Julian Schenk ins Spiel, der von Stephan Richter im Strafraum gelegt wurde, was folglich Elfmeter bedeutete. Franz Lehnigk übernahm die Verantwortung und verwandelte zwei Minuten vor dem Seitenwechsel souverän zum 2:2. Zur Pause für den VfB zugegebenermaßen ein etwas glückliches Remis, denn der Tabellenführer hatte Hälfte eins doch merklich geprägt, durch eigene Fehler jedoch die Führung leichtfertig verspielt. Nach der Pause galt es für beide Teams dann, sich durch den dritten Treffer einen gravierenden Vorteil zu verschaffen und man merkte beiden Mannschaften jetzt die Bedeutung der Situation an. Aber wiederum gelang den Gästen dabei die entscheidende Aktion, die sich durch einen intelligenten Heber von Maximilian Herbst in der 55. Minute die Führung zurückholten und das obwohl die Lila-Weißen nach ihrer Aufholjagd jetzt wesentlich selbstbewusster daherkamen. Nur vier Minuten später zogen die Chemiker nach einem Freistoß aber bereits wieder auf zwei Tore weg und abermals war es Maximilian Herbst, der diesmal am kurzen Pfosten einköpfte. Als Franz Lehnigk dann auch noch mit gelb-roter Karte vom Feld musste, sprach nicht mehr wirklich viel für ein erfolgreiches zweites Comeback des VfB, trotzdem die Klettwitzer es dennoch weiter versuchten. Doch die deutlich zu forsche Spielweise rächte sich schließlich bitter, als man in den letzten zwanzig Minuten vom Tabellenführer gnadenlos ausgekontert wurde. Maximilian Herbst war nun von der Klettwitzer Defensive überhaupt nicht mehr zu stoppen und steuerte noch weitere zwei Tore zum überlegenen Sieg seines Teams bei, während den Lila-Weißen durch Julian Schenk, der einen weiteren Foulelfmeter sicher verwandelte, mit dem 3:6 immerhin noch mal etwas Ergebniskosmetik gelang. Dennoch behielten die Gäste am Ende das letzte Wort, weil Marco Noack mit dem 3:7 praktisch postwendend den Schlusspunkt unter die Partie setzte. Bleibt daher nur ein weiteres Mal die Erkenntnis, dass mit bedingungslos offensiver Spielweise gegen ein Spitzenteam der Kreisliga kein Blumentopf zu gewinnen ist!

VfB: E. Blomberg – P. Fischer (38. T. Brüllke), F. Wernicke, M. Konczak – A. Lehnigk, F. Lehnigk, B. Nolte (76. S. Scholl), A. Münch, C. Most, S. Schneider (41. M. Goszczak) – J. Schenk

* KREISLIGA OST * 8. SPIELTAG 2017/18: Elf der Woche

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Der überzeugende 3:0-Auswärtssieg bei der Lübbener Brandenburgliga-Reserve verhalf auch wieder drei VfB-Spielern zum Sprung in die aktuelle "Fupa-Elf der Woche". Stellvertretend für eine geschlossene Mannschaftsleistung repräsentieren Erik Blomberg und Florian Wernicke sowie Julian Schenk diesmal das Team der Lila-Weißen. In die Wochenauswahl der 2. Kreisklasse wurde zudem VfB-Abwehrchef Marcel Miersch gewählt. Glückwunsch!

* KREISLIGA OST * 8. SPIELTAG 2017/18: Wie Phönix aus der Asche

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     SV Grün-Weiß Lübben II          0     :     3          VfB Klettwitz 1913    

Nur acht Tage nach dem katastrophalen Auftritt gegen Groß Beuchow meldete sich der VfB mit einem glatten 3:0-Erfolg nun wie Phönix aus der Asche zurück. Das Duell zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld ließ folglich ein ausgeglichenes Spiel erahnen, doch waren es die Gäste, die ihre Möglichkeiten in dieser Auseinandersetzung deutlich besser zu nutzen wussten. In der 7. Spielminute besorgte wieder einmal Julian Schenk die Klettwitzer Führung, indem er die Vorlage von Christian Most unter gütiger Mithilfe des beim Herauslaufen sichtlich indisponierten Lübbener Schlussmannes eiskalt verwertete. Eine gute Viertelstunde später sahen die Zuschauer dann das Erfolgsduo vom 0:1 in vertauschten Rollen. Diesmal fand Julian Schenk die Lücke in der gegnerischen Abwehrkette und bediente Christian Most, der anschließend den Ball aus halblinker Position diagonal ins rechte Eck beförderte und damit den Vorsprung auf zwei Tore ausbaute. Kurz darauf hatte dann Johannes Janke die größte Chance für die Gastgeber auf dem Fuß, aber Erik Blomberg konnte den Ball schließlich im Nachfassen sichern. Grün-Weiß verstärkte in der Folge die Offensivbemühungen, die Lila-Weißen verteidigten jedoch sehr solide und gestatteten Lübben keine leichten Torschussmöglichkeiten. Nach Seitenwechsel drückten die Spreewälder dann energisch auf den Anschlusstreffer, allerdings blieb die VfB-Abwehr auch unter Druck dieses Mal standhaft und konnte dem Gegner somit schließlich den Zahn ziehen. Die Gastgeber verzweifelten dabei vor allem am gut reagierenden Erik Blomberg im Tor des VfB, der immer wieder noch irgendwie seine Hände an den Ball brachte. Wenn die Heimischen doch einmal am Klettwitzer Schlussmann vorbei kamen, so halfen dessen Mannschaftskameraden Marius Konczak und Franz Lehnigk hervorragend aus und konnten die Situation schließlich bereinigen, während die Vorderleute der Lila-Weißen auf die spielentscheidende Kontermöglichkeit lauerten. Erst verfehlten Paul Fischer sowie Julian Schenk im Abschluss knapp den gegnerischen Kasten, dann verballerte Christian Most leichtfertig die Gelegenheit zur Vorentscheidung, ehe Julian Schenk in der 75. Minute, ebenfalls nach einem Konter, mit dem 0:3 letzte Zweifel am Sieg des VfB ausräumte. Aber die Klettwitzer wollten sich diesmal keinen Patzer in der Defensive und dem Gegner durch nachlässiges Abwehrverhalten auch nicht den leicht erzielten Ehrentreffer erlauben. Letztendlich erlebten die in den Spreewald mitgereisten Fans der Lila-Weißen praktisch eine Schlussphase, die das komplette Gegenteil zur Vorwoche war, denn der VfB agierte bis zum Abpfiff als absolute Einheit, was vor allem im guten Zusammenwirken der einzelnen Mannschaftsteile zum Tragen kam und sicherte sich dank einer ausgereiften Gesamtleistung einen völlig verdienten Zu-Null-Auswärtssieg.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, T. Brüllke – F. Lehnigk, A. Lehnigk, P. Fischer, A. Münch, C. Most, S. Schneider (19. M. Goszczak) – J. Schenk

Bereits am Sonnabend konnte auch die VfB-Reserve im Derby bei Askania Schipkau II mit einer kompakten Defensivleistung aufwarten und sich ein torloses Remis erarbeiten. Sicher ein guter Auftakt für den Endspurt der Hinrunde, um vor dem Winter noch den einen oder anderen Zähler hinzuzufügen.

* KREISLIGA OST * 7. SPIELTAG 2017/18: Blamage im eigenen Stadion

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     VfB Klettwitz 1913     2     :     9     SG Grün-Weiß Groß Beuchow

Das 2:3 im Video

Die Talfahrt des VfB setzt sich nach der dritten Niederlage in Serie weiter fort, zudem boten die Lila-Weißen ihren Fans in Hälfte zwei eine äußerst blamable Vorstellung. Dabei erwischten die Klettwitzer eigentlich einen Traumstart, denn genau wie in Annahütte dauerte es gerade einmal drei Minuten, bis der Ball nach einem Flachschuss von Julian Schenk im gegnerischen Netz zappelte. Aber auch diesmal gelang es dem VfB nicht, die Führung über einen längeren Zeitraum zu behaupten. In der sechsten Minute entwickelten die Gäste erstmals richtig Zug zum Tor, stießen durch die riesige Lücke im Abwehrzentrum und nach einem Pfostentreffer besorgte Ron Herrmann im Nachschuss schließlich den schnellen Ausgleich. Nur weitere sechs Minuten benötigten die Grün-Weißen dann, um die Partie gar zu ihren Gunsten zu drehen. Nach einem Eckball von Nico Zeiler köpfte wiederum Ron Herrmann schulbuchmäßig ein. Wenige Sekunden darauf hätte Zeiler beinahe sogar schon auf 1:3 gestellt, doch Erik Blomberg hielt seine Mannen mit starkem Reflex vorerst mal im Spiel. Derweil gab Julian Schenk in der Klettwizer Offensive den Alleinunterhalter. Dabei bereitete er die nächste Klettwitzer Chance mit einem Solo über die linke Seite vor und nahm es anschließend auch noch mit der kompletten Beuchower Verteidigung auf, die letztlich mit vereinten Kräften den Schuss abblocken konnte. Dennoch gelangten die Gäste mit ihren überfallartigen Angriffen immer blitzschnell in den Strafraum des VfB und die Klettwitzer gaben dem Gegner durch ungeschicktes Zweikampfverhalten die Chance, von der Strafstoßmarke aus zu erhöhen, was Paul Voß mit einem knallharten Schuss unter die Querlatte dann auch tat. Der VfB antwortete jedoch relativ zügig und einmal mehr setzten die Teamkollegen Marius Konczak und Franz Lehnigk den Klettwitzer Torjäger Julian Schenk hervorragend in Szene, der Keeper Martin Mewes gekonnt verlud und anschließend lässig einschob. Die Beuchower insistierten vehement auf Abseits, an der Anerkennung des Treffers änderte dies jedoch nichts. Die Gäste starteten nun eine wütende Schlussoffensive, doch der VfB rettete sich bis in die Halbzeit. Als beide Teams nach der Pause wieder auf den Rasen zurückkehrten, glaubten wohl nicht wenige der lila-weißen Fans, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen sei, doch sie sollten die schlechteste Klettwitzer Hälfte im eigenen Stadion seit langem zu sehen bekommen. Den ersten Angriff der Grün-Weißen konnte Erik Blomberg mit großartiger Parade noch abwehren, in der 59. Minute zogen die Spreewälder aber wieder auf zwei Tore Differenz davon. Dem Tor vorausgegangen war ein Handspiel von Tobi Brüllke und abermals vollstreckte Paul Voß vom Punkt zum 2:4. Die Klettwitzer versuchten zwar immer wieder Angriffe zu initiieren, doch es gelang ihnen einfach nicht mehr, den Gegner entsprechend zu fordern. Stattdessen konnte dieser in der Schlussviertelstunde fast unbehelligt weiter auf Torejagd gehen, weil die Lila-Weißen überhaupt keinen Zugriff mehr auf Ball und Gegner bekamen und zudem jetzt in alle Einzelteile zerfielen. Das 2:5 in der 74. Minute durch Stefan Müller fiel nach einem simplen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, nur eine Minute später ließen sich die VfB-Spieler von Dino Pschipsch, der den Vorsprung auf 2:6 ausbaute, einfach überlaufen. Ein weiterer Foulstrafstoß, den wieder Voß knallhart und präzise ins linke Eck ballerte, markierte das 2:7. Genug hatten die Grün-Weißen damit aber noch lange nicht. Nun durfte auch Stefan Müller noch einmal zum Solo ansetzen und seine zweite Bude machen. Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Maik Grünwald mit dem neunten Beuchower Tor. Nach dieser katastrophalen Leistung fehlten allen Beteiligten einfach nur noch die Worte und die Klettwitzer müssen zwingend wieder eine Einheit werden, will man das jahrelang mühsam erarbeitete Image als Heimmacht nicht noch weiter ramponieren. Nach vier Niederlagen in fünf Pflichtspielen daheim glich das Stadion am Windpark zuletzt eher einem Paradies für Auswärtsteams, als einer gefürchteten Festung.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, C. Most, T. Brüllke – F. Wernicke, A. Lehnigk (46. A. Münch), B. Nolte, F. Lehnigk (68. S. Scholl), D. Prasse (65. P. Fischer), S. Schneider – J. Schenk

* KREISLIGA OST * 6. SPIELTAG 2017/18: Grün-Weiß kämpft sich zum Derbysieg

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     SV Grün-Weiß Annahütte          4     :     2         VfB Klettwitz 1913     

Der VfB musste sich im Ortsderby gegen Annahütte auch dieses Mal geschlagen geben, dabei half den Lila-Weißen nicht einmal ein guter Start mit dem so wichtigen frühen Führungstreffer. Marius Konczak nutzte nach gerade einmal drei gespielten Minuten sogleich den sich bietenden Raum, um den Ball im Mittelfeld voranzutreiben und passte anschließend auch noch genau in den Lauf von Julian Schenk, der eiskalt zum 0:1 vollendete. Aber Annahütte zeigte sich davon praktisch nicht geschockt, sondern machte sich sofort daran, selbst auf Torejagd zu gehen. Zwei gute Möglichkeiten konnten die Grün-Weißen dabei bereits verzeichnen, ehe ihre Bemühungen in der 11. Minute schließlich von Erfolg gekrönt waren. Allerdings profitierten die Gastgeber auch davon, dass VfB-Abwehrchef Florian Wernicke auf dem nassen Rasen im entscheidenden Moment wegrutschte und damit der Weg zum Ausgleich für Markus Penz urplötzlich frei wurde. In der Folge war der VfB zwar die spielbestimmende Mannschaft, dennoch konnte man sich aufgrund zu vieler Abspielfehler nur wenige klare Tormöglichkeiten erspielen, wohingegen Annahütte in dieser Phase wesentlich zielstrebiger wirkte und durchaus die besseren Gelegenheiten besaß. Nach einer reichlichen halben Stunde waren die Klettwitzer zunächst im Pech, als Christian Most per Freistoß lediglich den Pfosten traf und auch sechs Minuten vor der Pause konnte er Torwart Enrico Gropp im direkten Duell nicht bezwingen, während die Heimischen im Gegenzug ihrerseits das 2:1 erzielten. Christoph Beuger bereitete mit einem weiten Flankenball von der rechten Seite gut vor und Torjäger Christian Jahn köpfte schließlich am langen Pfosten ein. Der VfB sehnte jetzt erst einmal die Pause herbei, um sich neu zu formieren und hatte noch einmal Glück, dass Grün-Weiß in der Schlussminute nur das Außennetz traf. Nach der Pause folgte dann ein offener Schlagabtausch. Erst bediente Franz Lehnigk mit einem herrlichem Pass aus dem Fußgelenk Julian Schenk, der knapp an Gropp scheiterte, auf der Gegenseite rettete Erik Blomberg gegen Christian Jahn zur Ecke. In Minute 51 leistete sich der VfB aber einen folgenschweren Fehler, als Blomberg im Strafraum zu ungestüm gegen Markus Penz agierte und es somit Elfmeter für die Heimischen gab. Alexander Krüger ließ mit seinem hart und platziert getretenen Strafstoß dem Klettwitzer Schlussmann keine Abwehrchance und Annahütte baute den Vorsprung auf zwei Tore aus. Die Lila-Weißen rannten nun immer wieder auf das Tor des Gegners an, aber der offenbarte an diesem Tag einfach den größeren Willen und kaufte den Klettwitzern in den Zweikämpfen immer wieder den viel zitierten Schneid ab, zudem wurde der VfB durch falsche Abseitsentscheidungen gleich zweier guter Möglichkeiten beraubt. So dauerte es bis zur 78. Minute, ehe die Partie mit dem 3:2 wieder richtig spannend wurde. Nach einer Möglichkeit für Andreas Münch gelangte die Kugel eher zufällig vor die Füße von Julian Schenk, der clever um Enrico Gropp herum einschob. In der hektischen Schlussphase versuchten die Lila-Weißen zwar alles, um zumindest noch einen Punkt zu retten, doch fehlte ihnen die Ruhe und Übersicht vor dem gegnerischen Kasten. Drei Minuten vor Abpfiff sorgte Markus Penz mit einem präzisen Abschluss dann für das 4:2 und damit ebenso für die endgültige Spielentscheidung. Allerdings ging dem Treffer auch ein Ballgewinn im Mittelfeld voraus, bei dem die Gastgeber hart am Rande der Legalität agierten, doch da hatte der Schiedsrichter die aggressive Linie der Grün-Weißen schon längst gebilligt, so dass jegliche Proteste der Gäste ohnehin zwecklos gewesen wären.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, T. Brüllke (20. D. Prasse) – A. Lehnigk, F. Lehnigk, B. Nolte, C. Most, S. Schneider (66. P. Fischer), A. Münch – J. Schenk

   
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