>> VFB KLETTWITZ 1913 - 1. MANNSCHAFT 2015/16:

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>> SPIELER DES JAHRES 2015/16: Marius Konczak

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Bei der Wahl zum VfB-Spieler der vergangenen Saison, die zum ersten Saisonheimspiel gegen den SV Calau mit der Auswertung zum Abschluss kam, konnte sich dieses Mal wieder ein Verteidiger durchsetzen.

Marius Konczak hinterließ bei den Fans der Lila-Weißen in der zurückliegenden Spielzeit den besten Eindruck und konnte somit die meisten Stimmen einheimsen (23%). Auf den Plätzen zwei und drei landeten Torhüter Erik Blomberg mit 19% sowie Vorjahressieger Benito Nolte (12%).

Insgesamt verteilten sich die abgegebenen Stimmen auf immerhin elf Spieler.

>> KREISLIGA SÜD: SAISONRÜCKBLICK 2015/16 TEIL 6 - Fairplay

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Fairplay-Tabelle*

Sportlich lag Elastisch Senftenberg eher am Ende der Kreisligatabelle, trotzdem erwies sich das Team aus der Kreisstadt als überaus fair und gewann mit gerade einmal 20 Verwarnungen verdient die Fairplay-Wertung. Einzig Neuling Meuroer SV blieb über die gesamte Spielzeit hinweg ebenso ohne jeglichen Feldverweis. Der VfB konnte sich im Vergleich zum Vorjahr auch in dieser Kategorie wieder besser positionieren. Mit 33 gelben Karten (Ligadurchschnitt: 35,7) sowie drei Platzverweisen beendeten die Lila-Weißen die Serie mit 44 Punkten auf Platz 7. Nur am Tabellenende rangiert derweil Vizemeister Annahütte mit 60 Verwarnungen und ganzen sechs Feldverweisen. Lediglich die Spielgemeinschaft Tettau/Frauendorf konnte mit acht Platzverweisen diesen Wert sogar noch übertreffen.

 

Pl.

Verein

gelb

gelb-rot

rot

Punkte

1

Elastisch Senftenberg

20

-

-

20

2

SV Blau-Weiß Lindenau

21

1

1

29

3

FSV Lauchhammer II

32

1

-

35

4

SV Blau-Weiß Lichterfeld

30

2

-

36

5

Senftenberger FC II

32

-

1

37

6

Meuroer SV

39

-

-

39

7

VfB Klettwitz 1913

33

2

1

44

8

Eintracht Lauchhammer II

31

-

3

46

9

SG Kroppen

39

3

1

53

10

SpG. Tettau/Frauendorf

42

5

3

72

11

FSV Empor Hörlitz

49

3

3

73

12

SV Grün-Weiß Annahütte

60

2

4

86

13

SV Großräschen II

ohne Wertung

 

* Im Gegensatz zur offiziellen Fairplay-Tabelle ist dies eine Art „bereinigte Tabelle“, in der die jeweiligen gelben Karten vor einem Platzverweis sowie sonstige Strafen (Sportgericht) herausgerechnet wurden. Folgende Punktewerte liegen hierbei zugrunde: gelbe Karte: 1 Punkt, gelb-rote Karte: 3 Punkte, rote Karte: 5 Punkte.

 

In der vereinsinternen Einzelwertung liegen mit Tim Theiler (8 Punkte) sowie Marius Konczak und Stephan Sobotta (je 6 Punkte) erwartungsgemäß die Verteidiger auf den unrühmlichen vorderen Plätzen. Insgesamt verbuchten 14 der 26 VfB-Spieler Strafen und somit Punkte für die Fairplay-Wertung.

 

Pl.

Name

gelb

gelb-rot

rot

Punkte

1

Tim Theiler

5

1

-

8

2

Marius Konczak

6

-

-

6

 

Stephan Sobotta

1

-

1

6

4

Andreas Münch

2

1

-

5

5

Tommy Gröbe

4

-

-

4

6

Eric Gallas

3

-

-

3

7

Martin Brundtke

2

-

-

2

 

Felix Egeresi

2

-

-

2

 

Benito Nolte

2

-

-

2

 

Niclas Voigt

2

-

-

2

11

Sebastian Baer

1

-

-

1

 

Toni Fiedler

1

-

-

1

 

Christian Most

1

-

-

1

 

Martin Woznica

1

-

-

1

>> KREISLIGA SÜD: SAISONRÜCKBLICK 2015/16 TEIL 5 - Tore/Assists/Elfmeter

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Tore/Gegentore

Unglaubliche 92 Treffer konnte der VfB in der abgelaufenen Kreisligaspielzeit erzielen, die zweitmeisten nach Meister Blau-Weiß Lindenau. Statistisch gesehen trafen die Lila-Weißen Akteure also 3,83 mal pro Partie oder alle 24 Minuten ins Schwarze. Bemerkenswert ist auch, dass sich die erzielten Tore auf insgesamt 17 Torschützen verteilen. Somit konnten sich fast zwei Drittel der eingesetzten Spieler auch in die Torjägerliste eintragen. Angeführt wird diese Liste auch diesmal wieder von Christian Most, der mit 21 Toren (davon 4 Elfmetertore) nahezu ein Viertel aller Klettwitzer Treffer markierte. Gefolgt wird er von den beiden nominellen Stürmern Martin Brundtke und David Prasse. Erstaunlich gute Verwerter waren dieses Mal auch die Abwehrspieler. Ganze 10 Tore gingen auf das Konto der Klettwitzer Verteidigung.

 

Nr.

Name

Tore

1

Christian Most

21

2

Martin Brundtke

13

3

David Prasse

11

4

Benito Nolte

10

5

Tommy Gröbe

9

6

Martin Woznica

6

7

Andreas Münch

4

 

Tim Theiler

4

9

Nico Parnitzke

3

10

Lars Rossow

2

 

Stephan Sobotta

2

 

Maik Wurth

2

13

Erik Blomberg

1

 

Felix Egeresi

1

 

Marius Konczak

1

 

Sebastian Peipe

1

 

Niclas Voigt

1

Mit 52 Gegentoren (2,17 pro Spiel) ging der Wert im Vergleich zur letzten Spielzeit zwar deutlich zurück, jedoch ließ der VfB auch in dieser Saison erneut zu viel gegnerischen Jubel zu. Gemessen an der Konkurrenz, so ist dies gerade einmal der achtbeste Wert unter 13 Teams und für ein Team in der Spitzengruppe eigentlich indiskutabel.

 

Scorerpunkte

In der Scorerwertung liegen diesmal zwei Spieler gleichauf an der Spitze. Der erfolgreichste Torschütze, Christian Most, und Martin Brundtke als bester Vorbereiter der Saison teilen sich verdientermaßen den ersten Platz. Brundtke stach dabei mit stolzen 18 Torvorbereitungen heraus und verwies damit den Vorjahressieger in dieser Kategorie, Martin Woznica, auf den zweiten Rang. Insgesamt waren 21 der 26 Spieler (81 %) direkt oder indirekt an Toren beteiligt. Ein herausragender Wert, der zeigt, dass der Erfolg als absolute Teamleistung anzusehen ist.

Nr.

Name

Tore

Torvorlagen

Scorerpunkte gesamt (Tore + Vorlagen)

1

Christian Most

21

10

31

 

Martin Brundtke

13

18

31

3

Martin Woznica

6

13

19

4

David Prasse

11

5

16

5

Tommy Gröbe

9

6

15

 

Benito Nolte

10

5

15

7

Andreas Münch

4

4

8

8

Tim Theiler

4

3

7

9

Nico Parnitzke

3

2

5

10

Lars Rossow

2

1

3

 

Niclas Voigt

1

2

3

12

Sebastian Baer

-

2

2

 

Felix Egeresi

1

1

2

 

Toni Fiedler

-

2

2

 

Eric Gallas

-

2

2

 

Stephan Sobotta

2

-

2

 

Maik Wurth

2

-

2

18

Erik Blomberg

1

-

1

 

Max Goszczak

-

1

1

 

Marius Konczak

1

-

1

 

Sebastian Peipe

1

-

1

 

Elfmeter

Stolze zwölf Strafstöße in gerade einmal 24 Spielen bekamen die Lila-Weißen zugesprochen. Extrem nervenstark zeigten sich hierbei die Schützen, denn der VfB leistete sich lediglich einen einzigen Fehlschuss. Während Christian Most und Martin Woznica bei je vier Versuchen erfolgreich waren, so verwandelten Erik Blomberg, Stephan Sobotta und Tim Theiler jeweils einmal vom Punkt. Nur Marius Konczak hatte Pech, er nagelte die Kugel an die Querlatte. Die gegnerischen Teams konnten dagegen nicht mit einer solch hohen Verwertungsquote aufwarten, denn lediglich drei der sechs verhängten Elfmeter gegen den VfB fanden auch den Weg ins Netz. Alle drei vergebenen Strafstöße konnte Erik Blomberg parieren und erwies sich so als regelrechter Elfmeterkiller. Besonders bitter verlief die Geschichte dabei für die SFC-Reserve, deren Schützen gleich zweimal an Blomberg scheiterten. Marcel Berndt (Hörlitz), Alexander Krüger (Annahütte) und Mahamat Idrissa (FSV Lauchhammer II) behielten dagegen die Nerven und somit im Duell mit dem Klettwitzer Schlussmann die Oberhand. Während es acht Strafstöße für den VfB im Stadion am Windpark gab, so erhielten die Lila-Weißen auswärts nur halb so viele. Genau umgekehrt sieht die Statistik dagegen bei den Gegnern der Lila-Weißen aus, die nur zwei ihrer sechs Elfmeter im eigenen Stadion zugesprochen bekamen. Dafür gab es gleich viermal den Strafstoßpfiff für das Auswärtsteam im Klettwitzer Stadion.

>> KREISLIGA SÜD: SAISONRÜCKBLICK 2015/16 TEIL 4 - Eingesetzte Spieler

Details

Im vierten Teil der Saisonrückschau legen wir nun den Fokus auf die Protagonisten, die Spieler.

Einsätze nach Spielen

Mit nur 26 eingesetzten Spielern im Laufe der Saison ist die Anzahl der Akteure im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin rückläufig (2013/14: 29, 2014/15: 27). Allerdings konnte sich der VfB diesmal auf einen soliden Stammkader verlassen, denn gleich neun Spieler standen bei mindestens ¾ der Spiele für die Lila-Weißen auf dem Platz. In der Vorsaison waren es dagegen gerade einmal fünf. Torhüter Erik Blomberg absolvierte als einziger Klettwitzer alle 24 Partien (inklusive der Spiele gegen Großräschen II) und verpasste zudem keine einzige Spielminute. Verteidiger Marius Konczak fehlte wie schon in der Vorsaison in der Kreisoberliga nur einmal. Er musste im Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Lindenau aufgrund einer Gelbsperre aussetzen.

 

Nr.

Name

Spiele

1

Erik Blomberg

24

2

Marius Konczak

23

3

Tommy Gröbe

22

 

Martin Woznica

22

5

Martin Brundtke

20

 

Christian Most

20

 

Tim Theiler

20

 

Niclas Voigt

20

9

David Prasse

19

10

Benito Nolte

17

11

Stephan Sobotta

16

12

Andreas Münch

14

13

Felix Egeresi

11

14

Nico Parnitzke

10

15

Lars Rossow

9

16

Eric Gallas

8

17

Sebastian Baer

6

 

Max Goszczak

6

19

Toni Fiedler

5

20

Sebastian Peipe

4

21

Nico Dümke

3

 

Lars Gottschalk

3

 

Maik Wurth

3

24

Marcel Miersch

2

25

Danny Proske

1

 

Sebastian Scholl

1

 

Einsätze nach Spielminuten

Genau 2160 Einsatzminuten waren bei voller Spieldauer erreichbar. Wie bereits angesprochen bewies lediglich Keeper Erik Blomberg soviel Ausdauer und war damit zugleich der einzige Spieler, der in dieser Spielzeit die 2000-Minuten-Marke knacken konnte. Immerhin kam fast die Hälfte des Kaders auf eine Einsatzzeit von über 1000 Spielminuten.

Nr.

Name

Spielminuten

Ø Spieldauer in Min.

1

Erik Blomberg

2160

90

2

Martin Woznica

1913

86,95

3

Marius Konczak

1904

82,78

4

Tim Theiler

1753

87,65

5

Tommy Gröbe

1701

77,32

6

Christian Most

1699

84,95

7

David Prasse

1573

82,79

8

Martin Brundtke

1557

77,85

9

Niclas Voigt

1495

74,75

10

Benito Nolte

1439

84,65

11

Stephan Sobotta

1295

80,94

12

Andreas Münch

1055

75,36

13

Lars Rossow

665

73,89

14

Erik Gallas

652

81,5

15

Felix Egeresi

466

42,36

16

Nico Parnitzke

452

45,2

17

Toni Fiedler

369

73,8

18

Max Goszczak

329

54,83

19

Sebastian Peipe

281

70,25

20

Sebastian Baer

217

36,17

21

Marcel Miersch

154

77

22

Maik Wurth

151

50,33

23

Nico Dümke

150

50

24

Lars Gottschalk

138

46

25

Danny Proske

90

90

26

Sebastian Scholl

15

15

 

Einwechslungen

Insgesamt 45 mal wechselte der VfB in der abgelaufenen Saison frisches Personal ein. Statistisch gesehen sind das 1,875 Wechsel pro Partie und damit ebenfalls leicht weniger im Vergleich zur Vorsaison (1,93). Häufigste Joker waren Felix Egeresi mit sieben sowie Nico Parmitzke mit sechs Einwechslungen.

 

Nr.

Name

Einwechslungen

1

Felix Egeresi

7

2

Nico Parnitzke

6

3

Sebastian Baer

5

4

Niclas Voigt

4

5

Max Goszczak

3

6

Toni Fiedler

2

 

Lars Gottschalk

2

 

Tommy Gröbe

2

 

Marius Konczak

2

 

Lars Rossow

2

 

Maik Wurth

2

12

Martin Brundtke

1

 

Nico Dümke

1

 

Christian Most

1

 

Benito Nolte

1

 

Sebastian Peipe

1

 

Sebastian Scholl

1

 

Stephan Sobotta

1

 

Martin Woznica

1

 

Auswechslungen

Mit jeweils sechs Auswechslungen hatten Martin Brundtke und Tommy Gröbe in der Spielzeit 2015/16 am häufigsten vorzeitig Feierabend. Felix Egeresi war an insgesamt zehn Wechseln (7 Ein-, 3 Auswechslungen) beteiligt und sicherte sich damit den Titel „Wechselkönig der Saison“. Zudem verzeichneten 24 der 26 Spieler mindestens eine Aus- bzw. Einwechslung, so dass nur Erik Blomberg und Danny Proske nicht in einer dieser Rubriken vertreten sind.

 

Nr.

Name

Auswechslungen

1

Martin Brundtke

6

 

Tommy Gröbe

6

3

David Prasse

5

4

Andreas Münch

4

5

Felix Egeresi

3

 

Niclas Voigt

3

 

Martin Woznica

3

8

Eric Gallas

2

 

Marius Konczak

2

 

Benito Nolte

2

 

Nico Parnitzke

2

12

Nico Dümke

1

 

Max Goszczak

1

 

Marcel Miersch

1

 

Christian Most

1

 

Lars Rossow

1

 

Stephan Sobotta

1

 

Tim Theiler

1

>> KREISLIGA SÜD: SAISONRÜCKBLICK 2015/16 TEIL 3 - Heim-/ Auswärtsbilanz

Details

Im nächsten Teil des Saisonrückblicks legen wir nun den Fokus auf die Heim- sowie Auswärtsbilanz.

Der VfB behauptete sich hinter den beiden Titelaspiranten auch als drittstärkstes Heimteam der Saison. Gemessen an den Serien der jüngeren Vergangenheit sind die erreichten sieben Siege in elf Partien (63,6 %) zwar kein herausragender aber immer noch ein ordentlicher Wert. Sämtliche Verfolger der Lila-Weißen konnten dagegen nicht einmal die Hälfte ihrer Heimspiele gewinnen. Das Gros der Liga brachte es dabei auf fünf dreifache Punktgewinne. Als klare Heimmacht konnte sich derweil keine Mannschaft hervortun, selbst Annahütte und Lindenau verloren wenigstens einmal auf eigenem Rasen. Letztendlich schafften aber alle Teams mit mindestens ausgeglichener Heimbilanz den Klassenerhalt, einzig Empor Hörlitz hielt als Zehnter entgegen diesem Trend noch die Klasse.

Heimtabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

SV Grün-Weiß Annahütte

11

9

1

1

41:16

+25

28

2

SV Blau-Weiß Lindenau

11

9

0

2

51:10

+41

27

3

VfB Klettwitz 1913

11

7

0

4

37:20

+17

21

4

SG Kroppen

11

5

3

3

27:19

+8

18

5

Meuroer SV

11

5

2

4

16:17

-1

17

6

SV Blau-Weiß Lichterfeld

11

5

1

5

24:19

+5

16

7

Eintracht Lauchhammer II

11

4

3

4

17:15

+2

15

8

Senftenberger FC II

11

5

0

6

27:41

-14

15

9

SpG. Tettau/Frauendorf

11

4

2

5

23:21

+2

14

10

FSV Empor Hörlitz

11

4

2

5

22:26

-4

14

11

FSV Lauchhammer II

11

3

3

5

19:35

-16

12

12

Elastisch Senftenberg

11

1

2

8

11:30

-19

5

13

SV Großräschen II *

0

0

0

0

0:0

0

0

* Großräschen II hat zurückgezogen, alle Spiele ohne Wertung

 

Auf fremdem Rasen waren die Lila-Weißen in der abgelaufenen Spielzeit lediglich die viertstärkste Kraft der Liga und mussten neben den beiden Spitzenmannschaften auch den auswärtsstarken Lichterfeldern den Vortritt lassen. Zumindest konnte man sich im Vergleich zu den Vorjahren auswärts aber wieder steigern und schloss mit immerhin sechs Siegen bei fünf Niederlagen mit einer positiven Bilanz ab. Trotzdem liegt hier wohl noch das größte Steigerungspotential für die Lila-Weißen, denn selbst die Hörlitzer kassierten auf gegnerischen Plätzen eine Niederlage weniger und das sogar mit einem Gegentreffer mehr als der VfB.

Auswärtstabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

SV Blau-Weiß Lindenau

11

10

0

1

48:8

+40

30

2

SV Grün-Weiß Annahütte

11

9

1

1

36:10

+26

28

3

SV Blau-Weiß Lichterfeld

11

6

2

3

24:16

+8

20

4

VfB Klettwitz 1913

11

6

0

5

36:30

+6

18

5

Meuroer SV

11

4

4

3

13:12

+1

16

6

FSV Empor Hörlitz

11

4

3

4

24:31

-7

15

7

SpG. Tettau/Frauendorf

11

4

1

6

15:24

-9

13

8

Eintracht Lauchhammer II

11

3

3

5

17:20

-3

12

9

SG Kroppen

11

3

2

6

21:28

-7

11

10

FSV Lauchhammer II

11

2

1

8

15:36

-21

7

11

Elastisch Senftenberg

11

1

0

10

9:53

-44

3

12

Senftenberger FC II

11

0

2

9

11:47

-36

2

13

SV Großräschen II *

0

0

0

0

0:0

0

0

* Großräschen II hat zurückgezogen, alle Spiele ohne Wertung

>> KREISLIGA SÜD: SAISONRÜCKBLICK 2015/16 TEIL 2 - Rückrunde

Details

Im zweiten Teil unseres Saisonrückblicks schauen wir nun auf die Rückrunde.

Noch vor der Winterpause erfolgte der Start in die Rückrunde. Mit der Erfolgsserie im Rücken und dem guten Gefühl des Hinspielerfolgs sollte daheim gegen Lichterfeld ein großer Schritt in Richtung Kreisliga-Qualifikation gemacht werden. Jedoch fehlten mit Brundtke und Nolte zu Spielbeginn wichtige Säulen im Team und es gelang nicht, den Gegner entsprechend unter Druck zu setzen. Stattdessen gingen die Gäste mit einer 1:0-Führung in die Pause. Im zweiten Abschnitt, nun mit Brundtke und Nolte, wurden die Lila-Weißen druckvoller und erkämpften sich aufgrund dessen den Ausgleich. Gegen Spielende folgte statt der erhofften Wende aber die Ernüchterung, denn Stefan Richter sorgte mit zwei Treffern binnen zwei Minuten für den K.o. des VfB und die Lila-Weißen nahmen ein Negativerlebnis mit in den Winter. Zu Beginn des Jahres 2016 standen zunächst erst einmal drei Auswärtsspiele auf dem Programm, in denen zwei Siege angestrebt wurden. Bei der SpG. Tettau/Frauendorf zeigte man im ersten Abschnitt eine großartige Chancenverwertung und lag bereits mit 3:0 vorn. Nach Seitenwechsel verkürzten die Gastgeber dann aber bis auf ein Tor und erst in den Schlusssekunden sorgte Most mit dem 4:2 dafür, dass sich die Klettwitzer für das verlorene Hinspiel revanchieren konnten. Durch die unglückliche 2:3-Niederlage in Hörlitz gerieten die Klettwitzer wieder unter Zugzwang und mussten im Spiel bei Elastisch Senftenberg zudem auf einige Akteure verzichten. Doch mit einer soliden Vorstellung gewann das Team deutlich 5:0. Im Heimderby gegen Annahütte kamen zunächst beide Teams durch verwandelte Strafstöße zu Toren. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Münch schafften die Grün-Weißen wieder die Führung, zogen sich aber in Halbzeit zwei merklich zurück. Der VfB drückte auf den Ausgleich, aber Annahütte konterte im Stile einer Spitzenmannschaft und siegte schließlich 4:1. Beim anschließenden Gastspiel in Lindenau wurde der VfB im ersten Durchgang kalt erwischt und es ging mit einem 0:5 in die Kabinen. Erst nach dem Wechsel zeigte man sich auf Augenhöhe, am Ende hieß es dann 1:6. Gegen die Reserveteams des FSV Lauchhammer (7:1) und vom SV Großräschen (15:0) hatte der VfB wiederum keine Probleme und konnte klare Siege verbuchen. Allerdings traten die Großräschener bereits zu Spielbeginn in Unterzahl an und mussten später bekanntlich sogar ihre Mannschaft komplett aus dem Spielbetrieb zurückziehen, so dass das Ergebnis letztlich ein Muster ohne Wert war. Auch gegen die übrigen Reservemannschaften vom Senftenberger FC (8:2) und Eintracht Lauchhammer (3:0) konnten Siege eingefahren werden, was letztlich die Qualifikation zur neuen, zweigleisigen Kreisliga und damit das Erreichen des Saisonziels bedeutete. Das letzte Heimspiel gegen den Meuroer SV wurde mit dem Kinder- und Familientag dann noch einmal zur großen Party in lila und weiß. Passend dazu landete der VfB einen 2:0-Erfolg, während man das Schlussspiel der Saison in Kroppen mit 4:6 verlor.

 

Rückrundentabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

SV Blau-Weiß Lindenau

11

10

0

1

51:8

+43

30

2

SV Grün-Weiß Annahütte

11

10

0

1

36:9

+27

30

3

SV Blau-Weiß Lichterfeld

11

8

0

3

26:13

+13

24

4

VfB Klettwitz 1913

11

6

0

5

38:27

+11

18

5

FSV Empor Hörlitz

11

5

2

4

27:25

+2

17

6

Meuroer SV

11

5

2

4

12:16

-4

17

7

SG Kroppen

11

4

2

5

22:24

-2

14

8

SpG. Tettau/Frauendorf

11

4

1

6

13:17

-4

13

9

Eintracht Lauchhammer II

11

2

3

6

11:16

-5

9

10

FSV Lauchhammer II

11

3

0

8

15:32

-17

9

11

Elastisch Senftenberg

11

2

1

8

9:39

-30

7

12

Senftenberger FC II

11

1

1

9

14:48

-34

4

13

SV Großräschen II *

0

0

0

0

0:0

0

0

* Großräschen II hat zurückgezogen, alle Spiele ohne Wertung

 

Standen Blau-Weiß Lichterfeld und Empor Hörlitz nach der Hinrunde noch auf den Abstiegsplätzen, so konnten sich beide Mannschaften in der zweiten Saisonhälfte noch einmal deutlich steigern und feierten am Ende verdientermaßen den Klassenerhalt. Auch gegen die Lila-Weißen schafften beide Teams nach verlorenem Hinspiel die Trendwende und waren im zweiten Saisonaufeinandertreffen jeweils siegreich. Dagegen kostete eine äußerst schwache Rückrunde der Eintracht-Reserve fast noch die schon sicher geglaubte Qualifikation. Letztlich zog im spannenden Rennen um die Kreisliga-Plätze aber die SpG. Tettau/Frauendorf den Kürzeren. Das ist insofern kurios, denn beide Halbserien beendete das Team auf einem Platz, der jeweils zur Qualifikation gelangt hätte. Der VfB blieb über beide Hälften der Spielzeit nahezu konstant, was selbst im Torverhältnis zum Ausdruck kommt. So verdiente man sich einen hervorragenden dritten Rang. Nur die Lichterfelder blieben dank ihrer starken Rückrunde der einzig ernsthafte Herausforderer um den letzten Podiumsplatz. Zudem spielten die Klettwitzer in der abgelaufenen Saison nicht ein einziges Mal remis. Allein bei Meister Blau-Weiß Lindenau hieß es am Ende aller Partien ebenfalls „Sekt oder Selters“.

Daraus ergibt sich folgende Abschlusstabelle:

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

SV Blau-Weiß Lindenau

22

19

0

3

99:18

+81

57

2

SV Grün-Weiß Annahütte

22

18

2

2

77:26

+51

56

3

VfB Klettwitz 1913

22

13

0

9

73:50

+23

39

4

SV Blau-Weiß Lichterfeld

22

11

3

8

48:35

+13

36

5

Meuroer SV

22

9

6

7

29:29

0

33

6

SG Kroppen

22

8

5

9

48:47

+1

29

7

FSV Empor Hörlitz

22

8

5

9

46:57

-11

29

8

Eintracht Lauchhammer II

22

7

6

9

34:35

-1

27

9

SpG. Tettau/Frauendorf

22

8

3

11

38:45

-7

27

10

FSV Lauchhammer II

22

5

4

13

34:71

-37

19

11

Senftenberger FC II

22

5

2

15

38:88

-50

17

12

Elastisch Senftenberg

22

2

2

18

20:83

-63

8

13

SV Großräschen II *

0

0

0

0

0:0

0

0

* Großräschen II hat zurückgezogen, alle Spiele ohne Wertung

 

Saisonverlauf VfB Klettwitz 1913

Fieberkurven

>> KREISLIGA SÜD: SAISONRÜCKBLICK 2015/16 TEIL 1 - Hinrunde

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Das war's, die Saison 2015/16 ist vorüber und damit wieder Zeit für den obligatorischen Jahresrückblick. Heute: Die Hinrunde.

Mit eher bescheidenen Ambitionen war der VfB in diese Kreisliga-Spielzeit gegangen, wollte man sich doch nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga erst einmal wieder gut positionieren und den großen Favoriten aus Annahütte und Lindenau so lang wie möglich Paroli bieten. Im Südbrandenburg-Pokal wartete mit Germania Ruhland dann auch gleich ein schwerer, jedoch auch bestens bekannter Kontrahent aus der Kreisoberliga. Allerdings fand der VfB erst einmal nicht so recht die Einstellung zum Gegner und man musste bereits in der Anfangsphase eine derbe Niederlage befürchten. Nach dem frühen 0:1 schafften es die Lila-Weißen dann aber binnen zwei Minuten die Partie zu drehen und urplötzlich schien sogar eine Überraschung möglich. Die Klettwitzer kämpften, schließlich setzte sich aber das höherklassige Team knapp mit 3:2 durch. Trotz des frühen Ausscheidens im Pokalwettbewerb sorgte man mit dem Resultat für Aufsehen und nötigte so dem ersten Punktspielgegner Blau-Weiß Lichterfeld großen Respekt ab. Die Blau-Weißen agierten zum Saisonauftakt sehr verhalten, während die Klettwitzer den ersten Abschnitt diktierten und zurecht in Führung lagen. Nach dem Wechsel wurde Lichterfeld dann stärker und drückte auf den Ausgleich, der VfB konterte sich aber zum 0:3, landete somit den ersten Auswärtssieg seit über einem Jahr und eroberte gleich mal die Tabellenspitze. Zum ersten Heimauftritt gegen die SpG. Tettau/Frauendorf herrschte daher schon wieder große Euphorie. Doch die Klettwitzer verloren am Ende nicht unverdient mit 1:2, denn die Gäste spielten äußerst couragiert und sorgten somit für erste Ernüchterung in Klettwitz. Auch im darauffolgenden Spiel bei der gut besetzten Lauchhammeraner FSV-Reserve kassierte der VfB eine 2:3-Niederlage und plötzlich schien das Ziel Kreisliga-Quali sogar in Gefahr zu sein. Mit zwei Heimsiegen gegen Empor Hörlitz (5:3) und Elastisch Senftenberg (6:0) war man wieder auf Kurs und diese Punkte waren auch bitter nötig, denn nun standen die Partien gegen die Topteams auf dem Programm. Das Ortsderby in Annahütte konnte man jedoch nicht ansatzweise offen gestalten und es setzte eine deutliche 1:6-Schlappe. Zudem fiel Stephan Sobotta nach roter Karte für das Spiel gegen Lindenau aus. Da auch Tim Theiler an diesem Tag dem Team nicht zur Verfügung stand, war die Klettwitzer Verteidigung arg dezimiert und trotzdem konnte man gut 60 Minuten lang bis zum 2:2 dagegenhalten, musste dann aber dem hohen Tempo der Lindenauer Tribut zollen und unterlag am Ende noch mit 2:6. Nur neun Punkte aus sieben Spielen ließen den VfB in der Tabelle erst einmal wieder in Richtung Abstiegszone trudeln, doch die folgenden Siege in Großräschen (4:2) sowie gegen die Senftenberger Reserve (5:0) brachten die Lila-Weißen wieder in ruhigeres Fahrwasser und gaben zudem einen positiven Schub. Bei der Eintracht-Reserve zeigten die Klettwitzer eine solide Vorstellung und siegten glatt mit 3:0 und auch beim starken Aufsteiger in Meuro hatten die Lila-Weißen den Gegner über weite Strecken unter Kontrolle. Erst in den Schlussminuten kam der MSV mit zwei Treffern noch einmal bedrohlich auf, doch der VfB behielt schließlich mit 3:2 die Oberhand. Zum Abschluss der Hinrunde gegen Kroppen tat sich der VfB im Schneetreiben nicht leicht, kam aber gegen Spielende noch zu einem klaren 4:1 und konnte seine Erfolgsserie auf fünf Siege nacheinander ausbauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten reichte es schlussendlich zur Halbzeit doch noch zum angestrebten dritten Rang.

 

Hinrundentabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

SV Blau-Weiß Lindenau

11

9

0

2

48:10

+38

27

2

SV Grün-Weiß Annahütte

11

8

2

1

41:17

+24

26

3

VfB Klettwitz 1913

11

7

0

4

35:23

+12

21

4

Eintracht Lauchhammer II

11

5

3

3

23:19

+4

18

5

Meuroer SV

11

4

4

3

17:13

+4

16

6

SG Kroppen

11

4

3

4

26:23

+3

15

7

SpG. Tettau/Frauendorf

11

4

2

5

25:28

-3

14

8

Senftenberger FC II

11

4

1

6

24:40

-16

13

9

SV Blau-Weiß Lichterfeld

11

3

3

5

22:22

0

12

10

FSV Empor Hörlitz

11

3

3

5

19:32

-13

12

11

FSV Lauchhammer II

11

2

4

5

19:39

-20

10

12

Elastisch Senftenberg

11

0

1

10

11:44

-33

1

13

SV Großräschen II *

0

0

0

0

0:0

0

0

* Großräschen II hat zurückgezogen, alle Spiele ohne Wertung

>> KREISLIGA SÜD, 26. Spieltag 2015/16: Großes Tennis in Kroppen

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   SG Kroppen vs. VfB Klettwitz 1913 6:4 (1:3)

 

Mit einem Tennisergebnis endete der letzte Saisonauftritt der Lila-Weißen in Kroppen. Die Gastgeber, die noch Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigten, legten forsch los und Alexander Miller konnte seine Mannschaft schon nach vier Minuten in Führung schießen. Es sah so aus, als seien die Klettwitzer nur noch bedingt motiviert, doch dann kamen die Lila-Weißen durch einen verwandelten Elfmeter von Erik Blomberg zum Ausgleich (26.), bevor Marius Konczak (43.) und David Prasse (45.) mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause schließlich gar das Spiel drehten. Im zweiten Abschnitt schafften dann auch die Gastgeber zwei Tore binnen zwei Minuten, erzielt durch Oliver Pavel (64.) und Alexander Miller (65.), zum erneuten Ausgleich. Tommy Gröbe brachte den VfB zwar noch einmal in Front (70.), aber René Gläsner mit zwei Toren (77., 82.) und noch einmal Alexander Miller (90.+2) sorgten letztlich für einen Kroppener Sieg.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak (46. L. Rossow), T. Theiler, D. Proske – S. Baer, N. Dümke (46. F. Egeresi), A. Münch, M. Woznica, N. Voigt (76. S. Scholl) – T. Gröbe, D. Prasse

>> KREISLIGA SÜD, 25. Spieltag 2015/16: Geburtstagskinder sorgen für den Derbysieg

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     VfB Klettwitz 1913 vs. Meuroer SV 2:0 (2:0)

 

Gekrönt wurde der Kinder- und Familientag schließlich vom Gemeindederby zwischen dem VfB Klettwitz und dem Aufsteiger vom Meuroer SV. Während die Lila-Weißen beherzt offensiv agierten, so setzten die Gäste erst einmal auf ihre stabile Abwehr. In der fünften Minute besaßen die Klettwitzer auch gleich eine Doppelchance zur Führung. Nach Ecke von Martin Woznica kam Martin Brundtke zum Kopfball, doch Torwart Enrico Jurischka konnte abwehren und packte beim Nachschuss von Christian Most dann sicher zu. Knapp eine Viertelstunde war vorüber, als die Zuschauer einen nahezu perfekt vorgetragenen Angriff des VfB sahen. Zuerst zeigte Christian Most viel Übersicht und verlagerte das Spielgerät schön zu Martin Woznica auf die rechte Seite, der anschließend Tommy Gröbe steil bediente. Allerdings traf dessen Schuss nur das Außennetz. In der Folgezeit kamen dann auch die Meuroer mal offensiv zum Zug, sie verpassten jedoch den richtigen Moment zum Abschluss. Doch trotz allem lief das Spiel weiter vornehmlich in die entgegengesetzte Richtung. Schließlich gelang es den Klettwitzern in der 33. Spielminute mit einem echten Sonntagsschuss die gut gestaffelte Defensive des MSV zu knacken. Zuerst konnte Martin Brundtke beim Torschussversuch zwar noch geblockt werden, aber der Ball fiel danach praktisch direkt Martin Woznica vor die Füße, der nicht lange fackelte und die Kugel in den äußersten Winkel knallte. Keine drei Minuten später hieß es dann Foulelfmeter für die Lila-Weißen und damit eröffnete sich auch für das zweite Klettwitzer Geburtstagskind der Woche, Stephan Sobotta, die Möglichkeit zum Torerfolg. Und der Außenverteidiger blieb vom Punkt aus völlig cool, schickte Jurischka in eine Ecke, während der Ball zentral unter der Querlatte einschlug. Jetzt mussten die Gäste etwas mehr in den Vorwärtsgang schalten und Tom Wagner verbuchte kurz vor Seitenwechsel die erste gute Chance des MSV. In Hälfte zwei sah das Geschehen auf dem Rasen dann noch mehr nach lockerem Sommerkick aus. Da Christian Most nach wenigen Minuten die Möglichkeit zum dritten VfB-Treffer liegen ließ, hätten die Meuroer das Spiel in der 53. Minute fast noch einmal spannend werden lassen. Doch VfB-Keeper Erik Blomberg vereitelte mit gutem Strafraumspiel und tollem Reflex gegen Thomas Schrader den Anschlusstreffer. Darauffolgend gab es weitere Gelegenheiten für den VfB, erst für Marius Konczak per Kopf und später auch für Sebastian Baer, der nach herrlicher Vorlage von Christian Most lediglich den Pfosten traf. Die vergebenen Chancen hatten jedoch letztlich keine negativen Konsequenzen mehr, da an diesem heißen Nachmittag kein Team mehr an Tempo zulegen konnte und die Lila-Weißen das Ergebnis sicher nach Hause brachten.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta (61. F. Egeresi) – M. Woznica, D. Prasse, T. Gröbe, C. Most, N. Voigt – B. Nolte, M. Brundtke (61. S. Baer)

>> KREISLIGA SÜD, 23. Spieltag 2015/16: Hinspielergebnis bestätigt

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VfB Klettwitz 1913 vs. SV Eintracht Lauchhammer II 3:0 (2:0)

 

Fotos vom Spiel

Das 3:0 im Video

Für diese Partie waren die Vorzeichen eigentlich klar. Der VfB wollte seine Erfolgsserie gegen die Reserveteams der Kreisliga fortsetzen, die Gäste hofften derweil auf weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Entsprechend motiviert begannen beide Mannschaften temporeich, dafür erst einmal noch ohne größere Möglichkeiten. Während bei der Eintracht vor allem Lam Lamah zunächst für reichlich Wirbel sorgte, allerdings auch häufig ins Abseits tappte, so fehlte bei den Klettwitzern lange Zeit der finale Pass, um zu guten Chancen zu kommen. So dauerte es bis zur 15. Minute bis Martin Woznica auf Lars Rossow querlegte, der Abwehrmann einfach mal den Abschluss suchte und schließlich zum 1:0 traf. In der Folge versuchten beide Teams, das Spiel an sich zu reißen, neutralisierten sich bei diesem Versuch jedoch zusehends. Vor allem Marcel Miersch im Klettwitzer Abwehrzentrum stach mit guten Ballgewinnen in dieser Phase häufiger heraus. Offensiv brauchte der VfB wieder etwas mehr Anlauf. Doch nach einer halben Stunde setzte Spielmacher Martin Woznica zum Solo an und bediente anschließend Tommy Gröbe auf der rechten Seite, dem von der Strafraumgrenze aus ein echtes Traumtor in den Winkel gelang. In der letzten Viertelstunde vor der Pause passierte dann nicht mehr allzu viel, so dass es beim Zwischenstand von 2:0 blieb. Nach dem Wechsel waren es erst einmal die Gäste, die Akzente setzten. 55 Minuten waren gespielt, da eröffnete sich für Daniel Berner nach einem Konter die Chance zum 2:1, doch er verzog denkbar knapp. Nur fünf Minuten darauf war es wieder Berner, der den Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte, dieses Mal war allerdings bei VfB-Keeper Blomberg Endstation. Praktisch im Gegenzug schaffte der VfB den in dieser Phase wichtigen Treffer zum 3:0. Währenddessen die Lauchhammeraner noch mit der Entscheidung der Unparteiischen haderten, so brachte Felix Egeresi einen Eckball genau auf David Prasse, der mit einem wuchtigen Kopfball das Tornetz zum Zappeln brachte. Kurz darauf gab es dann mit einem Handelfmeter sogar noch die Gelegenheit zum vierten VfB-Tor. Mit Marius Konczak sollte sich nun auch der letzte Feldspieler der Lila-Weißen für diese Serie in die Torschützenliste einschreiben, doch er nagelte die Kugel an die Lattenoberkante. In der Endphase des Spiels gab es noch Möglichkeiten auf beiden Seiten, die besseren davon sogar für die Eintracht, sowie einen weiteren Aufreger. Beim Rettungsversuch gegen Tommy Gröbe musste Eintracht-Torhüter Kieweg nach Handspiel außerhalb seines Strafraums in der 81. Minute vorzeitig vom Feld. Am Ergebnis änderte aber auch diese Tatsache nichts mehr, so dass die Lila-Weißen das Resultat aus dem Hinspiel exakt bestätigen konnten.

VfB: E. Blomberg – T. Theiler, L. Rossow (73. M. Goszczak), M. Konczak – M. Miersch, D. Prasse, F. Egeresi, M. Woznica, N. Voigt – T. Gröbe, M. Brundtke (46. L. Gottschalk)

   
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