>> SPIELER DES JAHRES 2014/15: Benito Nolte

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Im Rahmen des Pokalspiels gegen Germania Ruhland wurde ebenso der Spieler des Jahres 2014/15 ausgezeichnet. Benito Nolte war in der abgelaufenen Saison zweifelsohne einer der auffälligsten Akteure im lila-weißen Dress und sicherte sich bei der Wahl mit 30 % der Stimmen verdientermaßen den prestigeträchtigen Titel. Platz zwei ging mit 18 % an Erik Blomberg, Dritter wurde Sebastian Peipe mit 10 %.

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG: SAISONRÜCKBLICK TEIL 7 - Interessante Liga-Fakten

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Im siebten und nun auch letzten Teil unseres Saisonrückblicks wollen wir noch einmal auf ein paar interessante Liga-Fakten eingehen, die so noch nicht jedem Interessierten der Kreisoberliga geläufig sein dürften.

 

Attraktivität

Trotz des Abstiegs waren die Spiele des VfB in der Kreisoberliga keinesfalls langweilig. Immerhin 130 Tore bekamen die Zuschauer in den 30 Partien mit Klettwitzer Beteiligung zu sehen. Das entspricht einem Schnitt von 4,33 Treffern pro Spiel oder anders gesagt: Alle 21 Minuten ein Tor. Nur bei Spielen des Kreismeisters aus Vetschau (147 Tore, 4,9 Tore/Spiel, 18 Minuten/Tor) und von Grün-Weiß Groß Beuchow (132 Tore, 4,4 Tore/Spiel, 20 Minuten/Tor) gab es noch mehr Torspektakel als bei den Lila-Weißen. Dagegen geizte die SpVgg. Finsterwalde förmlich mit Toren. Dank solider Defensive genügten den Sängerstädtern 36 eigene Treffer, um daraus 49 Punkte zu machen. Folglich stehen unterm Strich auch nur 75 Tore, wenn die SpVgg. mit auf dem Rasen stand. Gemessen an anderen Teams waren die Spiele der Finsterwalder mit gerade einmal 2,5 Toren/Spiel, also nur alle 36 Minuten ein Tor, in puncto Unterhaltsamkeit kaum das Eintrittsgeld wert.

 

Pl.

Verein

Torsumme (Tore + Gegentore)

1

Blau-Weiß Vetschau

147

2

GW Groß Beuchow

132

3

VfB Klettwitz 1913

130

4

Senftenberger FC

123

5

SV Eintracht Ortrand

117

6

SV Askania Schipkau

109

7

Hertha Finsterwalde

108

8

VfB Hohenleipisch II

106

9

FC Schradenland

103

10

1. SV Lok Calau

93

 

SV Germania Ruhland

93

 

BSG Chemie Schwarzheide

93

13

ESV Lok Falkenberg

90

14

SV Golßen

86

15

Groß Leuthen/Gröditsch

81

16

SpVgg. Finsterwalde

75

 

Zuschauer

In der Zuschauergunst rangieren die Finsterwalder Mannschaften dagegen klar an der Spitze. So wollten immerhin fast 1900 Fans (125 pro Partie) die Heimauftritte der Hertha sehen und auch die SpVgg. erzielte mit 1770 Besuchern (118 pro Partie) ein gutes Ergebnis. Der VfB hatte derweil das Glück, das offizielle Eröffnungsspiel der Kreisoberliga gegen Askania Schipkau austragen zu dürfen, welches 313 Zuschauer ins Klettwitzer Stadion lockte. Nach den beiden Finsterwalder Stadtderbys war dies die drittgrößte Zuschauerkulisse der gesamten Saison 2014/15. Nicht zuletzt wegen diesem Rekordbesuch kamen in der abgelaufenen Spielzeit beachtliche 1192 Zuschauer ins Stadion am Windpark, was 79 Fans pro Partie entspricht. Gemessen am ligaweiten Durchschnitt (Gesamtzuschauerzahl der Kreisoberliga: 18443, Zuschauerschnitt: 76 pro Partie), so schneidet der VfB auch in dieser Kategorie exzellent ab. Die Gastspiele der Lila-Weißen wollten im Schnitt sogar 81 Interessierte miterleben. Auch hier verfolgte die größte Kulisse das Ortsderby bei Askania Schipkau (187), während in Groß Leuthen nur 35 Zuschauer, davon gut die Hälfte Klettwitzer, zum Spiel weilten. Insgesamt erlebte die neue Spielklasse jedoch einen recht guten Zuschauerzuspruch. Neun der 16 Vereine konnten die magische Schwelle von 1000 Besuchern, also mehr als 66 pro Partie, übertreffen. Enttäuschend schloss dagegen vor allem der Senftenberger FC ab, denn die Kreisstädter verbuchten nur einen Schnitt von 50 Zuschauern. Nur im nördlichen Spreewald, in Groß Leuthen und Golßen, war der Zuspruch mit 44 Zuschauern pro Match noch geringer. Dort hätten die Teams gewiss auch mehr Besucher verdient gehabt.

 

Pl.

Verein

Zuschauer gesamt

Zuschauerschnitt

1

Hertha Finsterwalde

1886

125

2

SpVgg. Finsterwalde

1770

118

3

FC Schradenland

1550

103

4

GW Groß Beuchow

1520

101

5

Blau-Weiß Vetschau

1424

94

6

VfB Klettwitz 1913

1192

79

7

SV Germania Ruhland

1130

75

8

SV Askania Schipkau

1017

67

9

VfB Hohenleipisch II

1006

67

10

SV Eintracht Ortrand

987

65

 

1. SV Lok Calau

987

65

12

BSG Chemie Schwarzheide

972

64

13

ESV Lok Falkenberg

896

59

14

Senftenberger FC

761

50

15

Groß Leuthen/Gröditsch

673

44

16

SV Golßen

672

44

 

Man sieht also, der VfB hatte durchaus deutlich mehr zu bieten als nur den sportlichen 16. Tabellenplatz und mit dem Abstieg geht der Kreisoberliga ganz sicher ein interessanter Farbtupfer verloren. Doch eines kann den Klettwitzern keiner mehr nehmen, die Lila-Weißen werden durch das 1:0 über Askania Schipkau auf ewig als erster Sieger der Kreisoberliga Südbrandenburg in der Statistik stehen.

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG: SAISONRÜCKBLICK TEIL 6 - Fairplay

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Fairplay-Tabelle*

In der Fairplay-Wertung zeigte sich einmal mehr Germania Ruhland als absolutes Maß aller Dinge. Bereits in den zurückliegenden Jahren in der Landesklasse hatten sich die Germanen mehrfach den Titel des Fairplay-Meisters gesichert. Mit nur 31 Verwarnungen, zugleich der beste Wert der gesamten Kreisoberliga, und zwei Platzverweisen kommt Germania in der Endabrechnung auf gerade einmal 39 Punkte, was 1,3 Punkten pro Spiel entspricht. Einziges Team ohne jeglichen Platzverweis blieb hingegen der VfB Hohenleipisch II. Damit kam der Vizemeister auch auf Rang zwei der Fairplay-Tabelle ein. Auch im Fairplay-Wettbewerb rangiert der VfB indes nur auf dem letzten Platz. Häufige Foulspiele führten auch hier folglich zu vielen Verwarnungen (67), wenngleich der FC Schradenland (69) und die SpVgg. Finsterwalde (70) noch öfter den gelben Karton gezeigt bekamen als die Klettwitzer. Doch die Lila-Weißen kassierten zudem ganze elf Platzverweise und damit fast doppelt so viele wie das nachfolgende Team vom FC Schradenland (6). Vor allem aufgrund der Spiele im Jahr 2015, wo es 5 gelb-rote Karten sowie 4 mal glatt Rot hagelte, findet sich der VfB weit abgeschlagen am Tabellenende wieder. Sicher auch eine Konsequenz aus der aggressiveren Spielweise gegenüber der Hinrunde, die jedoch nicht die erhoffte Steigerung der Punktzahl im Kampf um den Klassenerhalt einbrachte. Am Saisonende standen schließlich 108 Punkte (3,6 Punkte/Spiel) für den VfB in der Statistik, ohne Zweifel ein deutlich zu hoher Wert.

 

Pl.

Verein

gelb

gelb-rot

rot

Punkte

1

SV Germania Ruhland

31

1

1

39

2

VfB Hohenleipisch II

43

-

-

43

3

Hertha Finsterwalde

40

1

1

48

 

Blau-Weiß Vetschau

34

3

1

48

5

Groß Leuthen/Gröditsch

51

3

1

65

6

SV Golßen

61

2

-

67

 

SV Askania Schipkau

53

3

1

67

8

ESV Lok Falkenberg

51

4

1

68

 

BSG Chemie Schwarzheide

53

-

3

68

10

GW Groß Beuchow

58

4

-

70

11

1. SV Lok Calau

56

2

3

77

12

Senftenberger FC

65

3

1

79

 

SV Eintracht Ortrand

65

3

1

79

14

SpVgg. Finsterwalde

70

4

1

87

15

FC Schradenland

69

3

3

93

16

VfB Klettwitz 1913

67

7

4

108

* Im Gegensatz zur offiziellen Fairplay-Tabelle ist dies eine Art „bereinigte Tabelle“, in der die jeweiligen gelben Karten vor einem Platzverweis sowie sonstige Strafen (Sportgericht) herausgerechnet wurden. Folgende Punktewerte liegen hierbei zugrunde: gelbe Karte: 1 Punkt, gelb-rote Karte: 3 Punkte, rote Karte: 5 Punkte.

 

In der vereinsinternen Einzelwertung teilen sich diesmal gleich drei Spieler mit jeweils 15 Punkten den unrühmlichen Spitzenplatz in puncto Fairplay. Alle mussten aufgrund von Sperrstrafen jeweils dreimal pausieren und fehlten somit dem Team in wichtigen Partien. Während Tim Theiler zwar nur einmal vorzeitig des Feldes verwiesen wurde, dafür aber bei 12 Verwarnungen gleich zwei Gelbsperren abzusitzen hatte, so war für Sebastian Peipe bereits dreimal vorzeitig „Feierabend“. Insgesamt 16 der eingesetzten 27 Spieler kassierten in der abgelaufenen Spielzeit Strafen.

 

Pl.

Name

gelb

gelb-rot

rot

Punkte

1

Tim Theiler

12

1

-

15

 

Andreas Münch

7

1

1

15

 

Sebastian Peipe

4

2

1

15

4

Tommy Gröbe

5

-

1

10

5

Benito Nolte

6

1

-

9

 

Toni Fiedler

4

-

1

9

7

Max Goszczak

7

-

-

7

8

Marcel Kromer

3

1

-

6

9

Martin Woznica

5

-

-

5

10

Marius Konczak

4

-

-

4

 

Felix Peters

4

-

-

4

 

Stephan Sobotta

1

1

-

4

13

Martin Brundtke

2

-

-

2

14

Sebastian Baer

1

-

-

1

 

Christian Most

1

-

-

1

 

Nico Parnitzke

1

-

-

1

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG: SAISONRÜCKBLICK TEIL 5 - Tore/Assists/Elfmeter

Details

 

Tore/Gegentore

Nur 29 Treffer in 30 Spielen gelangen dem VfB in der abgelaufenen Saison. Statistisch sind das gerade einmal 0,97 Tore pro Partie. Immerhin konnten die Lila-Weißen mit vier „Buden“ im letzten Saisonspiel noch Mitabsteiger Lok Calau überflügeln, die es am Ende gar nur auf 27 Tore brachten. Wenige Treffer, die sich allerdings auf beachtliche 13 Torschützen verteilen. Angeführt wird die Liste wieder einmal von Christian Most, der 6 Tore (2 Feldtore, 2 Freistoßtore, 2 Elfmetertore) beisteuerte. Gefolgt wird er von den vier nominellen Stürmern, die sich mit jeweils 3 Treffern Platz zwei teilen.

 

Nr.

Name

Tore

1

Christian Most

6

2

Martin Brundtke

3

 

Toni Fiedler

3

 

Nico Parnitzke

3

 

Maik Wurth

3

6

Max Goszczak

2

 

Benito Nolte

2

 

Felix Peters

2

9

Sebastian Baer

1

 

Tommy Gröbe

1

 

Andreas Münch

1

 

Sebastian Peipe

1

 

Lars Rossow

1

Mit 101 Gegentoren (3,37 pro Spiel) stellte der VfB ganz eindeutig die schlechteste Defensive der Kreisoberliga. Die in der Statistik folgenden Teams von Lok Calau (66 – 2,2 pro Spiel) und Eintracht Ortrand (64 – 2,13 pro Spiel) schluckten mehr als einen Treffer weniger pro Partie.

 

Scorerpunkte

Vor allem dank seiner sechs Tore steht Christian Most auch auf Platz 1 der Scorerwertung, obwohl ihm im abgelaufenen Spieljahr nur zwei Torvorlagen glückten. Am häufigsten konnte hingegen Martin Woznica bei Toren assistieren. Sechs Vorbereitungen bringen den Spielmacher immerhin auf den geteilten zweiten Rang in dieser Wertung. Leider blieb der fleißige Mittelfeldmotor in der gesamten Spielzeit 2014/15 aber ohne eigenen Treffer, scheiterte noch am letzten Spieltag denkbar knapp am Aluminium. Ansonsten konnten sich noch Martin Brundtke und Tim Theiler mit jeweils 3 Vorlagen hervortun.

 

Nr.

Name

Tore

Torvorlagen

Scorerpunkte gesamt (Tore + Vorlagen)

1

Christian Most

6

2

8

2

Martin Brundtke

3

3

6

 

Martin Woznica

-

6

6

4

Benito Nolte

2

2

4

 

Nico Parnitzke

3

1

4

6

Toni Fiedler

3

-

3

 

Max Goszczak

2

1

3

 

Tim Theiler

-

3

3

 

Maik Wurth

3

-

3

10

Tommy Gröbe

1

1

2

 

Marius Konczak

-

2

2

 

Felix Peters

2

-

2

13

Sebastian Baer

1

-

1

 

Andreas Münch

1

-

1

 

Sebastian Peipe

1

-

1

 

Lars Rossow

1

-

1

 

Niclas Voigt

-

1

1

 

Elfmeter

Fünf Elfmeter bekam der VfB in den 30 Partien zugesprochen, die allesamt verwandelt werden konnten. Christian Most (gegen Schipkau und in Ruhland), Lars Rossow (gegen Groß Leuthen) sowie Maik Wurth und Toni Fiedler (jeweils gegen Ortrand) ließen sich die Riesenchance vom Punkt nicht entgehen. Allerdings nutzten auch die Gegner stets ihre Möglichkeiten von der Strafstossmarke. So ließen der Senftenberger FC, BW Vetschau, Germania Ruhland, der VfB Hohenleipisch, Askania Schipkau und Hertha Finsterwalde jeweils die Mehrzahl der Zuschauer im eigenen Stadion jubeln. Kein gegnerisches Team erhielt derweil einen Elfmeter im Stadion am Windpark.

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG: SAISONRÜCKBLICK TEIL 4 - Eingesetzte Spieler

Details

Einsätze nach Spielen

Immerhin 27 Spieler kamen für die Lila-Weißen in der abgelaufenen Saison in der Kreisoberliga zum Einsatz. In der Vorsaison in der Kreisliga standen noch 29 Akteure für den VfB auf dem Rasen. Auf volle 30 Partien brachte es allerdings keiner der Spieler. Marius Konczak war 2014/15 der lila-weiße Dauerbrenner mit 29 Einsätzen. Ausgerechnet das Derby bei Askania Schipkau aber verpasste der Verteidiger. Auch Torwart Erik Blomberg war mit 28 Saisonspielen ein wahres Muster an Beständigkeit. Lediglich am 4. Spieltag in Vetschau sowie am darauffolgenden Wochenende gegen die SpVgg. Finsterwalde musste der Stammkeeper wegen einer Verletzung passen.

 

Nr.

Name

Spiele

1

Marius Konczak

29

2

Erik Blomberg

28

3

Martin Woznica

25

4

Benito Nolte

24

5

Tim Theiler

23

6

Christian Most

21

 

Sebastian Peipe

21

8

Nico Parnitzke

19

9

Martin Brundtke

18

 

Toni Fiedler

18

 

Felix Peters

18

12

Max Goszczak

17

 

Andreas Münch

17

 

Lars Rossow

17

15

Tommy Gröbe

16

16

Stephan Sobotta

14

17

Sebastian Baer

13

 

Maik Wurth

13

19

Niclas Voigt

8

20

Felix Egeresi

7

21

Ronny Panusch

6

22

Marcel Kromer

5

23

Alexander Krahl

3

 

Danny Proske

3

25

Marcel Girndt

2

 

Sebastian Gröbe

2

27

Chris Meyer

1

 

Einsätze nach Spielminuten

Genau 2700 Einsatzminuten wären bei voller Spieldauer möglich gewesen. Keeper Erik Blomberg fehlen aufgrund besagter Verletzung gerade einmal 180 davon, so dass 2520 Minuten diesmal den Top-Wert bedeuten. Über einen langen Zeitraum der Saison sah es allerdings so aus, als könne Lars Rossow diesen Wert sogar noch übertrumpfen, doch der Abwehrchef setzte nach der Winterpause die Priorität in seiner Arbeit als Trainer und stand in der Rückrunde folglich häufiger neben als auf dem Feld. Stephan Sobotta, der dem Team in der Hinrunde verletzungsbedingt noch nicht zur Verfügung gestanden hatte, brachte es allein im Jahr 2015 immerhin noch auf beachtliche 1223 Spielminuten.

 

Nr.

Name

Spielminuten

Ø Spieldauer in Min.

1

Erik Blomberg

2520

90

2

Marius Konczak

2459

84,79

3

Martin Woznica

2201

88,04

4

Benito Nolte

2035

84,79

5

Tim Theiler

2034

88,43

6

Christian Most

1843

87,76

7

Sebastian Peipe

1733

82,52

8

Lars Rossow

1530

90

9

Toni Fiedler

1412

78,44

10

Martin Brundtke

1383

76,83

11

Felix Peters

1327

73,72

12

Nico Parnitzke

1285

67,63

13

Tommy Gröbe

1258

78,63

14

Stephan Sobotta

1223

87,35

15

Max Goszczak

1202

70,71

16

Andreas Münch

1063

62,53

17

Sebastian Baer

712

54,77

18

Maik Wurth

558

42,92

19

Marcel Kromer

421

84,20

20

Niclas Voigt

369

46,13

21

Felix Egeresi

273

39

22

Alexander Krahl

226

75,33

23

Danny Proske

225

75

24

Sebastian Gröbe

97

48,50

25

Ronny Panusch

96

16

26

Chris Meyer

90

90

27

Marcel Girndt

23

11,50

 

Einwechslungen

Insgesamt 58 mal wechselte der VfB vergangene Saison frisches Personal ein. Statistisch gesehen entspricht dies 1,93 Wechsel pro Partie. In einigen Fällen mussten die Klettwitzer aber gänzlich ohne Alternativen auskommen. In Hohenleipisch und Golßen standen ohnehin nur elf einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Top-Joker waren dabei Sebastian Baer und Maik Wurth, die jeweils sechs Mal von der Bank kamen.

 

Nr.

Name

Einwechslungen

1

Sebastian Baer

6

 

Maik Wurth

6

3

Felix Egeresi

5

 

Nico Parnitzke

5

 

Ronny Panusch

5

6

Max Goszczak

4

 

Andreas Münch

4

 

Niclas Voigt

4

9

Tommy Gröbe

3

 

Benito Nolte

3

 

Felix Peters

3

12

Martin Brundtke

2

 

Toni Fiedler

2

 

Marcel Girndt

2

 

Sebastian Peipe

2

16

Marius Konczak

1

 

Alexander Krahl

1

 

Auswechslungen

Bei vier gelernten Stürmern im Kader musste in der Spitze natürlich häufiger rotiert werden. Kein Wunder also, dass Nico Parnitzke mit 9 und Martin Brundtke mit 7 Auswechslungen die Liste anführen. Wechselkönig der Saison 2014/15 ist somit Nico Parnitzke, der es zusammen auf 14 Ein- und Auswechslungen brachte. Ärgster Verfolger in dieser Rubrik ist Maik Wurth, der an insgesamt 11 Wechseln beteiligt war.

 

Nr.

Name

Auswechslungen

1

Nico Parnitzke

9

2

Martin Brundtke

7

3

Felix Peters

6

4

Andreas Münch

5

 

Maik Wurth

5

6

Tommy Gröbe

4

7

Sebastian Baer

3

 

Max Goszczak

3

 

Martin Woznica

3

10

Toni Fiedler

2

 

Sebastian Gröbe

2

 

Marius Konczak

2

13

Marcel Kromer

1

 

Christian Most

1

 

Benito Nolte

1

 

Sebastian Peipe

1

 

Ronny Panusch

1

 

Danny Proske

1

 

Niclas Voigt

1

 

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG: SAISONRÜCKBLICK TEIL 3 - Heim- / Auswärtsbilanz

Details

Im nächsten Teil unseres Saisonrückblicks beleuchten wir diesmal die Heim- und Auswärtsbilanz.

In der Kreisliga war der VfB meist eines der besten Heimteams, das kaum Punkte abgab. In der Kreisoberliga hielten sich Erfolge und Niederlagen dagegen nahezu die Waage und 15 Punkte in 15 Heimspielen bedeuten nur unteren Durchschnitt. Ganze acht Heimniederlagen verzeichnete zudem kein anderer Konkurrent. Zumindest präsentierte man sich vor eigenem Publikum noch einen Punkt besser als Mitabsteiger Calau, was jedoch nur ein schwacher Trost sein dürfte. Gegen die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller gelangen drei Siege (Schipkau, Groß Leuthen und Schwarzheide). Doch gerade in den Heimspielen gegen Falkenberg, Schradenland, Golßen, Hertha Finsterwalde, Senftenberg, Calau und Hohenleipisch ließen die Lila-Weißen zu viele wertvolle Zähler liegen. Besonders bitter hierbei war wohl die höchste Heimniederlage der Spielzeit gegen Hertha Finsterwalde, denn das 0:5 war Herthas einziger Auswärtssieg der gesamten Saison.

 

Heimtabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

Blau-Weiß Vetschau

15

15

0

0

77:10

+67

45

2

VfB Hohenleipisch II

15

12

1

2

48:13

+35

37

3

SV Germania Ruhland

15

10

3

2

32:14

+18

33

4

ESV Lok Falkenberg

15

9

3

3

37:16

+21

30

5

GW Groß Beuchow

15

9

2

4

44:27

+17

29

6

SpVgg. Finsterwalde

15

9

2

4

20:16

+4

29

7

Hertha Finsterwalde

15

8

2

5

30:22

+8

26

8

SV Golßen

15

8

1

6

25:20

+5

25

9

SV Eintracht Ortrand

15

7

4

4

33:29

+4

25

10

Senftenberger FC

15

7

3

5

38:19

+19

24

11

FC Schradenland

15

7

1

7

29:25

+4

22

12

SV Askania Schipkau

15

5

3

7

28:22

+6

18

13

Groß Leuthen/Gröditsch

15

4

6

5

15:18

-3

18

14

BSG Chemie Schwarzheide

15

4

4

7

20:22

-2

16

15

VfB Klettwitz 1913

15

4

3

8

22:37

-15

15

16

1. SV Lok Calau

15

3

5

7

14:21

-7

14

 

Auswärts schaffte es der VfB so gut wie nie, aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren und fuhr oft genug ohne eigenen Treffer wieder nach Hause. Mit einem indiskutablen Torverhältnis von 7:64 reichte es schließlich auch nur zu einem mickrigen Zähler. So waren die Lila-Weißen stets ein gern gesehener Gast. Zumindest holte man den einen Punkt beim viertbesten Heimteam der Liga in Falkenberg, wo immerhin neun andere Gegner gänzlich leer ausgingen.

 

Auswärtstabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

Blau-Weiß Vetschau

15

14

0

1

49:11

+38

42

2

VfB Hohenleipisch II

15

10

1

4

29:16

+13

31

3

SV Germania Ruhland

15

7

1

7

24:23

+1

22

4

Senftenberger FC

15

6

4

5

29:37

-8

22

5

GW Groß Beuchow

15

6

3

6

28:33

-5

21

6

SpVgg. Finsterwalde

15

5

5

5

16:23

-7

20

7

SV Eintracht Ortrand

15

5

2

8

20:35

-15

17

8

Groß Leuthen/Gröditsch

15

4

3

8

19:29

-10

15

9

FC Schradenland

15

4

3

8

13:36

-23

15

10

ESV Lok Falkenberg

15

3

4

8

12:25

-13

13

11

BSG Chemie Schwarzheide

15

2

6

7

20:31

-11

12

12

SV Golßen

15

3

3

9

13:28

-15

12

13

SV Askania Schipkau

15

3

2

10

18:41

-23

11

14

1. SV Lok Calau

15

3

1

11

13:45

-32

10

15

Hertha Finsterwalde

15

1

4

10

21:35

-14

7

16

VfB Klettwitz 1913

15

0

1

14

7:64

-57

1

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG: SAISONRÜCKBLICK TEIL 2 - Rückrunde

Details

Im nun folgenden zweiten Teil der Saisonrückschau liegt der Fokus auf der Rückrunde.

In Falkenberg reichte es zum einzigen AuswärtspunktDer VfB startete auch deutlich verbessert in die zweite Halbserie. Selbst die unglückliche 0:1-Niederlage im Derby bei Askania Schipkau konnte die Lila-Weißen nicht aus dem Konzept bringen. Schließlich folgten zwei 1:1-Remis gegen Senftenberg und in Falkenberg, bei denen jeweils sogar ein Rückstand wieder wettgemacht wurde. Bitter für den VfB war allerdings, dass der vermeintliche Siegtreffer gegen den SFC, erzielt durch Ronny Panusch in der Nachspielzeit, wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Es wäre womöglich die Initialzündung für eine großartige Rückrunde gewesen. Dafür erhoffte man sich durch den ersten Auswärtspunkt eine Woche danach, nun auch auf gegnerischen Plätzen selbstbewusster aufzutreten und noch den einen oder anderen Punkt mehr mitzunehmen. Gegen den Tabellenführer aus Vetschau konnte man von vornherein eigentlich keinen Zähler einplanen. Dennoch wehrte sich der VfB großartig, konnte lange ein 1:1 behaupten, ehe der Favorit gegen Spielende noch zwei Tore nachlegte und mit 3:1 gewann. Mit viel Mut sollte dann bei der SpVgg. Finsterwalde endlich der erste Auswärts-Dreier her, doch ein zeitiger Gegentreffer sowie ein Eigentor kurz nach Seitenwechsel machten dieses Vorhaben zunichte. Am Ende stand eine weitere knappe 1:2-Niederlage auf dem Konto. Ins Heimspiel gegen Germania Ruhland startete der VfB mit einer frühen Führung, aber die Gäste nutzten praktisch jeden Fehler der Lila-Weißen gnadenlos aus, so dass schon kurz nach der Pause wieder sämtliche Hoffnungen dahin waren. Zum Spielende zeigten die Klettwitzer noch einmal Herz, schafften es letztlich aber nicht mehr, einen 3-Tore-Rückstand noch aufzuholen. An Ostern kam es dann zum Nachholspiel in Schwarzheide, doch in diesem direkten Abstiegsduell machte Chemie den einzigen und damit entscheidenden Treffer und der VfB verlor durch Platzverweise zusätzlich noch drei Spieler. Besagte drei Spiele ohne jeglichen Erfolg (SpVgg. Finsterwalde, Ruhland, Schwarzheide) gepaart mit Sperrstrafen waren rückblickend sicher einer der Knackpunkte, die letztlich entscheidend zum Abstieg beitrugen. Nicht verwunderlich also, dass dies an der Mannschaft nicht spurlos vorüberging. Das Selbstvertrauen war merklich dahin und mit einem schwachen Auftritt unterlag man auch beim FC Schradenland klar mit 0:4.

Dynamisch und erfolgreich: So wie gegen Groß Beuchow hätten die Fans ihren VfB gern öfter erlebtAls dann eigentlich schon keiner mehr so recht an den VfB glaubte, überraschte das Team die Mannen aus Groß Beuchow mit einer hervorragenden ersten Halbzeit und zwei klasse herausgespielten Toren. Fast wäre den Grün-Weißen nach dem Wechsel noch das erfolgreiche Comeback gelungen, aber der VfB konnte sich an diesem Tag auf die notorische Abwehrschwäche der Spreewälder verlassen und verfügte zudem über den unbändigen Willen einer Mannschaft, die es doch noch mal allen zeigen wollte. Allerdings war der 3:2-Erfolg auch teuer erkauft, denn Christian Most musste noch in Halbzeit eins verletzt vom Platz und sollte bis zum Saisonende auch nicht mehr zum Einsatz kommen. Immerhin brachten die drei Punkte wieder einen Funken Hoffnung auf den Klassenverbleib zurück, der jedoch in der folgenden Woche schon wieder erlosch. Mit dem 1:2 gegen den direkten Tabellennachbarn von Lok Calau war der Abstieg praktisch nicht mehr zu verhindern und nach weiteren Niederlagen in Groß Leuthen (1:3), gegen Ortrand (3:6) sowie bei Hertha Finsterwalde (1:6) war der Gang in die Kreisliga dann auch endgültig besiegelt. Zumindest in den letzten beiden Heimspielen gegen Hohenleipisch (2:2) und Schwarzheide (4:3) ließen die Lila-Weißen noch einmal ihre Klasse aufblitzen und verabschiedeten sich somit versöhnlich aus der Eliteliga des Fußballkreises.

 

Rückrundentabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

Blau-Weiß Vetschau

15

14

0

1

61:17

+44

42

2

GW Groß Beuchow

15

10

3

2

38:26

+12

33

3

VfB Hohenleipisch II

15

10

2

3

36:17

+19

32

4

Senftenberger FC

15

7

4

4

36:31

+5

25

5

Groß Leuthen/Gröditsch

15

6

6

3

20:16

+4

24

6

SV Germania Ruhland

15

7

2

6

28:25

+3

23

7

ESV Lok Falkenberg

15

5

5

5

26:23

+3

20

8

SpVgg. Finsterwalde

15

5

5

5

18:21

-3

20

9

SV Eintracht Ortrand

15

6

1

8

30:37

-7

19

10

1. SV Lok Calau

15

5

3

7

16:24

-8

18

11

SV Askania Schipkau

15

4

4

7

24:30

-6

16

12

Hertha Finsterwalde

15

4

3

8

24:28

-4

15

13

BSG Chemie Schwarzheide

15

3

5

7

20:30

-10

14

14

SV Golßen

15

4

2

9

16:26

-10

14

15

FC Schradenland

15

3

2

10

16:37

-21

11

16

VfB Klettwitz 1913

15

2

3

10

23:44

-21

9

Ausgerechnet gegen das zweitbeste Rückrundenteam aus Groß Beuchow konnte der VfB einen Sieg landen, das gelang sonst nur Meister Blau-Weiß Vetschau. Außer Groß Beuchow konnte sich auch noch Groß Leuthen im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbessern. Ausschlaggebend dafür ganz sicher die stabilste Defensive der Rückrunde mit nur 16 Gegentoren. Den gewaltigsten Einbruch hingegen erlitt ohne Zweifel der FC Schradenland. Auffällig ist zudem, dass die Klettwitzer fast ausschließlich gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte (Groß Beuchow, Hohenleipisch, Senftenberg, Falkenberg) punkteten. Gegen die schwächelnden Rückrundenteams gelang außer im Schlussspiel gegen Schwarzheide kein Punktgewinn.

Damit ergab sich nach 30 Spieltagen folgender Schlussstand:

 

Abschlusstabelle der Kreisoberliga 2014/15

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

Blau-Weiß Vetschau

30

29

0

1

126:21

+105

87

2

VfB Hohenleipisch II

30

22

2

6

77:29

+48

68

3

SV Germania Ruhland

30

17

4

9

56:37

+19

55

4

GW Groß Beuchow

30

15

5

10

72:60

+12

50

5

SpVgg. Finsterwalde

30

14

7

9

36:39

-3

49

6

Senftenberger FC

30

13

7

10

67:56

+11

46

7

ESV Lok Falkenberg

30

12

7

11

49:41

+8

43

8

SV Eintracht Ortrand

30

12

6

12

53:64

-11

42

9

SV Golßen

30

11

4

15

38:48

-10

37

10

FC Schradenland

30

11

4

15

42:61

-19

37

11

Hertha Finsterwalde

30

9

6

15

51:57

-6

33

12

Groß Leuthen/Gröditsch

30

8

9

13

34:47

-13

33

13

SV Askania Schipkau

30

8

5

17

46:63

-17

29

14

BSG Chemie Schwarzheide

30

6

10

14

40:53

-13

28

15

1. SV Lok Calau

30

6

6

18

27:66

-39

24

16

VfB Klettwitz 1913

30

4

4

22

29:101

-72

16

Der haushohe Favorit hatte nahezu keine Probleme und setzte sich am Ende deutlich gegen die Konkurrenz durch. An dieser Stelle noch einmal Glückwunsch an die SpVgg. Blau-Weiß Vetschau zum Gewinn des ersten Kreismeistertitels im Fußballkreis Südbrandenburg. Auch bei den Absteigern gab es letztlich keine großen Überraschungen. Mit Calau (ehemals FK Spreewald) und dem VfB (ehemals FK Senftenberg) erwischte es zwei Mannschaften, die sich im vergangenen Jahr in ihrem Altkreis so gerade noch für die Kreisoberliga qualifizieren konnten. Einzig jener Vertreter aus dem Elbe-Elster-Kreis, der SV Hertha Finsterwalde, konnte sich behaupten. Größte Enttäuschung aufseiten des VfB ist sicher die niedrige Punktzahl im Vergleich zu den anderen Teams. Insgeheim hatte man schon gehofft, den Abstiegskampf wesentlich offener gestalten zu können. Doch nach dem recht guten Saisonstart schaffte es die Mannschaft einfach nicht, kontinuierlich zu punkten und verlor so zur Konkurrenz immer mehr an Boden. Am 16. Spieltag übernahm man erstmals die rote Laterne dauerhaft und konnte diese dann auch nicht mehr loswerden.

 

Saisonverlauf VfB Klettwitz 1913

 

 

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG: SAISONRÜCKBLICK TEIL 1 - Hinrunde

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Seit gut einer Woche ist die Kreisoberliga-Saison 2014/15 nun Geschichte. Zeit für eine Rückschau. In unserem mehrteiligen Saisonrückblick lassen wir zunächst noch einmal die Hinrunde Revue passieren.

Die Vorbereitung auf die Spielzeit verlief eher holprig. Neben deutlichen Niederlagen in den Testspielen konnte andererseits das Amtsturnier der Gemeinde Schipkau gewonnen werden. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit wollte man deshalb zusätzlich den Pokalwettbewerb zum effektiven Einspielen nutzen. Doch auch hier gab es Licht und Schatten. Gegen den Vertreter der 1. Kreisklasse aus Hohenbocka siegten die Lila-Weißen zwar mit 8:5 nach Verlängerung, dennoch konnte sich der Underdog fast schon als moralischer Sieger fühlen. In Runde zwei ging es dann gegen das Landesklasse-Team aus Lauchhammer-Ost. Trotz einer guten Leistung reichte es hier nur zu einem 2:3, was das Aus im Pokal bedeutete.

Da war die Welt noch in Ordnung: Christian Most erzielt das entscheidende Tor im Derby gegen Askania SchipkauAlle fieberten nun auf den 22. August hin, dem Tag, an dem die Lila-Weißen die erste Kreisoberliga-Saison gegen Askania Schipkau eröffnen würden. Die Stimmung im Stadion am Windpark war an besagtem Freitagabend dann auch enorm und 313 Zuschauer sahen Christian Mosts Elfmetertor nach neun Minuten, welches gleichzeitig den 1:0-Erfolg des VfB über den Ortsnachbarn sicherstellte. Dennoch fand der VfB auch nach diesem emotionalen Auftakt nicht so recht in die Spur. Dem bitteren 0:10 in Senftenberg am 2. Spieltag folgte zumindest wieder ein Punktgewinn beim 0:0 gegen Falkenberg. Damals ein beachtlicher Erfolg, aus heutiger Sicht jedoch wohl schon zu wenig gegen eines der schwächsten Auswärtsteams der Liga. Anschließend setzte es wiederum eine derbe Auswärtsniederlage. Mit einem 0:12 beim klaren Meisterschaftsfavoriten aus Vetschau hatten wohl selbst die größten Pessimisten nicht gerechnet. Im Spiel gegen die SpVgg. Finsterwalde schaffte es der VfB dann nicht, seine wenigen guten Möglichkeiten in Tore umzumünzen und die Gäste, die kompakt verteidigten und auf ihre Chance lauerten, knackten gegen Spielende das lila-weiße Abwehrbollwerk, so dass der VfB mit 0:2 seine erste Heimpleite der Saison hinnehmen musste. Immerhin steigerte sich die Mannschaft auswärts und hielt beim darauffolgenden Spiel in Ruhland besser dagegen, verlor aber dennoch knapp mit 1:2.

Auch der Einsatz von Max Goszczak konnte die Heimniederlage gegen den FC Schradenland nicht verhindernMit selbem Resultat endete leider auch der Heimauftritt gegen den FC Schradenland. Gerade hier hatten sich die Klettwitzer Punkte ausgerechnet, gerieten jedoch durch ein unglückliches Eigentor schon frühzeitig ins Hintertreffen, was zweifellos dem Gegner in die Karten spielte. Nach zwei weiteren Enttäuschungen auf des Gegners Platz (0:8 in Groß Beuchow und 0:2 in Calau) war der VfB bis auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt und man musste nach sechs Niederlagen in Serie schon das Schlimmste befürchten. Dann aber untermauerten die Lila-Weißen wieder einmal ihre Heimstärke sowie ihre Comeback-Qualitäten, denn auch gegen Groß Leuthen war der VfB in der ersten Hälfte nicht gerade vom Glück verfolgt. In der Offensive stand erst der Pfosten im Weg, dann traf der Gegner per Fernschuss zum 0:1. Erst ein Platzverweis gegen die Gäste sowie ein Foulelfmeter für den VfB brachte in Halbzeit zwei noch die späte Wende, denn Christian Most erzielte wenige Augenblicke vor Abpfiff auch noch den 2:1-Siegtreffer und brachte die Lila-Weißen somit erst einmal wieder auf Kurs Klassenerhalt. Eine erhoffte Entspannung der Situation brachte der Sieg aber keinesfalls. In den nächsten Partien gegen Golßen, Ortrand, Hertha Finsterwalde und Hohenleipisch agierte der VfB wieder personell geschwächt, machte zahlreiche und unnötige Fehler und kassierte bei einem Torverhältnis von 1:17 weitere vier Niederlagen. Das letzte Spiel des Jahres 2014 bei Chemie Schwarzheide fiel der Witterung zum Opfer. In der zweifellos schwächsten Saisonphase des VfB war diese Absage wohl eher ein Glücksfall für die Lila-Weißen. Fazit der 1. Halbserie war: In Anbetracht des katastrophalen Torverhältnisses ist die Punktausbeute äußerst passabel. Dennoch muss sich das Team sowohl offensiv als auch defensiv steigern, will man die Kreisoberliga halten.

 

Hinrundentabelle

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

Blau-Weiß Vetschau

15

15

0

0

65:4

+61

45

2

VfB Hohenleipisch II

15

12

0

3

41:12

+29

36

3

SV Germania Ruhland

15

10

2

3

28:12

+16

32

4

SpVgg. Finsterwalde

15

9

2

4

18:18

0

29

5

FC Schradenland

15

8

2

5

26:24

+2

26

6

ESV Lok Falkenberg

15

7

2

6

23:18

+5

23

7

SV Golßen

15

7

2

6

22:22

0

23

8

SV Eintracht Ortrand

15

6

5

4

23:27

-4

23

9

Senftenberger FC

15

6

3

6

31:25

+6

21

10

Hertha Finsterwalde

15

5

3

7

27:29

-2

18

11

GW Groß Beuchow

15

5

2

8

34:34

0

17

12

BSG Chemie Schwarzheide

15

3

5

7

20:23

-3

14

13

SV Askania Schipkau

15

4

1

10

22:33

-11

13

14

Groß Leuthen/Gröditsch

15

2

3

10

14:31

-17

9

15

VfB Klettwitz 1913

15

2

1

12

6:57

-51

7

16

1. SV Lok Calau

15

1

3

11

11:42

-31

6

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG, 30. Spieltag 2014/15: Lila-Weiße verabschieden sich mit Sieg aus der Kreisoberliga

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     VfB Klettwitz 1913 vs. BSG Chemie Schwarzheide 4:3 (1:1)

 

Der VfB wollte sich mit einem Sieg versöhnlich aus der Kreisoberliga verabschieden. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und boten den Zuschauern zum Saisonabschluss noch einmal ein interessantes und vor allem torreiches Spiel. Schwarzheide startete zwar optisch besser in die Partie, doch der VfB zeigte sich diesmal äußerst effektiv und nutzte gleich den ersten gut vorgetragenen Angriff zum Torerfolg. Tommy Gröbe spielte seine Schnelligkeit über die rechte Außenbahn aus und flankte anschließend punktgenau auf Toni Fiedler, der den Ball herrlich gegen die Laufrichtung von Keeper Christian Kieweg einköpfte. Trotz des Gegentreffers blieb Chemie aber das gefälligere Team und kam nach 17 Minuten fast folgerichtig zum verdienten Ausgleich. Den ersten Abschluss konnte Erik Blomberg freilich noch parieren, doch musste der Keeper die Kugel hierbei nach vorn abprallen lassen, so dass Christian Bosdorf den Nachschuss problemlos im VfB-Tor unterbringen konnte. Weiterhin lief das Spiel mehr in Richtung Klettwitzer Tor, beide Mannschaften spielten jedoch mit viel Leidenschaft und Schussversuche konnten oftmals schon im Ansatz geblockt werden. Aufseiten des VfB hatte Toni Fiedler mit einem Heber noch die beste Gelegenheit, doch der Versuch war zu schwach, um Torwart Kieweg wirklich zu überraschen. Zu Beginn von Durchgang zwei ließ das Engagement der Teams merklich nach, doch ein klasse Freistoßtreffer von Maik Wurth bedeutete neun Minuten nach der Pause die erneute VfB-Führung. Dennoch fand Chemie wieder schnell die passende Antwort. Mit einem wuchtigen Kopfball konnte Willy Ewald nur drei Minuten später abermals egalisieren. Nun wollte der VfB mehr tun und sich die Führung zurückerobern, doch die Lila-Weißen wurden wie schon häufiger in dieser Saison vom Gegner eiskalt ausgekontert. Erneut war es Willy Ewald, der in der 72. Minute diesen schnellen Gegenangriff mit einem gekonnten Flachschuss erfolgreich abschloss und somit Chemie erstmals nach vorn brachte. Nur noch wenig schien nach diesem Spielverlauf noch für den VfB zu sprechen und doch meldete sich das Team von Lars Rossow zehn Minuten vor Spielende wieder zurück. Eine Standardsituation sorgte für das 3:3, wobei Martin Woznica großes Pech hatte, dass sein guter Freistoß nur den Pfosten traf und die Torbegrenzung somit das erste Saisontor das Mittelfeldstrategen verhinderte. Doch Sebastian Baer war nach dem Abpraller ganz schnell zur Stelle und freute sich seinerseits über den ersten Treffer dieser Spielzeit. Als alles nach Punkteteilung im letzten Spiel aussah, brachte in der Schlussminute noch ein weiterer Standard schließlich den vierten Saisonsieg der Lila-Weißen. Wieder war es Toni Fiedler, der im Anschluss an einen Eckball von Martin Woznica den entscheidenden Treffer per Kopf erzielte. Somit konnte der VfB zum Abschluss einer enttäuschenden Saison zumindest noch einmal groß feiern.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – S. Peipe, M. Woznica, T. Gröbe (72. F. Peters), B. Nolte, N. Voigt – M. Wurth (57. S. Baer), T. Fiedler

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG, 29. Spieltag 2014/15: VfB verliert auch in Golßen

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SV Golßen vs. VfB Klettwitz 1913 3:1 (2:0)

 

Mit gerade einmal elf einsatzfähigen Spielern reiste der VfB zum letzten Auswärtsspiel der Saison in den Norden des Spreewaldes. So waren die Erfolgsaussichten von vornherein eher bescheiden. Im ersten Spielabschnitt wurde der Gastgeber dann auch sofort seiner Favoritenrolle gerecht, denn Robert Schade brachte den SV bereits in der 11. Minute in Führung. Zehn Minuten vor der Pause sorgte Dirk Rösler dann für das aus Golßener Sicht beruhigende 2:0. Nach Seitenwechsel stemmte sich der VfB gegen die Niederlage und Nico Parnitzke konnte eine halbe Stunde vor Schluss immerhin auf 2:1 verkürzen. Aber die Hitzeschlacht forderte letztlich zu viele Kräfte, um eine mögliche Aufholjagd erfolgreich zu Ende zu bringen und Golßens Hendrik Fege machte mit dem 3:1 kurz vor Spielende endgültig alles klar.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – S. Peipe, F. Peters, T. Gröbe, T. Fiedler, A. Münch – M. Wurth, N. Parnitzke

>> KREISOBERLIGA SÜDBRANDENBURG, 28. Spieltag 2014/15: Ein Punkt für die Moral

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     VfB Klettwitz 1913 vs. VfB Hohenleipisch II 2:2 (1:1)

 

Fotos vom Spiel

Die Zuschauer sahen im VfB-Duell schnell ein sehr offenes und lebhaftes Spiel. Zuerst ergriffen zwar die Gäste die Initiative, doch mit dem Abseitstreffer von Tommy Gröbe nach zehn gespielten Minuten wurden die Gastgeber sicherer und erspielten sich schnell weitere Gelegenheiten. Nico Parnitzke kam nur wenige Minuten danach völlig frei zum Abschluss, scheiterte aber an Hohenleipischs Keeper Ronny Müller. Auch Toni Fiedler und später erneut Nico Parnitzke vermochten es nicht, den Führungstreffer zu erzielen. Dieser fiel dann etwas unerwartet auf der Gegenseite, weil die Abseitsfalle der Klettwitzer nicht zuschnappte und somit Michael Roigk das 0:1 ermöglichte. Mit einem Freistoßgeschoss aus 25 Metern sensibilisierte Marius Konczak seine Teamkollegen wieder für die Offensive, das Ausgleichstor fast mit dem Pausenpfiff war dann aber doch eher ein Zufallsprodukt. Mit einem langen Flankenball, der zwar keinen Abnehmer mehr fand, dafür jedoch tückisch aufsprang, sorgte Felix Peters letztlich für das 1:1. Zu Beginn des zweiten Abschnitts schienen die Mannschaften dann bereits in den Sommerfußball-Modus zu verfallen. Nach einer Stunde Spielzeit besorgte Benito Nolte mit souveränem Abschluss allerdings das 2:1 für die Lila-Weißen und sorgte somit für Hochstimmung unter den Fans. Doch der Hohenleipischer Torjäger Roigk konnte mit seinem zweiten Treffer schnell wieder egalisieren und wiederum blieb der Schütze dabei etwas unbeschattet. In der Endphase der Partie drückten die Klettwitzer nun auf den Sieg, kamen dabei zu zahlreichen Eckbällen und somit auch zu Kopfballchancen. Als das Heimteam noch einmal die letzten Kräfte mobilisierte, wäre auch fast noch der Siegtreffer gefallen, aber Torwart Müller hielt auch Toni Fiedlers letzten Versuch fest. Allerdings wollten auch die Gäste über Konter noch zum Erfolg kommen und brachten die Lila-Weißen noch zweimal richtig ins Schwitzen. Schon mehrfach zeigte sich Hohenleipischs Reserve in dieser Spielzeit als Last-Minute-Team und sicherte sich buchstäblich in letzter Sekunde noch zusätzliche Punkte, doch scheinbar hat der Fußballgott zumindest wieder etwas Gefallen am Spiel der Lila-Weißen gefunden und beließ es diesmal beim gerechten Remis. So konnten die Klettwitzer wenigstens einen Punkt für die Moral verbuchen und das immerhin gegen den Tabellenzweiten der Kreisoberliga.

VfB: E. Blomberg – T. Theiler, L. Rossow, M. Konczak – S. Peipe, M. Woznica, T. Gröbe (71. N. Voigt), F. Peters – T. Fiedler, B. Nolte, N. Parnitzke (46. M. Brundtke)

   
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