VfB Klettwitz 1913      5       :       1      SpG Mühlberg/Fichtenberg    

Das 2:0 im Video

Das 3:0 im Video

Das 4:0 im Video

Der gegenseitige Respekt voreinander war beiden Mannschaften deutlich anzumerken, weshalb das Spiel anfangs doch eher zerfahren wirkte. Nach einer Viertelstunde besannen sich die Klettwitzer dann aber auf ihr sonst so effektives Flügelspiel und gelangten so binnen kürzester Zeit auf die Siegerstraße. In der 16. Minute eröffnete Andreas Münch zunächst den Torreigen, als er eine Eingabe von Sebastian Schneider im Nachsetzen in den gegnerischen Kasten beförderte. Nur sechs Minuten darauf war der VfB-Stürmer nach Vorarbeit von Franz Lehnigk dann ein weiteres Mal erfolgreich und hatte dabei das Glück, dass ihm die gegnerischen Spieler die Kugel gleich mehrfach wieder vor die Füße flipperten. Im direkten Gegenzug trafen die Gäste von der Elbe dann lediglich den Pfosten und so zog der VfB nach einer halben Stunde schließlich davon. Wiederum legte Sebastian Schneider per Eingabe von der Grundlinie, die perfekt in den Rückraum gespielt war, entscheidend vor und Franz Lehnigk stellte mit einem Linksschuss aus der Drehung auf 3:0. Erneut hatte die Spielgemeinschaft im direkten Gegenangriff die Möglichkeit, den alten Abstand wieder herzustellen, doch Tobias Brüllke vereitelte mit starker Parade den Einschlag. Schließlich sorgte Marius Konczak in der Schlussphase von Hälfte eins sogar noch für den vierten VfB-Treffer. Diesmal belagerten die Klettwitzer vor dem Abschluss regelrecht den 16-Meter-Raum der Gäste und ließen das Spielgerät fast wie beim Handball von einer auf die andere Seite zirkulieren, so dass Marius Konczak am Ende der Kette schließlich entscheidend frei war und aus kurzer Entfernung einnetzen konnte. Mit viel Elan kam das Gästeteam aus der Kabine, doch die Lila-Weißen ließen sich nicht einmal von der fünfzehnminütigen Halbzeitunterbrechung in ihrem Spielfluss bremsen und legten sofort nach Wiederbeginn gleich das 5:0 nach. Zwar blieb Andreas Münch im eins-gegen-eins-Duell mit dem gegnerischen Keeper der Torerfolg zunächst noch verwehrt, doch war es einmal mehr Franz Lehnigk, der konsequent nachging und anschließend wieder uneigennützig auf den Teamkollegen ablegte, so dass Andreas Münch seinen nunmehr 17. Saisontreffer markieren konnte. Dennoch sorgte der Treffer im Nachhinein durchaus für Diskussionen, doch der Abseitsverdacht beim finalen Pass sollte sich letztlich nicht erhärten, so dass frühzeitig die Entscheidung gefallen war. Allerdings agierten die Klettwitzer in der verbleibenden Spielzeit dann äußerst lethargisch und ließen den Gegner nun besser zur Entfaltung kommen. Erst touchierte der Ball bei einem Torschuss der Spielgemeinschaft noch die Querlatte, dann bewahrte Tobias Brüllke mit einer großartigen Tat sein Team vor dem ersten Gegentreffer. Sieben Minuten vor Ultimo kam das Gästeteam dann aber doch noch mit dem Ehrentreffer auf die Anzeigetafel, der aufgrund der letzten halben Stunde aber auch nicht ganz unverdient war. Letztlich aber nur ein kleiner Makel für den VfB, der völlig verdient einen weiteren wichtigen Sieg feiern konnte.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, A. Krahl – F. Wernicke (80. A. Lehnigk), M. Konczak – P. Fischer, M. Woznica (80. M. Schubert), F. Lehnigk, S. Schneider (75. T. Piatkowski) – A. Münch

     VfB Klettwitz 1913              3       :       1              FC Schradenland    

Das Tor zum 2:0 im Video

Das Tor zum 3:1 im Video

Mit dem FC Schradenland hatte der VfB diesmal einen äußerst unbequemen, weil defensivstarken Gegner zu Gast, der mit der stolzen Serie von zuletzt fünf ungeschlagenen Partien ins Stadion am Windpark gereist war. Beide Mannschaften konnten jedoch nicht in Bestbesetzung antreten, denn während der VfB diesmal wieder auf Torjäger Andreas Münch verzichten musste, so suchte man aufseiten der Gäste auf dem Spielberichtsbogen vergeblich nach Jonas Engelskircher. Der VfB startete sogleich mutig ins Spiel, wobei die ersten Abschlüsse ihre Wirkung aber noch verfehlten. Schradenland wollte sich derweil nicht einer dauerhaften Abwehrschlacht aussetzen und versuchte seinerseits punktuell offensive Akzente zu setzen, wenngleich die Aktionen zum Tor hin längst nicht so zwingend erfolgten wie auf der Gegenseite und deutlich zu sehen war, dass das Hauptaugenmerk des FCS auf stabiler Defensivarbeit lag. Diese Zielstellung geriet nach einer guten Viertelstunde jedoch merklich in Gefahr und Toni Piatkowski beziehungsweise Sebastian Schneider hätten eigentlich das Führungstor für die Klettwitzer markieren müssen, scheiterten allerdings am famos reagierenden Schlussmann Pascal Roch. Es dauerte eine Weile, ehe der VfB wieder druckvoll agierte, doch die Lila-Weißen gingen in der Folge fast schon zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um, denn weder Paul Fischer noch Marius Konczak konnten Schradenlands Riesen im Tor irgendwie überwinden. Auch einen indirekten Freistoß am Fünfmeterraum nach einem Rückspiel der Gäste konnten die Klettwitzer nicht im Tor unterbringen, zudem fand ein vermeintlicher Treffer von Paul Fischer wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung, so dass es torlos in die Kabinen ging. Nach der Pause schalteten die Klettwitzer sofort wieder in den Vorwärtsgang, doch früh wurde klar, dass dem starken Gäste-Keeper mit derart simplen Abschlüssen, wie jenem von Martin Woznica kurz nach Wiederbeginn, nicht beizukommen sein würde. Es fehlte so etwas wie die Initialzündung im Abschluss, einfach eine Aktion mit Esprit. Eine solche gelang den Lila-Weißen dann in Minute 58. Von Franz Lehnigk hervorragend bedient, stürmte Sebastian Schneider aufs FCS-Tor zu, doch anstatt einfach nur draufzuhalten, bewahrte der Klettwitzer die Übersicht, nutzte Zeit und Raum, um den Ball am herausstürzenden Pascal Roch vorbeizulegen und schob die Kugel dann lässig ins Netz. Damit war der Bann quasi gebrochen und die Klettwitzer legten gut fünf Minuten später nach. Der erst kurz vorher eingewechselte Marcel Schubert beendete einen zuvor eher unstrukturierten Kick auf halblinks, indem er den Ball nur kurz annahm und direkt aus der Drehung geradewegs in den Laufweg von Franz Lehnigk beförderte, der das Spielgerät seinerseits unter Kontrolle brachte und schließlich per Flachschuss ins lange Eck traf. Die Gäste stellten jetzt um und versuchten über mehr Aggressivität im Spiel zu bleiben. Folge war der Anschlusstreffer in Minute 70, der allerdings aus einer Kontersituation heraus fiel. Die Klettwitzer reklamierten zwar inständig auf ein Handspiel der Schradenländer, welches dem Treffer vorausgegangen sein soll und darüber hinaus auch auf eine etwaige Abseitsstellung, doch das Tor durch Franz Müller zählte schließlich. So musste der VfB weiterhin darum kämpfen, den Sieg nach Hause zu bringen. Sieben Minuten vor Spielende folgte dann aber endlich die Erlösung für die Anhänger der Lila-Weißen, als ihrem Team aus einer Freistoßsituation heraus der dritte Treffer gelang. Auch hierbei suchten die Klettwitzer nicht auf direktem Weg den Torerfolg, sondern versuchten den Gegner mit einer Variante zu überraschen. So legte Martin Woznica den Ball kurz auf Franz Lehnigk ab, der anschließend die Kugel auf den Kasten abfeuerte, so dass die Freistoßmauer der Gäste praktisch gleich doppelt ausgehebelt wurde. Denn da ein gegnerischer Spieler aus der aufgesprengten Mauer das Geschoss letztlich noch abfälschte, hatte auch der sonst so starke Roch im Tor keine Abwehrmöglichkeit, so dass das Leder zum umjubelten 3:1-Endstand ins Tor trudelte.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer (54. M. Schubert) , M. Noack, A. Krahl – F. Wernicke, M. Konczak – P. Fischer, M. Woznica, F. Lehnigk, T. Piatkowski – S. Schneider

     FC Lauchhammer II            0       :       9            VfB Klettwitz 1913     

Das 0:6 im Video

Das 0:9 im Video

Mit einem deutlichen Erfolg über die Reserve des FC Lauchhammer konnte der VfB seine gut zwei Monate andauernde Ergebniskrise recht eindrucksvoll überwinden. Die Gäste starteten beim Tabellenschlusslicht dabei demonstrativ offensiv in die Partie und übernahmen bereits mit dem zweiten Torabschluss in Minute acht die Führung im Spiel. Ein von den Hausherren zunächst geblockter Schussversuch von Andreas Münch entpuppte sich dabei als ideale Vorlage für Sebastian Schneider, der auf der linken Außenbahn die Situation rasch erkannte, sich die Kugel schnappte und dann umgehend im Lauchhammeraner Tor versenkte. Nur vier Minuten darauf brillierte die Kombination dann auch in entgegengesetzter Richtung, wobei das Anspiel von Sebastian Schneider auf den Torschützen zum 0:2, Andreas Münch, diesmal auch genau so gewollt war. Nach einer Viertelstunde ging dann der große Regenguss über dem Waldstadion hernieder und die Klettwitzer gerieten auf dem nassen Untergrund nun etwas ins Schwimmen. Nur gemeinschaftlich gelang es Marius Konczak und Alexander Krahl, eine haarige Situation im letzten Augenblick noch zur Ecke zu klären. Wenig später konnte sich auch VfB-Keeper Tobias Brüllke verdient machen, indem er gleich zwei Torschüsse der Gastgeber entschärfte. Gleichfalls öffnete das etwas angriffsorientiertere Spiel des FC aber auch entsprechende Räume für Klettwitzer Konter, doch weder Franz Lehnigk noch Toni Fiedler vermochten es, den Ball am Gegner vorbei beziehungsweise auf den FCL-Kasten zu bekommen. Einem Tor deutlich näher kamen da schon Sebastian Schneider und unmittelbar darauf auch Marius Konczak mit einem Freistoß, beide scheiterten aber letztlich denkbar knapp an der Torbegrenzung. Dass dem VfB bis zur Pause noch zwei weitere Treffer gelangen, verdanken die Lila-Weißen nicht zuletzt auch einem umsichtigen Spielleiter. In der 30. Spielminute ermöglichte die gute Vorteilsauslegung des Schiedsrichters nach einem Foulspiel an Toni Fiedler im Mittelfeld erst die Fortführung des dynamischen VfB-Angriffs über Paul Fischer, dessen Abschluss Lauchhammers Torhüter zwar noch abwehren konnte, doch Sebastian Schneider setzte den Nachschuss dann zum 0:3 in die Maschen. Kurz vor dem Seitenwechsel ahndete der Referee zudem ein Foulspiel an Andy Münch im Strafraum mit Elfmeter, den Franz Lehnigk souverän zum 0:4-Pausenstand nutzte. Mit Beginn von Hälfte zwei lieferten sich beide Kontrahenten dann praktisch eine Schlacht mit offenem Visier, bei dem die Gastgeber jetzt zwar noch deutlich energischer auf den Anschluss drängten, doch Schlussmann Tobi Brüllke in aufmerksamer Weise seinen Kasten sauber hielt. Mit dem 0:5 durch Andy Münch auf Vorlage von Toni Fiedler hatte der zuvor so beispiellose Abnutzungskampf in der 66. Spielminute jedoch sein jähes Ende gefunden, denn in der Folge kam der Widerstand der Gastgeber fast gänzlich zum Erliegen und die Lila-Weißen konnten unterm Strich das Endresultat beinahe sogar noch zweistellig gestalten. Zunächst zeigte sich erneut Andreas Münch äußerst treffsicher, als er die Vorarbeit von Martin Woznica gekonnt zum 0:6 über die Linie stiefelte, ehe sich auch noch Martin Woznica, der ebenfalls vom Strafstoßpunkt aus erfolgreich war, seinerseits in die Torschützenliste eintrug. Für die beiden finalen Treffer sorgte dann abermals Andreas Münch, der zunächst nach Eingabe von Marius Konczak erfolgreich war und schließlich auch noch einen, wiederum von Martin Woznica gespielten Pass zum 0:9 veredelte, indem er das Leder aus vollem Lauf mit dem linken Fuß und mit viel technischer Raffinesse über den Torwart hinweg ins Netz lupfte.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, A. Krahl (28. A. Lehnigk) – M. Konczak – P. Fischer, M. Woznica, F. Lehnigk, S. Schneider (56. T. Piatkowski) – T. Fiedler, A. Münch

     SpG Möglenz/Bönitz            4       :       2            VfB Klettwitz 1913     

Das 1:2 im Video

Der kräftige Herbstwind sowie der anfängliche Sturmlauf der Gastgeber presste den VfB sofort gehörig in die Defensive und die Spielgemeinschaft untermauerte mit einem frühen Pfostentreffer sogleich ihre Ambitionen auf den Fortbestand der bis dato noch makellosen Heimbilanz. Offensiv fanden die Klettwitzer lange Zeit erst einmal überhaupt nicht statt, denn die Lila-Weißen leisteten sich im Spielaufbau zu viele unnötige Ballverluste, zudem funktionierte das Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile nicht perfekt, so dass der Gegner des Öfteren in die Lücken stoßen konnte und so zu diversen Möglichkeiten kam. Nach circa zwanzig Minuten schienen die Gäste den forschen Auftakt des Kreisliga-Aufsteigers unbeschadet überstanden zu haben und kamen nun selbst zu ersten Torannäherungen. Gerade in diese Phase hinein erzielte Möglenz/Bönitz dann aber doch noch den längst fälligen Führungstreffer. Wie bereits in einigen anderen Szenen zuvor blieb die VfB-Abwehr viel zu statisch, während die Heimischen im Anschluss an einen Einwurf die Situation geschickt auflösten und das Spielgerät zielgerichtet in den Lauf von Elias Gattermann beförderten, der Tobi Brüllke im VfB-Tor überwinden konnte. Somit waren die Lila-Weißen herausgefordert und suchten nun vermehrt den Abschluss. Kurz vor dem Seitenwechsel haderten die Klettwitzer zunächst noch mit dem Unparteiischen, der ein klares Handspiel der Gastgeber im Strafraum nicht mit Elfmeter ahndete, bevor Florian Wernicke beim darauffolgenden Angriff den Ball im richtigen Moment gut auf Franz Lehnigk durchsteckte, der dann per Flachschuss ins linke Eck den Ausgleich besorgte. Der Treffer kam zum psychologisch günstigen Zeitpunkt und gab zusätzlichen Auftrieb für die Lila-Weißen, die selbstbewusst aus der Kabine kamen und sich in der 55. Minute mit der zwischenzeitlichen 2:1-Führung belohnten. Ausschlaggebend war das beherzte Nachsetzen von Paul Fischer und Sebastian Schneider auf der rechten Außenbahn, was die anschließende Eingabe, die gleich mehrfach abgefälscht wurde, erst ermöglichte. Schließlich sorgte Franz Lehnigk mit seinem Ballkontakt für die entscheidende Richtungsänderung und katapultierte das Leder mit nahezu unvorhersehbarer Flugkurve an Toni Luckert vorbei ins Netz. Allerdings hatte die Führung nur kurzzeitig Bestand und Julian Trzmiel nutzte einen Fehler der Klettwitzer Defensive acht Minuten darauf zum 2:2. In der Schlussphase wollten beide Mannschaften den Sieg und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem letztlich die Platzbesitzer noch genug Körner hatten, um einen Angriff präzise bis zu Ende zu spielen, so dass David Göhlert in der 81. Spielminute zum 3:2 einschieben konnte. Der VfB gab alles, um doch noch einen Punkt mitzunehmen, doch während die Lila-Weißen in Hälfte eins keinen Strafstoß erhielten, so sorgte der Schiedsrichter drei Minuten vor Ultimo mit seinem Pfiff auf der anderen Seite dafür, dass die Gastgeber nun auch noch den vorentscheidenden Treffer zum 4:2-Endstand brillant aufgelegt bekamen. Julian Trzmiel nahm das Geschenk dann auch dankend an, wenngleich Tobias Brüllke zunächst auch noch den zweiten Elfmeter binnen einer Woche parieren konnte, sich aber im Nachschuss geschlagen geben musste.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, F. Wernicke, A. Krahl – A. Lehnigk (68. D. Kittner) – P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – D. Prasse, S. Schneider

     VfB Klettwitz 1913        2       :       5        SV Aufbau Großkmehlen    

Eine ausgeglichene Partie versprach das Topspiel des Spieltages zwischen dem VfB und dem Vorjahresvizemeister, bei dem die Gastgeber allerdings sogleich den Auftakt verschliefen und sich vom Gegner klassisch überrumpeln ließen. So genügte der Aufbau-Elf ein einigermaßen passabler Angriff, um den aktuell gefährlichsten Torjäger der Kreisliga, Felix Schulz, in Szene zu setzen, der nach nur fünf Minuten prompt die Führung besorgte. Zwar hatte VfB-Schlussmann Tobias Brüllke einen guten Einstand und konnte den ersten Abschluss zunächst noch abwehren, doch beim Nachschuss musste auch er sich schließlich geschlagen geben. Im Gegenzug hätten die Lila-Weißen ihren defensiven Fauxpas schnell wieder ausbügeln können, doch Sebastian Schneider verpasste nach Flanke von Toni Piatkowski haarscharf den Ausgleich. Auch die zweite Möglichkeit kurz darauf, die diesmal von der gegenüberliegenden Seite von Paul Fischer vorbereitet wurde, ließ der Klettwitzer Offensivmann leider ungenutzt. Dagegen verwertete der Gegner seine Gelegenheiten eiskalt und erneut war es Felix Schulz, der in der 11. Spielminute zum 0:2 erfolgreich war. In der Folge bekamen die Heimischen das Spiel dann aber besser in den Griff und kamen in der 21. Minute wieder auf 1:2 heran, nachdem Toni Fiedler für Franz Lehnigk gut aufgelegt hatte und der VfB-Kapitän sicher vollendete. Schon in Reichenhain war es den Lila-Weißen gelungen, einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, in der 34. Minute mussten die Gastgeber dann aber wieder einen Rückschlag verkraften, als Felix Schulz diesmal eine Freistoßsituation in etwas Zählbares umwandeln konnte. Zwei Minuten vor der Pause kam es für den VfB sogar noch dicker. Wiederum verwandelte Felix Schulz einen Freistoß auf direktem Wege und während der Goalgetter beim ersten ruhenden Ball wesentlich davon profitierte, dass Tobi Brüllke noch seine Abwehrmauer postierte, so hatte der Klettwitzer Keeper gegen den Kracher ins linke Eck diesmal nicht den Hauch einer Abwehrchance. Eigentlich wollten die Klettwitzer nach Seitenwechsel der minimalen Chance auf einen Punktgewinn noch einmal neue Nahrung geben, doch mit dem fünften Treffer von Felix Schulz an diesem Tag, der bereits in der 49. Minute fiel, wurde dieses Unterfangen endgültig illusorisch. Der Rest des zweiten Durchgangs ist dann vergleichsweise schnell erzählt. Während der VfB darum bemüht war, sich noch halbwegs anständig aus der Affäre zu ziehen und gewissermaßen noch um Resultatsverbesserung kämpfte, spielten die Gäste die Partie mit dem sicheren Vorsprung souverän herunter. Ein spätes Highlight setzte da zumindest noch einmal Franz Lehnigk mit einem fulminanten Distanzschuss, den Altmeister Stephan Hännsgen im Aufbau-Tor aber nicht minder spektakulär parierte. Eine klasse Szene von beiden Akteuren, die mit Sicherheit tolle Werbung für den Kreisligafußball war. Eine exzellente Parade gelang zuvor aber auch VfB-Keeper Tobias Brüllke, als er einen Strafstoß der Gäste mit starker Flugeinlage gekonnt entschärfte. Wie man die Kugel aus exakt elf Metern fachmännisch versenkt, zeigte dafür Toni Fiedler in der Schlussminute und verkürzte aus Sicht des VfB somit wenigstens noch auf 2:5. Am kommenden Sonntag steht für die Lila-Weißen nun das Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft Möglenz/Bönitz auf dem Spielplan. Dann sollen mit einem selbstbewussten Auftritt nach Möglichkeit auch wieder Punkte her, schließlich ist der VfB in dieser Saison auf fremdem Rasen noch immer unbesiegt.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, F. Wernicke, A. Krahl – A. Lehnigk (73. D. Kittner) – P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – T. Fiedler, S. Schneider

René Rohr (Trainer), Toni Piatkowski, Paul Fischer, Marcel Kromer, Andy Lehnigk, Andreas Münch, Michael Noack, Franz Lehnigk, Sebastian Schneider, Florian Wernicke
Maik Wurth, Martin Woznica, Erik Blomberg, David Prasse, Alexander Krahl, Marius Konczak

     SV 1919 Prösen                1       :       1                VfB Klettwitz 1913     

Auch das zweite Saisonauswärtsspiel des VfB in der Kreisliga Süd endete mit einer Punkteteilung, doch während dieses Resultat in Reichenhain nach zweimaligem Rückstand als Erfolg gewertet werden konnte, so musste man mit Blick auf den Spielverlauf in Prösen konstatieren, dass die Klettwitzer diesmal wohl zwei Punkte liegen ließen. Auf dem eher tiefen Rasen taten sich beide Mannschaften zunächst erst einmal schwer, ins Spiel zu kommen. Nach gut zehn Minuten übernahmen die Gäste, die verletzungsbedingt auf Stammkeeper Erik Blomberg sowie Marius Konczak verzichten mussten, dann aber die Initiative. Immer wieder wurden im Spiel nach vorn dabei auch gezielt die Flügelspieler eingesetzt, um entsprechend Räume zu öffnen. In der 18. Spielminute führte dieses Mittel schließlich auch zum Erfolg, als eine Eingabe von Paul Fischer in Andreas Münch den idealen Abnehmer fand und der Torjäger das Leder aus etwa fünf Metern im Kasten unterbrachte. Danach verflachte das Geschehen dann aber für kurze Zeit wieder, so dass erst gegen Ende des ersten Abschnitts noch einmal Feuer in die Partie kam. Während Sebastian Schneider und Andreas Münch aufseiten des VfB am reaktionsstarken Prösener Schlussmann scheiterten, so bügelte Florian Wernicke auf der Gegenseite den Stellungsfehler von Michael Noack wieder aus und konnte mit seinem Einsatz den gegnerischen Abschluss effektiv verhindern. Dennoch kamen die Heimischen noch vor der Pause zum Ausgleich, als sie nach einer strittigen Zweikampfsituation im Klettwitzer Strafraum einen Elfmeter zugesprochen bekamen, den Enrico Platz in Minute 38 sicher verwandelte. Für den zweiten Durchgang hatten sich die Lila-Weißen dann viel vorgenommen, wollten vor allem mit flüssigem Kombinationsspiel überzeugen und hatten sogleich starke Anfangsminuten. Doch weder Franz Lehnigk noch Andy Münch oder Michael Noack waren in der Lage, ihre durchaus veritablen Möglichkeiten zum 1:2 zu nutzen. So kam wieder zunehmend Hektik in die Partie, was unter anderem dazu führte, dass die Klettwitzer ihre spielerische Linie allmählich verloren. Das Spiel über die Außen kam nun überhaupt nicht mehr wie gewünscht zum Tragen und im Zentrum wurde es vermehrt zu eng. Selbst als die Gastgeber aufgrund eines Feldverweises die letzten zwanzig Minuten in Unterzahl agieren mussten, entwickelten die Lila-Weißen trotz drückender Überlegenheit einfach kein wirksames Konzept mehr, den Gegner noch in die Knie zu zwingen, so dass man sich am Ende mit einem Remis begnügen musste.

VfB: M. Miersch – F. Wernicke, M. Noack, A. Krahl – A. Lehnigk (46. M. Kromer) – P. Fischer, M. Woznica (62. M. Wurth), F. Lehnigk, T. Piatkowski – S. Schneider, A. Münch

     VfB Klettwitz 1913         5       :       0         SV Lokomotive Uebigau    

Das 2:0 im Video

Das 4:0 im Video

Mit etwas mehr Gegenwehr des Gästeteams hatten die Lila-Weißen am vergangenen Sonntag freilich schon gerechnet, schließlich war die Lok-Elf nur eine Woche zuvor in Reichenhain noch mit 4:2 erfolgreich gewesen. Allerdings wurden die Klettwitzer im Laufe der einseitigen Partie nur höchst selten einmal ernsthaft gefordert. Dabei lief auch bei den Heimischen, die im Vergleich zum SFC-Spiel wiederum in leicht veränderter taktischer Grundordnung agierten, längst nicht alles rund, auch wenn das Team von Trainer René Rohr bereits früh in Führung lag. Marcel Kromer war in der 10. Minute der Passgeber für Andreas Münch, doch schien der Abschluss des Torjägers gänzlich unplatziert und somit nicht einmal ansatzweise erfolgversprechend zu sein. Dass das Spielgerät dennoch den Weg über die Torlinie fand, verdanken die Klettwitzer wohl einzig einem kapitalen Bock des Uebigauer Schlussmannes, dem die Kugel buchstäblich durch die Hände flutschte. In der Folge waren die Lila-Weißen zwar spielbestimmend, allerdings ohne dabei die ganz große Torgefahr auszustrahlen. Erst nach einer halben Stunde konnten die Klettwitzer auf 2:0 erhöhen, bezeichnenderweise nach einer Standardsituation und erneut mit der nötigen Portion Glück. Franz Lehnigk hatte sich kurzerhand entschlossen, einen Eckball mal kurz auszuführen und so den mit aufgerückten Außenverteidiger Alexander Krahl ins Spiel zu bringen, der das Leder dann mit Schnitt vor den gegnerischen Kasten befördern sollte. Letztlich bleibt es ein Rätsel, ob die anschließende Aktion als Flanke oder Torschuss gedacht war, in jedem Fall fand das krumme Ding mithilfe des Keepers sowie der Unterkante der Torlatte den Weg ins Netz und der Torschütze konnte sich beim Jubel ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen. Gegen Ende von Hälfte eins kam dann unnötigerweise etwas Unruhe ins VfB-Spiel und die Gäste hatten in den Schlusssekunden ihre beste Aktion, doch Marius Konczak konnte mit starkem Einsatz im allerletzten Moment den gegnerischen Abschluss so gerade noch verhindern. Zu Beginn der zweiten Hälfte hätten die Klettwitzer schon frühzeitig alles klar machen müssen, doch eine Abseitsstellung von Franz Lehnigk verhinderte die Anerkennung seines Treffers, zudem verpasste David Prasse es, den Ball aus kurzer Distanz im Gehäuse unterzubringen. So mussten die heimischen Fans sich noch bis zur 58. Minute gedulden, ehe sie das dritte Tor ihrer Elf bejubeln durften und wiederum führte eine Standardsituation zum Erfolg. Marius Konczak servierte einen Freistoß perfekt auf den Kopf von Franz Lehnigk, der die Maßflanke präzise zum 3:0 veredelte. Nur wenig später erhöhten die Klettwitzer gar noch auf 4:0. Ein Doppelpass mit David Prasse öffnete Florian Wernicke für einen kurzen Moment den Raum auf der rechten Außenbahn, so dass der Defensivspezialist in Schussposition kam und trotz schwierigen Winkels den Ball eiskalt im kurzen Eck versenkte, wobei Uebigaus Torwart erneut nicht gut aussah. Ein fast perfekter Nachmittag für den VfB, wäre da nicht das vorzeitige Aus für VfB-Keeper Erik Blomberg gewesen, der sich kurz darauf beim Herauslaufen ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzte und mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden musste. Eine echte Hiobsbotschaft, welche die auf dem Feld befindlichen Klettwitzer jedoch nur wenig zu beeinträchtigen schien, denn die Lila-Weißen schraubten das Ergebnis sogar noch einmal nach oben. Ein diagonaler Flankenball von Alex Krahl war dabei gleichermaßen Spieleröffnung und Seitenverlagerung in einer Aktion und weil Abnehmer Sebastian Schneider auch noch die Übersicht bewahrte und den mitgelaufenen Andreas Münch bediente, der mit dem 5:0 den Schlusspunkt setzte, konnten die Lila-Weißen einen deutlichen Sieg einfahren und sich somit vorerst weiter in der Spitzengruppe behaupten.

VfB: E. Blomberg (69. T. Piatkowski) – M. Kromer, M. Konczak, M. Noack, A. Krahl – F. Wernicke – P. Fischer (46. D. Prasse), M. Woznica, F. Lehnigk (78. A. Lehnigk), S. Schneider – A. Münch

     VfB Klettwitz 1913              4       :       1              Senftenberger FC    

Fischer-Tor zum 2:0 im Video

Zum ersten Heimspiel der neuen Spielzeit hatten die Lila-Weißen mit dem Senftenberger FC gleich mal den Absteiger aus der Kreisoberliga und somit eines der ambitionierteren Teams der Liga im Stadion am Windpark zu Gast. Diesen Anspruch hatten die Kreisstädter mit ihrem souveränen 5:0-Auftaktsieg über die Spielgemeinschaft Tettau/Frauendorf auch bereits eindrucksvoll untermauert. So war es wohl wenig überraschend, dass die Zuschauer in der ersten Viertelstunde ein recht verbissenes Spiel zu sehen bekamen, in dem keine der beiden Mannschaften sich klare Vorteile erarbeiten konnte. Nach gut zwanzig Minuten setzte sich der VfB dann aber erstmals längerfristig in der gegnerischen Hälfte fest und konnte sogleich den Führungstreffer erzwingen. Die herrliche Eingabe von Martin Woznica konnten die Klettwitzer zwar nicht auf direktem Wege verwerten, doch Franz Lehnigk setzte energisch nach und versenkte das Leder schließlich willensstark. Mit der Führung im Rücken agierte die Heimelf noch selbstbewusster und drängte nun zielstrebig auf den zweiten Torerfolg, während der SFC sich vornehmlich aufs Kontern verlegte und den VfB damit beinahe für seine Offensivbemühungen bestraft hätte. Aber Erik Blomberg zeigte sich mit starker Reaktion einmal mehr als Fels in der Brandung aufseiten der Klettwitzer. Wenige Minuten vor der Pause legten die Lila-Weißen mit dem 2:0 dann jedoch den Grundstein für ihren ersten Saisonsieg. Mit einem kurzen Antritt über die linke Seite hatte Sebastian Schneider den Treffer zunächst brillant eingeleitet, um anschließend den einschussbereiten Franz Lehnigk im Rückraum zu bedienen, der direkt abzog und SFC-Keeper Eric Hoffmann zur Glanzparade zwang. Doch wiederum gingen die Klettwitzer entschlossen auf den zweiten Ball und diesmal war es Paul Fischer, der die Situation gut vorausgeahnt hatte und den Abpraller kompromisslos ins Netz jagte. Mit viel Elan waren die Gäste aus der Kabine gekommen, um dem Spiel eventuell noch einmal eine Wendung zu geben, doch musste der SFC drei Minuten nach Wiederbeginn bereits den dritten Gegentreffer hinnehmen. Von Franz Lehnigk perfekt in Szene gesetzt, war es diesmal Torjäger Andreas Münch, der den Ball per Linksschuss von der Strafraumgrenze aus mit Schnitt diagonal ins rechte Eck streichelte und damit den Schlussmann der Gäste ziemlich kalt erwischte. Dennoch gaben sich die Gäste keineswegs auf, sondern kämpften weiter für eine Resultatsverbesserung. Allerdings fehlte dabei oftmals die zündende Idee und wenn es dem SFC dann doch einmal gelang, den Pass in die äußerste Gefahrenzone zu spielen, so waren entweder die Klettwitzer Innenverteidiger Marius Konczak beziehungsweise Michael Noack zur Stelle oder Erik Blomberg warf sich den Gegnern in letzter Instanz in den Weg und verhinderte einen gegnerischen Torerfolg. Erst als der VfB-Elf gegen Spielende etwas die Konzentration abhanden kam, konnten die Kreisstädter durch ihren vielleicht besten Akteur, Oussama Kabbaj, auf 1:3 verkürzen und witterten jetzt noch einmal Morgenluft. Doch die Lila-Weißen trafen nur vier Minuten später erneut in die gegnerischen Maschen und beseitigten die letzten Zweifel am dreifachen Punktgewinn im Stile einer Klassemannschaft. Initiiert von Martin Woznica und wiederum von Franz Lehnigk aufgelegt, konnte der mustergültig freigespielte Andreas Münch mit präzisem Abschluss den vielleicht schönsten Angriff der Partie schließlich finalisieren. Somit landete der VfB einen beeindruckend herausgespielten Sieg, der allerdings viel härter erarbeitet war, als das Endergebnis von 4:1 es auszusagen vermag.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, M. Noack, M. Konczak, A. Krahl – P. Fischer, M. Woznica (82. A. Lehnigk), F. Lehnigk, T. Piatkowski – S. Schneider (84. M. Wurth), A. Münch

     SV Wacker Reichenhain        3       :       3        VfB Klettwitz 1913     

Nach einer vergleichsweise kurzen Sommerpause und intensiven Wochen der Vorbereitung dürften sich die Vereine nun so langsam wieder im Pflichtspielmodus befinden, schließlich standen vor dem Punktspielstart bereits zwei Runden im Südbrandenburg-Pokal auf dem Spielplan. Der VfB hatte seine beiden Pokalhürden in Grünewalde sowie beim Meuroer SV jeweils mit einem soliden 4:0-Erfolg zwar eindrucksvoll gemeistert, dennoch taugten die beiden Widersacher aus der 1. Kreisklasse wohl noch nicht für eine echte Standortbestimmung. Zudem werden es die Lila-Weißen nach der neuerlichen Umstrukturierung der Kreisliga-Staffeln nun mit so einigen neuen Kontrahenten zu tun bekommen, was freilich eine abwechslungsreiche Spielzeit verspricht, eine Prognose aber dafür umso schwieriger macht. So ging es zum Saisonauftakt sogleich nach Reichenhain, wo der VfB durch zuletzt zwei Gastauftritte beim hiesigen Sportfest zumindest mal mit den Platzbedingungen schon bestens vertraut war, während der Gegner indessen die unbekannte Größe im Spiel verkörperte. Dennoch hatten sich die Klettwitzer nach den Erfolgserlebnissen im Pokal sicher einen schwungvollen Start in die Saison erhofft, doch die ersten fünf Minuten hätten wohl kaum schlechter laufen können. Bereits in den allerersten Sekunden führte ein Ballverlust im Spielaufbau zum gegnerischen Konter, den Marcel Schöne gleich mal mit einem Treffer krönte. Kurz darauf nutzte Wacker nach einem Eckball dann auch noch das vorherrschende Chaos im VfB-Strafraum zum 2:0, und erneut war Marcel Schöne der Torschütze. Nach dieser kalten Dusche mussten sich die Lila-Weißen erst einmal kräftig schütteln und fanden allmählich besser ins Spiel. VfB-Stürmer Andreas Münch schaffte nach Zuspiel von Martin Woznica in der 21. Spielminute zunächst den Anschlusstreffer und brachte die Gäste somit wieder zurück in die Partie. Eine knappe Viertelstunde später gab es nach einem Kontakt an Franz Lehnigk im gegnerischen 16-Meter-Raum folglich Strafstoß für die Klettwitzer, den Andreas Münch traumhaft sicher zum Ausgleich verwandelte. Gegen Ende von Hälfte eins war der VfB dann nicht nur spielerisch ganz klar am Drücker, sondern konnte mittlerweile auch ein deutliches Chancenplus verzeichnen und trotzdem gelang es den Lila-Weißen nicht, das Spiel gänzlich zu ihren Gunsten zu drehen. Nach dem Wechsel übernahmen die Heimischen dann aber sukzessive wieder das Kommando. Wacker erzwang dabei zahlreiche Standardsituationen und presste den VfB, der in dieser Phase nur selten für genügend Entlastung sorgen konnte und dadurch so manch heikle Situation zu überstehen hatte, gehörig in die Defensive. Fast folglich gingen die Gastgeber in Minute 68 erneut in Front, doch wiederum wurde der Treffer durch einen Klettwitzer Fehler begünstigt. Dieses Mal setzte die Heimelf eine weit auseinandergezogene VfB-Abwehrkette gar mit einem Pass durch die Mitte schachmatt und Kai Engelmann hatte dann leichtes Spiel, den Ball im Tor unterzubringen. Doch der VfB kämpfte sich ein weiteres Mal zurück und schließlich war es abermals Andreas Münch, der mit seinem dritten Treffer eine Viertelstunde vor Schluss den Punktgewinn für die Lila-Weißen sicherstellte, indem er auf Vorlage von Franz Lehnigk das Leder aus gut 18 Metern per Aufsetzer unhaltbar im rechten Eck des Wacker-Kastens versenkte. Ein turbulentes Spiel blieb somit am Ende ohne Sieger. Ein Resultat mit dem der VfB nach zweimaligem Rückstand wohl noch ganz gut leben kann.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, F. Wernicke, M. Noack, A. Krahl – M. Konczak, M. Woznica, F. Lehnigk, T. Piatkowski (77. A. Lehnigk) – D. Prasse (63. P. Fischer), A. Münch

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