* KREISLIGA OST * 10. SPIELTAG 2018/19: Punktgewinn oder Punktverlust?

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     VfB Klettwitz 1913             2      :      2             1. SV Lok Calau II    

Der 2:2-Ausgleich im Video

Die Kontrahenten starteten äußerst verhalten in diese so richtungsweisende Partie und so mussten sich die Zuschauer im Stadion am Windpark bis zur ersten gelungenen Kombination gut zehn Minuten in Geduld üben. Dann aber witterte Paul Fischer sofort die günstige Gelegenheit und steckte den Ball blitzschnell zu Toni Fiedler durch, dessen Anspiel auf Sturmkollege David Prasse jedoch einen Augenblick zu spät kam, so dass ein Calauer Verteidiger dazwischen spritzte und die Möglichkeit schließlich vertan war. Etwa zehn Minuten danach initiierte erneut Paul Fischer den Angriff, diesmal mit einer langen Flanke. Doch der mutmaßliche Empfänger Sebastian Schneider verschätzte sich am langen Pfosten derart, dass auch diese Chance ungenutzt blieb. Calau agierte derweil im Rahmen seiner Möglichkeiten und ging nach 31 Minuten etwas überraschend in Führung. Allerdings wurde der Treffer wieder einmal durch einen kapitalen Stellungsfehler der lila-weißen Hintermannschaft begünstigt, so dass Torschütze Robert Hartmann in zentraler Position plötzlich freie Bahn zum Tor hatte und Florian Wernicke dessen Schuss zudem auch noch unhaltbar für VfB-Keeper Denny Kittner abfälschte. Glücklicherweise verfielen die Lila-Weißen nicht in Panik und setzten weiterhin auf präzises Passspiel, was sich bereits sechs Minuten später bezahlt machte. Franz Lehnigk suchte den überraschenden Pass in die Spitze und fand schließlich Toni Fiedler, der im gegnerischen Strafraum nur noch mit unfairen Mitteln am Torabschluss gehindert werden konnte, so dass es folglich Strafstoß gab. VfB-Kapitän Franz Lehnigk schickte Lok-Keeper Stefan Richter klassisch ins falsche Eck und konnte vom Punkt aus egalisieren. Der Ausgleichstreffer gab den Klettwitzern zusätzlich Auftrieb, sofort überzeugten die Lila-Weißen mit mehr Zug zum Tor und verzeichneten bis zur Pause noch einige brauchbare Abschlüsse. Die VfB-Elf wollte den Rückenwind selbstverständlich mit in Hälfte zwei nehmen und das Unternehmen Heimsieg wäre für die Lila-Weißen vermutlich einfacher gewesen, hätte man sich nicht sofort nach Wiederbeginn einen neuerlichen Fauxpas erlaubt. Die Calauer versuchten es diesmal über ihre rechte Angriffsseite und weil Michael Noack einer seiner eher seltenen Fehler unterlief, als er im Zweikampf den Ball verpasste und somit den Gästen die Flanke überhaupt erst ermöglichte, kam Robin Littmann am langen Pfosten zum Zuge und war schließlich im Nachschuss zum 1:2 erfolgreich, nachdem Denny Kittner den ersten Versuch noch reflexartig hatte abwehren können. Doch auch vom zweiten Rückstand ließen sich die Klettwitzer nicht unterkriegen, zeigten nur wenig später eine passende Reaktion und schafften in der 64. Spielminute den abermaligen Ausgleich. Ein Einwurf von Franz Lehnigk brachte den mittlerweile offensiver agierenden Sebastian Schneider an den Ball, der dank geschickter Mitnahme gleich zwei gegnerische Verteidiger versetzte und damit in den Strafraum gelangte, wo er zudem noch den Blick für den mitgelaufenen David Prasse hatte und uneigennützig ablegte, so dass der Torjäger direkt abziehen konnte und die Kugel aus elf Metern unhaltbar im Tor versenkte. In den folgenden Minuten hatte David Prasse dann gleich noch eine weitere Gelegenheit auf dem Fuß, doch dieses Mal fehlte die nötige Präzision. Spätestens mit der gelb-roten Karte gegen den Calauer Abwehrchef Andreas Liebegall nach 71 Minuten ging der VfB dann endgültig zur Schlussoffensive über. Zehn Minuten vor dem Ende spielten sich die Klettwitzer nach Doppelpass zwischen Toni Piatkowski und Sebastian Schneider über links eine richtig dicke Möglichkeit heraus, der Schuss von Toni Piatkowski strich aber, trotz zuvor nahezu perfekter Ballbehandlung, letztlich deutlich über den Kasten. Klettwitz erhöhte noch einmal den Druck, um das entscheidende Tor doch noch zu erzwingen und hatte drei Minuten vor Spielende die wohl beste Siegchance auf dem Fuß, als Toni Fiedler nach erneut starker Vorarbeit von Franz Lehnigk lediglich den Pfosten traf. Somit trennten sich beide Teams im allerersten Vergleich remis, wobei der VfB, insbesondere aufgrund der überlegenen Schlussphase, sich wohl nicht so recht über den einen Punkt freuen konnte.

VfB: D. Kittner – M. Konczak, M. Noack, S. Schneider – F. Wernicke, A. Lehnigk, P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – T. Fiedler, D. Prasse

* VFB KLETTWITZ 1913 * 2. MANNSCHAFT * SAISON 2018/19:

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* KREISLIGA OST * 9. SPIELTAG 2018/19: VfB mit enttäuschender Darbietung

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     FSV Empor Hörlitz            3       :       0            VfB Klettwitz 1913    

Das Nachbarschaftsduell begann zunächst auf Augenhöhe und ohne großes taktisches Geplänkel, denn beide Seiten wollten sofort offensiv zum Zuge kommen und den Gegner frühzeitig überrumpeln. Nach etwa einer Viertelstunde erarbeiteten sich die Gastgeber dann erste Vorteile im Spiel und kamen in regelmäßigen Abständen auch zu nennenswerten Abschlüssen. Erst unterschätzten die Lila-Weißen eine tückische Flanke und gaben somit Marcel Berndt im Rücken der Abwehr die Chance zum druckvollen Kopfball, den Denny Kittner jedoch reaktionsschnell parieren konnte. Kurz darauf hatten die Gäste noch weitaus mehr Glück, nicht in Rückstand zu geraten, denn der Schuss des FSV-Torjägers klatschte nach einem fatalen Abwehrfehler der Klettwitzer an den Pfosten. In Minute 28 brachte dann erneut ein unangenehmer Flankenball die Abwehr der Lila-Weißen in Bedrängnis, als Andreas Berndt die Kugel genau in den Lauf von Florian Noack servierte, und da sich Michael Noack im anschließenden Zweikampf alles andere als clever anstellte, gab es folglich Strafstoß für die Gastgeber, den Marcel Berndt zur Führung nutzte. Der VfB versuchte darauf eine wirkungsvolle Antwort zu finden und wäre zwei Minuten danach fast schon wieder zum Ausgleich gelangt. Nach einem Eckball von Jonas Peschel schraubte sich der großgewachsene Chris Meyer im Hörlitzer Fünfmeterraum in die Höhe und scheiterte letztlich nur, weil Empor-Keeper Schulze ganz hervorragend reagierte und der Klettwitzer aufgrund seines zu energischen Nachsetzens gegen den Schlussmann schließlich zurückgepfiffen wurde. Dies sollte jedoch die einzige gute Szene bis zum Pausenpfiff bleiben, denn anstatt die entsprechenden Freiräume im Mittelfeld zu suchen, wollte man ein ums andere Mal mit dem Kopf durch die Wand, so dass der Ball vielfach schon früh wieder verloren ging und der Gegner mit reinem Konterspiel weitaus effektiver daherkam als die Lila-Weißen. Den angestrebten Neustart im Klettwitzer Spiel torpedierten die Gastgeber vier Minuten nach Wiederbeginn mit dem Treffer zum 2:0, welcher abermals aus einer Standardsituation entsprang. Allerdings wirkten die Lila-Weißen im Defensivverhalten auch deutlich zu ungeordnet und bekamen einfach keinen Zugriff auf Ball und Gegner, so dass das Leder quer durch den Strafraum segelte und René Gondro letztlich einnetzte. In der Folge fanden die Gäste kaum ein Mittel, irgendwie den Anschlusstreffer zu erzwingen, so dass ihnen die Zeit förmlich davonlief und den Hörlitzern ein sehr einfach strukturiertes Spiel genügte, um das Resultat sicher zu verwalten. Schließlich begünstigte ein unsauberer Ballkontakt eine Viertelstunde vor Ende sogar das 3:0 durch Eric Bellaseus, der den Ball locker ins Netz chipte. Erst danach sahen die Zuschauer noch einmal so etwas wie ein Aufbäumen der Klettwitzer, denen nach einer über weite Strecken enttäuschenden Vorstellung jedoch kein Treffer mehr gelang.

VfB: D. Kittner – A. Lehnigk, M. Noack, S. Schneider – C. Meyer, F. Wernicke, P. Fischer, J. Peschel, T. Piatkowski – A. Münch, M. Goszczak

* 2. KREISKLASSE SÜD * 9. SPIELTAG 2018/19: Dritter Sieg in Serie

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     VfB Klettwitz 1913 II        4     :     3        SpG Tettau/Frauendorf II    

Die Gäste aus dem Süden erwischten zunächst einmal den besseren Start und nutzten, als der VfB sich noch in der Findungsphase befand, gleich die erste gute Situation zur Führung. Nach gut einer Viertelstunde nahm das Offensivspiel der Lila-Weißen aber endlich Fahrt auf und Marcel Girndt veredelte die Vorarbeit von Toni Piatkowski zum schnellen Ausgleichstreffer. Ein Missverständnis in der Defensive der Gäste führte dann zum 2:1 durch René Rohr und nach klarem Foul an Alexander Krahl erhöhte Mittelfeldstratege René Rohr kurz vor der Pause vom Strafstoßpunkt sogar auf 3:1. Als kurz nach dem Seitenwechsel auch noch Alexander Krahl zum 4:1 traf, schien der VfB-Erfolg eigentlich schon sicher, doch die Gäste kamen aufgrund einiger Nachlässigkeiten der Klettwitzer gegen Spielende noch einmal bis auf ein Tor heran, konnten der VfB-Reserve ihren dritten Sieg in Folge letztlich aber nicht mehr streitig machen. Somit gehen die Lila-Weißen gestärkt ins Derby bei Askania Schipkau am kommenden Samstag und werden dort alles geben, um wie im Vorjahr den großen Favoriten etwas zu ärgern.

 

VfB II: D. Schetterer – T. Netzker, S. Peipe, S. Meißner (T. Brüllke) – M. Miersch, S. Schneider (P. Böhm), R. Rohr, T. Piatkowski – A. Krahl, M. Girndt (S. Leisner)

* KREISLIGA OST * 7. SPIELTAG 2018/19: Enges Derby begeistert die Zuschauer

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     SV Grün-Weiß Annahütte          2     :     2          VfB Klettwitz 1913    

Das 0:1 im Video

Das 2:2 im Video

Bei allerbestem Fußballwetter erlebten die weit über hundert Zuschauer ein kämpferisch geführtes aber jederzeit absolut faires Pößnitztalderby, das diesmal bis zur letzten Sekunde Spannung bot. Zweifelsfrei gehörten die Anfangsminuten dabei den Gastgebern, die zuvor den beiden Spitzenteams aus Groß Beuchow und Peickwitz jeweils einen Zähler abringen konnten und somit reichlich Selbstbewusstsein getankt hatten, während die Lila-Weißen nach zuletzt zwei Pleiten ohne eigenen Treffer zunächst mal bemüht waren, wirksam dagegenzuhalten und einen frühen Rückstand zu vermeiden. Nach circa zwanzig Minuten nahm das emotionsgeladene Derby dann so richtig Fahrt auf, als zuerst mal die Gastgeber zwei grandiose Torgelegenheiten hatten, bevor wenig später auch der VfB effektiv zum Abschluss kam. In der Folge setzten sich die Gäste dann sogar kurzzeitig in der gegnerischen Hälfte fest und gingen in Minute 28 nicht ganz unverdient in Führung. Aus zentraler Position beförderte Franz Lehnigk einen Freistoß als Flugball geradewegs vor das Annahütter Tor, der sich kurz vor Torwart Robert Liebe tückisch senkte, so dass dieser den Ball prallen lassen musste und die Kugel danach unkontrollierbar durch den Strafraum flipperte, so dass Andreas Münch im Nachsetzen einnetzen konnte. Der VfB hatte sich mit der Führung in eine exzellente Ausgangsposition gebracht, doch dann zerstörte ausgerechnet der Schiedsrichter vorerst mal alle Hoffnungen auf den ersten Derby-Auswärtssieg seit Jahren, als er nach einem eigentlich harmlos erscheinendem Zusammenprall zwischen Florian Wernicke und Markus Penz abseits des Balles zum Entsetzen der Klettwitzer auf Elfmeter für Grün-Weiß entschied. Christian Jahn nahm dieses Geschenk natürlich dankend an und glich die Partie nur vier Minuten nach dem 0:1 wieder aus. Doch noch war der erste Spielabschnitt nicht vorüber und Annahütte riss nach dem Erfolgserlebnis nun noch einmal die Initiative an sich. 120 Sekunden waren noch zu gehen, da verlagerten die Gastgeber das Geschehen geschickt von der rechten Seite aus ins Zentrum. Die Klettwitzer versuchten zwar noch die vertikalen Passwege effektiv zuzustellen, doch vergebens. Mit etwas Glück fand Enrico Wähner doch die Lücke und so gelangte das Spielgerät schließlich auf halblinks, wo der agile Florian Schulz zunächst Jonas Peschel das Nachsehen gab, um dann den Ball gekonnt per Flachschuss diagonal im langen Eck zu versenken. Annahütte wähnte sich nun auf Kurs Heimsieg und hatte offenbar nicht mit der unbändigen Moral der Lila-Weißen gerechnet, die ihrerseits schon in der darauffolgenden Spielminute zurückschlugen. Diesmal wurde Toni Fiedler auf der rechten Außenbahn gesucht und dessen Maßflanke verwertete Andreas Münch mit einem wuchtigen Kopfball in die Maschen, so dass Torwart Liebe nur noch staunen konnte. Im zweiten Durchgang wollten sich die Grün-Weißen natürlich beizeiten die Führung zurückholen und brachten für dieses Unterfangen sukzessive frische Offensivkräfte in die Partie. Allerdings gelang es selbst dadurch nicht, signifikant höhere Spielanteile zu erwirken oder gar bessere Chancen herauszuspielen. Ab der 70. Minute gingen beide Mannschaften dann ein spürbar höheres Risiko und lieferten sich bis zum Spielende eine Art offenen Schlagabtausch. Zunächst hatten die Gastgeber gleich mal eine Doppelchance zum 3:2, als VfB-Keeper Denny Kittner gegen Alexander Römer zwar gut parieren konnte, der Ball anschließend jedoch genau an Joker Patrick Paul abprallte und somit erneut in Richtung VfB-Tor trudelte. Schließlich gelang es aber der VfB-Abwehr mit vereinten Kräften die brenzlige Situation zu klären. Für die Lila-Weißen galt es nun, wieder mehr Präsenz zu zeigen. Erst hatte Andreas Münch bereits seinen dritten Treffer auf dem Fuß, konnte beim Abschluss aber so gerade noch geblockt werden. Zudem sprang in einer der darauffolgenden Szenen Markus Penz im eigenen Strafraum der Ball an den Arm, was der Referee allerdings nicht als strafstoßwürdig bewertete. Die packende Schlussphase eröffnete beiden Teams dann perfekte Kontermöglichkeiten, um den Sieg doch noch davonzutragen. Erst vereitelte Denny Kittner mit starker Fußabwehr den Treffer von Markus Penz. Im Gegenzug vergab Max Goszczak mit zu überhastetem Abschluss leichtfertig. In der Nachspielzeit hatte Grün-Weiß per Freistoß schließlich die Last-Minute-Gelegenheit, doch die Klettwitzer köpften den Ball quasi mit dem Schlusspfiff von der eigenen Torlinie und das Derby blieb diesmal ohne Sieger.

VfB: D. Kittner – F. Wernicke, M. Noack, S. Schneider – J. Peschel, C. Meyer, P. Fischer (70. M. Goszczak), F. Lehnigk, T. Piatkowski (59. A. Lehnigk) – A. Münch, T. Fiedler

* KREISLIGA OST * 6. SPIELTAG 2018/19: Erste Heimniederlage der Saison

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     VfB Klettwitz 1913           0     :     3           SV Wacker Schönwalde    

Gegen den Absteiger aus der Kreisoberliga musste der VfB die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Gleich zu Beginn des Spiels geriet die wieder einmal modifizierte VfB-Abwehr in Zugzwang und konnte den ersten Vorstoß der Gäste nach gerade einmal drei Spielminuten nur auf Kosten eines Foulspiels unterbinden, was den Spreewäldern sofort eine gute Freistoßsituation einbrachte. Bedauerlicherweise zeigte sich Schönwaldes Fabian Wittenberg auch sofort in Galaform und versenkte den Ball aus gut zwanzig Metern direkt im Klettwitzer Tor. Die Lila-Weißen taten sich nach dem frühen Rückstand schwer und brauchten gute zwanzig Minuten bis zum ersten brauchbaren Torabschluss, während Wacker das Spielgeschehen bis dato gut kontrollierte. In der Folge versuchte man dann, Toni Fiedler sowie Paul Fischer wesentlich gezielter ins Spiel einzubinden, kam dabei über gute Ansätze aber zumeist nicht hinaus. Einen zusätzlichen Impuls erhielt das Klettwitzer Spiel erst in der 36. Minute, als Christian Most für den angeschlagenen Franz Lehnigk in die Partie kam und sofort wurde es mal brandgefährlich. Zwei Minuten vor der Pause zirkelte der neue Spielmacher nämlich einen Freistoß aufs linke Toreck, den Wacker-Keeper Laurenz so gerade eben noch mit den Fingerspitzen erreichte und somit die Kugel noch irgendwie an den Pfosten lenken konnte. Zudem blockte der Gäste-Schlussmann auch noch den Nachschuss von Andy Lehnigk erfolgreich, was seinem Team eine knappe Pausenführung sicherte. Mit Wiederbeginn erwarteten nun alle einen noch energischer auftretenden VfB, jedoch fehlte es den Lila-Weißen eindeutig an Präzision und Durchschlagskraft. Daran konnte auch die Hereinnahme des gelernten Offensivspielers David Prasse nach einer reichlichen Stunde nicht grundlegend etwas ändern. Zumal die Gäste nur wenige Minuten danach auch noch das 0:2 erzielten und die Aufgabe für den VfB somit weiter erschwerten. Dem Treffer ging freilich ein grenzwertiger Einsatz von Rene Krumbiegel gegen Toni Piatkowski beim Kampf um den Ball im Mittelfeld voraus, bei dem man gut und gerne auch auf Freistoß für den Klettwitzer hätte entscheiden können. Letztlich spielten die Spreewälder den Angriff dann aber gut zu Ende und nach dem doppelten Doppelpass zwischen Fabian Wittenberg und Andreas Dommasch, mit dem zunächst Thomas Netzker und dann auch noch Florian Wernicke klassisch ausgespielt wurden, fälschte Michael Noack den Torschuss von Dommasch auch noch unhaltbar ab. Zu allem Überfluss gelang Fabian Wittenberg zwölf Minuten vor dem Ende auch noch ein zweites direktes Freistoßtor, was die Niederlage der Klettwitzer endgültig besiegelte. Auch in der Schlussphase, in der die Gäste vor allem durch übertriebene Härte vermehrt negativ auffielen, war dem VfB das angestrebte Ehrentor nicht mehr vergönnt, so dass die Lila-Weißen seit nunmehr rund 200 Minuten auf einen eigenen Treffer warten. Nächste Chance dazu bietet das Derby bei Grün-Weiß Annahütte in zwei Wochen.

VfB: E. Blomberg – T. Netzker, M. Noack, S. Schneider – F. Wernicke, A. Lehnigk (61. D. Prasse), P. Fischer, F. Lehnigk (36. C. Most), T. Piatkowski – T. Fiedler, M. Goszczak

Immerhin gelang der Klettwitzer Reserve mit einem überragenden 6:1-Heimerfolg über Empor Hörlitz II der zweite Sieg in Folge. René Rohr brachte die Lila-Weißen Mitte der ersten Hälfte mit einem überlegten Abschluss in Führung, ehe Marius Konczak kurz vor dem Wechsel erhöhte. Im zweiten Durchgang ging dann die Kontertaktik des VfB vollends auf und sowohl Alexander Krahl als auch Marcel Girndt waren je zweimal erfolgreich, während Hörlitz lediglich der Ehrentreffer gelang. Dank des überzeugenden Auftritts wurden diesmal gleich vier Spieler in die „FuPa-Elf der Woche“ berufen.

* KREISLIGA OST * 4. SPIELTAG 2018/19: VfB legt Heimsieg nach

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     VfB Klettwitz 1913                    3      :      1                    SV Calau    

Das für beide Teams richtungsweisende Spiel begann etwas zäh und die Kontrahenten kamen zunächst über eine vorsichtige Abtastphase ohne zwingende Torgelegenheiten nicht hinaus. Nach einer halben Stunde endlich ein Lebenszeichen der Gastgeber. Ein Lattentreffer von Franz Lehnigk aus zentraler Position von der Strafraumgrenze sprang ins Feld zurück. Nun riskierten auch die Gäste etwas mehr und Torhüter Erik Blomberg konnte sich auszeichnen. Als sich schon alle auf die Halbzeitpause vorbereiteten, gelang den Lila-Weißen doch noch der Führungstreffer. In den Nachspielsekunden setzten sich Sebastian Schneider und Franz Lehnigk per Doppelpass über die linke Klettwitzer Angriffsseite durch und die Eingabe veredelte der von rechts eingelaufene Andreas Münch am langen Pfosten. In den zweiten Durchgang startete der VfB erst einmal deutlich besser und erneut war es der zur Zeit bärenstarke Andreas Münch, der in der 50. Minute aus etwa 11 Metern den Calauer Schlußmann Andreas Schippan mit einem straffen Schuss überwinden konnte. Wer nun glaubte die 2:0-Führung würde für Sicherheit in den Reihen der Lila-Weißen sorgen, sah sich getäuscht. Bereits vier Minuten später drang Torsten Künzel unbedrängt in der Klettwitzer Strafraum ein und prallte mit dem aus dem Tor eilenden Erik Blomberg zusammen. Der Unparteiische Markus Brösgen aus Hohenleipisch zeigte auf den Strafstoßpunkt und dem VfB-Keeper den gelben Karton. Tobias Michling vollstreckte unhaltbar und verkürzte somit wieder auf ein Tor. Die nächsten Minuten gehörten nun zweifellos den Calauern. In der 65. Minute entschärfte Erik Blomberg einen Kopfball aus Nahdistanz und nur drei Minuten später strich ein Flachschuss um Zentimeter am VfB-Gehäuse vorbei. Die Spielentscheidung folgte dann in Minute 73, als Gästespieler Miro Witczak während der Ausführung eines Klettwitzer Eckstoßes gleich zwei VfB-Spieler im Calauer 16-m-Raum regelwidrig am Abschluss hinderte. Auch hier ertönte sofort der Pfiff des Schiedsrichters. Den fälligen Strafstoß versenkte Spielführer Franz Lehnigk flach und platziert im Tor der Gäste. Nun wurde nochmal mit offenem Visier gefochten und sowohl Calau als auch der VfB hatten gute Chancen zur Resultatsverbesserung. Zuerst verpassten die Gäste in der 75. Minute den Anschlusstreffer als sie den Ball aus etwa zwei Metern noch übers Tor von Blomberg bugsierten. Auch nicht besser machte es Denny Kittner auf Klettwitzer Seite, der von Toni Fiedler angespielt, frei vor SV-Torhüter Schippan das Spielgerät ebenfalls über den Kasten beförderte. So blieb es am Ende beim in der Summe verdienten VfB-Sieg.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, M. Noack, S. Schneider – C. Meyer, P. Fischer (71. O. Herz), F. Lehnigk, M. Goszczak (67. T. Piatkowski), T. Fiedler, A. Münch (77. D. Kittner)

* KREISLIGA OST * 3. SPIELTAG 2018/19: Elf der Woche

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Wahnsinn, diesmal schafften es gleich vier Akteure aus dem siegreichen VfB-Team von Meuro in die "FuPa-Elf der Woche". Neben den eifrigsten Punktesammlern, von denen Andy Münch gleich drei Scorerpunkte (ein Treffer und zwei Vorlagen) für sich verbuchte und Franz Lehnigk sowie Denny Kittner, die jeweils immerhin zweimal punkteten, konnte sich zudem Sebastian Schneider in der Wochenauswahl seinen Platz sichern. Glückwunsch!

* KREISLIGA OST * 3. SPIELTAG 2018/19: Formkurve zeigt nach oben

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     Meuroer SV                   0      :      4                   VfB Klettwitz 1913    

Das 0:1 im Video

Nach der Auftaktniederlage in Gießmannsdorf und dem anschließenden Remis beim Heimdebüt konnte der VfB nun auch den ersten Saisonsieg in der Kreisliga einfahren und belegt in der Tabelle vorerst einmal einen soliden Mittelfeldplatz. Dennoch war das Derby beim MSV wohl noch nicht die große Reifeprüfung für das Team von Trainer René Rohr, weshalb das kommende Spiel gegen den SV Calau schon weitaus mehr Erkenntnisse über die derzeitige Leistungsfähigkeit der Lila-Weißen bringen dürfte. Die Klettwitzer gingen ursprünglich mit eher defensiver Grundordnung in die Auswärtspartie, doch da die Gastgeber überhaupt nicht gewillt waren, selbst die Initiative zu ergreifen, konnten die Lila-Weißen im Mittelfeld den Ball zumeist locker zirkulieren lassen. Allerdings fehlte dabei oftmals die zündende Idee, um den massiven Abwehrriegel des MSV zu knacken und wenn die Klettwitzer dann doch einmal zum Abschluss kamen, haperte es häufig an Genauigkeit. Fünf Minuten vor der Pause gelang den Gästen, wenngleich auch mit etwas Glück, dann endlich das erlösende Führungstor und eingeleitet wurde der Treffer durch einen klassischen Doppelpass. Sebastian Schneider legte zunächst kurz auf Andy Münch ab, um dann mit gezielter Tempoverschärfung geradewegs in den gegnerischen Strafraum durchzustarten, wo er den Ball anschließend wieder in Empfang nahm und ihn dann mustergültig an den Elfmeterpunkt zurücklegte, wo bereits Denny Kittner auf den Abschluss lauerte. Dessen Torschuss konnte zwar von Vico Liersch noch geblockt werden, doch Andreas Münch setzte beherzt nach und ließ MSV-Torwart Enrico Jurischka im Nachschuss keine Chance. Im Vergleich zum ersten Spielabschnitt überschlugen sich mit Beginn von Hälfte zwei geradezu die Ereignisse. Der VfB hatte mit Florian Wernicke und Rückkehrer Toni Fiedler gleich zwei frische Kräfte in die Partie gebracht und ging unverzüglich wieder zur Offensive über. In Minute 52 behauptete Franz Lehnigk im gegnerischen Strafraum wieder einmal geschickt den Ball und bekam aufgrund eines Foulspiels seines Meuroer Gegenspielers Roger Wachtel folglich einen Elfmeter zugesprochen. Doch weder das ungeschriebene Gesetz, dass der Gefoulte nicht selbst ausführen sollte, noch das vorangegangene Gerangel der beiden Widersacher konnte den VfB-Spielmacher letztlich daran hindern, die Kugel gezielt im Kasten von Jurischka zu platzieren und somit die Klettwitzer Führung zu verdoppeln. Nur zwei Minuten danach legten die Lila-Weißen dann gleich noch das 0:3 nach. Andreas Münch war auf der rechten Außenbahn durchgebrochen und dessen messerscharfe Eingabe drückte Denny Kittner aus Nahdistanz schließlich über die Torlinie. Das Spiel war praktisch entschieden und die Gastgeber spielten fortan nur mehr auf Schadensbegrenzung. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte nun aufs MSV-Tor zu, doch die Gäste ließen selbst beste Chancen ungenutzt. Erst acht Minuten vor Spielende stellten die Klettwitzer mit dem 0:4 dann den Endstand her. Wiederum kam die Vorarbeit zum Treffer von Andy Münch, während Franz Lehnigk schließlich den Rest besorgte. Diesmal narrte der Klettwitzer Kapitän die gegnerische Verteidigung mit einer schönen Körpertäuschung und ließ anschließend auch Torwart Jurischka mit einem Schuss ins kurze Eck nicht sonderlich gut aussehen. Am Ende ein standesgemäßer Sieg gegen eine Meuroer Mannschaft, die in den gesamten 90 Minuten kaum einen Torschuss zustande brachte und auf ganzer Linie enttäuschte.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, M. Noack, S. Schneider – C. Meyer (46. F. Wernicke), J. Peschel, P. Fischer (46. T. Fiedler), F. Lehnigk, A. Lehnigk – D. Kittner (64. M. Goszczak), A. Münch

* KREISLIGA OST * 2. SPIELTAG 2018/19: Kontertaktik des VfB geht (fast) voll auf

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     VfB Klettwitz 1913               1     :     1               SV Wudritz Ragow    

Das Tor zum 1:0 im Video

Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison musste der VfB auf gleich mehrere Spieler verzichten, so dass Trainer René Rohr gezwungen war, einige taktische Umstellungen im Team vorzunehmen. Folglich begannen die Klettwitzer trotz Heimvorteil erst einmal sehr verhalten und überließen die Initiative weitgehend dem Gegner, der diese Rolle auch sofort annahm. Trotzdem dauerte es gute zehn Minuten, ehe Maik Wagner mit einem Fernschuss die erste Visitenkarte der Gäste im Stadion am Windpark abgab. Ragow blieb auch danach weiter tonangebend, investierte viel, kam aber nur äußerst selten zu gelungenen Abschlüssen. Effektiver war dagegen der VfB, wenngleich auch dem 1:0-Führungstreffer in der 20. Minute eine brillante Einzelaktion vorausging. Angespielt von Andy Lehnigk erkannte der nominell defensiv aufgestellte Sebastian Schneider die Lücke im Zentrum und nahm urplötzlich Fahrt auf, um zum Solo durch die Ragower Hintermannschaft anzusetzen. Schließlich hatte er im entscheidenden Moment sogar noch die nötige Portion Glück, dem letzten verbliebenen Verteidiger den Ball genau exzellent durch die Beine zu spielen, um dann mit platziertem Abschluss Ragows Keeper Benjamin Scharf keine Abwehrchance zu lassen. Anschließend zog sich der VfB nun wieder zurück und lauerte auf sich bietende Konter, während der SV Wudritz weiterhin den Schlüssel suchte, die gut verschiebende Klettwitzer Verteidigung auszuhebeln. Die Spreewälder stellten zeitweise sogar um, um mehr Druck über die Außen zu erzeugen, doch an Marius Konczak und Sebastian Schneider bissen sich die Ragower Offensivkräfte sprichwörtlich die Zähne aus. Ansonsten fiel den Gästen eher wenig ein, was gefährlich für den Kasten der Lila-Weißen war. Ab und an versuchten sie mit hohen Bällen vors Tor zum Erfolg zu kommen. So wie auch Sekunden vor dem Pausenpfiff, als Martin Neitzke an genau so einen hohen Ball herankam. Doch sein Kopfball ging genau in die Arme von Erik Blomberg. Nach dem Wechsel dann ein ähnliches Bild. Ragow erhöhte noch einmal das offensive Engagement, konnte den VfB bis zur 60. Spielminute aber nicht ernsthaft herausfordern. Erst danach zeigten sich in der massiven Abwehr der Lila-Weißen erste Lücken, so dass die Gäste nun gute Möglichkeiten zum Ausgleich bekamen. Die beste Chance hatte dabei Iman Basiri dessen Kopfball aus kurzer Distanz Erik Blomberg nur mit einem grandiosen Reflex so gerade noch zu fassen bekam. Auf der Gegenseite hatte Jonas Peschel mit einem satten Linksschuss aus gut 20 Metern die goldene Gelegenheit zur Vorentscheidung, doch Benjamin Scharf kratzte den Ball noch aus dem Winkel. Somit war Ragow immer noch im Geschäft und kam acht Minuten vor Spielende dann doch noch zum Ausgleich. Zeigten sich die Gäste über achtzig Minuten lang nur wenig kreativ, so führte jetzt ausgerechnet eine Freistoßvariante zum Erfolg. Aufgrund der eher zentralen Position hatten die Klettwitzer ausnahmslos mit einer direkten Ausführung gerechnet, was Ragow letztlich nutzte, um den Ball nur kurz auf links abzulegen, wo Kapitän Matthias Philipp völlig frei stand, um dann anschließend aus spitzem Winkel gekonnt zu verwandeln. Die Gäste gaben sich in den Schlussminuten nicht mit nur einen Punkt zufrieden, was der VfB in allerletzter Sekunde fast noch zu seinen Gunsten ausgenutzt hätte. Nach hervorragender Balleroberung durch Franz Lehnigk und dessen präzisen Chip genau in den Lauf von Jonas Peschel, folgte die Weiterleitung auf den eingewechselten Maik Wurth, dem letztlich dann aber doch die Traute zum finalen Abschluss fehlte.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, M. Noack, S. Schneider – A. Lehnigk, J. Peschel, P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – D. Kittner (78. O. Herz), M. Goszczak (90. M. Wurth)

* KREISLIGA OST * 1. SPIELTAG 2018/19: Aufsteiger durchbricht Klettwitzer Serie

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     SG Gießmannsdorf               6     :     2               VfB Klettwitz 1913    

Das Tor von Franz Lehnigk im Video

Jahrelang präsentierte sich der VfB zum Saisonstart in bestechender Form und gewann ausnahmslos all seine Saisonauftaktspiele, doch nun ist die fabelhafte Erfolgsserie nach sieben Jahren mit einer krassen Niederlage jäh zu Ende gegangen. Die Gastgeber starteten zwar couragiert, dennoch kamen die Lila-Weißen trotz anfänglicher Nervosität und einiger einfacher Fehler im Spielaufbau zuerst zum Abschluss und nach Franz Lehnigks Freistoßflanke sorgte Chris Meyer mit einem Kopfball an die Querlatte für den ersten Knalleffekt im Spiel. Leider fehlte in dieser Szene dem VfB das nötige Fortune, genauso wie wenige Augenblicke später Andreas Münch im Nachschuss. Die Gäste blieben weiterhin im Vorwärtsgang, erst verfehlte ein schöner Schlenzer von Andy Münch knapp, während Michael Noack kurz darauf nur das Außennetz traf. Nach reichlich zwanzig Minuten kippte das Spiel dann aber urplötzlich. Gießmannsdorf übernahm allmählich die Kontrolle im Mittelfeld und erspielte sich seinerseits Möglichkeiten. Beim ersten gut herausgespielten Angriff zeigten die Heimischen noch Nerven, als Mathias Zielke frei vor Erik Blomberg den Ball über den Kasten semmelte. Drei Minuten später war der VfB-Schlussmann dann bereits geschlagen, aber Florian Wernicke konnte das Leder letztlich noch von der Torlinie kratzen. In Minute 35 durften die Gastgeber dann aber doch jubeln. Ein Stellungsfehler von Michael Noack bei einem gegnerischen Einwurf ermöglichte den schnellen Doppelpass zwischen Ricardo Lehmann und Mathias Zielke und da auch Jonas Peschel den Fuß nicht mehr entscheidend dazwischen bekam, schlenzte Ricardo Lehmann den Ball kunstvoll über Erik Blomberg hinweg ins Netz. Der VfB fand bis zur Pause praktisch kein Rezept, sich gegen den Offensivdrang der Gastgeber entscheidend zur Wehr zu setzen und konnte sich bei Keeper Blomberg bedanken, der mit starker Reaktion im eins-gegen-eins den zweiten Gegentreffer vereitelte und somit sein Team weiterhin im Spiel hielt. Die Klettwitzer kamen hochmotiviert aus der Kabine und erzielten nur sechs Minuten nach Wiederbeginn den 1:1-Ausgleichstreffer. Nach kurzem Einwurf von Franz Lehnigk drückte Sebastian Schneider aus spitzem Winkel sofort ab, was noch nicht von Erfolg gekrönt war, aber die Abwehr der Gastgeber gehörig in Aufruhr versetzte. Die Gießmannsdorfer wollten noch mit vereinten Kräften das drohende Unheil abwenden, gegen den Nachschuss von Andreas Münch war allerdings kein Kraut gewachsen. Mühsam hatten sich die Lila-Weißen ins Spiel zurück gearbeitet, um nur kurze Zeit später alles wieder über Bord zu werfen. Zuerst wollte Franz Lehnigk im Spielaufbau den Ball per Hackentrick ablegen, bediente damit aber genau den Gegner, der sich gegen eine im Vorwärtsgang befindlich VfB-Mannschaft nicht zweimal bitten ließ, die Führung zurückzuerobern. Drei Minuten nach Rene Grassmanns 2:1 ließ der Aufsteiger auch noch den dritten Treffer folgen und wiederum sahen die Klettwitzer im Defensivverhalten nicht gut aus. Diesmal traf die SG nach einem Eckball, wobei Torschütze Ricardo Lehmann von den Lila-Weißen auch sträflich unbewacht blieb, so dass gegen dessen knallharten Schuss selbst der Rettungsversuch von Florian Wernicke vergebens war. In der Folge waren die deprimierten Gäste ihrem Gegner nun nahezu in allen Belangen unterlegen und mussten sich schließlich dem Druck der Heimischen beugen. Sebastian Blümel und Hannes Stephan bauten bis zur 70. Minute den Vorsprung gar auf 5:1 aus. Die Partie war längst entschieden, als der eingewechselte Marco Lehmann per Freistoß von der Strafraumgrenze auch noch das halbe Dutzend voll machte. Bezeichnend für diesen miserablen Tag des VfB war, dass der stramm getretene Ball genau durch die löchrige Mauer hindurch ging und für den bedauernswerten Erik Blomberg zudem unhaltbar abgefälscht wurde. In der Schlussminute gelang den Lila-Weißen mit dem 2:6 zumindest noch ein bisschen Ergebniskosmetik, als Franz Lehnigk von Jonas Peschel hervorragend durch die Gasse hindurch bedient wurde, wodurch die SG-Abwehr sprichwörtlich matt gesetzt wurde und der Klettwitzer Kapitän nach Belieben einschieben konnte. Keine Frage ein sehenswert herausgespielter Treffer, der jedoch nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass der Gegner ganz eindeutig die klar bessere Mannschaft war.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, M. Noack – C. Meyer (64. M. Goszczak), J. Peschel, P. Fischer, F. Lehnigk, A. Lehnigk (76. T. Brüllke) – S. Schneider (76. D. Kittner), A. Münch

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