VfB Klettwitz 1913              1       :       2              Senftenberger FC    

Torfolge: 0:1 Tobias Stecklina (31.), 1:1 David Prasse (61.), 1:2 Zakaria Kamal Idrissi (83.), Rote Karte: Andreas Berndt (79./SFC), Zuschauer im Stadion am Windpark: 99

Das VfB-Tor zum 1:1 im Video

Vom Anpfiff weg suchten die Klettwitzer die Offensive, sollte doch im vierten Anlauf nun endlich der erste Heimerfolg der Saison unter Dach und Fach gebracht werden. Gegen die engmaschige und bisweilen aggressive Verteidigung der Gäste tat sich der VfB aber extrem schwer in der Lösungsfindung, so dass die Lila-Weißen im ersten Abschnitt zwar mehr Spielanteile hatten, die weitaus größere Torgefahr jedoch von den Gästen ausging. So musste Michael Noack schon frühzeitig einen Ball von der eigenen Torlinie köpfen, um den frühen Rückstand noch irgendwie zu verhindern, zudem vergab Philip Pakolat völlig frei vorm Klettwitzer Tor, bevor die Senftenberger nach einer guten halben Stunde dann doch in Führung gehen konnten. Ein Konter über die linke Seite eröffnete die Möglichkeit für Routinier Tobias Stecklina, der sich zunächst im Laufduell gegen Marcel Kromer behauptete und anschließend auch noch mit viel Übersicht zur keinesfalls unverdienten Pausenführung ins lange Eck einschob. Nach dem Wechsel wurde die Heimelf dann etwas zielstrebiger, wenngleich der gewünschte Erfolg auch weiterhin ausblieb, was schließlich eine Systemumstellung unumgänglich machte. Die Hereinnahme von Joker David Prasse und der damit verbundene Positionstausch von Sebastian Schneider, der fortan auf der linken Außenbahn agierte, brachten kurzzeitig mehr Dynamik ins Klettwitzer Offensivspiel, was umgehend belohnt wurde. So sorgte ein Flankenball von Sebastian Schneider aus dem Halbfeld sogleich für Torgefahr, als Andy Münch im Anschluss an den missglückten Abwehrversuch der Gäste zum Abschluss kam. Zwar konnte SFC-Schlussmann Denis Schulz noch parieren, doch war David Prasse im Nachschuss gleich bei seinem ersten Ballkontakt mit dem Ausgleich zur Stelle. Es sah so aus, als könnten die Lila-Weißen dem Spiel jetzt die entscheidende Wende geben, doch fehlte vergleichsweise die erforderliche Präzision und ein wenig Esprit, um einen kampfstarken Gegner mit spielerischen Mitteln in die Knie zu zwingen. Als der Senftenberger Andreas Berndt nach einem überharten Einsteigen gegen Marius Konczak gut zehn Minuten vor Ende vorzeitig vom Feld geschickt wurde, gingen die Klettwitzer dann aufs Ganze. Längst agierten die Gastgeber dabei mit der Brechstange, als der Siegtreffer bei einem der wenigen Entlastungsangriffe der Gäste jedoch auf der anderen Seite fiel. Ein krummes Ding von Zakaria Kamal Idrissi, welches vermutlich als Flanke vor den Kasten gedacht war, wurde immer länger und letztlich zum Schuss ins Glück für den SFC, da der Ball erst an den Innenpfosten prallte und von dort schließlich ins Tor des verdutzten Darien Schetterer sprang. Der VfB warf danach alles nach vorn, doch auch trotz fünfminütiger Nachspielzeit gelang es nicht mehr, die Niederlage noch abzuwenden, so dass die Lila-Weißen vorerst weiter ohne Punktgewinn im Stadion am Windpark bleiben.

VfB: D. Schetterer – M. Kromer, M. Noack, A. Werner – A. Lehnigk, M. Konczak – P. Fischer (69. M. Münch), F. Lehnigk, T. Piatkowski (60. D. Prasse) – S. Schneider, A. Münch

 

     SpG Tettau/Frauendorf            2       :       9            VfB Klettwitz 1913    

Torfolge: 0:1 Alexander Werner (12.), 0:2 Sebastian Schneider (28.), 0:3 Toni Piatkowski (35.), 0:4 Sebastian Schneider (36.), 0:5 Franz Lehnigk (38.), 0:6 Sebastian Schneider (40.), 1:6 Etienne Pfeiffer (47.), 1:7 Sebastian Schneider (68.), 1:8 Franz Lehnigk (79.), 2:8 Sebastian Kunze (85.), 2:9 Sebastian Schneider (86.) Zuschauer in Tettau: 52

Das 0:1 im Video

Das 0:2 im Video

Das 0:5 im Video

Das 1:7 im Video

Das 1:8 im Video

Anfangs deutete nicht viel auf ein derartiges Torspektakel hin, denn beide Mannschaften hatten erst einmal mehr mit dem heftigen Wind als mit dem jeweiligen Gegner zu kämpfen. Die erste Möglichkeit eröffnete sich den Hausherren nach einem rasend schnellen Konter, der ausgerechnet im Anschluss an einen Eckball des VfB zustande kam. Kurz darauf lösten es die Lila-Weißen bei der nächsten Ecke dann aber wesentlich besser. Zwar konnte der Abschluss von Florian Wernicke zunächst abgeblockt werden, doch sicherten sich die Klettwitzer dieses Mal den Rebound und Alexander Werners Flachschuss aus dem Hintergrund schlug überraschend im Kasten der Spielgemeinschaft ein. In der Folge versuchten die Klettwitzer vermehrt die Außenpostionen in ihre Angriffe mit einzubinden, was auch beim zweiten Tor mit ausschlaggebend war. Eingeleitet über Paul Fischer gelangte die Kugel zu Franz Lehnigk, der sich bis zur Grundlinie durchtankte und anschließend den Ball uneigennützig querlegte, so dass Sebastian Schneider am langen Pfosten einnetzen konnte. Der VfB wirkte in der Defensive nicht immer sattelfest, doch wussten die Lila-Weißen dafür in der Offensive zu überzeugen und zudem ihre Chancen gnadenlos auszunutzen. Gleich vier Treffer binnen fünf Minuten entschieden die Partie praktisch schon vor dem Seitenwechsel. Wiederum über die rechte Seite vorbereitet, bewies Franz Lehnigk viel Übersicht und chippte den Ball zu Linksaußen Toni Piatkowski, der auf 0:3 erhöhte. Keine 60 Sekunden später besorgte Sebastian Schneider auf Vorlage von Paul Fischer bereits das vierte Klettwitzer Tor, ehe Franz Lehnigk nach zuvor schöner Einzelleistung das Spielgerät aus spitzem Winkel zum 0:5 in die Maschen beförderte. Final nutzte Sebastian Schneider auch noch die Verunsicherung der Gastgeber, indem er sich mit schneller Reaktion den Ball im gegnerischen Strafraum stibitzte und eiskalt zum 0:6-Pausenstand vollendete. Die Gastgeber hatten sich in der Kabine neu sortiert, wollten sich nach der desaströsen ersten Hälfte nun dementsprechend rehabilitieren und schließlich gelang es ihnen auch sofort, die erste sich bietende Gelegenheit zur Resultatsverbesserung zu nutzen. Dieses eine Mal war Etienne Pfeiffer den Klettwitzer Verteidigern entwischt und konnte mit dem Abschluss zum 1:6 sofort seine Klasse unter Beweis stellen. Doch der VfB drehte nun selbst wieder erfolgreich an den Stellschrauben und begann durch frühzeitiges Anlaufen den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Als ein weiteres probates Mittel boten sich Konter über die Außen an. Auf diese Weise leitete Marius Konczak dann auch den nächsten VfB-Treffer, diesmal über links, ein. Seinen gefährlichen Flankenball legte dann auch noch der Gegner unglücklich auf und Sebastian Schneider vollstreckte zum 1:7. An einem solchen Tag gelingt einem buchstäblich alles. Beispielhaft dafür war ein Freistoß in halblinker Postion, den Kapitän Franz Lehnigk aus gut 23 Metern Torentfernung zum 1:8 direkt in den Winkel schlenzte. Besser geht es kaum. Und auch wenn die VfB-Abwehr fünf Minuten vor dem Ende noch einmal patzte und nach einem individuellen Fehler der Spielgemeinschaft noch das 2:8 durch Sebastian Kunze ermöglichte, so konnte dies die Stimmung nur kurzzeitig trüben. Erst recht, da Sebastian Schneider schon im direkten Gegenzug den Treffer zum 2:9-Endstand markierte.

VfB: D. Schetterer – A. Werner, M. Noack, M. Konczak – M. Schubert (74. M. Münch), A. Lehnigk – P. Fischer, F. Lehnigk, F. Wernicke, T. Piatkowski (79. B. Piesker) – S. Schneider

      VfB Klettwitz 1913            3       :       2            SV Walddrehna     

Torfolge: 0:1 Christoph Klinkmüller (27.), 1:1 Hermann Richter (58./Eigentor), 2:1 Andreas Münch (66.), 3:1 Andreas Münch (75./Foulelfmeter), 3:2 Oliver Trautmann (78.), Zuschauer im Stadion am Windpark: 51

Das 2:1 im Video

Die Aussicht auf den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale des Südbrandenburg-Pokals euphorisierte die Klettwitzer, die sich in den Anfangsminuten aber wieder einmal allzu sorglos in der Verteidigung präsentierten und hätte VfB-Schlussmann Darien Schetterer nicht gleich eine Reihe starker Paraden ausgepackt, die Partie wäre wohl schon frühzeitig entschieden gewesen. Nach etwa zwanzig Minuten gaben die Lila-Weißen dann endlich eine passende Antwort auf den anfänglichen Sturmlauf Walddrehnas und erarbeiteten sich im weiteren Verlauf auch einige gute Möglichkeiten, die jedoch nicht effizient genutzt wurden. So kamen die Gäste vor der Pause doch noch in den Genuss einer Führung, weil die Klettwitzer den Gegner im eigenen Sechzehner gleich mehrfach nicht entscheidend stören konnten, so dass Christoph Klinkmüller das Leder nach gut einer halben Stunde schließlich zum 0:1 einschob. Nach dem Wechsel drängten die Hausherren dann beharrlich auf den Ausgleichstreffer, der nach einer knappen Stunde Spielzeit auch fiel. Franz Lehnigks Schuss aus der zweiten Reihe konnte Walddrehnas Keeper zunächst noch irgendwie herauskratzen, doch der abgewehrte Ball prallte vom Fuß seines Mitspielers schließlich unglücklich ins eigene Tor. Das Spiel stand also wieder auf der Kippe und jeder noch so kleine Fehler konnte nun entscheidend sein. Zunächst waren die Lila-Weißen erst einmal im Glück, dass ein Foul von Marcel Kromer unmittelbar am eigenen 16-Meter-Raum nicht als Notbremse gewertet wurde und der Klettwitzer Verteidiger mit dem gelben Karton davonkam. Kurz darauf zeigte der VfB beim Treffer zum 2:1 dann aber große Klasse. Die Vorbereitung dazu lieferte Franz Lehnigk mit einem nahezu perfekten Flankenball auf Andreas Münch, der sich die Kugel mit nur einem einzigen Kontakt praktisch selbst in den Lauf legte und den Angriff schließlich im Stil eines abgezockten Torjägers sicher vollendete. Der VfB schien jetzt auf die Siegerstraße eingebogen zu sein, erst recht nachdem es nach Foul an Franz Lehnigk im Strafraum wieder einmal Elfmeter für die Lila-Weißen gab. Doch auch das leidige Thema Strafstoßschwäche scheint beim VfB aktuell noch immer nicht vom Tisch. So traf Andy Münch erst im zweiten Anlauf vom ominösen Punkt zum 3:1 und hatte großes Glück, dass die Parade von Walddrehnas Goalie, der sich nach Ansicht der Unparteiischen zu früh bewegt hatte, wieder negiert wurde. Mit der Zwei-Tore-Führung hätten die Lila-Weißen nun eigentlich die verbleibende Spielzeit ganz cool über die Runden bringen sollen, doch Oliver Trautmann bestrafte nur drei Minuten darauf das schläfrige Defensivverhalten des VfB bei einem langen Ball mit dem Anschlusstreffer. In einer packenden Schlussphase warfen beide Teams dann noch einmal alles in die Waagschale. Schlussendlich erkämpfte sich aber der VfB das Ticket fürs Viertelfinale, welches dann Anfang des nächsten Jahres ausgespielt wird.

VfB: D. Schetterer – M. Kromer, M. Noack, M. Konczak – F. Wernicke – P. Fischer, M. Woznica (60. A. Werner), F. Lehnigk, T. Piatkowski – A. Münch, S. Schneider (90. M. Münch)

     FSV Empor Hörlitz            0       :       3            VfB Klettwitz 1913    

Torfolge: 0:1 Sebastian Schneider (25.), 0:2 Andreas Münch (56.), 0:3 Sebastian Schneider (73.), Zuschauer in Hörlitz: 44

Das 0:2 im Video

In den einstmals so ungeliebten Sonntagsspielen musste der VfB in der Vergangenheit immer wieder Rückschläge hinnehmen, doch mittlerweile sichern gerade die dort erkämpften Punkte den Klettwitzern den Platz im Tabellenmittelfeld. Auch die unbequemen Hörlitzer, welche die Lila-Weißen zuletzt schon des Öfteren zum Straucheln brachten, vermochten es nicht, die stolze Auswärtsserie des VfB diesmal zu durchbrechen. Dennoch brauchten die Lila-Weißen im Spiel selbst wieder einmal reichlich Geduld, denn die zerfahrene Anfangsphase, die von vielen langen Bällen und zahlreichen Foulspielen sowie diversen Abseitsunterbrechungen geprägt war, ließ so gut wie keinen Spielfluss zu. So resultierte der Führungstreffer nach 25 gespielten Minuten dann auch weniger aus einem gut vorgetragenen Angriff, sondern schlichtweg aus einem langen Abschlag von VfB-Keeper Darien Schetterer. Wobei den Hörlitzern hierbei jedoch ein klassischer Kardinalfehler unterlief, indem sie, anstatt den Ball unter Kontrolle zu bringen oder zumindest einmal kompromisslos aus der Gefahrenzone zu befördern, das Spielgerät auf den Boden aufspringen ließen. Andy Münchs beherztes Nachsetzen in einer solchen Situation machte sich wieder einmal bezahlt und sorgte final dafür, dass Sturmkollege Sebastian Schneider schließlich freie Bahn hatte und souverän einschieben konnte. Nach dem Treffer war der VfB dann kurzzeitig besser in der Partie, kam über Toni Piatkowski sogar zu guten Flankenbällen, doch die Lila-Weißen ließen die sich bietenden Gelegenheiten vorerst ungenutzt. Stattdessen kamen die Gastgeber in der Endphase von Hälfte eins noch zu hochkarätigen Chancen, auch weil sich beim VfB jetzt unnötige Nachlässigkeiten einschlichen. So verfehlten erst Eric Bellaseus sowie Florian Noack mit satten Schüssen um Haaresbreite das VfB-Tor. Kurz darauf hätten die Heimischen mit etwas mehr Präzision im Abschluss den leicht übermotivierten Ausflug von Darien Schetterer aus dem eigenen Sechzehner dann eigentlich mit einem Tor bestrafen müssen und die Lila-Weißen konnten von Glück sagen, den knappen Vorsprung mit in die Kabine nehmen zu dürfen. Aufgrund der starken Schlussminuten des ersten Durchgangs startete Empor dementsprechend euphorisch in Hälfte zwei, was auch dem VfB zugute kam. Es entwickelte sich nun so etwas wie ein offener Schlagabtausch, allerdings mit dem besseren Ende für die Klettwitzer, die in der 56. Minute auf 0:2 davonziehen konnten. Ausschlaggebend diesmal war die energische Zweikampfführung und der entsprechende Ballgewinn von Florian Wernicke im Mittelfeld und ein gestochen scharfer Pass in den Lauf von Sebastian Schneider, der schließlich Andreas Münch im Rückraum bediente, der den Ball dann per Direktabnahme geradewegs ins lange Eck verlängerte. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Sebastian Schneider mit seinem zweiten Tor in der 73. Spielminute. Nach einem Doppelpass zwischen Andreas Münch und Franz Lehnigk war der Weg über die linke Seite für Andy Münch praktisch geebnet, so dass dessen anschließende Eingabe durch Sebastian Schneider am langen Pfosten schließlich verwertet werden konnte. Von da an hatten die Gastgeber dann nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen, so dass die Lila-Weißen das Ergebnis noch gut und gerne hätten höher gestalten können. Bei zwei Alu-Treffern kamen die Gäste dem vierten Tor dabei schon recht nahe. Dass es letztlich doch beim 0:3 blieb, hatten die Hörlitzer wieder einmal dem starken Tim Schulze im Empor-Kasten zu verdanken, der sich in den letzten Minuten gleich mehrfach auszeichnen konnte und die Niederlage somit noch einigermaßen in Grenzen hielt.

VfB: D. Schetterer – M. Kromer, M. Noack, M. Konczak – F. Wernicke – P. Fischer (87. B. Piesker), M. Woznica (62. A. Lehnigk), F. Lehnigk, T. Piatkowski (74. M. Münch) – S. Schneider, A. Münch

     SpG Hosena/Großkoschen      1       :       3      VfB Klettwitz 1913     

Torfolge: 1:0 Göran Seemann (15./FE), 1:1 Andreas Münch (20.), 1:2 Sebastian Schneider (35.), 1:3 Toni Fiedler (49.), Zuschauer in Hosena: 70

Andy Münch trifft zum 1:1-AusgleichAuf des Gegners Platz fühlt sich der VfB derzeit immer noch pudelwohl und reiht Sieg an Sieg. Dabei war der Erfolg auf dem ungewohnten Kunstrasen und gegen einen hochmotivierten Kontrahenten keineswegs selbstverständlich. Freilich versuchten die Lila-Weißen schon früh Struktur ins Spiel zu bringen, doch außer einem Abschluss von Florian Wernicke konnte das Team von Trainer René Rohr vorerst keine weiteren Torszenen verzeichnen. Stattdessen drangen die etwas defensiver agierenden Gastgeber nach einem Konter über die rechte Seite bis in den VfB-Strafraum vor und erhielten, da die Klettwitzer die Situation nicht sauber klären konnten, folgerichtig Strafstoß, den Göran Seemann nach einer Viertelstunde Spielzeit auch sicher verwandelte. Der VfB war nun angestachelt und eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Zwar verhinderte zunächst noch die Querlatte den Klettwitzer Torerfolg, doch wenig später gab es nach einem Foulspiel an Sebastian Schneider ebenso Elfmeter und Andy Münch legte sich diesmal die Kugel zurecht. Allerdings hatte Torwart Jähnig auf das richtige Eck spekuliert und parierte den Strafstoß, musste dabei den Ball aber prallen lassen, so dass Andreas Münch im Nachschuss doch noch das Spiel ausgleichen konnte. Trotz des verletzungsbedingten Ausscheidens von Martin Woznica blieben die Gäste nun am Drücker und sicherten sich zehn Minuten vor der Pause erstmals die Führung. Andreas Münch zeigte dabei viel Übersicht im generischen 16-Meter-Raum und legte das Leder final noch einmal auf den besser postierten Sebastian Schneider quer, der schließlich zum 1:2 vollendete. Auch nach dem Wechsel ließen die Lila-Weißen nicht locker, versuchten nun das Spiel in die Breite zu ziehen und vermehrt die Flügelspieler einzusetzen, was sich auch sofort auszahlte. Gerade einmal vier Minuten nach dem Wechsel fand Paul Fischers Eingabe von der rechten Seite in Toni Fiedler den perfekten Abnehmer, der das Spielgerät schließlich zum 1:3 in die Maschen lenkte. Mit fortschreitender Spieldauer verflachte der Angriffsdruck der Lila-Weißen dann merklich, wenngleich Toni Fiedler gut zwanzig Minuten vor Schluss die Chance zur Vorentscheidung eigentlich schon auf dem Schlappen hatte, jedoch noch einmal uneigennützig auf den eingewechselten Maik Wurth ablegen wollte, was die Gelegenheit sogleich wieder zunichte machte. Die Spielgemeinschaft drängte gegen Spielende dann noch einmal auf den Anschlusstreffer, doch fehlte dabei oft die allerletzte Konsequenz. Lediglich einen gefährlichen Ball musste VfB-Keeper Darien Schetterer noch abwehren, ansonsten ließ sich die  Klettwitzer Abwehr aber nicht mehr ernsthaft in Verlegenheit bringen. Unterm Strich ein verdienter Erfolg dank einer grundsoliden Vorstellung der lila-weißen Elf.

VfB: D. Schetterer – M. Kromer, M. Noack, F. Wernicke – M. Woznica (21. P. Fischer), A. Lehnigk – M. Konczak, F. Lehnigk (65. M. Wurth), S. Schneider – A. Münch, T. Fiedler

Mit seinen starken Paraden hatte VfB-Keeper Tobias Brüllke großen Anteil am erfolgreichen Saisonauftakt der Lila-Weißen und sicherte sich zurecht einen Platz in der "FuPa-Elf der Woche". Glückwunsch!

     SpG Möglenz/Bönitz            1       :       2            VfB Klettwitz 1913     

Tore: 0:1 Andreas Münch (14.), 0:2 Sebastian Schneider (44.), 1:2 David Göhlert (90.+4)

Gelb-Rote Karte: Marcel Kromer (76.), Franz Lehnigk (90.), Zuschauer in Möglenz: 75

Das 0:1 im Video

Das 0:2 im Video

Ein guter Auftakt in die neue Spielzeit gelang dem VfB, der auswärts weiterhin auf der Welle des Erfolges reitet und saisonübergreifend nun schon sechs Pflichtspielpartien in Serie auf fremdem Rasen gewinnen konnte. Dabei war die Aufgabe in Möglenz keineswegs einfach, schließlich hatten die Lila-Weißen in der Vorsaison dort ihre einzige und bislang auch letzte Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beide Mannschaften hatten bei ihrer Generalprobe im Pokalwettbewerb eine Woche zuvor Selbstvertrauen getankt und begannen die Partie sofort offensiv und ohne jegliches taktisches Geplänkel, wobei die Hausherren aber das torgefährlichere Team waren. Doch genau in diese erste richtige Drangphase der Gastgeber hinein gelang den Lila-Weißen mit einem gut strukturierten Angriff über die Flügel der so wichtige Führungstreffer. Ein Flankenball von Toni Piatkowski erreichte auf der gegenüberliegenden rechten Seite Sebastian Schneider, dessen punktgenaue Eingabe an den Fünfmeterraum Andreas Münch dann in bester Torjägermanier in die Maschen köpfte. Möglenz spielte zwar weiter auf Angriff, schien aber nicht gänzlich unbeeindruckt. Auch machte der Spielgemeinschaft das frühe Pressing der Klettwitzer zu schaffen, was häufig dazu führte, dass sich die Heimischen im Kombinationsspiel verzettelten oder überhastet abschlossen und wenn der Ball dann doch einmal auf den Klettwitzer Kasten kam, so war Keeper Tobias Brüllke zur Stelle. Kurz vor dem Seitenwechsel dann aber wieder ein guter Gegenangriff des VfB, diesmal über Paul Fischer, der nach Doppelpass mit Franz Lehnigk das Leder durch die Schnittstelle der Abwehr hindurch genau in den Laufweg von Sebastian Schneider passte, so dass dieser plötzlich freie Bahn hatte und letztlich auch die Nerven behielt, um die Kugel am Keeper vorbei zum 0:2 ins Netz zu schieben. Möglenz startete energisch in Durchgang zwei, doch der VfB hielt dagegen und kam schon nach wenigen Minuten zu einem Pfostentreffer. Mit fortschreitender Spielzeit nahm der Druck der Gastgeber dann aber doch zu und während die nun seltener werdenden Klettwitzer Entlastungsangriffe trotzdem noch immer gefährlich waren, so blieb vor allem die VfB-Abwehr standfest und extrem zweikampfstark. Zwanzig Minuten vor dem Ende hätte das Spiel dann noch einmal spannend werden können, als sich selbst Tobias Brüllke dann doch einmal geschlagen geben musste, aber dennoch das nötige Glück hatte, dass der bis dato beste Versuch der Gastgeber an den Pfosten klatschte. Als Marcel Kromer nach völlig unnötiger Diskussion mit dem Unparteiischen auch noch die Ampelkarte sah, wurde die Schlussviertelstunde endgültig zur Abwehrschlacht für den VfB. Schlussmann Tobi Brüllke war nun so etwas wie der Fels in der Brandung, der den Gegner mit starken Paraden beinahe verzweifeln ließ. In der Schlussminute musste zudem Franz Lehnigk, nachdem auch er zum zweiten Mal den gelben Karton gesehen hatte, vorzeitig vom Feld und so kassierten die Lila-Weißen in der Nachspielzeit in doppelter Unterzahl doch noch den 1:2-Anschlusstreffer, der David Göhlert mit einem fulminanten Schuss in den Winkel gelang. Kurzzeitig mussten die Klettwitzer noch einmal zittern, ehe der Auftaktsieg nach fünfminütiger Überzeit dann endlich feststand.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, A. Werner – F. Wernicke, A. Lehnigk – P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski (73. M. Schubert) – S. Schneider, A. Münch (85. M. Münch)

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Zum Heimspiel gegen Chemie Schwarzheide konnte die 1. Mannschaft der Lila-Weißen zudem erstmals in ihren nagelneuen Trikots auflaufen.

Vor der Partie erfolgte die offizielle Übergabe der brandneuen Shirts durch Allianz-Generalvertreterin Carmen Deutschmann, die bereits seit geraumer Zeit als Premiumsponsor den VfB Klettwitz unterstützt.

Vereinsvorsitzender Dieter Speckhardt bedankte sich im Namen der Mannschaft recht herzlich mit einem Blumenstrauß.

Etliche begeisterte Kinder und Jugendliche bevölkerten am Samstag bei bestem Wetter das Klettwitzer Stadion am Windpark. Der VfB hatte das letzte Saisonheimspiel kurzerhand zum Kinder- und Familientag erklärt und sich dafür so einiges für die Kleinsten einfallen lassen. Ob beim Ablegen des Fußballabzeichens, an der Feuerwehrspritze, auf der Hüpfburg oder beim Tretautofahren – für jeden Geschmack war etwas dabei und die Kids konnten sich nach Herzenslust ausprobieren. Auch die Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr Klettwitz, des Klettwitzer Kulturvereins und der Klettwitzer Technikfreunde, die die Kinder stilvoll mit dem Traktor über das Sportplatzgelände chauffierten, trugen ebenso zum Gelingen der Veranstaltung bei. Die Mitglieder des VfB, die im Vorfeld in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden nicht nur das Stadionumfeld ordentlich herausgeputzt hatten, sondern auch die Freiluftkegelbahn wieder instandsetzten, konnten mit der Resonanz vollauf zufrieden sein.

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