Liebe Sportkameraden!
Der Vorstand des VfB Klettwitz hofft, dass es den lila-weißen Aktiven, seinen lila-weißen Fans, Euch, den Kindern, allen Familienangehörigen gut geht.

Seit fast 4 Monaten rollte im Wettspielbetrieb im kein Ball. Bis er dort wieder rollen darf werden sicher viele weitere Wochen vergehen. Die ‚Winterpause‘ wird sich somit auf eine nie gekannte Dimension, von voraussichtlich einem halben Jahr ausweiten.

‚Nie gekannt‘, so könnte man jeden weiteren Satz im Folgenden beginnen.

Das trifft natürlich auch auf unser Vereinsleben zu, dass durch die verhängten Einschränkungen, wegen der Covid19-Pandämie, auch unser Handeln begrenzt.
Behördliche Anordnungen und die Aussetzung des gesamten Spielbetriebes durch den Fußballlandesverband Brandenburg unterbinden jeglichen Aktivitäten.
Beginnend beim Trainingsbetrieb bis hin zu den Punktspielen. Auch sonstige Zusammenkünfte zur Organisation des laufenden Betriebes im Verein und den dazugehörigen Anlagen sind davon nicht ausgenommen.
Alle diese Maßnahmen dienen dem Zweck die Gesundheit/das Leben, von vielen vielen Menschen nicht unnötig aufs Spiel zu setzen. Auch die Gesundheit von uns.
Wie die gesamte Gesellschaft müssen auch wir uns solidarisch verhalten und die ungewohnten Regeln des Zusammenlebens zunächst in der Hoffnung akzeptieren, dass sie ihre Wirkungen nicht verfehlen.
Die ist für uns alle, sowohl für jene mit vieler und auch für jene mit wenig Lebenserfahrung, völlig neu.
Aber es wird ein DANACH geben.

Ein DANACH, dass hoffentlich alle Mitglieder und ihre Familienangehörigen schadlos überstehen.
Wir möchten für das DANACH gewappnet sein.

Neben der Aufrechterhaltung der Vernetzung in den Mannschaften und zwischen ihnen, in den sozialen Netzwerken und Apps, sollte auch an die körperliche Fitness gedacht werden.
Für jene, deren Arbeitsalltag eingeschränkt ist, ist Sport vielleicht eine Möglichkeit eine Struktur in den Tag zu bringen.
Seht Euch z.B. auf Euren Krankenkassen-Internetseiten um. So manche Krankenkasse bietet Fitness-Kurse oder Fitness-Apps an, die in ‚normalen‘ Zeiten kostenpflichtig wären.

Liebe Sportkameraden,
es wird eine Zeit nach Corona-Auszeit geben. Derzeit weiß niemand, wie es mit dem Spielbetrieb 2019/2020 weitergeht. Bis zum 19. April jedenfalls ist jeder jegliche Spielbetrieb untersagt.
Durch unser Verhalten, der Vermeidung von direktem persönlichen Kontakten und der Aufrechterhaltung unserer Fitness (im Rahmen der Möglichkeiten), tragen wir zu der hoffentlich baldigen Beendigung dieser Ausnahmesituation bei. Gleichzeitig bleiben wir fit für einen ‚fliegenden‘ Start, ohne Anlaufschwierigkeiten.
In diesem Sinne bleibt alle gesund, bleibt alle aktiv und bleibt, entsprechend dieser Situation, zu Hause.

Nach der kreativen Pause im Vorjahr feierte das VfB-InDoor-Event mit einigen Neuerungen nun sein glänzendes Comeback. Zum ersten Mal fand die Veranstaltung in der Halle am Schwarzheider SeeCampus und mit aufgestocktem Teilnehmerfeld von jetzt acht Teams statt, so dass in zwei Vorrundengruppen gespielt wurde. Zudem erfuhr das Turnier aufgrund des nun deutlich früheren Austragungstermins wieder ein gesteigertes Zuschauerinteresse.

Die Gruppe A startete zunächst einmal sehr ausgeglichen, denn der gastgebende VfB musste gegen den Meuroer SV in letzter Sekunde noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen und die Vertretung der BSG Chemie Schwarzheide verspielte gegen die TSG Kostebrau sogar eine Zwei-Tore-Führung, so dass man sich am Ende ebenso mit einem Remis begnügen musste. Im direkten Duell mit den Chemikern setzte sich der VfB dann aber mit 3:1 durch und sicherte sich somit eine exzellente Ausgangsposition für das finale Gruppenspiel. Der dortige Gegner aus Kostebrau konnte sich im anschließenden Match gegen Meuro ebenfalls knapp behaupten, womit die Partie schließlich sogar zum Endspiel um den Gruppensieg wurde. Letztlich lösten die Klettwitzer ihre Aufgabe aber souverän und buchten mit dem 3:1 das Ticket fürs Halbfinale, während die TSG nun wieder um den Einzug in die Vorschlussrunde bangen musste. Da den Schwarzheidern jedoch ein klarer Erfolg über Meuro gelang, zog Chemie aufgrund der besseren Tordifferenz noch an den Kostebrauern vorbei und wahrte somit die Chance auf den Turniererfolg in eigener Halle.

Gruppe A:

VfB Klettwitz 1913 - Meuroer SV 2 : 2

BSG Chemie Schwarzheide - TSG Rot-Weiß Kostebrau 2 : 2

VfB Klettwitz 1913 - BSG Chemie Schwarzheide 3 : 1

Meuroer SV - TSG Rot-Weiß Kostebrau 0 : 1

TSG Rot-Weiß Kostebrau - VfB Klettwitz 1913 1 : 3

Meuroer SV - BSG Chemie Schwarzheide 1 : 4

Tabelle:

Pl.           Team                      Sp.     G    U    V        Tore      Pkt.

1 VfB Klettwitz 1913 *              3       2     1     -        8 : 4        7

2 BSG Chemie Schwarzheide *  3       1     1     1        7 : 6       4

3 TSG Rot-Weiß Kostebrau        3       1     1     1        4 : 5       4

4 Meuroer SV                          3       -      1     2        3 : 7       1

In Gruppe B kristallisierten sich die potenziellen Halbfinalisten dagegen schon beizeiten heraus, denn die höherklassigen Clubs des FC Lauchhammer und der TSG Lübbenau zeigten ihren Herausforderern hier mehr als deutlich die Grenzen auf. Während die zweite Klettwitzer Mannschaft gegen die TSG bereits in der ersten Partie regelrecht unterging, fiel dagegen die Niederlage des SV 1892 Schwarzheide gegen den FCL mit 1:2 noch denkbar knapp aus. Da sich aber auch in der zweiten Spielrunde die bereits siegreichen Teams relativ problemlos durchsetzen konnten, blieb lediglich noch die Frage nach dem Gruppensieger unbeantwortet. Nachdem sich der SV 1892 mit einem mehr als deutlichen Erfolg den dritten Platz in der Gruppe sichern konnte, erlebten die Zuschauer im letzten Vorrundenspiel dann den Showdown in Gruppe B. In einer rassigen Partie behielten dabei schließlich die Spreewälder, denen bereits ein Unentschieden zur Verteidigung der Tabellenspitze genügt hätte, mit 3:2 die Oberhand.

 

Gruppe B:

VfB Klettwitz 1913 II - TSG Lübbenau 63 0 : 10

SV 1892 Schwarzheide - FC Lauchhammer 1 : 2

FC Lauchhammer - VfB Klettwitz 1913 II 3 : 1

TSG Lübbenau 63 - SV 1892 Schwarzheide 3 : 0

VfB Klettwitz 1913 II - SV 1892 Schwarzheide 1 : 7

TSG Lübbenau 63 - FC Lauchhammer 3 : 2

Tabelle:

Pl.           Team                    Sp.     G     U    V       Tore        Pkt.

1 TSG Lübbenau 63 *             3       3     -     -       16 : 2        9

2 FC Lauchhammer *              3       2     -     1        7 : 5        6

3 SV 1892 Schwarzheide         3       1     -     2        8 : 6        3

4 VfB Klettwitz 1913 II            3       -     -     3        2 : 20       0

 

Halbfinale:

Die beiden Semifinals wurden dann wiederum von den starken Teams aus der Gruppe B dominiert, wobei die Klettwitzer es dem FC Lauchhammer im ersten Halbfinalspiel anfangs auch viel zu leicht machten, Tore zu erzielen. Der VfB startete zwar noch einmal die Aufholjagd, doch der Gegner agierte letztlich zu clever und nutzte seine Kontermöglichkeiten eiskalt aus. In der zweiten Partie lag die TSG Lübbenau gegen Chemie Schwarzheide bereits mit 4:0 vorn. Die BSG Chemie kam gegen Spielende zwar noch einmal auf zwei Tore heran, doch die TSG ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

VfB Klettwitz 1913 - FC Lauchhammer ** 2 : 5

TSG Lübbenau 63 ** - BSG Chemie Schwarzheide 4 : 2

Wesentlich knapper sollte es da in den Platzierungsspielen zugehen. Einzige Ausnahme blieb die Partie um Platz 7, die Meuro trotz zwischenzeitlichen Rückstands gegen die VfB-Zweite mit 7:1 für sich entscheiden konnte. Im Spiel um Platz 5 besiegte die TSG Kostebrau den SV 1892 Schwarzheide noch knapp mit 2:1, ehe im weiteren Turnierverlauf dann sogar jeweils ein Neunmeterschießen benötigt wurde, um eine Entscheidung herbeizuführen. Im Spiel um Platz 3 zwischen Klettwitz und Chemie Schwarzheide taten sich die Lila-Weißen zunächst lange schwer und gerieten in der Folge dann sogar mit 0:1 in Rückstand. Erst durch den späten Ausgleichstreffer von Sebastian Schneider rettete der VfB sich noch in den Shoot-Out. Dort parierte VfB-Torwart Tobias Brüllke gleich den ersten Strafstoß der BSG Chemie und brachte seine Mannschaft somit in Vorhand. Da Toni Fiedler, Michael Noack und Franz Lehnigk anschließend aber allesamt trafen, holten sich die Klettwitzer schließlich noch den Sieg im kleinen Finale. In der letzten Turnierbegegnung kam es dann zur Neuauflage des Spiels zwischen dem FC Lauchhammer und der TSG Lübbenau, welches die Spreewälder in der Gruppenphase mit 3:2 knapp für sich entscheiden konnten. Während die Vorrundenpartie aber noch weitestgehend mit offenem Visier geführt wurde, agierten beide Teams nun wesentlich disziplinierter. Es ging in erster Linie darum, nicht in Rückstand zu geraten, was bei zwei taktisch so gut eingestellten Mannschaften womöglich schon spielentscheidend hätte sein können. So blieb es bis zum Ende der zwölfminütigen Spielzeit dann auch torlos und die Entscheidung musste auch hier von der Strafstoßmarke fallen. Analog zum Shoot-Out um Platz drei konnte sich Lauchhammers Torhüter sofort auszeichnen und den ersten Lübbenauer Schuss parieren. Es sollte der einzige Fehlschuss bleiben, so dass Julian Schenk mit dem dritten verwandelten Neunmeter für den FC Lauchhammer schließlich den Turniersieg perfekt machte. Da im Kampf um den besten Torjäger ebenfalls vier Spieler gleichauf lagen, folgte sogleich noch das dritte Neunmeterschießen, aus dem schließlich Julian Schenk nach nur zwei Runden bereits als Sieger hervorging. Damit konnten sich die Lauchhammeraner nach dem Pokalgewinn auch noch den zweiten Titel des Tages sichern und feierten somit einen gelungenen Sonntag. Doch auch der VfB konnte mit der Neuauflage des InDoor-Events vollauf zufrieden sein. Ein Dank geht in diesem Zusammenhang noch einmal an alle Vereinsmitglieder, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben sowie an die beiden Turnierreferees Fred Schmidt und Felix Peters.

Spiel um Platz sieben:

Meuroer SV - VfB Klettwitz 1913 II 7 : 1

Spiel um Platz fünf:

TSG Rot-Weiß Kostebrau - SV 1892 Schwarzheide 2 : 1

Spiel um Platz drei:

VfB Klettwitz 1913 - BSG Chemie Schwarzheide 4 : 3 Shoot-Out (1:1)

Finale:

FC Lauchhammer - TSG Lübbenau 63 3 : 2 Shoot-Out (0:0)

     Senftenberger FC             0       :       1             VfB Klettwitz 1913     

Auf der vergleichsweise kleinen Kunstrasenfläche im Senftenberger Michael-Bautz-Sportpark hatten beide Mannschaften so ihre Mühe. Die Lila-Weißen bestachen im ersten Spielabschnitt zwar mit der deutlich reiferen Spielanlage, verstanden es aber über weite Strecken nicht, ihre wenigen exzellenten Möglichkeiten auch effektiv zu nutzen. So scheiterte zunächst Florian Wernicke mit einem Schuss aus der Drehung am gegnerischen Keeper, anschließend verfehlte erst Andreas Münch per Kopf und auch Sebastian Schneider verzog wenig später aus guter Position, während der SFC zumindest zwei durchaus ansehnliche Konterangriffe entgegensetzen konnte. In der 38. Minute sorgten die Lila-Weißen dann aber doch noch für den längst überfälligen Führungstreffer. Mit einer Flanke aus dem rechten Mittelfeld gelang es Marius Konczak, die etwas aufgerückte SFC-Abwehr praktisch komplett zu überspielen und den Ball somit auf die andere Seite zu verlagern, wo Franz Lehnigk sich durch geschicktes Einlaufen bereits in Postion gebracht hatte. Letztendlich konnte der VfB-Kapitän, nicht zuletzt dank technisch sauberer Ballmitnahme, die Vorlage auch entsprechend verarbeiten, indem er das Leder gekonnt am SFC-Keeper vorbei ins lange Eck spitzelte. Nach Seitenwechsel änderte sich im Spiel erst einmal nur wenig, denn die Elf von Trainer René Rohr blieb anfangs weiterhin das Team mit der größeren Initiative und dennoch gelang es den Klettwitzern nicht, sich entscheidend abzusetzen, so dass die Gastgeber mit fortschreitender Spielzeit nun immer mehr riskierten und entsprechend den Druck erhöhten. Während die Abwehr um VfB-Keeper Tobias Brüllke sich in der Schlussphase ein ums andere Mal dem drohenden Ausgleich erwehren musste, ließen die Gäste im Konterspiel leider die nötige Präzision vermissen, so dass es ein harter Kampf bis zum Abpfiff werden sollte. Nach der Ampelkarte gegen Andreas Münch musste der VfB die allerletzten Sekunden zudem noch in Unterzahl absolvieren, doch mit Glück und Geschick brachten die Lila-Weißen den hauchdünnen Sieg nach Hause und wahrten somit den Anschluss an die oberen Tabellenplätze.

VfB: T. Brüllke – M. Konczak, M. Noack, A. Krahl – F. Wernicke, A. Lehnigk (85. S. Peipe) – P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – A. Münch, S. Schneider

     SpG Hosena/Großkoschen      0       :       5      VfB Klettwitz 1913     

Das 0:1 im Video

Das 0:5 im Video

Auf dem ungewohnten Kunstrasen fand der VfB nur sehr schleppend in die Partie, während die abstiegsbedrohten Gastgeber, die nach zuletzt fünf Niederlagen am Stück quasi zum Siegen verdammt waren, sofort die Offensive suchten. Nennenswerte Torchancen konnten so erst einmal nur die Hausherren für sich verbuchen und das Spiel der Gäste wirkte anfangs außerordentlich schwerfällig, ja geradezu so, als hätten die Klettwitzer in der schwachen letzten halben Stunde des Mühlberg-Spiels auf einmal komplett das Fußballspielen verlernt. Die Lila-Weißen leisteten sich eindeutig zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau und zudem immer wieder kleine Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten, so dass die Spielgemeinschaft auch über die Anfangsphase hinaus noch das gefälligere Team blieb. Einzig allein in puncto Chancenverwertung mangelte es den Heimischen, die es einfach nicht verstanden, bestens herausgespielte Möglichkeiten in Tore umzumünzen, was die Probleme des derzeitigen Tabellenzwölften stark verdeutlichte. So stellten die Klettwitzer zwei Minuten vor dem Seitenwechsel schließlich den Spielverlauf vollkommen auf den Kopf, als sie mit ihrem einzig vernünftig vorgetragenen Angriff der ersten Hälfte den Führungstreffer erzielten. Mit blitzsauberem Passspiel versetzten die Lila-Weißen die gegnerische Abwehr dabei entscheidend in Bewegung und öffneten somit den Korridor, durch den Martin Woznica das Leder schließlich wunderbar auf den eingelaufenen Sebastian Schneider durchstecken konnte, so dass dieser völlig unbedrängt einschieben konnte. Nach der Pause schien der VfB dann eindeutig besser mit den Platzbedingungen zurechtzukommen, hatte jetzt mehr Ballkontrolle und konnte wenige Minuten nach Wiederbeginn das so wichtige zweite Tor nachlegen. Nach Foulspiel an Franz Lehnigk ließ sich Andreas Münch die Chance vom Strafstoßpunkt aus nicht entgehen. Die Spielgemeinschaft warf danach noch einmal alles nach vorn und hatte bei einem Kopfball zunächst Pech, dass die Querlatte des Klettwitzer Gehäuses den Anschlusstreffer verhinderte. In der Folge kam das Heimteam vermehrt über Konter zu weiteren Gelegenheiten, doch viel zu überhastete und zumeist unkonzentrierte Abschlüsse sorgten dafür, dass der Kasten von Tobi Brüllke nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. So konnten die Klettwitzer gegen Spielende mit weiteren Toren wiederum noch einen recht deutlichen Sieg einfahren. In der 75. Minute war zunächst Marius Konczak auf Vorlage von Andy Lehnigk erfolgreich, ehe Martin Woznica ebenfalls per Strafstoß auf 0:4 stellte. In der Nachspielzeit schlossen die Lila-Weißen zudem noch einen Angriff über halblinks mit einem Treffer ab, als Sebastian Schneider die finale Eingabe von Martin Woznica schließlich zum 0:5-Endstand über die Torlinie drückte. Somit gelang dem VfB bereits der vierte Sieg nacheinander. Damit die Erfolgsserie aber auch in den verbleibenden Spielen des Jahres 2019 gewahrt bleibt, muss der VfB auch weiterhin fokussiert bleiben. Keine einfache Aufgabe, steht die nächste Partie doch erst in zwei Wochen auf dem Spielplan. Dann gastiert der derzeitige Tabellennachbar aus Reichenhain zum ersten Rückrundenmatch im Stadion am Windpark.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, A. Krahl – F. Wernicke (63. A. Lehnigk), M. Konczak – P. Fischer (59. T. Piatkowski), M. Woznica, F. Lehnigk, S. Schneider – A. Münch

     VfB Klettwitz 1913      5       :       1      SpG Mühlberg/Fichtenberg    

Das 2:0 im Video

Das 3:0 im Video

Das 4:0 im Video

Der gegenseitige Respekt voreinander war beiden Mannschaften deutlich anzumerken, weshalb das Spiel anfangs doch eher zerfahren wirkte. Nach einer Viertelstunde besannen sich die Klettwitzer dann aber auf ihr sonst so effektives Flügelspiel und gelangten so binnen kürzester Zeit auf die Siegerstraße. In der 16. Minute eröffnete Andreas Münch zunächst den Torreigen, als er eine Eingabe von Sebastian Schneider im Nachsetzen in den gegnerischen Kasten beförderte. Nur sechs Minuten darauf war der VfB-Stürmer nach Vorarbeit von Franz Lehnigk dann ein weiteres Mal erfolgreich und hatte dabei das Glück, dass ihm die gegnerischen Spieler die Kugel gleich mehrfach wieder vor die Füße flipperten. Im direkten Gegenzug trafen die Gäste von der Elbe dann lediglich den Pfosten und so zog der VfB nach einer halben Stunde schließlich davon. Wiederum legte Sebastian Schneider per Eingabe von der Grundlinie, die perfekt in den Rückraum gespielt war, entscheidend vor und Franz Lehnigk stellte mit einem Linksschuss aus der Drehung auf 3:0. Erneut hatte die Spielgemeinschaft im direkten Gegenangriff die Möglichkeit, den alten Abstand wieder herzustellen, doch Tobias Brüllke vereitelte mit starker Parade den Einschlag. Schließlich sorgte Marius Konczak in der Schlussphase von Hälfte eins sogar noch für den vierten VfB-Treffer. Diesmal belagerten die Klettwitzer vor dem Abschluss regelrecht den 16-Meter-Raum der Gäste und ließen das Spielgerät fast wie beim Handball von einer auf die andere Seite zirkulieren, so dass Marius Konczak am Ende der Kette schließlich entscheidend frei war und aus kurzer Entfernung einnetzen konnte. Mit viel Elan kam das Gästeteam aus der Kabine, doch die Lila-Weißen ließen sich nicht einmal von der fünfzehnminütigen Halbzeitunterbrechung in ihrem Spielfluss bremsen und legten sofort nach Wiederbeginn gleich das 5:0 nach. Zwar blieb Andreas Münch im eins-gegen-eins-Duell mit dem gegnerischen Keeper der Torerfolg zunächst noch verwehrt, doch war es einmal mehr Franz Lehnigk, der konsequent nachging und anschließend wieder uneigennützig auf den Teamkollegen ablegte, so dass Andreas Münch seinen nunmehr 17. Saisontreffer markieren konnte. Dennoch sorgte der Treffer im Nachhinein durchaus für Diskussionen, doch der Abseitsverdacht beim finalen Pass sollte sich letztlich nicht erhärten, so dass frühzeitig die Entscheidung gefallen war. Allerdings agierten die Klettwitzer in der verbleibenden Spielzeit dann äußerst lethargisch und ließen den Gegner nun besser zur Entfaltung kommen. Erst touchierte der Ball bei einem Torschuss der Spielgemeinschaft noch die Querlatte, dann bewahrte Tobias Brüllke mit einer großartigen Tat sein Team vor dem ersten Gegentreffer. Sieben Minuten vor Ultimo kam das Gästeteam dann aber doch noch mit dem Ehrentreffer auf die Anzeigetafel, der aufgrund der letzten halben Stunde aber auch nicht ganz unverdient war. Letztlich aber nur ein kleiner Makel für den VfB, der völlig verdient einen weiteren wichtigen Sieg feiern konnte.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, A. Krahl – F. Wernicke (80. A. Lehnigk), M. Konczak – P. Fischer, M. Woznica (80. M. Schubert), F. Lehnigk, S. Schneider (75. T. Piatkowski) – A. Münch

     VfB Klettwitz 1913              3       :       1              FC Schradenland    

Das Tor zum 2:0 im Video

Das Tor zum 3:1 im Video

Mit dem FC Schradenland hatte der VfB diesmal einen äußerst unbequemen, weil defensivstarken Gegner zu Gast, der mit der stolzen Serie von zuletzt fünf ungeschlagenen Partien ins Stadion am Windpark gereist war. Beide Mannschaften konnten jedoch nicht in Bestbesetzung antreten, denn während der VfB diesmal wieder auf Torjäger Andreas Münch verzichten musste, so suchte man aufseiten der Gäste auf dem Spielberichtsbogen vergeblich nach Jonas Engelskircher. Der VfB startete sogleich mutig ins Spiel, wobei die ersten Abschlüsse ihre Wirkung aber noch verfehlten. Schradenland wollte sich derweil nicht einer dauerhaften Abwehrschlacht aussetzen und versuchte seinerseits punktuell offensive Akzente zu setzen, wenngleich die Aktionen zum Tor hin längst nicht so zwingend erfolgten wie auf der Gegenseite und deutlich zu sehen war, dass das Hauptaugenmerk des FCS auf stabiler Defensivarbeit lag. Diese Zielstellung geriet nach einer guten Viertelstunde jedoch merklich in Gefahr und Toni Piatkowski beziehungsweise Sebastian Schneider hätten eigentlich das Führungstor für die Klettwitzer markieren müssen, scheiterten allerdings am famos reagierenden Schlussmann Pascal Roch. Es dauerte eine Weile, ehe der VfB wieder druckvoll agierte, doch die Lila-Weißen gingen in der Folge fast schon zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um, denn weder Paul Fischer noch Marius Konczak konnten Schradenlands Riesen im Tor irgendwie überwinden. Auch einen indirekten Freistoß am Fünfmeterraum nach einem Rückspiel der Gäste konnten die Klettwitzer nicht im Tor unterbringen, zudem fand ein vermeintlicher Treffer von Paul Fischer wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung, so dass es torlos in die Kabinen ging. Nach der Pause schalteten die Klettwitzer sofort wieder in den Vorwärtsgang, doch früh wurde klar, dass dem starken Gäste-Keeper mit derart simplen Abschlüssen, wie jenem von Martin Woznica kurz nach Wiederbeginn, nicht beizukommen sein würde. Es fehlte so etwas wie die Initialzündung im Abschluss, einfach eine Aktion mit Esprit. Eine solche gelang den Lila-Weißen dann in Minute 58. Von Franz Lehnigk hervorragend bedient, stürmte Sebastian Schneider aufs FCS-Tor zu, doch anstatt einfach nur draufzuhalten, bewahrte der Klettwitzer die Übersicht, nutzte Zeit und Raum, um den Ball am herausstürzenden Pascal Roch vorbeizulegen und schob die Kugel dann lässig ins Netz. Damit war der Bann quasi gebrochen und die Klettwitzer legten gut fünf Minuten später nach. Der erst kurz vorher eingewechselte Marcel Schubert beendete einen zuvor eher unstrukturierten Kick auf halblinks, indem er den Ball nur kurz annahm und direkt aus der Drehung geradewegs in den Laufweg von Franz Lehnigk beförderte, der das Spielgerät seinerseits unter Kontrolle brachte und schließlich per Flachschuss ins lange Eck traf. Die Gäste stellten jetzt um und versuchten über mehr Aggressivität im Spiel zu bleiben. Folge war der Anschlusstreffer in Minute 70, der allerdings aus einer Kontersituation heraus fiel. Die Klettwitzer reklamierten zwar inständig auf ein Handspiel der Schradenländer, welches dem Treffer vorausgegangen sein soll und darüber hinaus auch auf eine etwaige Abseitsstellung, doch das Tor durch Franz Müller zählte schließlich. So musste der VfB weiterhin darum kämpfen, den Sieg nach Hause zu bringen. Sieben Minuten vor Spielende folgte dann aber endlich die Erlösung für die Anhänger der Lila-Weißen, als ihrem Team aus einer Freistoßsituation heraus der dritte Treffer gelang. Auch hierbei suchten die Klettwitzer nicht auf direktem Weg den Torerfolg, sondern versuchten den Gegner mit einer Variante zu überraschen. So legte Martin Woznica den Ball kurz auf Franz Lehnigk ab, der anschließend die Kugel auf den Kasten abfeuerte, so dass die Freistoßmauer der Gäste praktisch gleich doppelt ausgehebelt wurde. Denn da ein gegnerischer Spieler aus der aufgesprengten Mauer das Geschoss letztlich noch abfälschte, hatte auch der sonst so starke Roch im Tor keine Abwehrmöglichkeit, so dass das Leder zum umjubelten 3:1-Endstand ins Tor trudelte.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer (54. M. Schubert) , M. Noack, A. Krahl – F. Wernicke, M. Konczak – P. Fischer, M. Woznica, F. Lehnigk, T. Piatkowski – S. Schneider

     FC Lauchhammer II            0       :       9            VfB Klettwitz 1913     

Das 0:6 im Video

Das 0:9 im Video

Mit einem deutlichen Erfolg über die Reserve des FC Lauchhammer konnte der VfB seine gut zwei Monate andauernde Ergebniskrise recht eindrucksvoll überwinden. Die Gäste starteten beim Tabellenschlusslicht dabei demonstrativ offensiv in die Partie und übernahmen bereits mit dem zweiten Torabschluss in Minute acht die Führung im Spiel. Ein von den Hausherren zunächst geblockter Schussversuch von Andreas Münch entpuppte sich dabei als ideale Vorlage für Sebastian Schneider, der auf der linken Außenbahn die Situation rasch erkannte, sich die Kugel schnappte und dann umgehend im Lauchhammeraner Tor versenkte. Nur vier Minuten darauf brillierte die Kombination dann auch in entgegengesetzter Richtung, wobei das Anspiel von Sebastian Schneider auf den Torschützen zum 0:2, Andreas Münch, diesmal auch genau so gewollt war. Nach einer Viertelstunde ging dann der große Regenguss über dem Waldstadion hernieder und die Klettwitzer gerieten auf dem nassen Untergrund nun etwas ins Schwimmen. Nur gemeinschaftlich gelang es Marius Konczak und Alexander Krahl, eine haarige Situation im letzten Augenblick noch zur Ecke zu klären. Wenig später konnte sich auch VfB-Keeper Tobias Brüllke verdient machen, indem er gleich zwei Torschüsse der Gastgeber entschärfte. Gleichfalls öffnete das etwas angriffsorientiertere Spiel des FC aber auch entsprechende Räume für Klettwitzer Konter, doch weder Franz Lehnigk noch Toni Fiedler vermochten es, den Ball am Gegner vorbei beziehungsweise auf den FCL-Kasten zu bekommen. Einem Tor deutlich näher kamen da schon Sebastian Schneider und unmittelbar darauf auch Marius Konczak mit einem Freistoß, beide scheiterten aber letztlich denkbar knapp an der Torbegrenzung. Dass dem VfB bis zur Pause noch zwei weitere Treffer gelangen, verdanken die Lila-Weißen nicht zuletzt auch einem umsichtigen Spielleiter. In der 30. Spielminute ermöglichte die gute Vorteilsauslegung des Schiedsrichters nach einem Foulspiel an Toni Fiedler im Mittelfeld erst die Fortführung des dynamischen VfB-Angriffs über Paul Fischer, dessen Abschluss Lauchhammers Torhüter zwar noch abwehren konnte, doch Sebastian Schneider setzte den Nachschuss dann zum 0:3 in die Maschen. Kurz vor dem Seitenwechsel ahndete der Referee zudem ein Foulspiel an Andy Münch im Strafraum mit Elfmeter, den Franz Lehnigk souverän zum 0:4-Pausenstand nutzte. Mit Beginn von Hälfte zwei lieferten sich beide Kontrahenten dann praktisch eine Schlacht mit offenem Visier, bei dem die Gastgeber jetzt zwar noch deutlich energischer auf den Anschluss drängten, doch Schlussmann Tobi Brüllke in aufmerksamer Weise seinen Kasten sauber hielt. Mit dem 0:5 durch Andy Münch auf Vorlage von Toni Fiedler hatte der zuvor so beispiellose Abnutzungskampf in der 66. Spielminute jedoch sein jähes Ende gefunden, denn in der Folge kam der Widerstand der Gastgeber fast gänzlich zum Erliegen und die Lila-Weißen konnten unterm Strich das Endresultat beinahe sogar noch zweistellig gestalten. Zunächst zeigte sich erneut Andreas Münch äußerst treffsicher, als er die Vorarbeit von Martin Woznica gekonnt zum 0:6 über die Linie stiefelte, ehe sich auch noch Martin Woznica, der ebenfalls vom Strafstoßpunkt aus erfolgreich war, seinerseits in die Torschützenliste eintrug. Für die beiden finalen Treffer sorgte dann abermals Andreas Münch, der zunächst nach Eingabe von Marius Konczak erfolgreich war und schließlich auch noch einen, wiederum von Martin Woznica gespielten Pass zum 0:9 veredelte, indem er das Leder aus vollem Lauf mit dem linken Fuß und mit viel technischer Raffinesse über den Torwart hinweg ins Netz lupfte.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, A. Krahl (28. A. Lehnigk) – M. Konczak – P. Fischer, M. Woznica, F. Lehnigk, S. Schneider (56. T. Piatkowski) – T. Fiedler, A. Münch

     SpG Möglenz/Bönitz            4       :       2            VfB Klettwitz 1913     

Das 1:2 im Video

Der kräftige Herbstwind sowie der anfängliche Sturmlauf der Gastgeber presste den VfB sofort gehörig in die Defensive und die Spielgemeinschaft untermauerte mit einem frühen Pfostentreffer sogleich ihre Ambitionen auf den Fortbestand der bis dato noch makellosen Heimbilanz. Offensiv fanden die Klettwitzer lange Zeit erst einmal überhaupt nicht statt, denn die Lila-Weißen leisteten sich im Spielaufbau zu viele unnötige Ballverluste, zudem funktionierte das Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile nicht perfekt, so dass der Gegner des Öfteren in die Lücken stoßen konnte und so zu diversen Möglichkeiten kam. Nach circa zwanzig Minuten schienen die Gäste den forschen Auftakt des Kreisliga-Aufsteigers unbeschadet überstanden zu haben und kamen nun selbst zu ersten Torannäherungen. Gerade in diese Phase hinein erzielte Möglenz/Bönitz dann aber doch noch den längst fälligen Führungstreffer. Wie bereits in einigen anderen Szenen zuvor blieb die VfB-Abwehr viel zu statisch, während die Heimischen im Anschluss an einen Einwurf die Situation geschickt auflösten und das Spielgerät zielgerichtet in den Lauf von Elias Gattermann beförderten, der Tobi Brüllke im VfB-Tor überwinden konnte. Somit waren die Lila-Weißen herausgefordert und suchten nun vermehrt den Abschluss. Kurz vor dem Seitenwechsel haderten die Klettwitzer zunächst noch mit dem Unparteiischen, der ein klares Handspiel der Gastgeber im Strafraum nicht mit Elfmeter ahndete, bevor Florian Wernicke beim darauffolgenden Angriff den Ball im richtigen Moment gut auf Franz Lehnigk durchsteckte, der dann per Flachschuss ins linke Eck den Ausgleich besorgte. Der Treffer kam zum psychologisch günstigen Zeitpunkt und gab zusätzlichen Auftrieb für die Lila-Weißen, die selbstbewusst aus der Kabine kamen und sich in der 55. Minute mit der zwischenzeitlichen 2:1-Führung belohnten. Ausschlaggebend war das beherzte Nachsetzen von Paul Fischer und Sebastian Schneider auf der rechten Außenbahn, was die anschließende Eingabe, die gleich mehrfach abgefälscht wurde, erst ermöglichte. Schließlich sorgte Franz Lehnigk mit seinem Ballkontakt für die entscheidende Richtungsänderung und katapultierte das Leder mit nahezu unvorhersehbarer Flugkurve an Toni Luckert vorbei ins Netz. Allerdings hatte die Führung nur kurzzeitig Bestand und Julian Trzmiel nutzte einen Fehler der Klettwitzer Defensive acht Minuten darauf zum 2:2. In der Schlussphase wollten beide Mannschaften den Sieg und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem letztlich die Platzbesitzer noch genug Körner hatten, um einen Angriff präzise bis zu Ende zu spielen, so dass David Göhlert in der 81. Spielminute zum 3:2 einschieben konnte. Der VfB gab alles, um doch noch einen Punkt mitzunehmen, doch während die Lila-Weißen in Hälfte eins keinen Strafstoß erhielten, so sorgte der Schiedsrichter drei Minuten vor Ultimo mit seinem Pfiff auf der anderen Seite dafür, dass die Gastgeber nun auch noch den vorentscheidenden Treffer zum 4:2-Endstand brillant aufgelegt bekamen. Julian Trzmiel nahm das Geschenk dann auch dankend an, wenngleich Tobias Brüllke zunächst auch noch den zweiten Elfmeter binnen einer Woche parieren konnte, sich aber im Nachschuss geschlagen geben musste.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, F. Wernicke, A. Krahl – A. Lehnigk (68. D. Kittner) – P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – D. Prasse, S. Schneider

     VfB Klettwitz 1913        2       :       5        SV Aufbau Großkmehlen    

Eine ausgeglichene Partie versprach das Topspiel des Spieltages zwischen dem VfB und dem Vorjahresvizemeister, bei dem die Gastgeber allerdings sogleich den Auftakt verschliefen und sich vom Gegner klassisch überrumpeln ließen. So genügte der Aufbau-Elf ein einigermaßen passabler Angriff, um den aktuell gefährlichsten Torjäger der Kreisliga, Felix Schulz, in Szene zu setzen, der nach nur fünf Minuten prompt die Führung besorgte. Zwar hatte VfB-Schlussmann Tobias Brüllke einen guten Einstand und konnte den ersten Abschluss zunächst noch abwehren, doch beim Nachschuss musste auch er sich schließlich geschlagen geben. Im Gegenzug hätten die Lila-Weißen ihren defensiven Fauxpas schnell wieder ausbügeln können, doch Sebastian Schneider verpasste nach Flanke von Toni Piatkowski haarscharf den Ausgleich. Auch die zweite Möglichkeit kurz darauf, die diesmal von der gegenüberliegenden Seite von Paul Fischer vorbereitet wurde, ließ der Klettwitzer Offensivmann leider ungenutzt. Dagegen verwertete der Gegner seine Gelegenheiten eiskalt und erneut war es Felix Schulz, der in der 11. Spielminute zum 0:2 erfolgreich war. In der Folge bekamen die Heimischen das Spiel dann aber besser in den Griff und kamen in der 21. Minute wieder auf 1:2 heran, nachdem Toni Fiedler für Franz Lehnigk gut aufgelegt hatte und der VfB-Kapitän sicher vollendete. Schon in Reichenhain war es den Lila-Weißen gelungen, einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, in der 34. Minute mussten die Gastgeber dann aber wieder einen Rückschlag verkraften, als Felix Schulz diesmal eine Freistoßsituation in etwas Zählbares umwandeln konnte. Zwei Minuten vor der Pause kam es für den VfB sogar noch dicker. Wiederum verwandelte Felix Schulz einen Freistoß auf direktem Wege und während der Goalgetter beim ersten ruhenden Ball wesentlich davon profitierte, dass Tobi Brüllke noch seine Abwehrmauer postierte, so hatte der Klettwitzer Keeper gegen den Kracher ins linke Eck diesmal nicht den Hauch einer Abwehrchance. Eigentlich wollten die Klettwitzer nach Seitenwechsel der minimalen Chance auf einen Punktgewinn noch einmal neue Nahrung geben, doch mit dem fünften Treffer von Felix Schulz an diesem Tag, der bereits in der 49. Minute fiel, wurde dieses Unterfangen endgültig illusorisch. Der Rest des zweiten Durchgangs ist dann vergleichsweise schnell erzählt. Während der VfB darum bemüht war, sich noch halbwegs anständig aus der Affäre zu ziehen und gewissermaßen noch um Resultatsverbesserung kämpfte, spielten die Gäste die Partie mit dem sicheren Vorsprung souverän herunter. Ein spätes Highlight setzte da zumindest noch einmal Franz Lehnigk mit einem fulminanten Distanzschuss, den Altmeister Stephan Hännsgen im Aufbau-Tor aber nicht minder spektakulär parierte. Eine klasse Szene von beiden Akteuren, die mit Sicherheit tolle Werbung für den Kreisligafußball war. Eine exzellente Parade gelang zuvor aber auch VfB-Keeper Tobias Brüllke, als er einen Strafstoß der Gäste mit starker Flugeinlage gekonnt entschärfte. Wie man die Kugel aus exakt elf Metern fachmännisch versenkt, zeigte dafür Toni Fiedler in der Schlussminute und verkürzte aus Sicht des VfB somit wenigstens noch auf 2:5. Am kommenden Sonntag steht für die Lila-Weißen nun das Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft Möglenz/Bönitz auf dem Spielplan. Dann sollen mit einem selbstbewussten Auftritt nach Möglichkeit auch wieder Punkte her, schließlich ist der VfB in dieser Saison auf fremdem Rasen noch immer unbesiegt.

VfB: T. Brüllke – M. Kromer, M. Noack, F. Wernicke, A. Krahl – A. Lehnigk (73. D. Kittner) – P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – T. Fiedler, S. Schneider

René Rohr (Trainer), Toni Piatkowski, Paul Fischer, Marcel Kromer, Andy Lehnigk, Andreas Münch, Michael Noack, Franz Lehnigk, Sebastian Schneider, Florian Wernicke
Maik Wurth, Martin Woznica, Erik Blomberg, David Prasse, Alexander Krahl, Marius Konczak

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