VfB Klettwitz 1913 vs. SV Blau-Weiß Lichterfeld 1:3 (0:1)

 

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Mit dem Ende der Hinrunde endet zugleich auch die Siegesserie des VfB, der im ersten Rückrundenspiel gegen Lichterfeld in keinster Weise an die solide Vorstellung aus dem Hinspiel anknüpfen konnte. Dabei war schon die erste Spielhälfte äußerst rar an Höhepunkten und es war irgendwie spürbar, dass an diesem Tag eine Überraschung möglich schien, wenngleich die Gäste ihre erste Möglichkeit nach fünf Minuten noch leichtfertig liegen ließen, als sie einen Konter nicht präzise genug zu Ende spielten. Eine Viertelstunde brauchte hingegen der VfB bis zum ersten Abschluss, um nach Torchancen gleichzuziehen. Nach Flanke von Tommy Gröbe und anschließender Kopfballverlängerung von Christian Most verfehlte Niclas Voigt das gegnerische Tor hierbei nur knapp. Doch die Lila-Weißen blieben auch danach weiter zu einfallslos im Kreieren von Tormöglichkeiten und Lichterfeld setzte immer wieder Nadelstiche. Nach 21 Minuten musste Erik Blomberg einen dieser schnellen Gegenstöße bereits zur Ecke klären, neun Minuten später konnte auch der VfB-Keeper das 0:1 durch Martin Winkel dann nicht mehr verhindern. Fast hätten die Gäste die permanente Unordnung in der VfB-Abwehr nur Sekunden darauf mit dem zweiten Treffer bestraft, doch Blomberg bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand. Eine Reaktion seitens der Lila-Weißen erfolgte dann kurz vor der Pause. Nachdem Eric Gallas verletzt vom Feld musste und der VfB die Schlusssekunden in Unterzahl agierte, sorgte Christian Most mit einem Fernschuss noch einmal für Aufsehen bei den Zuschauern, aber Florian Schadock bereinigte trotz leichter Probleme die Situation. Für Durchgang zwei stellten die Klettwitzer dann etwas um und man erwartete nun einen torgefährlicheren VfB. Aber weit gefehlt. Wieder ließ man dem Gegner zu viel Freiraum und der konterte sich gleich reihenweise zu guten Abschlüssen. Erst parierte Blomberg gegen Steven Erken, bevor Stefan Richter anschließend die dickste Möglichkeit ans Außennetz setzte, weil Blomberg den Winkel noch gut verkürzen konnte. Dann aber kam die Zeit des kurz zuvor eingewechselten Martin Brundtke, dessen Kopfball in der 57. Minute noch am Tor vorbei ging. Drei Minuten später setzte sich der Torjäger, nachdem er von Christian Most angespielt wurde, gut gegen seinen Bewacher durch und markierte per Flachschuss das 1:1. Es sah so aus, als wäre der Bann nun gebrochen und das Spiel würde die erwartete Wendung nehmen. Nico Parnitzke verpasste in der 71. Minute die Klettwitzer Führung auch nur äußerst knapp. Die Gäste blieben trotz des Gegentreffers weiterhin ihrer Kontertaktik treu und tauchten eine Viertelstunde vor Schluss erneut brandgefährlich im Klettwitzer Strafraum auf. Erik Blomberg reagierte zunächst gut und konnte somit den abermaligen Rückstand verhindern, aber Stefan Richter besorgte im Nachschuss dann das 1:2. Für den VfB kam es danach noch dicker, als erneut Richter zwei Minuten später im Anschluss an einen Freistoß völlig frei war und die Kugel zum 1:3 ins Tor wuchtete. Jetzt brauchten die Lila-Weißen ein schnelles Anschlusstor, sollte die Serie des VfB halten. Stattdessen aber folgten in einer enttäuschenden Schlussphase viel zu überhastete und unkonzentrierte Aktionen. Die beste Möglichkeit hatte noch Christian Most, der nach einem abgewehrten Torschuss von Nico Parnitzke den Lichterfelder Kasten nur haarscharf verfehlte. Selbst in den letzten Zügen der Partie besaßen die Gäste noch die besseren Situationen, um zum Torerfolg zu gelangen und die Lila-Weißen mussten am Ende zufrieden sein, dass es bei nur drei Gegentreffern blieb.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, E. Gallas (46. B. Nolte), S. Sobotta – T. Theiler, C. Most, F. Egeresi (50. M. Brundtke), M. Woznica, N. Voigt – T. Gröbe, N. Parnitzke

   
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