Senftenberger FC II vs. VfB Klettwitz 1913 2:8 (2:6)

 

Am vergangenen Wochenende konnten in der Kreisliga Süd ausnahmslos die Gastmannschaften jubeln und auch der VfB gehörte zu den „Auswärtssiegern“. Zwar war man nur in Minimalbesetzung in die Kreisstadt gereist, doch eine furiose erste Hälfte mit sechs Toren machten den Lila-Weißen das Leben wesentlich leichter. In der fünften Spielminute setzte Tim Theiler einen Freistoß von der Strafraumgrenze in die Maschen und Benito Nolte ließ nur drei Minuten später den zweiten Treffer folgen. Mit dem 0:3 nach 21 Minuten eröffnete Lars Rossow eine turbulente Viertelstunde, denn von nun an ging es buchstäblich hin und her. Erst verkürzte Oussama Kabbaj nur zwei Minuten später für die SFC-Reserve, doch Tommy Gröbe schlug genauso schnell auf der anderen Seite wieder zurück. Nach ziemlich genau einer halben Stunde dann der endgültige Knackpunkt im Spiel, als Erik Blomberg den Foulelfmeter von Marcel Pfennig parieren konnte und somit den Gastgebern den Glauben an eine Wende im Spiel nahm. Fast im Gegenzug stellte Martin Brundtke nach Vorlage von Lars Rossow auf 1:5. Zwar brachte wiederum Oussama Kabbaj die Senftenberger noch einmal auf drei Tore heran, aber Tommy Gröbe baute kurz vor der Pause das Ergebnis wieder aus. Nach Seitenwechsel war in der Partie wohl ein wenig die Luft raus, trotzdem erhöhte Martin Brundtke nach 63 Minuten auf 2:7, ehe Niclas Voigt in der 75. Minute mit dem 2:8 den Schlusspunkt setzte. So besiegte der VfB nach den Reserveteams des FSV Lauchhammer und des SV Großräschen auch die SFC-Zweite und kann nach Pfingsten gegen Eintracht Lauchhammer II diese Serie komplettieren. Mit dem Erfolg vom Samstag steht zudem rechnerisch fest, dass die Lila-Weißen auch in der kommenden Saison in der Kreisliga vertreten sein werden.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, N. Dümke – L. Rossow, D. Prasse, T. Gröbe, B. Nolte, M. Woznica, N. Voigt – M. Brundtke

Die zweite Mannschaft des VfB musste zeitgleich gegen die Reserve von Empor Hörlitz antreten, kam jedoch trotz zweimaliger Drei-Tore-Führung über ein 5:5-Remis nicht hinaus. Alexander Krahl war mit vier Toren bester Schütze seines Teams.

 

 

  VfB Klettwitz 1913 vs. SV Großräschen II 15:0 (7:0)

 

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Die mit nur zehn Spielern angereisten Gäste waren gegen den offensivstarken VfB eigentlich auf verlorenem Posten, umso erstaunlicher, dass es die Großräschener waren, die im Stadion am Windpark die Anfangsminuten prägten. Mit gezieltem Konterspiel hätte die SVG-Reserve schon nach zwei Minuten in Führung gehen müssen, weil die Klettwitzer dilettantisch auf Abseits spielten und Fabian Ressel somit ungehindert auf Erik Blomberg zulaufen konnte. Doch der Keeper rettete mit starkem Reflex das 0:0. Trotz des zwischenzeitlichen Führungstores durch Martin Brundtke nach sechs Minuten konnten die Blau-Weißen den VfB weiterhin gehörig fordern und die Gastgeber hatten Glück, dass ein Foulspiel von Tim Theiler an der Strafraumgrenze keine weitreichenden Konsequenzen nach sich zog. Auch Erik Blomberg war kurz darauf ein weiteres Mal gefordert, doch aus dem Duell mit Florian Schulz ging der Klettwitzer Torhüter ebenfalls als Sieger hervor. Erst Mitte der ersten Hälfte bekam der VfB das Spiel endgültig unter Kontrolle und die Klettwitzer Torfabrik kam allmählich in Schwung. Nachdem Christian Most in der 21. Minute per Kopf das 2:0 erzielt hatte, so gelang Tommy Gröbe gleich darauf der dritte Treffer des Tages und Andreas Münch stellte in Minute 25 das Resultat bereits auf 4:0. Schließlich konnte sich auch Martin Woznica nach 33 gespielten Minuten in die Liste der Torschützen eintragen, ehe Martin Brundtke nach Vorlage von Andreas Münch seinen zweiten Treffer folgen ließ. Drei Minuten vor der Pause schafften die Lila-Weißen auch noch den siebten Streich, der zudem noch besonders sehenswert herausgespielt war. Eingeleitet von Martin Woznica und Christian Most, der den Ball auf den linken Flügel verlagerte, von wo aus Andreas Münch die perfekte Vorarbeit lieferte, so dass David Prasse den Angriff letztlich erfolgreich abschließen konnte. Die Pause brachte dann weitere Veränderungen auf dem Feld. Der VfB wechselte gleich zweimal aus, während die Gäste aufgrund einer Verletzung noch einen weiteren Spieler verloren. Nach anfänglichem Leerlauf ging der Torreigen in der 55. Minute weiter. Stephan Sobotta hatte sich über die linke Seite mit in den Angriff eingeschaltet und vollendete nach Doppelpass mit Christian Most humorlos ins kurze Eck. Wenig später profitierte Christian Most dann von einem Abwehrfehler des Gegners und erhöhte mit straffem Schuss bereits auf 9:0. Für die Zweistelligkeit sorgte schließlich Martin Brundtke, der nach kurzem Anspiel von Andreas Münch den Ball in die Maschen setzte. Keine 60 Sekunden später durfte auch David Prasse ein weiteres Mal netzen. Die exzellente Eingabe von Christian Most machte es ihm allerdings auch leicht, den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie zu drücken. In den letzten zehn Minuten der Partie zeigten die Gäste dann kaum noch Gegenwehr, so dass erst Martin Brundtke sowie anschließend auch Christian Most ihr persönliches Torkonto noch um jeweils zwei Treffer erhöhen konnten. Respekt zollen muss man den auf dem Rasen verbliebenen 9 Großräschener Spielern, einschließlich Trainer Frank Theidel, weil sie die Partie in fairer Weise, aber mit einem für sie desaströsen Ergebnis zu Ende spielten.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler (46. F. Egeresi), S. Sobotta – D. Prasse, M. Woznica, T. Gröbe, B. Nolte (46. N. Voigt), C. Most, A. Münch – M. Brundtke

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. FSV Lauchhammer II 7:1 (4:0)

 

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Nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen war der Vorsprung der Lila-Weißen auf die Verfolger merklich zusammengeschrumpft, doch während die Konkurrenz diesmal schwächelte, so gelang dem VfB ein zudem deutlicher Erfolg über die FSV-Reserve. Allerdings taten sich die Heimischen im Zusammenspiel zunächst schwerer als erwartet und in der Anfangsphase war noch reichlich Sand im Getriebe. So ebneten schließlich Standardsituationen den Klettwitzern den Weg. Bei einem Theiler-Freistoß in den Strafraum ahndete der Referee ein leichtes Halten an Christian Most mit Elfmeter. Eine harte, wenn auch vertretbare Entscheidung. Tim Theiler schnappte sich diesmal das Leder und traf zum 1:0. Nur drei Minuten danach gelang Martin Brundtke gegen die jetzt etwas schläfrig wirkende Defensive des FSV der tödliche Pass in die Spitze und David Prasse hatte freie Bahn zum 2:0. Damit waren jegliche Vorgaben des Gegners früh über den Haufen geworfen und wenn die Gäste überhaupt mal ansatzweise zu Chancen kamen, dann meist nur nach Fehlern der Klettwitzer. Echte Torgefahr kam hierbei jedoch nicht auf. Stattdessen sahen die Zuschauer nach einer knappen halben Stunde wieder einen gezielten Steilpass, diesmal gespielt von Tommy Gröbe, so dass Martin Brundtke plötzlich frei vor Torwart Haarig auftauchte, dabei jedoch deutlich von ihm gefoult wurde. Daher blieb dem Schiedsrichter keine Wahl und es hieß abermals Strafstoß. Nun durfte Christian Most ins Duell mit Haarig und wieder blieb der Klettwitzer Sieger. Der VfB konnte in der Folge praktisch den 10-Minuten-Takt aufrechterhalten und erhöhte fünf Minuten vor der Pause auf 4:0 und diesmal sogar in perfektem Zusammenspiel. Christian Most legte gut für Benito Nolte vor, der daraufhin sein neuntes Saisontor beisteuerte. Kurz vor Seitenwechsel besaßen dann die Gäste ihre beste Möglichkeit, als Erik Blomberg beim Abschluss auf dem falschen Fuß erwischt wurde, doch der Ball segelte am VfB-Gehäuse vorbei. Dafür kam der FSV gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs zum Ehrentreffer, weil der Schiedsrichter den ersten Kontakt im Strafraum ebenfalls mit Elfmeter bestrafte und Mahamat Idrissa gleichermaßen vom Punkt erfolgreich war. Doch dieser Gegentreffer sollte auch der einzige Makel an diesem Tag bleiben, denn anschließend brillierte wieder die VfB-Offensive. Bei einem von Tim Theiler initiierten Angriff landete der Ball nach schönem Seitenwechsel bei Andreas Münch, der die herrliche Vorlage abgezockt ins kurze Eck verwertete. Keine 200 Sekunden später die nächste gelungene Kombination der Lila-Weißen. Diesmal wanderte die Kugel von David Prasse zu Martin Brundtke, dessen direkte Weiterleitung zu Christian Most genau das richtige Mittel war, um die gegnerische Abwehr auszuhebeln, so dass der VfB-Torjäger leichtes Spiel hatte, einzunetzen. Ähnlich einfach gestaltete sich die Aufgabe für Christian Most auch in der 69. Spielminute, als er, wiederum nach schnellem Angriff, auf 7:1 stellen konnte. Die Klettwitzer hatten auch weiterhin sichtlich Spaß an rasantem Fußball und blieben bis in die Schlussphase hinein temporeich. Doch Martin Brundtke, Benito Nolte und auch Christian Most verpassten es, in der verbleibenden Spielzeit das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. Alles in allem aber eine gute Darbietung des lila-weißen Teams, die zukünftig hoffentlich wieder ein paar mehr Zuschauer ins Stadion lockt als zu dieser Partie.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – M. Woznica, D. Prasse, T. Gröbe (66. F. Egeresi), C. Most, A. Münch (55. N. Voigt) – B. Nolte, M. Brundtke

 

 

    SV Blau-Weiß Lindenau vs. VfB Klettwitz 1913 6:1 (5:0)

 

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Der VfB zeigte in Lindenau nur eine überzeugende Hälfte, was zumindest half, die Niederlage gegen den großen Favoriten in Grenzen zu halten. Dabei ließen sich die Gastgeber auf keinerlei Geplänkel ein und drückten sofort aufs Gaspedal. Die Lila-Weißen hielten nach Kräften dagegen, doch nach sieben Minuten kam erstmals große Gefahr für das Gehäuse von Erik Blomberg auf, als der Ball gegen den Torpfosten krachte. Eine gute Viertelstunde war gespielt, da blieb der Freistoß von Christian Most zwar in der gegnerischen Mauer hängen, dafür zwang Benito Nolte beim Nachschuss Lindenaus Torwart Haufe zum Eingreifen. Im Gegenzug folgte jedoch ein schneller Angriff der Hausherren über die rechte Seite und Michael Richter konnte letztlich am linken Pfosten gekonnt einnetzen, indem er die Kugel über Blomberg hinweg in die Maschen bugsierte. Der VfB geriet in der Folge massiv unter Druck und Blomberg bewahrte nur drei Minuten nach dem Rückstand mit einer Riesentat gegen Lucas Klaus sein Team vor dem schnellen K.o. Wieder verschoben sich die Lila-Weißen etwas mehr nach vorn, um den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten und Brundtkes Schuss ans Außennetz bedeutete wenigstens etwas Entlastung. Allerdings nur kurzzeitig, denn Sekunden danach erzielten die Gastgeber schon das 2:0, weil Lindenaus Torjäger vom Dienst, Danny Burda, kurzzeitig nicht genügend beschattet wurde und darüber hinaus ein wahres Traumtor in den linken Winkel fabrizierte. Weitere drei Minuten später markierte er nach Vorlage von Toni Richter und gegen eine völlig konfuse VfB-Abwehr dann leicht und locker den dritten Treffer. Der Gegner wirkte in dieser Phase einfach viel präsenter als der VfB und Michael Richter setzte sich nach 33 Minuten zielstrebig durch und erhöhte gar auf 4:0. Erst danach versuchten die Lila-Weißen wieder mehr Ordnung ins Spiel zu bringen, Tommy Gröbe setzte mit einem Kopfball nach langer Zeit mal wieder ein offensives Lebenszeichen. Schon anschließend ging es aber wieder in entgegengesetzte Richtung. Stephan Sobotta konnte kurz vor Seitenwechsel mit letztem Einsatz gegen Danny Burda zur Ecke klären und somit das sichere 5:0 verhindern, in der Nachspielzeit gelang Burda dennoch der Treffer, nachdem zuvor sein Teamkollege Richter noch gescheitert war. Mit neuem Elan kamen die Gäste nach der Pause zurück auf den Rasen und lieferten dem Gegner nun ein nahezu ausgeglichenes Spiel. Nach dem Schuss von Christian Most ans Außennetz verlegte Danny Burda auf der Gegenseite völlig frei seinen nächsten Treffer, bevor dann wieder die Klettwitzer am Zug waren. Martin Brundtke wurde im Strafraum gefoult, doch blieb der Pfiff aus. Dafür hätte Sebastian Baer wenig später auch aus dem laufenden Spiel heraus treffen müssen, als er plötzlich frei vor Haufe stand, der Keeper hatte allerdings gut spekuliert und hielt. Mit einem Abseitstor meldeten sich die Blau-Weißen dann wieder zurück. Wiederholt war Stephan Sobotta im Zweikampf gegen Danny Burda gefordert, er konnte den 40-Tore-Mann aber geschickt beim Abschluss stören. Unermüdlich versuchten es die Klettwitzer dennoch irgendwie zum Torerfolg zu gelangen und schafften sechs Minuten vor dem Ende auch den verdienten Ehrentreffer. Abermals hatte sich Tommy Gröbe auf der rechten Seite schön durchgesetzt und bediente anschließend Benito Nolte, dessen Flachschuss aus 14 Metern diagonal ins linke Eck einfuhr. Angestachelt davon griffen die Blau-Weißen zwei Minuten später ein weiteres Mal an und Burda demonstrierte seine Klasse, indem er seine Gegenspieler geschickt ausspielte und mit dem 6:1 den alten Abstand wiederherstellte. In der Schlussminute konnte sich VfB-Torwart Blomberg bei der letzten Torchance des Spiels dann noch mal mit einer Glanzparade auszeichnen. Unterm Strich eine kämpferische zweite Hälfte, in der die Lila-Weißen dem haushohen Favoriten ein Remis abtrotzen konnten.

VfB: E. Blomberg – S. Sobotta, L. Rossow, T. Theiler – T. Gröbe, C. Most, F. Egeresi (46. S. Baer), M. Goszczak (76. N. Dümke), N. Voigt (46. M. Woznica) – B. Nolte, M. Brundtke

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. SV Grün-Weiß Annahütte 1:4 (1:2)

 

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Der VfB war hoch motiviert, den aktuellen Tabellenführer der Kreisliga zu stürzen, doch irgendwie nahm auch dieses Derby aus Klettwitzer Sicht nicht den erhofften Spielverlauf. Dabei übernahmen die Gäste wie schon im Hinspiel vom Start weg die Spielgestaltung, während die Heimelf zunächst einmal auf schnelle Gegenstöße hoffen musste. Aber um dem Druck des Gegners zu widerstehen, bedarf es einer stabilen Defensive und die konnten die Lila-Weißen wieder einmal nur unzureichend gewährleisten. Bereits in der Anfangsphase des Spiels unterlief Tim Theiler beim Abwehrversuch ein Missgeschick und so kam Markus Penz zur ersten Großchance für die Grün-Weißen, die jedoch von Erik Blomberg stark vereitelt wurde. Nach einer Viertelstunde musste der VfB dann aber doch den schnellen Gegentreffer hinnehmen, da der Unparteiische die bereits zweite strittige Szene im VfB-Strafraum nutzte, um auf den Punkt zu zeigen und Alexander Krüger gewohnt nervenstark das 0:1 erzielte. Im Klettwitzer Spiel war bis dato noch reichlich Unordnung vorhanden, dass der Ausgleich nach 23 Minuten praktisch aus heiterem Himmel kam. Benito Nolte drang in den Strafraum der Gäste ein und wurde vom Keeper regelwidrig behindert, so dass auch diese Situation einen Elfmeter nach sich zog. Christian Most löste seine Aufgabe ebenfalls sehr sicher. Gerade als die Klettwitzer so richtig auf Touren kamen, folgte allerdings wieder ein herber Rückschlag, denn Andreas Münch musste nach einem Foulspiel und der bereits zweiten Verwarnung nach gerade einmal 32 gespielten Minuten vom Feld. Als wäre das noch nicht fatal genug, so ging Grün-Weiß nur vier Minuten nach dieser Aktion abermals in Führung, weil die Referees nach einer unübersichtlichen Situation den Ball von Markus Penz bereits hinter der Torlinie sahen. Doch die Lila-Weißen blieben auch in dieser Phase standhaft und zeigten über Benito Nolte erste Ansätze, wie man auch in Unterzahl bei Rückstand noch etwas bewegen wollte. Den zweiten Abschnitt begann der VfB dann mit geballter Offensive, wohl auch, weil die Gäste die Spielkontrolle jetzt abgaben und sich aufs Kontern verlegten. Schnell ergaben sich für die Lila-Weißen nun Möglichkeiten, erst für Martin Brundtke und Benito Nolte sowie später für Christian Most beim Freistoß. Annahütte hatte durch Marvin Geisler dann die Chance zur Vorentscheidung, erneut rettete Erik Blomberg in höchster Not für sein Team. Unbeeindruckt davon ging der VfB weiter voll auf Angriff. Nolte leitete die nächste Angriffswelle mit einem schönen Solo ein, jedoch blieb der Abschluss zu schwach. Mit einem weiteren ruhenden Ball versuchte es kurz darauf Most, Kittner war aber wiederholt in seiner Ecke nicht zu bezwingen. Nun folgte die wohl entscheidende Phase der Partie zwischen der 70. und 76. Spielminute, in der sich der VfB gleich eine Vielzahl an Ecken erkämpfte. Nach einer dieser Standards kam Martin Brundtke aus der Drehung zum Abschluss und Torwart Kittner ließ den Ball durch die Hände gleiten, doch die Kugel trudelte knapp am Kasten vorbei. Dann forderten viele Klettwitzer einen weiteren Strafstoß für ihre Mannschaft, aber der Schiedsrichter gab nach dem Foulspiel von Krüger an Woznica kurz vor der Strafraumgrenze korrekterweise nur Freistoß. Einen weiteren heiklen Moment gab es für Grün-Weiß nach dem nächsten Eckball, als sie den Ball buchstäblich von der eigenen Torlinie kratzen mussten. Anschließend konterten sie jedoch präzise über die rechte Außenbahn und brachten das Spielgerät mit Übersicht auf die gegenüberliegende Seite, wo Sebastian Schneider nur noch einschießen musste. Mit dem Tor zum 1:3 war das Spiel praktisch entschieden und während der VfB bei zwei weiteren Möglichkeiten für Brundtke und Goszczak das Resultat nicht mehr verbessern konnte, zeigte Annahütte im Stile eine Spitzenmannschaft einen weiteren schnellen Angriff, den der eingewechselte Christian Jahn in der Schlussminute gar noch zum 1:4 vollendete.

VfB: E. Blomberg – T. Theiler, L. Rossow, M. Konczak – D. Prasse (67. M. Goszczak), C. Most, A. Münch, M. Woznica, N. Voigt (57. T. Gröbe) – B. Nolte, M. Brundtke

 

 

Elastisch Senftenberg vs. VfB Klettwitz 1913 0:5 (0:2)

 

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Der Treffer zum 0:2 im Video

Gegen keinen anderen Kreisligaverein hat der VfB eine so gute Bilanz wie gegen die Elastischen und auch dieses Mal verließen die Lila-Weißen das Spielfeld wieder einmal als klarer Sieger. Dabei waren die Voraussetzungen dafür alles andere als optimal, denn zuletzt kam man auf dem ungeliebten Kunstrasen im Bautz-Sportpark zweimal über ein Unentschieden nicht hinaus. Zudem fehlten im Klettwitzer Aufgebot diesmal gleich fünf wichtige Akteure. Dafür gelang dem VfB jedoch ein optimaler Start und nach nur 86 Sekunden konnte bereits der Führungstreffer bejubelt werden, weil Christian Most einen langen Einwurf von Tommy Gröbe gezielt in die Maschen köpfte. Die Gastgeber benötigten derweil etwas Anlauf, um auf den frühen Rückstand zu reagieren. Versagten den Kreisstädtern erst noch die Nerven im Abschluss, so zwangen sie bei der zweiten Gelegenheit VfB-Schlussmann Blomberg zur Parade. Aber gerade als die Senftenberger besser ins Spiel zu kommen schienen, schlugen die Lila-Weißen erneut zu und das nach exakt dem selben Muster wie beim 0:1. Wieder war ein Einwurf der Ausgangspunkt zum Treffer. Die Elastischen konnten den Ball diesmal zwar aus der engeren Gefahrenzone köpfen, gegen die anschließende Direktabnahme von Maik Wurth war Keeper Birus aber schließlich machtlos. In der Folge hatten beide Teams durchaus ihre Möglichkeiten, jedoch blieben die Torhüter aufmerksam und hielten ihren Kasten jeweils sauber. Beinah wäre der Heimelf kurz vor dem Wechsel aber doch noch ein Tor gelungen, als Nick Steinbach nach einem Konter völlig frei durch war, aber Erik Blomberg gelang es, ihm die Kugel geschickt vom Fuß zu pflücken. Nach der Pause übten die Gastgeber noch einmal Druck aus, allerdings ohne größere Gefahr für das VfB-Tor auszustrahlen. Die Lila-Weißen benötigten indes einen Strafstoß, um den Willen des Gegners endgültig zu brechen und wieder den Spielfaden aufzunehmen. In Minute 67 konnte Christian Most nur regelwidrig am Durchbruch gehindert werden und der Gefoulte vollstreckte dann selbst vom Punkt. Kurz darauf boten sich für Andreas Münch und erneut Christian Most weitere Möglichkeiten zum Erhöhen, bevor die Gastgeber in der 73. Minute nach dem Schuss von Marco Mendritzki nah am Ehrentreffer waren. Erik Blomberg hatte seine Finger noch irgendwie am Ball, so dass dieser nur noch die Latte berührte. Auch Joker Felix Egeresi konnte sich wenig später noch in die Liste der Torschützen eintragen, als er, noch keine Viertelstunde im Spiel, von Max Goszczak punktgenau bedient wurde und zum 0:4 vollendete. Spätestens mit einem weiteren Alutreffer in der Schlussphase hätten sich die Kreisstädter ebenfalls ein Tor redlich verdient gehabt, den Schlusspunkt unter die Partie setzten trotzdem die Lila-Weißen, da Andreas Münch nach 82 Minuten einmal sämtliche Gegenspieler komplett ins Leere laufen ließ und somit mühelos Tor Nummer fünf markieren konnte.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, L. Rossow, T. Gröbe – D. Prasse, A. Münch, L. Gottschalk, C. Most, M. Goszczak – M. Wurth, M. Brundtke (64. F. Egeresi)

 

 

Empor Hörlitz vs. VfB Klettwitz 1913 3:2 (2:2)

 

Fußball paradox bekamen die Zuschauer beim Auswärtsspiel des VfB in Hörlitz zu sehen, denn obwohl die Klettwitzer in Hälfte zwei eigentlich komplett das Spiel bestimmten, schafften die Gastgeber praktisch mit nur einer einzigen Offensivaktion den entscheidenden Treffer. Aber der Reihe nach.

Gestärkt vom Erfolg der Vorwoche übernahmen die Gäste sogleich die Initiative und gingen nach zuvor zwei Mini-Chancen fast folglich bereits in der 6. Minute in Führung. Andreas Münch, dem nach einem geblockten Versuch der Ball glücklicherweise wieder genau vor die Füße fiel, konnte im Nachschuss flach einschießen. Die Gastgeber sorgten erstmals in Minute 13 über einen Konter für Gefahr, doch der VfB blieb weiter die agierende Elf. Umso überraschender war, dass Empor nach ziemlich genau 20 Minuten den Ausgleich erzielte. Nach Foulspiel von Stephan Sobotta konnte Marcel Berndt den fälligen Strafstoß äußerst sicher im Tor von Erik Blomberg unterbringen. Nur wenig später führte ein eigentlich ziemlich planloser Angriff der Hörlitzer sogar zum 2:1, weil Torschütze Sebastian Rausch letztlich völlig unbewacht abschließen durfte. Gerade einmal vier Minuten dauerte die Schockstarre des VfB an, da hämmerte Tim Theiler von der linken Strafraumkante aus einen direkten Freistoß diagonal ins Eck und gab somit genau die passende Antwort auf den zwischenzeitlichen Rückstand. In der letzten Viertelstunde vor der Pause war das Spiel der Lila-Weißen nun wieder im Fluss, jedoch fand man kein Rezept, um die massive Abwehr des Gegners zu knacken. Auch Benito Nolte verhaspelte sich bei der verheißungsvollsten Szene kurz vor Ende des ersten Abschnitts. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem VfB erst einmal nicht, an die solide erste Hälfte anzuknüpfen, so dass sich der Gegner etwas mehr Spielanteile erarbeiten konnte. Doch in der 58. Minute lösten Martin Brundtke und Benito Nolte mit gelungenem Zusammenspiel den Knoten. Zwei Minuten danach die nächste Kombination der beiden Offensivkünstler. Diesmal bediente Brundtke seinen Teamkollegen mit einem genialen Lupfer und der Pfosten verhinderte schließlich den Treffer von Nolte. Christian Most per Freistoß sowie David Prasse hatten schon bald darauf weitere Möglichkeiten. In der 73. Minute ging dann die nächste gefährliche Freistoßsituation vonseiten des VfB aus. Dieses Mal mit Most als Abnehmer für den Ball von Martin Brundtke, doch erneut war am Pfosten Endstation. Zehn Minuten vor Spielende wieder eine heikle Situation, als Martin Woznica im Strafraum getroffen wurde, doch weil dessen Gegenspieler gleichzeitig den Ball spielte, ließ der Schiedsrichter weiterspielen. Sechs Minuten vor Spielende dann die spielentscheidende Szene nach einem Eckstoß der Gastgeber. Irgendwie fand der Ball hierbei den Weg durch den gesamten Strafraum und Torjäger Marcel Berndt hatte am langen Pfosten letztlich keine Mühe, den Ball aus kurzer Entfernung ins Tor zu schieben. Dennoch verloren die Lila-Weißen in den Schlussminuten nicht die Nerven und versuchten weiterhin spielerisch zum Torerfolg zu gelangen. Selbst nach der Ampelkarte gegen Tim Theiler besaßen die Klettwitzer gleich dreimal die Chance zum 3:3, doch Sebastian Baer, Christian Most und auch Andreas Münch ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. Eine kurioses Spiel, bei dem wieder einmal nicht das aktivere Team für seine Mühen belohnt wurde und zudem eine äußerst bittere Niederlage für den VfB.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – M. Woznica (83. L. Rossow), T. Gröbe, B. Nolte, C. Most, A. Münch – D. Prasse, M. Brundtke (76. S. Baer)

 

 

SpG. Tettau/Frauendorf vs. VfB Klettwitz 1913 2:4 (0:3)

 

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In Anbetracht der Tatsache, dass die SG zuletzt mächtig an Boden verloren hatte und demnächst gegen die Spitzenteams aus Annahütte und Lindenau antreten muss, wollte der VfB diesmal einen großen Schritt machen, um einen Verfolger in der Tabelle endgültig abzuhängen. Zudem galt es, sich für die Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. Den besseren Start in die Partie hatten dann auch die Gäste, die über schnelle Kombinationen zu Torchancen gelangen wollten und Martin Brundtke zeigte mit einem satten Torschuss nach acht Minuten, wie es aus Klettwitzer Sicht gern weitergehen sollte. Im Anschluss an einen Einwurf bewies dann David Prasse Mut und setzte zu einem Solo über die linke Seite an. Letztlich wurde der Winkel dabei aber zu spitz, so dass der Stürmer lediglich noch den Torpfosten traf. Nach gut zwanzig Minuten kam auch die SG besser ins Spiel und nach zwischenzeitlich zwei Abseitstoren hatten die Gastgeber in der 26. Minute die bis dato größte Chance im Spiel, doch der Ball flog haarscharf am linken Pfosten vorbei. Mitten hinein in diese starke Phase der Hausherren platzte dann der Führungstreffer für den VfB nach einer guten halben Stunde, weil Christian Most wieder einmal einen ruhenden Ball in die Maschen setzte. Um nicht schon wieder unter Druck zu geraten, war die SG nun um den raschen Ausgleich bemüht und Erik Blomberg konnte diesen mit einer guten Rettungstat so gerade noch verhindern. Aber der VfB beantwortete die große Chance des Gegners zwei Minuten später mit dem nächsten Tor. Nach einem langen Schlag von Tim Theiler war Benito Nolte diesmal zur Stelle und profitierte davon, dass der Torhüter der SG den Ball nicht entscheidend wegboxen konnte. Die Gastgeber hatten sich noch nicht einmal richtig davon erholt, da initiierte Nolte bereits den nächsten Angriff, diesmal über die rechte Außenbahn und schickte David Prasse auf den Weg, der per Flachschuss ins kurze Eck den 0:3 Halbzeitstand herstellte. Nach Seitenwechsel raffte sich die Heimelf dann noch einmal auf, drückte jetzt auf einen schnellen Treffer und war sogleich erfolgreich. Nach 54 Minuten fand Ronny Leisker die Lücke im Klettwitzer Abwehrzentrum und auch Blomberg konnte mit größtem Einsatz das 1:3 nicht mehr verhindern. Trotz eines formidablen Entlastungsangriffs, bei dem Prasse denkbar knapp verzog, blieb die SG jedoch am Drücker. Erneut waren Blombergs Reflexe von Nöten, um den Gegner erst einmal auf Distanz zu halten. In der 78. Minute war es dann aber doch passiert. Bei einem langen Ball ins Zentrum hielt Sertan Just einfach mal den Fuß hin und bugsierte die Kugel über den herauslaufenden Blomberg hinweg zum Anschlusstreffer ins Netz. Jetzt entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch, denn im Gegenzug hatte Brundtke schon wieder die Möglichkeit, den alten Abstand wiederherzustellen und auch Most verpasste kurz darauf die Eingabe von Maik Wurth nur um wenige Zentimeter. Auf der anderen Seite hätte Marco Hesse eigentlich den Ausgleich besorgen müssen, doch erneut stand Blomberg in dieser Szene buchstäblich im Weg. Die Spielentscheidung zugunsten des VfB gelang schließlich Christian Most in der 87. Spielminute. Nach Querpass von Benito Nolte netzte der Torjäger aus der Drehung unhaltbar ins linke Eck ein und sicherte damit den dreifachen Punktgewinn für den VfB ab.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, L. Rossow, T. Theiler – M. Woznica (88. L. Gottschalk), C. Most, T. Gröbe (59. M. Wurth), B. Nolte, N. Voigt – D. Prasse, M. Brundtke

 

 

 VfB Klettwitz 1913 vs. SV Blau-Weiß Lichterfeld 1:3 (0:1)

 

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Mit dem Ende der Hinrunde endet zugleich auch die Siegesserie des VfB, der im ersten Rückrundenspiel gegen Lichterfeld in keinster Weise an die solide Vorstellung aus dem Hinspiel anknüpfen konnte. Dabei war schon die erste Spielhälfte äußerst rar an Höhepunkten und es war irgendwie spürbar, dass an diesem Tag eine Überraschung möglich schien, wenngleich die Gäste ihre erste Möglichkeit nach fünf Minuten noch leichtfertig liegen ließen, als sie einen Konter nicht präzise genug zu Ende spielten. Eine Viertelstunde brauchte hingegen der VfB bis zum ersten Abschluss, um nach Torchancen gleichzuziehen. Nach Flanke von Tommy Gröbe und anschließender Kopfballverlängerung von Christian Most verfehlte Niclas Voigt das gegnerische Tor hierbei nur knapp. Doch die Lila-Weißen blieben auch danach weiter zu einfallslos im Kreieren von Tormöglichkeiten und Lichterfeld setzte immer wieder Nadelstiche. Nach 21 Minuten musste Erik Blomberg einen dieser schnellen Gegenstöße bereits zur Ecke klären, neun Minuten später konnte auch der VfB-Keeper das 0:1 durch Martin Winkel dann nicht mehr verhindern. Fast hätten die Gäste die permanente Unordnung in der VfB-Abwehr nur Sekunden darauf mit dem zweiten Treffer bestraft, doch Blomberg bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand. Eine Reaktion seitens der Lila-Weißen erfolgte dann kurz vor der Pause. Nachdem Eric Gallas verletzt vom Feld musste und der VfB die Schlusssekunden in Unterzahl agierte, sorgte Christian Most mit einem Fernschuss noch einmal für Aufsehen bei den Zuschauern, aber Florian Schadock bereinigte trotz leichter Probleme die Situation. Für Durchgang zwei stellten die Klettwitzer dann etwas um und man erwartete nun einen torgefährlicheren VfB. Aber weit gefehlt. Wieder ließ man dem Gegner zu viel Freiraum und der konterte sich gleich reihenweise zu guten Abschlüssen. Erst parierte Blomberg gegen Steven Erken, bevor Stefan Richter anschließend die dickste Möglichkeit ans Außennetz setzte, weil Blomberg den Winkel noch gut verkürzen konnte. Dann aber kam die Zeit des kurz zuvor eingewechselten Martin Brundtke, dessen Kopfball in der 57. Minute noch am Tor vorbei ging. Drei Minuten später setzte sich der Torjäger, nachdem er von Christian Most angespielt wurde, gut gegen seinen Bewacher durch und markierte per Flachschuss das 1:1. Es sah so aus, als wäre der Bann nun gebrochen und das Spiel würde die erwartete Wendung nehmen. Nico Parnitzke verpasste in der 71. Minute die Klettwitzer Führung auch nur äußerst knapp. Die Gäste blieben trotz des Gegentreffers weiterhin ihrer Kontertaktik treu und tauchten eine Viertelstunde vor Schluss erneut brandgefährlich im Klettwitzer Strafraum auf. Erik Blomberg reagierte zunächst gut und konnte somit den abermaligen Rückstand verhindern, aber Stefan Richter besorgte im Nachschuss dann das 1:2. Für den VfB kam es danach noch dicker, als erneut Richter zwei Minuten später im Anschluss an einen Freistoß völlig frei war und die Kugel zum 1:3 ins Tor wuchtete. Jetzt brauchten die Lila-Weißen ein schnelles Anschlusstor, sollte die Serie des VfB halten. Stattdessen aber folgten in einer enttäuschenden Schlussphase viel zu überhastete und unkonzentrierte Aktionen. Die beste Möglichkeit hatte noch Christian Most, der nach einem abgewehrten Torschuss von Nico Parnitzke den Lichterfelder Kasten nur haarscharf verfehlte. Selbst in den letzten Zügen der Partie besaßen die Gäste noch die besseren Situationen, um zum Torerfolg zu gelangen und die Lila-Weißen mussten am Ende zufrieden sein, dass es bei nur drei Gegentreffern blieb.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, E. Gallas (46. B. Nolte), S. Sobotta – T. Theiler, C. Most, F. Egeresi (50. M. Brundtke), M. Woznica, N. Voigt – T. Gröbe, N. Parnitzke

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. SG Kroppen 4:1 (1:0)

 

Video vom Spiel

Viel Selbstvertrauen konnten die Klettwitzer aus den zurückliegenden Spielen ziehen und starteten im Heimspiel gegen Kroppen nahezu perfekt. Bereits nach sechs Minuten sahen die Zuschauer den ersten gut vorgetragenen Angriff der Lila-Weißen. Nach schönem Doppelpass mit Martin Woznica visierte David Prasse das Gästetor an und scheiterte nur knapp. Keine 60 Sekunden später behauptete sich dann Tommy Gröbe gut im gegnerischen Strafraum und vollendete zum 1:0. Damit war Kroppens Defensivtaktik früh über den Haufen geworfen und die SG zeigte sogleich Initiative. Gute Tormöglichkeiten gab es indes aber nur auf der anderen Seite. Ein Fernschuss von Christian Most forderte erst Tony Kittas ganzes Können auf der Linie, dann vereitelte Kroppens Schlussmann mit gutem Strafraumspiel, dass Andreas Münch zum Abschluss kam. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau hatten die Gäste urplötzlich viel Raum, doch Tim Theiler hatte aufgepasst und konnte den torgefährlichsten Kroppener René Gläsner gut in Richtung Seitenlinie abdrängen. Obwohl der VfB auch danach weiter den Ton angab, folgten im nun dichten Schneetreiben zahlreiche Abspielfehler, so dass bis zum Wechsel nur noch wenig Torgefahr aufkam. Der zweite Durchgang startete mit einem Pfostenkracher von Andreas Münch. Wohl der letzte Weckruf für die Kroppener, die anschließend ihre beste Phase im Spiel hatten und Erik Blomberg konnte den Ausgleich nach 58 Minuten mit feiner Fußabwehr so gerade irgendwie verhindern. Der VfB wackelte, doch im Gegenzug war wieder Tommy Gröbe mit dem zweiten Treffer zur Stelle. Diesmal ging dem Tor ein Freistoß von Martin Woznica voraus und Gröbe bewies beim Kopfball exzellentes Timing. Jetzt riskierten die Gäste wesentlich mehr, doch der VfB konnte nicht erfolgreich kontern und so kam es, dass die SG eine Viertelstunde vor Schluss auf 2:1 verkürzen konnte. René Gläsner, der lange auf seine Chance gelauert hatte, nutzte einen Klettwitzer Fehler, um den Ball schließlich überlegt im kurzen Eck unterzubringen. Somit wurde es eine spannende Schlussphase, denn die Gäste witterten die Gelegenheit zum Punktgewinn und der VfB suchte die Entscheidung im Konterspiel. Im Anschluss an einen Eckball kam erneut Gröbe zum Kopfball, diesmal hielt Kitta jedoch bravourös. Nach einer weiteren VfB-Ecke setzten die Gäste dann selbst zum Konter an und Christian Most musste in höchster Not die Situation klären. Zwei Minuten waren noch zu spielen, als die Lila-Weißen schließlich die Entscheidung herbeiführten. Einen langen Pass leitete Nico Parnitzke clever auf Tommy Gröbe weiter, der mit herrlichem Flachschuss das 3:1 besorgte. In der Nachspielzeit gelang sogar noch der vierte Treffer. Zwar hatte Christian Most bei seinem Lattenknaller Pech, doch Nico Parnitzke reagierte dafür blendend und feuerte das Leder knallhart unter die Latte. Damit schaffte der VfB zum Abschluss der Hinrunde den fünften Sieg in Serie und geht gestärkt in die beiden letzten Begegnungen des Jahres 2015.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – S. Peipe, C. Most, A. Münch, M. Woznica, N. Voigt – D. Prasse (66. N. Parnitzke), T. Gröbe

 

 

Meuroer SV vs. VfB Klettwitz 1913 2:3 (0:2)

 

Das 0:2 im Video

Fast hätte man den Eindruck gewinnen können, es lag an der dreiwöchigen Pflichtspielpause oder den frostigen Temperaturen, dass der VfB in Meuro nicht so leicht ins Spiel fand. Doch es war vermutlich eher die energische Verteidigung der Hausherren, die den Lila-Weißen das Leben schwer machte. So gab es in der Anfangsphase der Partie nur zwei Torszenen zu sehen. Zunächst prüfte Christian Most mit einem Freistoß Enrico Jurischka im MSV-Tor. Wenig später sorgte Felix Egeresi mit einer abgerutschten Flanke überraschend für Torgefahr. Ein Zufallsprodukt führte schließlich nach 23 gespielten Minuten auch zur Klettwitzer Führung. Martin Brundtke, der kurz zuvor per Kopf bereits seine erste Tormöglichkeit hatte, wurde beim Schussversuch noch entscheidend geblockt und über David Prasse gelangte der Ball letztlich zu Benito Nolte, der sofort abzog und den Meuroer Torwart somit bezwingen konnte. Kurze Zeit später war auch sein Gegenüber Erik Blomberg bei einem Fernschuss der Gastgeber erstmals in Aktion, danach befanden sich die Lila-Weißen aber wieder im Vorwärtsgang und hatten durch Brundtke, Most sowie Prasse noch einige brauchbare Möglichkeiten zum zweiten Treffer. Dieser fiel dann wenige Minuten vor der Pause nach einem Eckball. Den von Martin Woznica getretenen Ball unterlief Jurischka und Martin Brundtke brauchte am langen Pfosten nur noch einzunicken, so dass der VfB einen Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine nehmen konnte. Nach kurzer Aufwärmphase legten dann die Meuroer forsch los und verzeichneten in den ersten fünf Minuten mehr offensive Aktionen als in der kompletten ersten Hälfte. Ronny Richter hätte die Gastgeber wieder heranbringen können, aber Erik Blomberg vereitelte selbst die beste Chance für den MSV bis dahin. Danach folgte jedoch viel Leerlauf und der VfB benötigte etliche Minuten, um überhaupt zu einem vernünftigen Abschluss zu kommen. Schließlich erzielte Benito Nolte nach klugem Doppelpass mit Christian Most elf Minuten vor Ende das 0:3 und sorgte somit praktisch für die Spielentscheidung. Dennoch zeigte der MSV große Moral und Alexander Leppin brachte sein Team mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten wieder auf 2:3 heran. Kurzzeitig kam noch einmal Derbystimmung auf, doch der VfB blieb in den letzten Minuten absolut cool und behauptete den wertvollen Vorsprung bis zum Abpfiff.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – C. Most, M. Woznica (80. S. Peipe), F. Egeresi (67. N. Parnitzke), B. Nolte, N. Voigt – D. Prasse, M. Brundtke

Bereits am Samstag gewann die VfB-Zweite ihr letztes Heimspiel des Jahres 2015 gegen Blau-Weiß Sedlitz mit 3:2 und festigte damit Platz vier in der Tabelle. Für die Tore der Lila-Weißen sorgten diesmal Tommy Gröbe (4., 75.) und Felix Peters (47.).

   
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