SV Eintracht Lauchhammer II vs. VfB Klettwitz 1913 0:3 (0:1)

 

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Der Treffer zum 0:3 im Video

Auch im Auswärtsspiel gegen die kompakte Eintracht-Reserve, die mit Daniel Berner und Oliver Leßmann zwei ganz erfahrene Akteure in ihren Reihen hat, behielten die Lila-Weißen die Oberhand und krönten mit dem dritten Sieg in Serie einen wahrlich goldenen Oktober. Dabei zeigte sich der VfB von Beginn an gut sortiert, ohne dem Gegner auch nur ansatzweise Räume zu bieten und mit der ersten Torchance für Christian Most zeigte gleichfalls die Offensive Präsenz. Schließlich war es dann auch der derzeit beste VfB-Torjäger, dem nach 18 Minuten der erlösende Treffer zum 0:1 gelang. Nach hervorragender Kombination des „magischen Dreiecks“ im VfB-Mittelfeld Woznica, Nolte und Most zog Letzterer aus knapp 20 Metern ab und der Flachschuss blieb für Torhüter Kieweg unerreichbar. Schon wenig später hätte Tommy Gröbe dann nachlegen können, doch sein Schuss streifte knapp am Tor vorbei. Noch eine gute Möglichkeit eröffnete sich anschließend für Most, diesmal aber zeigte Kieweg seine ganze Klasse und parierte. Erneut stand Eintrachts Torhüter kurz vor Seitenwechsel im Mittelpunkt, als es ihm gelang, einen Kopfball von Tim Theiler abzuwehren. Mit der allerletzten Aktion vor dem Pausenpfiff hatten dann die Gastgeber nach einem Konter ihre beste Gelegenheit. Trotz guter Flanke ging der Versuch von Ronny Stricker jedoch deutlich über den Kasten von Erik Blomberg. Davon angestachelt erwischte die Eintracht den besseren Start in Durchgang zwei und hatte in der 54. Minute die absolute Großchance auszugleichen. Erst stand den Hausherren dabei der Pfosten im Weg und im Nachsetzen rettete dann Blomberg in höchster Not und packte gekonnt zu. Anschließend wurde der VfB aber wieder stärker und nutzte nun mehr und mehr die freien Räume zum Konterspiel. In der 62. Minute bereitete Tommy Gröbe mit schnellem Sprint über die rechte Außenbahn gut vor und Nico Parnitzke verwertete dessen Vorlage mit einem satten Schuss ins linke Eck zum 0:2. Weiterhin blieben die Lila-Weißen bei ihrer erfolgreichen Kontertaktik, arbeiteten sehr gut gegen den Ball und Andreas Münch beziehungsweise Martin Woznica hatten bereits die endgültige Entscheidung auf dem Fuß. Diese besorgte dann aber Nico Parnitzke, der einen Eckball von Martin Woznica technisch einwandfrei im gegnerischen Tor unterbrachte. Auch Tommy Gröbe hätte sich danach noch als Torschütze auszeichnen können, gegen Spielende fehlte ihm aber letztlich die Kraft nach einer intensiven Partie.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – M. Woznica, C. Most, A. Münch, B. Nolte, N. Voigt – N. Parnitzke, T. Gröbe

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. Senftenberger FC II 5:0 (2:0)

 

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Eine formidable Vorstellung zeigte der VfB im Spiel gegen die Senftenberger Reserve und schaffte damit vorübergehend erst einmal den Sprung auf Tabellenplatz drei. Dabei hatten die Klettwitzer insbesondere in Durchgang eins den Gegner sehr gut unter Kontrolle. Schon nach wenigen Sekunden gab es nach einer Ecke die erste Chance für die Lila-Weißen, als Eric Gallas das Gehäuse der Kreisstädter nur haarscharf verfehlte. Doch es dauerte nur bis zur 8. Spielminute, ehe der Torreigen endlich eröffnet wurde, weil Martin Brundtke das Leder mit einer tollen Direktabnahme zum 1:0 ins kurze Eck feuerte. Die Klettwitzer strotzten jetzt nur so vor Spielfreude und hätten nach einer Viertelstunde mit einer Doppelchance eigentlich schon erhöhen müssen, doch Keeper Stephan Freitag hatte etwas dagegen. Vier Minuten darauf konnte aber auch er das nächste Gegentor nicht mehr verhindern. Nach Foulspiel an Brundtke hieß es wieder einmal Elfmeter für den VfB und Martin Woznica vollstreckte zum 2:0. Erst danach kamen die Gäste dann besser in Tritt und hatten Pech, dass ein Treffer des SFC wegen Abseits nicht gegeben wurde, bevor der VfB wieder energischer agierte. Zunächst führte wieder ein Eckball zur nächsten Tormöglichkeit, der Kopfball von Christian Most ging allerdings vorbei. Kurz vor dem Wechsel hätte dann auch Tommy Gröbe aus der Drehung noch erfolgreich sein können, aber er traf nur das Außennetz. Auch nach der Pause stürmte sofort wieder der VfB, aber auch das Duell mit Benito Nolte entschied Freitag erneut für sich. Anschließend erlaubten sich die Senftenberger dann jedoch eine kurze Phase der Unaufmerksamkeit, die der VfB zu einem Doppelschlag nutzte und somit bis auf 4:0 davonzog. In der 55. Minute wuchtete Brundtke nach Freistoß von Woznica die Kugel per Kopf ins Tor, zwei Minuten später bediente der zweifache Torschütze auch noch Benito Nolte, der nach feiner Einzelleistung Freitag diesmal überwinden konnte. Danach hatte Brundtke dann vorzeitig Feierabend und die Gäste versuchten es noch einmal in der Offensive. Doch selbst die beste Gäste-Chance konnte SFC-Torjäger Robert Stein nicht im Tor unterbringen und auch der Klettwitzer Knipser Christian Most hatte im Abschluss nicht seinen besten Tag und vergab in der Schlussphase gleich mehrfach. Dafür gelang Sebastian Peipe dann noch der fünfte Treffer des Spiels. Er blieb vom Gegner deutlich zu unbeachtet und bugsierte das Anspiel von Nico Parnitzke herrlich unter die Querlatte. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann VfB-Torwart Erik Blomberg, indem er zwei Minuten vor Ende den Strafstoß von Robert Stein glänzend parierte. Eine irgendwie sinnbildliche Szene für diese Partie. Während die Lila-Weißen scheinbar lässig den zweiten Sieg in Folge einfuhren, so lief beim Gegner an diesem Tag irgendwie gar nichts zusammen.

VfB: E. Blomberg – T. Theiler, E. Gallas, S. Sobotta – S. Peipe, C. Most, D. Prasse, M. Woznica, T. Gröbe (65. N. Parnitzke) – B. Nolte, M. Brundtke (59. M. Konczak)

 

 

SV Großräschen II vs. VfB Klettwitz 1913 2:4 (1:1)

 

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In Großräschen konnten die Lila-Weißen nicht in Bestbesetzung antreten und waren diesmal auf reichlich Unterstützung aus der zweiten Mannschaft angewiesen. Die Gastgeber wollten derweil nicht erneut als Verlierer den Platz verlassen, schließlich gelang ihnen in sieben Partien nicht ein einziger Punktgewinn. Bei herbstlichem Wetter sahen die wenigen Zuschauer allerdings nur ein niveauarmes Spiel mit zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten. Dabei gelang dem VfB diesmal ein Traumstart, denn Christian Most besorgte nach gerade einmal drei Minuten das 0:1. Die Gastgeber kamen erst nach etwa einer Viertelstunde so richtig in Schwung und zwangen VfB-Torwart Erik Blomberg zu ersten Paraden. Mit jeder weiteren Minute traute sich der SVG mehr zu und hatte nach einer guten halben Stunde ein deutliches Plus an Chancen. So war es fast die logische Folge, dass der Ausgleich nur kurze Zeit später fiel. Christian Jahn war in der 31. Minute nach einem langen Ball mit einem Heber erfolgreich. Einzig Christian Most hätte das Ergebnis bis zur Pause noch verändern können, als er in der 45. Minute im exakten Moment von Lars Rossow bedient wurde und frei durch war, doch er scheiterte an Marian Miottke im Großräschener Tor. Nach Seitenwechsel wirkten zunächst die Gastgeber entschlossener, doch dann stellte Martin Brundtke den Spielverlauf mit dem 1:2 förmlich auf den Kopf. Dabei halfen die Weiß-Blauen mit einem Ballverlust kräftig mit und brachten sich damit selbst um die gute Ausgangsposition. Mit der erneuten Führung zeigte der VfB nun auch wieder bessere Körpersprache und war insbesondere auch in der Defensive aufmerksamer. Blomberg half noch einmal bei einer SVG-Möglichkeit gut aus, ehe wieder Brundtke gut durchgestartet war, diesmal aber warf sich Miottke gut entgegen und lenkte den Ball noch an den Pfosten. Wenige Sekunden später zog der VfB dann allerdings doch auf 1:3 davon. Wieder brachte ein Räschener Ballverlust den VfB in Vorhand und Most ging auf Nummer sicher und spielte erst Miottke aus, um dann am Verteidiger vorbei einzunetzen. Noch einmal harmonierten die beiden Offensivspieler der Lila-Weißen hervorragend zusammen. In der 73. Minute flankte Brundtke von der linken Seite aus, doch der Kopfball von Most verfehlte das Ziel knapp und die Entscheidung war erst einmal vertagt. Denn jetzt begann für den VfB eine heiße Schlussphase. Zwölf Minuten vor Ende der Partie verkürzte Dirk Wenske, nach ähnlichem Muster wie beim Ausgleichstreffer in Hälfte eins, auf 2:3. Nur drei Minuten später verstolperte der SVG praktisch den sicheren Ausgleich. Doch danach konnten sich die Klettwitzer noch einmal aufraffen und bekamen einen Freistoß im Mittelfeld zuerkannt. Martin Woznica sandte den Ball auf Martin Brundtke in den gegnerischen Strafraum, doch der Klettwitzer Stürmer konnte wieder einmal nur unfair gestoppt werden, so dass es letztlich Strafstoß geben musste. Einmal mehr lag die Verantwortung nun bei Martin Woznica und der löste seine Aufgabe gewohnt ruhig und sicher. Mit dem 2:4 war der Käse dann auch endgültig gegessen, denn ein besseres Fazit hatte dieser Kick nun wahrlich nicht verdient.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, E. Gallas, M. Miersch (65. F. Egeresi) – L. Rossow, S. Peipe, T. Gröbe, M. Woznica, S. Sobotta – C. Most, M. Brundtke

Auch die Klettwitzer Zweite war am vergangenen Wochenende auswärts erfolgreich und komplettierte somit das perfekte Wochenende für die Lila-Weißen. Mit einem deutlichen 5:0 ließ man der Hörlitzer Reserve dabei keine Chance auf Punkte. Zwei Treffer steuerte allein Chris Meyer (27., 60.) bei und war somit maßgeblich am Erfolg beteiligt. Für die übrigen Tore sorgten Felix Egeresi (23.), Thomas Netzker (32.) sowie Maik Wurth (74.).

 

 

   VfB Klettwitz 1913 vs. SV Blau-Weiß Lindenau 2:6 (1:2)

 

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78 Zuschauer waren am Feiertag ins Stadion am Windpark gekommen, um das Topspiel des Spieltages zu sehen. Feiern konnten nach Spielende indes nur die Gäste. Dabei waren beide Mannschaften ohne großes Vorgeplänkel sofort in der Partie drin. Felix Otto gab schon nach wenigen Sekunden den ersten Torschuss der Blau-Weißen ab, auf den Martin Woznica aber bereits im Gegenzug passend antwortete. Dennoch blieb Lindenau auch weiterhin druckvoll und Danny Burda markierte nach einem Eckball in der sechsten Minute fast folgerichtig die Führung. Die Gäste strotzen jetzt nur so vor Selbstbewusstsein, während der VfB irgendwie dagegenhalten musste, um den Druck nicht allzu groß werden zu lassen. Allerdings stabilisierte sich das Spiel der Lila-Weißen kontinuierlich und nach 17 gespielten Minuten hätte durchaus der Ausgleichstreffer fallen können, als Martin Brundtke auf David Prasse ablegte. Doch dessen noch abgefälschter Schuss verfehlte sein Ziel. Als äußerst effektiv erwies sich dann ein langer Pass von Eric Gallas in den gegnerischen Strafraum und Martin Brundtke nahm die Einladung von Lindenaus Torhüter zum Elfmeter dankend an. Martin Woznica übernahm wieder einmal die Verantwortung und verwandelte in der 21. Spielminute sicher vom Punkt. Das Spiel verlief mittlerweile wieder ausgeglichen, dennoch gingen die Gäste noch vor dem Wechsel ein weiteres Mal in Führung. In der 31. Minute bereitete der spielstarke Felix Otto über die linke Außenbahn vor und profitierte davon, dass Marius Konczak nach einem Zweikampf verletzt liegen blieb und nicht mehr eingreifen konnte. Letztlich war im Zentrum dann wieder Burda zur Stelle. In der Pause sammelte sich der VfB und erwischte diesmal einen Auftakt nach Maß. Gleich nach Wiederbeginn war es Benito Nolte, der sich im Lindenauer Strafraum gegen gleich eine Vielzahl gegnerischer Spieler gut durchsetzte und trocken zum 2:2 vollendete. Doch auch anschließend dominierte wieder nur der Gegner. Erst scheiterte Burda noch nach einer herrlichen Einzelaktion, dann traf Nino Fischer mit einem Kopfball den Pfosten und Burda verzog im Nachschuss. Dieses Übergewicht an Chancen musste zwangsläufig irgendwann zur abermaligen Führung der Blau-Weißen führen und in Minute 65 schaffte es Danny Burda auch, nach Eingabe von Michael Richter zum dritten Mal erfolgreich einzunetzen. Drei Minuten darauf leitete ein Ballverlust von Andreas Münch die Vorentscheidung ein, denn Lindenau schaltete mustergültig um, so dass Burda ohne Probleme auf 2:4 stellen konnte. Spätestens jetzt lief das Spiel fast nur noch in eine Richtung. Burda war nun überhaupt nicht mehr zu halten und machte mit dem 2:5 in gerade einmal sechs Minuten seinen Hattrick perfekt. Wenig später konnte sich dann auch noch Felix Otto verdientermaßen in die Torschützenliste eintragen und setzte mit dem 2:6 den Schlusspunkt unter die Partie. Mit sensationellen fünf Toren war Danny Burda natürlich der Mann des Spiels, der derzeit wie Robert Lewandowski fast nach Belieben trifft. Beim VfB wogen die Ausfälle von Christian Most, Tim Theiler und Stephan Sobotta letztlich doch zu schwer, um sich dem massiven Druck des Gegners über 90 Minuten zu erwehren. Am Ende eine weitere frustrierende Niederlage für die Lila-Weißen, die jetzt umgehend wieder ein Erfolgserlebnis brauchen.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak (73. F. Egeresi), E. Gallas, T. Gröbe – M. Woznica, T. Fiedler, A. Münch, B. Nolte, N. Voigt – D. Prasse (56. N. Parnitzke), M. Brundtke

 

 

SV Grün-Weiß Annahütte vs. VfB Klettwitz 1913 6:1 (2:0)

 

Das Tor zum 4:1 im Video

Eigentlich war allen Klettwitzer Spielern bewusst, dass man Derbys vor allem mit Einsatz und Leidenschaft gewinnt, schließlich erhielten sie noch im Vorspiel perfekten Anschauungsunterricht von der eigenen Zweiten. Doch im Spiel selbst war das berühmte Derby-Feuer bei den Lila-Weißen nur phasenweise zu spüren. Schon der Auftakt verlief dabei alles andere als optimal, denn nach nur zwei Minuten setzte es bereits den ersten Gegentreffer. Nach einem Einwurf verlängerten die Annahütter den Ball einfach nur in Richtung Tor, doch Blomberg schien davon so überrascht zu sein, dass er im entscheidenden Moment schlicht daran vorbei griff und auch Münch konnte die Kugel letztlich nicht mehr von der Linie schlagen. Nach dem frühen Schock suchte der VfB sein Heil in der Flucht nach vorn. Zunächst wurde Brundtke gleich zweimal im Strafraum gefoult, doch der Schiedsrichter versagte ihm jeweils den Strafstoß. Spätestens jedoch mit dem eindeutigen Tritt gegen Most, der aufgrund dieser überharten Aktion zur Pause ausgewechselt werden musste, wäre der Elfmeterpfiff absolut überfällig gewesen. Zudem hatten die Grün-Weißen großes Glück, dass der bereits verwarnte Michlick nach einem taktischen Foul an Nolte nicht vorzeitig vom Platz geschickt wurde. Mitten in diese Drangphase der Lila-Weißen platzte dann das 2:0. Wieder genügte ein einziger langer Ball ins Abwehrzentrum, um dem VfB Probleme zu bereiten und Paul ließ sich diese gute Möglichkeit dann nicht mehr nehmen. Jetzt galt es für den VfB keine weitere Zeit zu vertrödeln und sogleich versuchte die Offensive das Resultat noch vor der Pause zu verbessern. Nach einer guten Kombination zwischen Brundtke und Prasse kam Letzterer zum Abschluss, verfehlte jedoch beim Versuch aufs kurze Eck knapp den Kasten. Wenig später kam erneut der ehemalige Annahütter, diesmal per Kopf, zum Abschluss, aber Kittner im Tor der Grün-Weißen parierte den gut platzierten Ball stark. Zur Pause brachte der VfB dann gleich zwei frische Spieler, konnte jetzt aber zu keinem Zeitpunkt mehr das Geschehen kontrollieren. Schon nach 53 Minuten erhöhte Paul für die Gastgeber nach einem weiteren Abwehrschnitzer auf 3:0. Einmal mehr war es dann Nolte, der immer wieder probierte, die Stürmer in Szene zu setzen. Sein geschickter Pass eröffnete Brundtke in der 64. Minute eine gute Möglichkeit, doch beim Abschluss zögerte der Stürmer etwas zu lange, so dass Kittner gut den Winkel verkürzen konnte. Zumindest ein guter Ansatz, der aber schon Sekunden später wieder verpuffte. Nach einem Allerweltsfoul kurz hinter der Mittellinie, welches der Unparteiische als Verhinderung einer klaren Torchance wertete, musste Sobotta vorzeitig vom Feld. Bei ähnlich konsequentem Durchgreifen des Referees in Durchgang eins hätten die Gastgeber das Spiel wohl nur zu Neunt beendet. Mit dem anschließenden Freistoß scheiterten die Grün-Weißen gleich zweimal am Pfosten, ließen aber bald darauf das vierte Tor, diesmal durch Penz, folgen. Auch der Klettwitzer Ehrentreffer zum 4:1, der fast im Gegenzug fiel, verhalf dem VfB nicht mehr zu einem positiven Schub. Woznica beförderte eine Freistoßflanke zentimetergenau auf Brundtke in den Strafraum, der den Ball kraftvoll an Kittner vorbei in den Torgiebel nagelte. Doch die Gastgeber nutzten auch danach weiter clever ihre Räume und nahmen zudem die Fehler der Lila-Weißen dankend an. Mit einem satten Schuss über Blomberg hinweg stellte Müller auf 5:1. Zwei Minuten danach unterlief Konczak im Spielaufbau ein schwerer Fehler, den Lettow mit dem sechsten Gegentor bestrafte. In der Schlussphase spielten die Gastgeber praktisch wie im Rausch, während der VfB jegliche Konkurrenzfähigkeit vermissen ließ.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – M. Woznica, C. Most (46. T. Fiedler), T. Gröbe, B. Nolte, A. Münch (46. N. Voigt) – D. Prasse (62. N. Parnitzke), M. Brundtke

 

 

    VfB Klettwitz 1913 vs. Elastisch Senftenberg 6:0 (4:0)

 

Fotos und Video

Einen klaren Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten landete der VfB, dennoch wäre insbesondere in Hälfte zwei noch deutlich mehr möglich gewesen.

Von Beginn an kannte das Spiel dabei nur eine Richtung und schon nach neun Minuten waren die Lila-Weißen auf der Anzeigetafel präsent. Nach Flanke von Niclas Voigt von der linken Seite kam David Prasse im Zentrum an die Kugel, traf diese allerdings nicht exakt. Der in der Spitze spekulierende Martin Brundtke versuchte mit schneller Reaktion zwar noch heranzukommen, konnte aber die Richtung des Balls nicht mehr entscheidend verändern, so dass dieser letztlich irgendwie ins Gäste-Tor trudelte. Nur fünf Minuten später stand es bereits 2:0. Nachdem Martin Brundtke bei der Ballannahme im Strafraum umgestoßen wurde, gab es folglich Elfmeter, den Christian Most wieder einmal sicher verwandelte. Letzte Woche noch hatten die Klettwitzer einen solchen Vorsprung leichtfertig verspielt, doch dieses Mal blieben die Heimischen am Drücker. Andreas Münch hätte in der 22. Minute eigentlich sein erstes Saisontor erzielt, wurde aber aufgrund der Abseitsstellung eines Mitspielers zurückgepfiffen. Dafür beförderte Tim Theiler kurz darauf das Spielgerät steil in die Spitze und David Prasse konnte mit eiskaltem Abschluss bereits seinen fünften Saisontreffer markieren. Den Schlusspunkt der ersten Hälte setzte dann Tim Theiler im Anschluss an eine Standardsituation. Der aufgerückte Abwehrchef zog, nach dem zunächst von Torwart Birus abgewehrten Ball, einfach mal durch und traf. Im zweiten Durchgang verflachte die Partie dann, denn die Klettwitzer leisteten sich den Luxus zahlreicher Fehlpässe. Zudem wurde zu häufig das Tempo aus den Aktionen genommen und wenn man doch einmal den Abschluss suchte, verfehlte man das gegnerische Tor. So dauerte es bis zur 57. Minute bis zum nächsten Treffer der Lila-Weißen und der entsprang wieder einmal nur einem ruhenden Ball. Bei der gut geschlagenen Ecke von Toni Fiedler demonstrierte Christian Most seine Kopfballstärke und netzte gekonnt ein. Die beste Chance der zweiten Halbzeit hatte dann Nico Parnitzke eine gute Viertelstunde vor Schluss, doch er scheiterte völlig frei an Torwart Birus. Erst danach kamen auch die Gäste zu ihrer ersten ernstzunehmenden Tormöglichkeit, die Erik Blomberg jedoch sicher zur Ecke beförderte. Dem agilsten Spieler nach der Pause, Benito Nolte, war es vorbehalten, den letzten Treffer des Tages zu markieren. Nach einem Angriff über die linke Seite legte Martin Brundtke vor, ein kurzer Haken von Benito Nolte, der anschließend blitzschnell von der Strafraumgrenze aus abzog und damit das halbe Dutzend voll machte. Noch einmal zeigte sich Elastisch in der Offensive, aber Blomberg klärte auch diese Situation zur Ecke und verhinderte somit den Ehrentreffer der Kreisstädter. Ein standesgemäßer Erfolg der Lila-Weißen, auch wenn die zweite Hälfte sicher nicht so zufriedenstellend verlief. Aber zumindest präsentiert sich der VfB nach zuletzt elf Toren in zwei Spielen gerade rechtzeitig zum Derby in Annahütte in allerbester Torlaune.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – T. Fiedler, C. Most, A. Münch (46. T. Gröbe), B. Nolte, N. Voigt – D. Prasse (67. N. Parnitzke), M. Brundtke

 

 

    VfB Klettwitz 1913 vs. FSV Empor Hörlitz 5:3 (3:2)

 

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Nach zuletzt zwei Niederlagen hat der VfB in der Tabelle mächtig an Boden verloren und war praktisch zum Siegen verdammt. Gegen Lieblingsgegner Empor Hörlitz sah bereits wenige Minuten nach Spielbeginn aber alles rosig aus, denn die Gäste erweckten nicht gerade den Eindruck, als ob sie ernsthaft den Spielverderber geben wollten. Schon nach vier Minuten konnten die Lila-Weißen zum ersten Mal jubeln. Martin Brundtke wählte den Pass in die Spitze, den Tommy Gröbe mustergültig per Kopf verlängerte und damit Gäste-Torhüter Ronny Krüger ausmanövrierte, so dass der durchgestartete David Prasse nur noch einzuschieben brauchte. Weitere vier Minuten dauerte es dann bis zum 2:0. Nach einer VfB-Ecke herrschte ziemliches Chaos im Hörlitzer Strafraum und Martin Brundtke reagierte am schnellsten, traf beim Abschluss jedoch nur den Pfosten. Doch erneut schalteten die Lila-Weißen schneller als der Gegner und Tommy Gröbe staubte sauber ab. Damit schienen die Verhältnisse klar zu sein, doch nun machte der VfB wieder einmal haarsträubende Fehler und verspielte in genauso kurzer Zeit den komfortablen Vorsprung. Zunächst zögerte Erik Blomberg bei einer Freistoßsituation der Gäste beim Herauslaufen, so dass Marcel Berndt unbedrängt einköpfen konnte. Wenig später leisteten sich die Klettwitzer im Spielaufbau einen teuren Ballverlust, der in einen Hörlitzer Konterangriff mündete, den letztlich wiederum Berndt erfolgreich zum Ausgleich abschloss. Auch die folgenden Minuten agierten die Klettwitzer in der Spielgestaltung unsicher. Erst eine Standardsituation in der 33. Minute brachte wieder Ruhe ins Spiel des VfB. Martin Woznica flankte die Kugel von halbrechts gefährlich vors Tor und Christian Most gelang mit einem schulbuchmäßigen Kopfball die erneute Führung zum 3:2. Auch nach dem Seitenwechsel blieben zunächst die Klettwitzer das bestimmende Team und suchten jetzt die endgültige Entscheidung, doch die Gäste ließen sich von den Bemühungen der Klettwitzer nicht überraschen und blieben weiterhin im Spiel. Gegen Spielende versuchte Empor über Konter dann zum Remis zu kommen und hatte neun Minuten vor Schluss nach einem Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Baer auch die Chance, den Lila-Weißen wieder wertvolle Punkte zu entreißen. Erik Blomberg parierte jedoch den nicht besonders gut geschossenen Strafstoß und konnte damit seinem Team den knappen Vorsprung retten. Fast wäre der Keeper dann endgültig zum Matchwinner der Lila-Weißen geworden, denn sein langer Abschlag auf Martin Brundtke leitete drei Minuten vor Ultimo das 4:2 ein. So brauchte der Stürmer nach der Ballannahme nur noch das Auge für den freien Benito Nolte zu haben und uneigennützig auf rechts querzulegen, damit dieser überlegt einschieben konnte. Allerdings verkürzten die Gäste sofort nach Wiederanpfiff wieder auf einen Treffer. Auch bei diesem langen Ball sah die gesamte VfB-Abwehr inklusive Torwart Blomberg nicht sonderlich gut aus und Tilo Brauer musste einfach nur durchlaufen und den Ball über die Linie drücken. So war aufseiten der Klettwitzer weiter Aufmerksamkeit gefordert, dabei hätte der Sieg der Lila-Weißen eigentlich längst feststehen müssen. Doch in der Nachspielzeit legte der VfB dann noch einen drauf. Eine Flanke von Niclas Voigt pflückte sich Maik Wurth schön herunter, um dann ganz trocken zum 5:3 abzuschließen. Ein wichtiger Erfolg für die Lila-Weißen, die sich in der Verteidigung allerdings schleunigst steigern müssen, soll es in der Tabelle weiter aufwärts gehen.

VfB: E. Blomberg – T. Theiler, E. Gallas, M. Konczak – C. Most, T. Gröbe (62. M. Wurth), B. Nolte (90.+4 S. Sobotta), M. Woznica, N. Voigt – D. Prasse, M. Brundtke

 

 

FSV Lauchhammer II vs. VfB Klettwitz 1913 3:2 (1:1)

 

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Eigentlich hätte der VfB aus der Vergangenheit wissen müssen, dass man besser Rückstände vermeiden sollte, wenn man Spiele gewinnen will. Doch wie schon im Heimspiel gegen Tettau/Frauendorf so geriet man auch in Lauchhammer gleich zweimal ins Hintertreffen und unterlag schließlich beim couragierten Aufsteiger mit 2:3.

Dabei legte der FSV mit seinen schnellen Stürmern sofort druckvoll los, so als hänge die gesamte Saison von diesem einen Spiel ab. Schon nach fünf Minuten wurde es für die VfB-Abwehr gefährlich und es war quasi zu erahnen, dass die Gastgeber keine Viertelstunde brauchen würden, um einen Treffer vorzulegen. In der 12. Minute war es dann auch soweit und die gesamte Klettwitzer Abwehr wirkte bei einem unglücklich aufspringenden Ball zu zögerlich, während der Gegner viel engagierter zu Werke ging und die mangelnde Frische der Lila-Weißen eiskalt ausnutzte. Selbst nach dem Gegentor enttäuschten die Klettwitzer und kamen erst nach 19 Minuten durch David Prasse eher zufällig zum ersten Abschluss. Wenig später halfen die Gastgeber dem trägen VfB dann aber freundlicherweise ins Spiel. Ein Foulspiel an Martin Brundtke eröffnete Martin Woznica vom Strafstoßpunkt aus die unverhoffte Möglichkeit zum Ausgleich, die sich der sichere Schütze natürlich nicht entgehen ließ. Nach den Spielanteilen zu diesem Zeitpunkt ein völlig unverdienter Treffer, aber damit änderte sich das Spiel komplett. Plötzlich waren es die Lila-Weißen, die selbstbewusst auftraten und der FSV bekam seinerseits Probleme. Nach einer halben Stunde wäre nach einem weiteren Foulspiel an Brundtke eigentlich der erneute Elfmeterpfiff angebracht gewesen, aber der Unparteiische verweigerte diesmal den Strafstoß. Nur vier Minuten später zog Christian Most dann mal gut ab, aber Lauchhammers Torwart blieb in diesem Duell letztlich der Sieger. Der zweite Durchgang startete wieder mit einer Offensive der Heimelf. Max Goszczak konnte dabei einen Freistoß der Blau-Gelben noch abblocken und so den nächsten Einschlag im Tor von Erik Blomberg zunächst verhindern. Dann die 56. Minute, in der die Gastgeber bei einer Abwehraktion beinahe ein Eigentor produziert hätten, sich aber Sekunden danach auf der anderen Seite per Weitschuss die Führung zurückeroberten. Nun hätten sich die Lila-Weißen noch einmal steigern müssen, wollten sie nicht eine weitere unnötige Niederlage kassieren, außer einer Kopfballchance von David Prasse gab es aber keine nennenswerten Offensivszenen. Ganz im Gegenteil dazu die Gastgeber, die geduldig auf ihre Konterchance warteten und vier Minuten vor dem Ende auch auf diese Weise zum 3:1 kamen. Erst davon schien der VfB angestachelt zu sein, denn nun folgten noch einmal Chancen im Minutentakt. Kurz nach der vermeintlichen Spielentscheidung scheiterte zunächst Toni Fiedler am Torhüter, den anschließenden Nachschuss von Christian Most konnten die Lauchhammeraner etwas glücklich zur Ecke abblocken. In der verbleibenden Spielzeit setzten sich die Lila-Weißen dann am gegnerischen Strafraum fest. Mit langen Verletzungsunterbrechungen verschaffte sich der FSV zwar noch einmal Luft, konnte den Vorwärtsdrang von Toni Fiedler und Martin Woznica im 16-Meter-Raum allerdings wieder nur regelwidrig stoppen, jedoch abermals ohne Konsequenzen. In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Christian Most, mit einem seiner gefürchteten Freistöße, zwar noch der Anschlusstreffer, der kam allerdings zu spät, um noch einen Punkt mitzunehmen. Mit Ausnahme der Schlussphase allerdings eine ungenügende Leistung der Lila-Weißen, die vermutlich selbst gegen manche Kreisklasse-Mannschaft nicht zum Sieg gelangt hätte. Insbesondere im Abschluss blieben die Klettwitzer wiederholt eklatant schwach, so gelangen in den zurückliegenden zwei Partien ausschließlich Tore nach Standards.

VfB: E. Blomberg – T. Theiler, E. Gallas (68. N. Voigt), S. Sobotta – C. Most, A. Münch, M. Woznica, M. Goszczak – M. Brundtke (46. M. Konczak), T. Fiedler, D. Prasse

 

 

   VfB Klettwitz 1913 vs. SpG. Tettau/Frauendorf 1:2 (1:1)

 

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Nach dem Auftakterfolg wollte der VfB im ersten Heimspiel natürlich sofort Punkte nachlegen, doch musste Trainer Rossow im Vergleich zur Vorwoche einige Umstellungen vornehmen. Die Klettwitzer begannen zunächst verunsichert, selbst der letzte Woche noch so starke Erik Blomberg im VfB-Tor ließ sich von der Nervosität anstecken. Seine missglückte Fußabwehr ermöglichte den Gästen schon in der 6. Minute die erste Großchance und Marius Konczak konnte in höchster Not gerade noch klären. Im Gegenzug gelang es Martin Brundtke bei einer Kopfballchance nicht mehr, den Ball noch entscheidend nach unten zu drücken. Als eine gute Viertelstunde gespielt war, da schockten die Tettauer die Gastgeber mit dem 0:1. Eine Bogenlampe von Marco Hesse senkte sich über den unglücklich postierten Keeper hinweg ins Netz. Wieder wollten die Klettwitzer sofort darauf antworten. Mit einem schnell ausgeführten Freistoß wurde Nico Parnitzke gut in Szene gesetzt, doch der Abschluss war eher kläglich und somit kein Problem für Tettaus Torhüter Danny Döring. In der 23. Minute schaffte es der VfB dann aber doch auszugleichen. Diesmal jagte Christian Most einen Freistoß aus gut 20 Metern direkt ins Gästetor und ließ Döring dabei nicht einmal ansatzweise eine Chance zur Abwehr. Entspannung beim Heimteam brachte der Treffer aber nicht, denn der VfB blieb weiterhin fahrig und Blomberg zog beim Herauslaufen bei einem Pressschlag den Kürzeren, so dass abermals Marius Konczak die Situation für seinen Keeper bereinigen musste. Die beste Möglichkeit des VfB aus dem Spiel heraus hatte dann Tommy Gröbe kurz vor der Pause, aber auch dessen Schuss war sichere Beute des Keepers. Nach Seitenwechsel gab es erst einmal wenig Aufregendes, so dauerte es bis zur 62. Minute als wiederum die Gäste zum Angriff übergingen. Im ersten Versuch verhinderte dabei noch die Torlatte den erneuten Rückstand, doch Franz König verwertete den Nachschuss schließlich zum 1:2. Der neuerliche Rückstand lähmte den VfB geradezu und die Klettwitzer brauchten lange, um mit bedingungslosem Einsatz zur Schlussoffensive überzugehen. In der 77. Minute hatten die Gastgeber endlich die große Möglichkeit zum Ausgleich auf dem Fuß, als Toni Fiedler überlegt auf den mitgelaufenen Max Goszczak abspielte und Döring damit ins Leere laufen ließ. Doch Ronny Leisker konnte den Torerfolg der Klettwitzer trotzdem noch verhindern, indem er den Ball von der Linie schlug. Wenig später versuchten es dann noch Martin Woznica und Toni Fiedler, jedoch auch sie schafften es nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Sechs Minuten vor Ultimo hätten die Gäste bereits alles klar machen können, aber auch Blomberg lief jetzt zu großer Form auf und verhinderte mit einer tollen Flugeinlage den endgültigen Knock-out. So konnte der VfB weiterhin zumindest noch auf einen Zähler hoffen. Döring im Tor der Spielgemeinschaft zeigte sich jedoch selbst in der Nachspielzeit noch absolut sicher und hatte alle Strafraumsituationen unter Kontrolle. Mit offensiver Ausrichtung wollte der VfB eigentlich für ein Feuerwerk im eigenen Stadion sorgen, doch das eigene Spiel blieb über weite Strecken viel zu ideenlos, so dass sich diese Taktik letztlich nicht wirklich auszahlte und die Klettwitzer leichtfertig die Tabellenführung verzockten.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, E. Gallas, C. Most – M. Woznica, A. Münch (71. S. Baer), B. Nolte, N. Voigt – T. Gröbe (59. M. Goszczak), N. Parnitzke (37. T. Fiedler), M. Brundtke

 

 

SV Blau-Weiß Lichterfeld vs. VfB Klettwitz 1913 0:3 (0:1)

 

Keine einfache Aufgabe erwartete den VfB zum Saisonstart in der Kreisliga in Lichterfeld, schließlich lag der letzte Vergleich zwischen beiden Teams lange zurück, so dass der Gegner weitgehend unbekannt daherkam. Dennoch fanden die Klettwitzer schnell ins Spiel und verzeichneten schon früh erste Torchancen durch Nico Parnitzke und Andreas Münch. Nach und nach verlor der VfB allerdings die absolute Spielkontrolle und die Gastgeber konnten erste Ansätze ihres gefährlichen Konterspiels vortragen. Doch bevor es für die Lila-Weißen so richtig brenzlig werden konnte, lenkten sie mit dem erlösenden Führungstreffer in der 17. Spielminute das Spiel wieder in die richtige Bahn. Über Andreas Münch gelangte der Ball letztlich zu David Prasse und der ließ Lichterfelds Keeper Florian Schadock mit einem tollen Flachschuss ins linke Eck keine Abwehrgelegenheit. Ein klasse Einstand für den Rückkehrer und damit war der Bann beim Stürmer praktisch gebrochen, denn Prasse kam in den folgenden Minuten zu gleich drei weiteren Torabschlüssen. Diese Male fand er in Schadock aber seinen Meister. Urplötzlich wäre dann aber beinahe der Ausgleich gefallen, denn die Blau-Weißen bekamen einen Freistoß in guter Position zugesprochen und VfB-Keeper Erik Blomberg konnte den sehr gut platzierten Ball, der sich zudem auch noch tückisch senkte, mit einer Glanzparade so gerade noch aus dem Eck kratzen. Sicherlich eine spektakuläre Aktion von beiden Seiten. Danach kontrollierten die Klettwitzer aber wieder das Geschehen, jedoch ohne selbst Gefahr auszustrahlen, somit ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause. Nach Seitenwechsel setzten die Gastgeber dann zum erwarteten Sturmlauf an und der VfB geriet sogleich in die Defensive. Ein katastrophaler Ballverlust des VfB im Mittelfeld eröffnete Lichterfeld schnell die Chance zum Egalisieren und die Lila-Weißen hatten in dieser Szene jede Menge Glück, dass die Heimelf im Abschluss nur das Gebälk des Klettwitzer Tores traf. Blau-Weiß erhöhte weiter die Intensität und den Klettwitzern gelangen so gut wie keine Entlastungsangriffe. Erst mit der Hereinnahme von Christian Most zeigten die Lila-Weißen wieder mehr Gegenwehr. Zunächst schickte Eric Gallas den startenden Nico Parnitzke steil, doch der verfehlte den Kasten. Joker Most legte dann bei einem Freistoß geschickt auf den freien Andreas Münch ab, doch dessen Schuss war zu zentral und somit kein Problem für den gegnerischen Torhüter. Anschließend hatte Martin Woznica mit einem Fernschuss auch noch Pech, er nagelte den Ball an die Oberkante der Querlatte. Acht Minuten vor Spielende schaffte der VfB aber dann endlich die Entscheidung, weil Christian Most mit einem herrlichen Schrägschuss den Ball kompromisslos in die Maschen beförderte. Die Gäste ließen es in der Folge dann doch etwas zu lässig angehen und Lichterfeld drängte in den Schlussminuten zumindest noch auf das Anschlusstor. Wiederholt konnten sich die Lila-Weißen bei Erik Blomberg bedanken, der mit beherzten Paraden dem VfB nach allzu langer Zeit wieder einmal einen Zu-Null-Erfolg sicherte. In der Nachspielzeit sorgte David Prasse nach einem Konter mit seinem zweiten Saisontreffer zum 0:3 dann endgültig für klare Verhältnisse und hievte den VfB damit vorübergehend sogar auf Tabellenplatz eins.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – E. Gallas, A. Münch, M. Woznica, N. Voigt – T. Gröbe (57. C. Most), N. Parnitzke (74. S. Baer), D. Prasse

 

 

   VfB Klettwitz 1913 vs. SV Germania Ruhland 2:3 (2:2)

 

Mit offensiver Aufstellung wollte der VfB den Kreisoberligisten herausfordern und so für eine Pokalüberraschung sorgen, doch die Gäste zeigten sich speziell in der Anfangsphase davon wenig beeindruckt und hatten scheinbar leichtes Spiel. Schnell machte sich der gute Kombinationsfluss bei Germania bemerkbar und gleich zweimal verhinderte eine Abseitsstellung das frühe 0:1, zudem reagierte Blomberg bei einer Ecke gut. Mit der nächsten Möglichkeit in Minute 13 sorgte der Favorit dann aber für die längst überfällige Führung. Wiederum führte ein geradliniger Pass in die Spitze zur Torchance und Mike Wachs hatte danach keine Mühe mehr, Blomberg zu bezwingen. Praktisch aus dem Nichts kam der VfB aber sofort zum Ausgleich. Nachdem die Gäste einen Freistoß von Martin Brundtke zunächst abblocken konnten, schien die Gefahr schon vorüber, aber dann war Martin Woznica mit dem Nachschuss aus der zweiten Reihe erfolgreich. Nun waren die Lila-Weißen wieder im Heimspielmodus und Martin Brundtke bediente nur zwei Minuten danach Andreas Münch, der aus spitzem Winkel zum 2:1 nachlegen konnte. Damit war das Spiel in Sekunden gedreht und spätestens jetzt stellte sich die erhoffte Pokalatmosphäre ein. Doch die turbulenten Minuten im Stadion am Windpark waren damit noch nicht vorbei, denn nach einem Standard nutzte Marcus Blüthgen die Verwirrung vor dem VfB-Gehäuse nur kurz darauf wieder zum Ausgleich. Dennoch war auch anschließend kein Klassenunterschied sichtbar, jedoch agierten beide Mannschaften erst einmal etwas verhaltener. Erst kurz vor der Pause kamen die Germanen noch mal gefährlich auf, allerdings blieb es vorerst beim Remis. Ruhland startete nach der Pause besser, auch weil der VfB kurzzeitig etwas nachließ und dem Gegner zu viel Freiraum anbot. Gleich die erste Gelegenheit brachte die abermalige Führung für die Gäste und wieder war es Wachs, der hervorragend freigespielt wurde und die Kugel im Tor versenkte. Zwei Minuten darauf hätte bereits die Entscheidung zugunsten von Germania fallen können, der Ball ging diesmal aber knapp am Kasten vorbei. In der Folge präsentierte sich der VfB wieder solider und bestach jetzt durch Kampfgeist. Immer wieder wurden die Spitzen Brundtke, Parnitzke und Prasse gesucht, doch diese kamen zu selten zu guten Abschlüssen, während Germania nun wieder gewohnt clever agierte und auf den entscheidenden Konter lauerte. Gleich mehrere Möglichkeiten zur Spielentscheidung vergaben die Ruhlander auf diese Art und Weise leichtfertig, die beste davon bereinigte Sebastian Peipe in der Nachspielzeit. Auf der anderen Seite sorgte der eingewechselte Christian Most noch einmal für Druck aufs Gäste-Tor, er verzog aber bei seiner besten Situation im Strafraum und auch sein Freistoß Sekunden vor Schluss strich haarscharf am Tor vorbei. Der VfB unterliegt in einem packenden Pokalspiel, zeigt jedoch eine ansprechende Leistung und sieht sich für den bevorstehenden Saisonstart in der Kreisliga auf einem guten Weg.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – S. Peipe, A. Münch (60. F. Peters), M. Woznica, N. Voigt – M. Brundtke, N. Parnitzke (83. S. Baer), D. Prasse (77. C. Most)

   
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