VfB Klettwitz 1913 vs. FC Schradenland 1:2 (0:1)

 

Die Lila-Weißen wollten nach drei Niederlagen endlich wieder punkten, starteten jedoch extrem unglücklich in dieses so richtungsweisende Match, denn durch ein Missverständnis zwischen Sebastian Peipe und Erik Blomberg legten sich die Klettwitzer schon nach drei Minuten den Ball unfreiwillig selbst ins Netz. Mit der Führung im Rücken kontrollierte Schradenland zunächst die Partie, ohne allerdings offensiv großartig aufzufallen. Nach gut 20 Minuten schaltete der VfB dann mehr auf Offensive um, aber die Gäste wussten die freien Räume gut zu nutzen und Erik Blomberg musste eine gefährliche Eins-gegen-Eins-Situation entschärfen. Doch nur wenig später hatte der VfB die große Möglichkeit auszugleichen, nachdem Nico Parnitzke von Christian Most mustergültig bedient wurde, doch Schradenlands Schlussmann konnte sich auszeichnen und zur Ecke klären. Das Spiel tröpfelte nun dem Pausenpfiff entgegen, vor allem die Abseitsfalle des VfB funktionierte nun nahezu perfekt. Während Schradenland ein weiteres Mal am gut reagierenden Blomberg scheiterte, zielte Christian Most in der Nachspielzeit ein paar Etagen zu hoch. Nach dem Seitenwechsel schienen wiederum die Gäste den besseren Start erwischt zu haben, doch dann fiel nahezu ohne Vorwarnung der Ausgleich. Einen Freistoß an der Seitenlinie beförderte Martin Woznica präzise in die Nähe des Elfmeterpunktes und dort war der eingewechselte Tommy Gröbe per Kopf zur Stelle. Die nun stärker werdenden Gastgeber spielten voll auf den zweiten Treffer, doch selbst der völlig freistehende Sebastian Baer schaffte es nicht, den Gästetorwart zu bezwingen. Stattdessen gelang dem FC in der 76. Minute die erneute Führung. Nach einem Lattentreffer schaltete Daniel Baum am schnellsten und ließ Erik Blomberg mit dem präzisen Nachschuss keine Chance. Danach machten die Gäste nur noch Mätzchen, um die Zeit herunterzuspielen und der Schiedsrichter verlor zu allem Überfluss in der Schlussviertelstunde gänzlich den Überblick. Anstatt ein Foulspiel an Christian Most mit Elfmeter zu ahnden, zeigte er Martin Woznica die gelbe Karte und als ein Gästespieler völlig übermotiviert nachtrat, sahen alle drei Unparteiischen weg und die fällige rote Karte blieb aus. Ausgerechnet jener Schradenländer, der eigentlich schon zum Duschen gehört hätte, provozierte anschließend sogar noch eine gelb-rote Karte gegen Sebastian Peipe. Aber alle Diskussionen darüber helfen dem VfB jetzt nichts, unterm Strich gab es wieder keine Punkte.

VfB: E. Blomberg – S. Peipe, L. Rossow, M. Konczak (8. F. Peters) – S. Baer, C. Most, B. Nolte, M. Woznica, A. Münch (46. T. Gröbe) – N. Parnitzke, M. Goszczak (83. F. Egeresi)

 

 

SV Germania Ruhland vs. VfB Klettwitz 1913 2:1 (1:0)

 

Auch das dritte Auswärtsspiel in der Kreisoberliga ging für den VfB leider verloren, diesmal machten es die Klettwitzer dem Gegner aber zumindest deutlich schwieriger als zuletzt. Germania diktierte in der ersten Hälfte zwar klar das Spielgeschehen, konnte gegen eine kompakt stehende Klettwitzer Abwehr aber nur wenige Tormöglichkeiten generieren. Eine der seltenen freien Schussgelegenheiten verzog Ruhlands Torjäger der letzten Spiele, Mike Wachs, in der 16. Minute. Einen folgenschweren Ballverlust leistete sich Christian Most gut zehn Minuten später. Der VfB konnte den Vorwärtsdrang der Gastgeber nur noch durch ein Foulspiel im Strafraum unterbinden, so dass Schiedsrichter Walter auf Elfmeter entschied. Marco Nitzsche verwandelte diesen sicher zum 1:0. Mit dem nächsten Angriff hätte wiederum Nitzsche schon für klare Verhältnisse sorgen können und die Gäste waren zufrieden, diese Situation noch relativ glimpflich überstanden zu haben. Den zweiten Abschnitt begann der VfB dann engagierter. Den Lila-Weißen war anzumerken, dass sie unbedingt den Ausgleich erzielen wollten. Ruhland wirkte davon überrascht und verlor etwas die konstruktive Linie des ersten Durchgangs. Einzig mit Distanzschüssen sorgte Germania in dieser Phase der Partie noch für Torgefahr. Als Marcus Blüthgen in der 62. Minute aus der Ferne abzog, hatten die Ruhlander schon den Torschrei auf den Lippen, doch Erik Blomberg konnte den Ball spektakulär aus dem Eck kratzen. Fast aus dem Nichts erzielten die Gastgeber dann doch das 2:0. Eine unübersichtliche Situation im 16-Meterraum machte sich Blüthgen im Nachsetzen zunutze. Doch der VfB gab nicht auf und wurde schon eine Minute danach belohnt. Nach Foul an Martin Woznica deutete der Unparteiische zum zweiten Mal in diesem Spiel auf den Punkt. Christian Most zeigte sich ebenfalls sehr sicher und konnte das erste VfB-Tor nach 516 Minuten bejubeln. Ruhland hatte nun nichts mehr zuzusetzen und verlegte sich lieber darauf, das Ergebnis über die Zeit zu kriegen. Der VfB bot den Gastgebern noch einmal eine heiße Schlussphase, wurde diesmal allerdings noch nicht mit dem Ausgleichstreffer dafür belohnt. Aber zumindest war eine deutliche Steigerung gegenüber den vorangegangen Spielen erkennbar.

VfB: E. Blomberg – T. Theiler, L. Rossow, M. Konczak – S. Peipe, M. Woznica (86. M. Wurth), B. Nolte, C. Most, T. Gröbe (64. N. Parnitzke) – M. Brundtke, M. Goszczak

 

 

   VfB Klettwitz 1913 vs. SpVgg. Finsterwalde 0:2 (0:0)

 

Im Stadion am Windpark trafen die beiden schwächsten Angriffsreihen der Liga, die bislang jeweils nur einen Treffer erzielen konnten, aufeinander. Dementsprechend sahen die Zuschauer in Hälfte eins auch ein eher kampfbetontes Spiel mit harten, teils unfair geführten Zweikämpfen. Die wenigen Bälle, die dann doch mal in Richtung Tor kamen, waren allesamt sichere Beute der beiden Torhüter und die aufregendsten Szenen gab es erst in der Nachspielzeit. Nachdem Sebastian Gröbe verletzt vom Feld musste, nutzten die Gäste die kurze Unordnung in der Abwehrkette des VfB zur besten Chance der ersten 45 Minuten. Doch Sebastian Peipe verkürzte geschickt den Winkel und der Heber des Finsterwalder Angreifers über den Torwart touchierte nur noch knapp die Querlatte, so dass das 0:0 auch zu Beginn des zweiten Abschnitts noch Bestand hatte. In der 47. Minute nagelten die Finsterwalder dann einen Freistoß ans Lattenkreuz. Außer von ruhenden Bällen ging jedoch weiter kaum Gefahr aus, bis Max Goszczak nach einer guten Stunde allein vor Robert Jacobasch auftauchte. Doch der Gäste-Keeper antizipierte die Situation gut und konnte dem Klettwitzer die Kugel irgendwie noch vom Fuß fischen und somit die Riesenchance zunichte machen. Die Spielvereinigung zeigte noch einen weiteren guten Freistoß, doch auch dieser landete sicher in den Händen von Peipe. Gerade als der VfB dann die Schlussoffensive einläutete, schlugen die Gäste aber doch noch zu. Christoph Kowalewski traf bei seinem Schussversuch in der 80. Minute genau den Innenpfosten und ließ dem Klettwitzer Schlussmann somit diesmal keine Abwehrchance. Danach drückten nur noch die Lila-Weißen auf den Ausgleich, erarbeiteten sich viele Freistöße in guten Positionen, die man jedoch auch nicht verwerten konnte. Selbst die Ampelkarte gegen den Finsterwalder Bossing half den Klettwitzern nicht mehr, denn ein Ballverlust im Vorwärtsgang raubte dem VfB in der Nachspielzeit die letzte Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer und die Gäste machten daraus das spielentscheidende 0:2. Eine bittere Niederlage für die Lila-Weißen, die nach der hohen Niederlage in Vetschau viel zu wenig Selbstvertrauen an den Tag legten, um einen spielerisch schwachen Gegner zu besiegen.

VfB: S. Peipe – S. Gröbe (45. A. Krahl), L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, M. Woznica, B. Nolte, C. Most, M. Goszczak – M. Brundtke, T. Gröbe

 

 

SpVgg. Blau-Weiß Vetschau vs. VfB Klettwitz 1913 12:0 (4:0)

 

Der VfB zeigt in dieser Saison weiter zwei Gesichter und musste auch im zweiten Saisonauswärtsspiel eine mehr als deutliche Niederlage hinnehmen. Der frühe Treffer von Kurt Raschick (4.) spielte dabei dem Meisterschafts-Mitfavoriten schon in die Karten. Bis nach der Pause konnten die Gäste noch halbwegs dagegenhalten und das Ergebnis blieb somit im Rahmen. Doch nach einer guten Stunde Spielzeit brachen dann alle Dämme und die Lila-Weißen kassierten in nur 24 Minuten unglaubliche acht Gegentreffer, so dass die Partie für den VfB wieder im Desaster endete. Nun heißt es, abhaken und sich auf das nächste Spiel fokussieren, um wieder zu punkten.

VfB: S. Peipe – T. Gröbe, L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, C. Meyer, B. Nolte, C. Most, M. Woznica, M. Goszczak – T. Fiedler (18. N. Parnitzke)

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. ESV Lok Falkenberg 0:0

 

Die Gäste aus Falkenberg begannen sehr stark und drückten den VfB weit in die eigene Hälfte. VfB-Keeper Erik Blomberg musste einige Male blitzschnell reagieren, um einen Rückstand zu verhindern. Erst nach etwa 20 Minuten konnten sich die Klettwitzer dann mehr Spielanteile erarbeiten. Jedoch entsprang die einzige wirklich gefährliche Möglichkeit der Lila-Weißen in Hälfte eins einer Einzelaktion. In der 29. Minute ließ Martin Woznica gleich mehrere Gegenspieler stehen und zog ab, doch die Kugel segelte am linken Dreiangel vorbei. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der VfB mit einer Doppelchance die Führung auf dem Fuß, doch Max Goszczak scheiterte an Schlussmann Daniel Güldner und Tommy Gröbe jagte den Nachschuss in die Wolken. Die Falkenberger wurden nun noch einmal druckvoller und wollten unbedingt den Sieg erzwingen. In einer turbulenten Schlussphase verzog Toni Fiedler die letzte gute Chance auf Seiten des VfB, während der ESV bei gleich mehreren Anläufen an der kämpferischen VfB-Abwehr und Torwart Blomberg verzweifelte. Negativer Höhepunkt der Partie war die Ampelkarte gegen den Falkenberger Steven Krille kurz vor Spielende, am Ergebnis änderte dies aber nichts mehr. Nach der Gegentorflut in Senftenberg war es für die Lila-Weißen vor allem wichtig, dass die Defensive wieder gut funktioniert. Mit einer kompakten Abwehr verdiente sich der VfB zurecht einen Punkt.

VfB: E. Blomberg – T. Gröbe, L. Rossow, M. Konczak – S. Peipe, T. Theiler, S. Baer, M. Goszczak, M. Woznica, A. Münch – T. Fiedler

 

 

Senftenberger FC vs. VfB Klettwitz 1913 10:0 (7:0)

 

Ohnedies war klar, dass es beim SFC für die Lila-Weißen äußerst schwer werden würde, nun gesellten sich zu den vier Langzeitverletzten auch noch vier weitere kurzfristige Ausfälle, so dass die schwere Aufgabe somit praktisch zur Mission Impossible mutierte. Trotz dieser Tatsache wollte sich der VfB von Beginn an mutig zeigen und mitspielen, was allerdings dem Gegner gleichzeitig große Räume zum Kontern anbot, die die schnellen Offensivspieler der Kreisstädter auch dankbar zu leichten Toren nutzten. Als Christian Most nach über 20 Minuten den ersten guten Torschuss der Gäste abgab, stand es bereits 0:4 aus Sicht des VfB und das Spiel war eigentlich entschieden. Am weiteren Spielverlauf sollte sich auch danach nichts Gravierendes ändern. Bis zum Pausenpfiff sahen die Zuschauer nur eine weitere Möglichkeit des VfB, dafür aber noch drei SFC-Treffer. Im zweiten Abschnitt nahmen die Senftenberger etwas das Tempo aus dem Spiel, so dass der VfB in der Verteidigung nicht mehr so häufig das Nachsehen hatte und auch in der Offensive öfters vor dem SFC-Tor auftauchte als noch in Hälfte eins. Aber ohne die gestandenen Torjäger fehlte der durchschlagskräftige Abschluss, so dass man dieses Match ohne ein positives Erlebnis beendete. Unterm Strich eine deutliche Niederlage, auch bedingt durch die zahlreichen Ausfälle. Ziel muss es sein, daraus entsprechende Lehren zu ziehen und eine wirksame Strategie für solche Szenarien zu entwickeln, um künftig besser abschneiden zu können.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, L. Rossow, N. Voigt (46. B. Nolte) – S. Peipe, S. Baer, A. Münch, C. Most, M. Goszczak (20. T. Gröbe), – F. Peters, F. Egeresi

 

 

VfB Klettwitz 1913 vs. SV Askania Schipkau 1:0 (1:0)

 

Als Eröffnungsspiel der neuen Kreisoberliga war das Gemeinde-Derby zwischen dem VfB und Askania ausgewählt worden und die Verantwortlichen des neuen Fußballkreises Südbrandenburg lagen mit ihrer Entscheidung goldrichtig, denn dieses traditionsreiche Duell wollten am Freitagabend immerhin 313 Zuschauer sehen, so dass der Derby-Funke wahrhaft zündete. Die Partie war zugegebenermaßen zwar nicht der absolute Fußballleckerbissen, dennoch lebte das enge Spiel von seiner Spannung und hielt so die Zuschauer bis zum Abpfiff im Bann. Überraschenderweise waren es dabei die Askanen, die sich als Auswärtsteam zuerst zaghaft aus der Deckung wagten, doch der geschichtsträchtige erste Kreisoberligatreffer gelang dem VfB. Nach einem Foul von Andreas Hanko an Martin Brundtke gab Schiedsrichter Lars Kunitz zurecht Elfmeter und Christian Most ließ sich diese große Chance nach neun gespielten Minuten nicht entgehen. In der Folgezeit spielten die Klettwitzer weiter selbstbewusst nach vorn und hätten sich schon in der ersten halben Stunde eine komfortablere Führung erarbeiten können. Doch auch beste Möglichkeiten konnten Andreas Münch und Toni Fiedler leider nicht nutzen. Schipkau ergriff erst wieder kurz vor dem Wechsel die Initiative, doch die VfB-Abwehr blieb standhaft. In Halbzeit zwei hatte sich Askania nun mehr vorgenommen und Heiko Riemers Abseitstreffer nach 48 Minuten war für die Klettwitzer wohl Warnung genug. Die Lila-Weißen investierten jetzt wieder mehr, um ein zweites Tor nachzulegen, doch auch Martin Brundtke beziehungsweise Nico Parnitzke nach seiner Einwechslung verpassten die Vorentscheidung nach Kontern und ließen die eigenen Fans somit weiter zittern. Gegen Ende des Spiels wurden die Gäste dann immer stärker, der VfB tat sich schwer, den Ball zu kontrollieren und war häufig zu Foulspielen gezwungen. Immer wieder taten sich Lücken im Defensivverbund auf, die Michael Klein und Heiko Riemer beinahe mit dem Ausgleich bestraft hätten, doch VfB-Torhüter Erik Blomberg blieb an diesem Tag einfach unbezwingbar. So gelang den Lila-Weißen mit drei Punkten ein perfekter Start in die neue Spielzeit.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, L. Rossow, S. Gröbe (54. S. Peipe) – S. Baer, T. Theiler, B. Nolte (89. N. Voigt), C. Most, A. Münch – T. Fiedler, M. Brundtke (82. N. Parnitzke)

SV Eintracht Lauchhammer vs. VfB Klettwitz 1913 3:2 (2:2)

Der VfB ist trotz einem guten Auftritt in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs gegen den Landesklasse-Vertreter Eintracht Lauchhammer ausgeschieden. Aufgrund einer umstrittenen neuen Regelung fand das Spiel in Lauchhammer statt, obwohl dem VfB als unterklassigem Team eigentlich das Heimrecht zugestanden hätte. Nach der frühen Führung der Gastgeber, erzielt von Johannes Maser (10.), sah es zunächst nicht nach einem so knappen Spiel aus. Doch der VfB fand besser in die Partie und nutzte vor allem seine Möglichkeiten. Zwei Treffer von Nico Parnitzke sorgten sogar für eine zwischenzeitliche 2:1-Führung der Lila-Weißen, bevor Eintracht-Torjäger Staacke kurz vor der Pause das 2:2 gelang. Auch nach dem Seitenwechsel verkauften sich die Klettwitzer gegen den Favoriten so teuer wie möglich, dennoch erzielten die Gastgeber den 3:2-Siegtreffer vom Elfmeterpunkt. Trotz der Niederlage kann der VfB mit der gezeigten Leistung zufrieden sein und optimistisch auf den Saisonstart in der Kreisoberliga blicken. Dennoch sollten die Verantwortlichen des neuen Fußballkreises sich die Frage stellen, ob sie allen Fußballbegeisterten einen reizvollen Pokalwettbewerb bieten wollen. Dafür sind gegenwärtig geltende Regeln bezüglich des Heimrechts sicherlich nicht förderlich.

VfB: E. Blomberg – N. Voigt, T. Theiler, M. Konczak – S. Baer, S. Peipe, M. Goszczak, C. Most, A. Münch, F. Egeresi – N. Parnitzke

Hohenbockaer SV vs. VfB Klettwitz 1913 5:8 n.V. (5:5 / 4:2)

Der Pflichtspielauftakt begann für die Lila-Weißen gleich mal mit einem heftigen Dämpfer. Bereits nach zwei Minuten lag der Gegner aus der 1. Kreisklasse gegen eine noch nicht präsente Abwehr vorn. Dem anschließenden 2:0 nach 12 Spielminuten, das André Schrock mit einem Traumtor in den Winkel erzielte, ging ein einfacher Ballverlust im Aufbau voraus. Die Klettwitzer konnten die Abwehr danach etwas besser ordnen und selbst schnell offensiv umschalten. So ließ Nico Parnitzke im Alleingang den Hohenbockaer Torwart aussteigen und verkürzte mühelos auf 1:2 (15.). Gerade als der VfB das Spiel nun endlich in den Griff zu kriegen schien, konterten die Gastgeber zum 3:1 (30.). Zu allem Überfluss erhöhten sie das Resultat nur eine Minute darauf vom Elfmeterpunkt. Fortan ging es für den VfB erst einmal um Schadensbegrenzung. Ein cleverer Seitenwechsel von Christian Most auf Toni Fiedler sowie dessen sicherer Abschluss brachten kurz vor dem Wechsel das 2:4. Zu Beginn von Halbzeit zwei waren die Gäste nun eindeutig am Drücker, benötigten jedoch einen erfolgreichen Strafstoß von Christian Most, um zum Anschluss zu kommen. Nicht einmal 180 Sekunden später besorgte Toni Fiedler nach klugem Querpass von Sebastian Baer den 4:4-Ausgleich. Doch den Rückenwind der 3-Tore-Aufholjagd konnte der VfB in den verbleibenden gut 30 Minuten nicht in eine Führung ummünzen, so dass Hohenbocka in der Schlussminute nach einer unübersichtlichen Situation im Klettwitzer Strafraum die abermalige Führung schaffte. Der für die Grün-Gelben vermeintliche Siegtreffer war dies aber nicht, weil Christian Most mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze buchstäblich in letzter Sekunde wieder egalisierte. In der Verlängerung offenbarten die Klettwitzer nicht mehr für möglich gehaltene Kräfte, was zeigt, dass das harte Konditionstraining nicht umsonst war. Toni Fiedler im eins gegen eins mit Hohenbockas Keeper (99.), Tim Theiler per Kopfball (107.) und Felix Egeresi, der sich mit Einsatz bis zum Schluss seinen Treffer verdiente (118.), sorgten für das Endergebnis in einer für den VfB verlängerten Schicht. Wie sich die zusätzliche Belastungsprobe auswirkt, wird sich kommende Woche zeigen.

VfB: E. Blomberg – S. Peipe, L. Rossow, M. Konczak – S. Baer (74. F. Egeresi), M. Woznica, A. Krahl (34. T. Theiler), C. Most, A. Münch – T. Fiedler, N. Parnitzke (46. T. Netzker)

   
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