SV Hertha Finsterwalde vs. VfB Klettwitz 1913 6:1 (2:1)

 

Fotos vom Spiel

Nach der 1:6-Niederlage in Finsterwalde kann der VfB jetzt auch theoretisch den Klassenerhalt nicht mehr schaffen. Die Partie bei Hertha offenbarte dabei einmal mehr zu viele Defizite und lieferte gleichzeitig auch einen guten Querschnitt sämtlicher Saisonauswärtsspiele der Lila-Weißen. Wie so oft erzielten die energischen Gastgeber gleich mit der ersten Tormöglichkeit die Führung. Zum Gegentreffer führte diesmal eine Standardsituation, bei der Thomas Müller seine Kopfballstärke famos ausspielte und nach nicht einmal drei Minuten war Erik Blomberg bereits geschlagen. Hertha gab auch weiter den Ton an, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden und die VfB-Abwehr hatte den Gegner entsprechend gut unter Kontrolle. Wenn der VfB offensiv in Erscheinung trat, dann lediglich sporadisch bei Standards. Erst nach circa einer halben Stunde tauten die Gäste auf und versuchten es, sich besser vor des Gegners Tor in Szene zu setzen. Nach einem guten Versuch von Martin Brundtke, den Finsterwaldes Carlo Tätz noch vor der Torlinie klären konnte, schafften die Lila-Weißen nur wenig später den Ausgleich. Wieder kam Brundtke zum Abschluss, der jedoch erneut abgewehrt wurde. Doch diesmal landete der Rebound bei Andreas Münch, der in der 31. Minute überlegt einnetzte. Allerdings war die beste Phase des VfB wieder einmal nur von kurzer Dauer und noch bevor es in die Kabinen ging, holte sich Hertha die Führung zurück. Diesmal gelang es der VfB-Verteidigung trotz mehrfacher Möglichkeit nicht, das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern, so dass Julian Nemitz von der Strafraumgrenze sehenswert spektakulär in den Winkel einschießen konnte. Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten die Klettwitzer im Spiel zu bleiben und spielten auf den erneuten Ausgleich, doch im Rückwärtsgang fehlte es an Schnelligkeit und Reaktionsvermögen. So konnte Stephan Sobotta in der 54. Minute nur noch mit einem Handspiel auf der Torlinie das dritte Tor der Gastgeber verhindern und musste dafür vorzeitig vom Feld. Hertha nutzte jedoch den Strafstoß durch Nemitz zum 3:1 und damit praktisch zur Spielentscheidung. Zwar gab der VfB bis zum Ende nicht auf, suchte immer wieder seine Chance in der Offensive, doch in Unterzahl spielend lief man bei Kontern nun noch öfter dem Gegner nur hinterher. Die Herthaner hatten folglich viel Raum, kamen über schnelle Angriffe zu guten Chancen und Marco Rumsch gelang in Minute 62 per Direktabnahme schließlich das 4:1. Nachdem auch noch Niclas Voigt verletzt ausscheiden musste und der VfB somit eine gute Viertelstunde lang in doppelter Unterzahl agierte, hatten die Gastgeber folglich leichtes Spiel und kamen im Schlussspurt ohne größere Probleme noch zu den Treffern fünf und sechs. Nemitz und Müller konnten dadurch ihr Torkonto noch um jeweils einen Treffer erhöhen.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – S. Peipe, M. Woznica, A. Münch (66. M. Goszczak), B. Nolte, N. Voigt – M. Brundtke (57. T. Fiedler), N. Parnitzke

 

 

    VfB Klettwitz 1913 vs. SV Eintracht Ortrand 3:6 (0:4)

 

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Die personell arg gebeutelten Klettwitzer hatten in Durchgang eins große Mühe, mit den Gästen mitzuhalten. Schon nach drei Minuten markierte Lars Wobst das Führungstor für die Eintracht mit einem 25-Meter-Freistoß, den VfB-Keeper Erik Blomberg noch irgendwie durch die Hände rutschen ließ. Ortrand diktierte auch anschließend das Geschehen nach Belieben und die Zuschauer sahen fast nur Einbahnstraßenfußball. Mit sehenswertem Kombinationsfußball kamen die Männer von der Pulsnitz fast folgerichtig zu weiteren Toren. Jan Hansel (15.), Florian Kirstein in der 29. Minute und Felix Otto neun Minuten vor dem Wechsel schraubten das Ergebnis bis dato bereits auf 0:4. Nach der Pause sah das Spiel des VfB etwas besser aus, doch binnen drei Minuten kam Ortrand dann zu zwei weiteren leichten Treffern. Erst nutzte Felix Otto die Abstimmungsprobleme der VfB-Hintermannschaft, um mit einem Heber das 0:5 zu erzielen. Kurz darauf kam auch Lucas Klaus zu seinem Treffer, als der VfB auf Abseits reklamierte, die Fahne jedoch unten blieb. Alles sah nun nach einer deftigen Niederlage für die Klettwitzer aus, doch Benito Nolte, der nur eine Minute später gut nachsetzte und somit das 1:6 erzwang, setzte mit seinem Tor ein entscheidendes Signal. Plötzlich rafften sich die Lila-Weißen noch einmal auf, spielten frei auf und konnten bis zum Abpfiff durch zwei Strafstöße noch auf 3:6 verkürzen. In der 78. Minute war es zunächst Maik Wurth, der nach einem Handspiel der Gäste das Geschenk zur Resultatsverbesserung dankend annahm. Ein Foulspiel an Max Goszczak ermöglichte es Toni Fiedler in der Schlussminute, sich ebenfalls noch in die Riege der Torschützen einzureihen.

VfB: E. Blomberg – D. Proske (46. M. Goszczak), L. Rossow, S. Sobotta – M. Konczak, T. Theiler, B. Nolte, T. Fiedler, F. Peters – M. Wurth (84. M. Girndt), N. Voigt

 

 

FSV Concordia Groß Leuthen/Gröditsch vs. VfB Klettwitz 1913 3:1 (1:1)

 

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Was waren das für Zeiten, als der VfB einst in Hosena mit sage und schreibe 10:0 gewann. Zwölf Monate liegt dieser lila-weiße Galaauftritt nun schon zurück und seitdem ist dem VfB kein Auswärtssieg mehr gelungen. Auch in Groß Leuthen konnten diesmal nur die Heimischen, nicht aber die mitgereisten VfB-Fans jubeln. Den Gastgebern, die ebenfalls im Abstiegskampf gehörig unter Druck stehen, gelang allerdings auch ein absoluter Traumstart in die Partie. Mit einem schnellen und direkten Spielzug, der für die gesamte VfB-Abwehr zu schnell wirkte, sorgten die Hausherren schon nach drei Minuten für die Führung und somit für Ruhe im eigenen Spiel. Kevin Menze ließ Erik Blomberg mit einem platzierten Schuss keine Abwehrchance. Während der VfB so seine liebe Mühe mit der aggressiven Verteidigung des Gegners hatte und überhaupt noch nicht zur Entfaltung kam, nutzten die Blau-Gelben ihre Sicherheit und die Lücken in der Klettwitzer Abwehr zu weiteren Möglichkeiten. Wenn es auf der anderen Seite mal gefährlich wurde, dann zumeist nach ruhenden Bällen mit Martin Brundtke als Abnehmer. Erst nach einer halben Stunde kam der VfB besser in die Partie und wurde auch mal zielstrebig. Für einen echten Weckruf sorgte Maik Wurth, der mit seinem Schuss Leuthens Torwart Baschin zur ersten Parade zwang und bald darauf kamen die Klettwitzer auch schon zum Ausgleich. Tim Theiler brachte einen langen Pass auf Martin Brundtke an, der nach kurzer Annahme mit trockenem Abschluss auf 1:1 stellte (36.). Noch einmal wurde es brenzlig, als erneut Brundtke im gegnerischen Strafraum auftauchte, ehe die Leuthener sich etwas vom Druck befreien konnten und selbst wieder aktiv wurden. Im zweiten Abschnitt konnten die Gastgeber wieder für mehr Druck sorgen, so dass der VfB viel gegen den Ball arbeiten musste und auch häufiger zu Fouls gezwungen war. In der 59. Minute hatten die Lila-Weißen zunächst Glück, als die Hausherren nur die Latte trafen. Doch beim Nachschuss stand Menze wieder goldrichtig und erzielte aus der Drehung das 2:1. Der VfB wollte wie in der Vorwoche mit neuem Personal für mehr Schwung sorgen, doch erst einmal bewirkten die Wechsel Unordnung im lila-weißen System. So hatte Groß Leuthen schon kurz darauf die Entscheidung auf dem Fuß, aber Erik Blomberg konnte diese mit beherztem Eingreifen noch verhindern. In Minute 74 war dann aber auch der Keeper machtlos, weil Torjäger Menze im Zentrum völlig frei zum Abschluss kam und sich diese Chance zu seinem dritten Treffer nicht entgehen ließ. Groß Leuthen hatte die Partie wohl bereits abgehakt und ließ den VfB beinah noch einmal ins Spiel zurückkommen. Nach einem Eckball von Benito Nolte hatte Torwart Baschin Glück, dass Tim Theilers Kopfball nur an die Querlatte prallte. Wenig später musste der Keeper dann noch einmal reagieren, um den Versuch von Martin Woznica zur Ecke zu klären. In der Nachspielzeit trafen die Blau-Gelben bei einem abgefälschten Freistoß zwar auch noch den Pfosten, dennoch geht das Ergebnis in dieser Höhe wohl so in Ordnung, da auch die Gastgeber keinesfalls fehlerfrei spielten, sich dafür aber mehr Möglichkeiten erarbeiteten und diese auch besser zu nutzen wussten.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – S. Peipe, M. Woznica, B. Nolte, A. Münch, F. Peters (62. M. Goszczak) – M. Wurth (54. N. Parnitzke), M. Brundtke (73. S. Baer)

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. 1. SV Lok Calau 1:2 (0:1)

 

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Der VfB hat im direkten Abstiegsduell mit Lok Calau den Kürzeren gezogen. Nach einer kurzen Abtastphase übernahm die Heimelf zunächst die Initiative im Spiel und kam über Benito Nolte und Martin Brundtke zu ersten Torszenen. In der 19. Minute versuchte Tim Theiler wieder einmal einen Angriff aus der Defensive heraus zu eröffnen und fand tatsächlich Nico Parnitzke. Aber der Stürmer kam nicht mehr in eine entsprechende Abschlusssituation und bediente deshalb den aufgerückten Sebastian Baer, dessen Volleyschuss jedoch am Tor vorbei ging. Den Calauern, die jetzt sehr defensiv agierten, genügte dann ein sauber gespielter Angriff zur Führung. Die Klettwitzer bekamen keinen Zugriff mehr auf den Ball und auch der herausgelaufene Erik Blomberg konnte das Unheil nicht mehr verhindern. Lok-Kapitän Marcus Lehnert traf letztlich sogar noch den Innenpfosten, so dass der Keeper wohl selbst auf der Linie chancenlos gewesen wäre. Gleich anschließend hatte Lok dann eine Doppelchance, scheiterte jedoch an Pfosten und Latte, so dass es die Gäste verpassten, einen verunsicherten VfB weiter ins Hintertreffen zu bringen. Kurz vor der Pause dann noch einmal der VfB. Nach einer Kombination über Benito Nolte und Nico Parnitzke kam Martin Brundtke an den Ball, verzog aber trotz guter Position. Vielleicht hätte der Ausgleich in dieser Szene noch einmal zusätzlichen Schub für Halbzeit zwei gegeben. Demonstrativ zeitig kamen die Lila-Weißen zumindest aus der Kabine und setzten so ein entsprechendes Signal, doch alle guten Vorsätze verpufften irgendwie und die Partie verflachte zusehends. Eine Viertelstunde dauerte es, dann suchte Calau die Entscheidung. Erst verhinderte wieder der Pfosten das 0:2, dann verzog Bieberstein aus spitzem Winkel. Die Lila-Weißen mussten jetzt etwas ändern, wollten sie noch einmal zurückkommen und die Einwechslungen von Niclas Voigt und Maik Wurth brachten sofort frische Impulse. Keine drei Minuten dauerte es, da sorgte Wurth nach herrlicher Vorarbeit von Voigt über die linke Außenbahn für den 1:1-Ausgleichstreffer. Gerade als das Spiel nun zu kippen drohte, schlug Lok jedoch mit dem abseitsverdächtigen 1:2 durch Andreas Liebegall zurück. Die Klettwitzer zeigten in der Endphase Moral, wollten sich auch nach dem erneuten Rückstand nicht geschlagen geben und stattdessen noch einmal die eigene Stärke in den Schlussminuten beweisen. Es hätte irgendwie ins Bild gepasst, wenn ausgerechnet Joker Wurth auch noch die allerletzte Chance zum Ende der Nachspielzeit genutzt hätte, aber dieses Mal konnte der VfB das Ruder nicht mehr herumreißen. Eine mehr als bittere Niederlage, die den Klassenerhalt des VfB jetzt nahezu unmöglich macht.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, T. Theiler, S. Sobotta – S. Baer (81. F. Egeresi), T. Fiedler, B. Nolte, M. Woznica, F. Peters (63. N. Voigt) – N. Parnitzke (72. M. Wurth), M. Brundtke

 

 

VfB Klettwitz 1913 vs. SG Grün-Weiß Groß Beuchow 3:2 (2:0)

 

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Diesmal zeigte der VfB endlich, dass man durchaus in der Lage ist, auch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte zu gewinnen. Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen hatten die Beuchower mittlerweile zum Tabellenfünften und damit zum „Team der Stunde“ in der Kreisoberliga gemacht. Doch in der ersten Hälfte war von diesem Rückenwind praktisch nichts zu spüren. Ihre gefährlichste Szene hatten die Gäste gleich zu Beginn, als die Klettwitzer noch sichtlich nervös wirkten und der Ball plötzlich im VfB-Tor lag. Erik Blomberg wurde allerdings im Fünfmeterraum behindert und bekam somit berechtigterweise Freistoß. Anschließend sahen die Zuschauer aber wieder den VfB aus guten alten Zeiten. Die Lila-Weißen spielten gefällig und vor allem schnörkellos in die Spitze. Schon den ersten Pass von Tim Theiler in die Schnittstelle der Abwehr konnte Nico Parnitzke im eins gegen eins gegen Gäste-Torwart Romano Steinberg verwerten. Mit der Führung kontrollierte der VfB das Spiel dann endgültig und kam durch schnelles Umschaltspiel zu weiteren Möglichkeiten. Kurz vor der Pause gelang den Lila-Weißen schließlich nach ähnlichem Muster auch das 2:0. Diesmal von Benito Nolte initiiert, war es wieder Nico Parnitzke, der gut in den freien Raum gestartet war und den Gäste-Keeper per Flachschuss zum zweiten Mal überwand. Einen Wermutstropfen gab es für den VfB dennoch vor Ende der ersten 45 Minuten, denn Christian Most musste angeschlagen vorzeitig passen. Nach dem Wechsel fanden die Grün-Weißen dann endlich den Spielfaden und erzielten in der 59. Minute nach einem schönen Spielzug über die linke Seite den Anschlusstreffer, weil der eingewechselte Ronny Zech am Ende der Kette völlig frei stand. Der VfB geriet nun mehr unter Druck und konnte die wenigen Entlastungsangriffe nicht konsequent zu Ende spielen. Auf der anderen Seite hatten die Lila-Weißen aber diesmal auch das nötige Glück, dass Beuchow nach 75 Minuten nur das Lattenkreuz traf. In den zurückliegenden Spielen wäre dieser Schuss wahrscheinlich noch reingegangen. Per direktem Freistoß kamen die Gäste nur drei Minuten später aber dann doch zum Ausgleich. An den von Maik Patorek getretenen Ball kam Erik Blomberg zwar heran, der Keeper konnte die Kugel jedoch nicht mehr aus dem Eck fischen. Jetzt wollten die Gäste mehr und drückten nach dem Feldverweis gegen Sebastian Peipe noch intensiver auf den Siegtreffer. Aber dieser fiel schließlich auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß von Tim Theiler köpfte Felix Peters vier Minuten vor Ultimo zum umjubelten 3:2 ein. Damit war den Grün-Weißen endgültig der Zahn gezogen, die die drei Punkte wohl schon vor Augen hatten und letztlich geschlagen das Feld verließen. Aufgrund der starken ersten Hälfte aber ein verdienter Sieg für die Lila-Weißen.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, C. Most (44. S. Baer), S. Sobotta – T. Theiler, S. Peipe, B. Nolte, M. Woznica, F. Peters – N. Parnitzke (90.+3 R. Panusch), T. Fiedler

 

 

FC Schradenland vs. VfB Klettwitz 1913 4:0 (2:0)

 

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Der VfB musste im Auswärtsspiel beim FC Schradenland auf einige gesperrte Spieler verzichten und ließ sich zudem wieder einmal frühzeitig vom Gegner überraschen, der gleich den ersten Angriff zum Torerfolg nutzte. Eine Flanke von der rechten Seite wuchtete Rick Gehre nach nur 63 Sekunden per Kopf über die Torlinie. Die Gäste schienen dabei überhaupt noch nicht richtig wach zu sein und brauchten auch gute zehn Minuten, um diesen Schock zu verkraften. Doch dann gingen die Lila-Weißen in die Offensive und hätten ebenso fast ihre erste Gelegenheit verwertet. Aber eben nur fast. Zunächst konnte FCS-Torwart Bockisch den Versuch von Toni Fiedler noch parieren und beim Nachschuss von Martin Woznica hatte der VfB wiederholt Pech, dass der Ball nur ans Aluminium prallte. Den wesentlichen Unterschied zwischen Glück und Pech demonstrierten die Gastgeber keine fünf Minuten später, als René Weise einen satten Fernschuss wunderschön im rechten oberen Eck zum 2:0 versenkte. In der verbleibenden halben Stunde bis zur Pause passierte in der Tat dann nicht mehr viel. Die niveauarme Partie bestach durch viele Fehlpässe und die Abschlüsse der Gastgeber verfehlten zum Teil meilenweit das Ziel, lediglich zweimal musste VfB-Keeper Erik Blomberg noch eingreifen. Nach dem Wechsel erst einmal das gleiche Bild. Nach einer guten Stunde ließ Schradenland dann die Gelegenheiten zur endgültigen Entscheidung aus, doch auch Toni Fiedler zeigte sich beim Torschuss unkonzentriert und verpasste es somit, bei der einzigen guten offensiven Szene des VfB, die Lila-Weißen wieder zurück in die Partie zu bringen. So konnten die Gastgeber über einen Konter nach 70 Minuten schließlich auf 3:0 erhöhen. Wohl auch, weil Cornel Fritzsch den Ball hierbei nicht mehr richtig traf. Auch mit der letzten Möglichkeit durch Martin Brundtke konnte der VfB nicht den Ehrentreffer erzielen. Dem Stürmer, der es in dieser Szene mal im Alleingang versuchte, fehlte es letztlich an Kraft und Präzision im Abschluss. Stattdessen setzte Tobias Thieme mit einem Schuss in den Winkel zum 4:0 den passenden Schlusspunkt in diesem Spiel, welches zwar nur geringes spielerisches Niveau hatte, die Zuschauer dafür aber mit sehenswerten Toren entschädigte. Ein ziemlich chancenloser VfB verliert erneut und baut jetzt auf seine anstehenden beiden Heimspiele, um die Serie von zwölf sieglosen Partien endlich zu beenden.

VfB: E. Blomberg – D. Proske, L. Rossow, S. Sobotta – M. Konczak (68. M. Wurth), C. Most, F. Egeresi, M. Woznica (75. M. Girndt), F. Peters – T. Fiedler, M. Brundtke

 

 

BSG Chemie Schwarzheide vs. VfB Klettwitz 1913 1:0 (1:0)

 

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Ein früherer Bundesligaprofi sagte einst: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu!“. Genau diese Aussage ist auch für dieses Spiel des VfB in etwa zutreffend. Trotz einer guten Anfangsphase und den daraus resultierenden Möglichkeiten für Christian Most, Tommy Gröbe und Martin Brundtke gelang es den Lila-Weißen nicht, daraus frühzeitig etwas Zählbares vorzulegen. Wohl auch, weil die Gastgeber sehr defensiv begannen. Chemie konterte erstmals in der 13. Minute, doch Erik Blomberg hatte gut aufgepasst. Nach und nach übernahm Schwarzheide mehr das Kommando und verzeichnete nach einer reichlichen halben Stunde die erste große Druckphase. Vor allem die Eckstöße der Chemiker brachten hierbei immer wieder Gefahr fürs VfB-Gehäuse. Gerade als die Klettwitzer diese dominante Phase der Hausherren schadlos überstanden hatten und es nun nach einem offenen Schlagabtausch aussah, sorgte Manuel Röhrenbacher mit einem Kunstschuss aus großer Entfernung, der sich über Erik Blomberg hinweg ins Tor senkte, für die Schwarzheider Führung. Nach dem Wechsel spielten die Lila-Weißen zunächst wieder besser und hatten nach einer Ecke die erste gute Chance, wurden aber nur wenige Sekunden später durch die Gelb-rote Karte gegen Tim Theiler völlig aus der Bahn geworfen. Es fehlte jetzt vor allem an Ordnung und positiver Körpersprache. So hatte Chemie nun mehrere große Möglichkeiten zur Entscheidung. Die BSG konnte jedoch keine davon nutzen, so dass dem VfB beinah noch der Ausgleich geglückt wäre. Erst verzog der eingewechselte Andreas Münch bei einer Schusschance. In der Nachspielzeit hatte Christian Most noch den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, doch Schwarzheides Torwart Hoffmann rettete seinem Team mit einer guten Parade den Sieg. Dem VfB fehlt zurzeit einfach das Erfolgserlebnis, um die Saison doch noch zu einem positiven Abschluss zu führen. Fast schon symptomatisch dafür waren auch die Entscheidungen des Schiedsrichters in der Schlussphase, die fast ausschließlich nur zu Ungunsten des VfB getroffen wurden.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, C. Most, S. Sobotta – T. Theiler, S. Peipe, B. Nolte, M. Woznica, T. Fiedler (63. F. Peters) – T. Gröbe, M. Brundtke (73. A. Münch)

 

 

   VfB Klettwitz 1913 vs. SV Germania Ruhland 3:5 (1:3)

 

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Für die Lila-Weißen blieb auch im Heimspiel gegen Germania Ruhland der erhoffte Befreiungsschlag aus.

Dabei begann der VfB diesmal ziemlich selbstbewusst und spielstark. Nachdem Christian Most seine Mannschaft schon nach fünf Minuten mit einem 25-Meter-Freistoß ins linke Eck in Führung geschossen hatte, eröffnete sich nur kurz darauf für Martin Brundtke gar die große Möglichkeit zum 2:0, doch der wiedererstarkte Torjäger konnte das exakte Anspiel von Martin Woznica nicht veredeln und scheiterte am gut reagierenden Stefan Cunert im Ruhlander Tor. Mit dem ersten konstruktiven Angriff, abgeschlossen durch Mike Wachs, stellten die Gäste in der 16. Minute dann allerdings das Ergebnis auf 1:1 und urplötzlich war die spielerische Leichtigkeit beim VfB wieder dahin. Eine gute halbe Stunde war gerade einmal gespielt, da konnten die Klettwitzer nach einem Eckball der Gäste die Situation nicht entscheidend klären und Marcus Blüthgen staubte zum 1:2 ab. Als Marco Nitzsche aus abseitsverdächtiger Position praktisch mit dem Pausenpfiff dann auf 1:3 erhöhte, schwanden die Chancen auf Punkte für den VfB bereits deutlich und spätestens als wiederum Mike Wachs mit einem Traumtor das 1:4 markierte (50.), deutete alles auf die 15. Saisonniederlage des VfB hin. Allerdings wollten die Lila-Weißen die Partie zumindest mit Anstand zu Ende bringen. In Minute 56 bediente Martin Brundtke den laufstarken Max Goszczak, der mit einem klasse Direktschuss das 2:4 erzielen konnte und einen von Martin Woznica gut getretenen Eckball konnte der erst kurz zuvor ins Spiel gebrachte Sebastian Peipe wenig später per Kopf zum 3:4 verwerten. So wurde zwanzig Minuten vor Schluss ein scheinbar entschiedenes Spiel wieder spannend. Der VfB rannte bis zuletzt noch auf das Unentschieden an, doch letztlich war die Hypothek eines Drei-Tore-Rückstands zu hoch, so dass die Gäste durch Nitzsche kurz vor Spielschluss noch einen Konter erfolgreich zu Ende brachten.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer (68. S. Peipe), C. Most, S. Sobotta – M. Konczak, M. Woznica, T. Gröbe , T. Fiedler, M. Goszczak (77. R. Panusch) – M. Wurth (25. B. Nolte), M. Brundtke

 

 

SpVgg. Finsterwalde vs. VfB Klettwitz 1913 2:1 (1:0)

 

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Der VfB unterlag am Samstag in einem recht unspektakulären Spiel bei der Spielvereinigung in Finsterwalde knapp mit 1:2. Erneut trug dabei ein früher Rückstand in erheblichem Maße zur Niederlage bei.

Die Gastgeber waren sofort gewillt, den VfB unter Druck zu setzen, doch die Lila-Weißen spielten in der Defensive taktisch klug und gaben dem Gegner auch diesmal wenig freie Räume. Allerdings war es auch eine Unstimmigkeit in der Klettwitzer Abwehr, welche die Finsterwalder Führung nach 15 Minuten begünstigte. Einen von Sebastian Peipe unglücklich verlängerten Ball brauchte Steve Janisch in dessen Rücken nur noch über Erik Blomberg hinweg in die Maschen zu nicken. Nun war der VfB auch offensiv gefordert. Angetrieben von Martin Woznica und Felix Peters wurden die Stürmer gesucht, doch eine ernsthafte Prüfung für Keeper Phillip Thamm sprang dabei nicht heraus. Kurz vor der Pause dann auf der anderen Seite plötzlich die Chance zum 2:0, weil der Schiedsrichter ein Foulspiel an Martin Woznica übersehen hatte, aber die Sängerstädter verballerten ihre goldene Gelegenheit kläglich. Dafür konnten sie acht Minuten nach Seitenwechsel dann den zweiten Treffer bejubeln. Dieser fiel wieder unter gütiger Mithilfe der Lila-Weißen. Christian Most konnte den trickreichen Oliver Bossing auf Höhe der Grundlinie nicht entscheidend stoppen und dessen folgende Eingabe lenkte Stephan Sobotta leider ins eigene Tor. Jetzt brauchte der VfB einen schnellen Treffer, um die Chance auf Punkte weiter am Leben zu erhalten. Der wohl schönste Spielzug des Tages führte in der 65. Minute auch verdientermaßen zum Torerfolg. Felix Peters leitete das 1:2 mit seinem herrlichen Seitenwechsel auf den freien Benito Nolte ein und dessen Maßflanke vollendete Martin Brundtke mit einem wuchtigen Kopfball aus kurzer Distanz. Jetzt mobilisierten die Gäste noch einmal alle Kräfte, während beim Gegner nun das große Zittern einsetzte. Doch Finsterwalde überstand das Klettwitzer Powerplay, ohne dabei den Ausgleich zu kassieren und hatte seinerseits noch die Möglichkeit den vorhandenen Platz zu nutzen und für die Entscheidung zu sorgen, da der VfB in der Schlussphase verletzungsbedingt zeitweise in Unterzahl agieren musste. Aber erneut zeigten sich die Gastgeber äußerst schwach bei der Chancenverwertung. Den letzten Aufreger gab es fünf Minuten vor Ende der Partie und Finsterwaldes Torhüter Thamm musste nach einem Stoß gegen Brundtke froh sein, dass er auf dem Feld bleiben durfte, sonst wäre den Lila-Weißen womöglich doch noch der Ausgleich gelungen. Fazit: Wieder einmal verhinderte ein Rückstand ein besseres Abschneiden des VfB. Trotz guter Moral in der letzten halben Stunde steht man erneut ohne Punkte da.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, C. Most, S. Sobotta – M. Woznica, S. Peipe (60. F. Egeresi), B. Nolte, A. Münch, F. Peters – M. Wurth (46. T. Fiedler), M. Brundtke

 

 

     VfB Klettwitz 1913 vs. SpVgg. Blau-Weiß Vetschau 1:3 (1:1)

 

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Die Aufgabe gegen den souveränen Tabellenführer aus Vetschau mitzuhalten, schien für den VfB so wie der sprichwörtliche Kampf gegen Windmühlen, den man unmöglich gewinnen kann. Passend zum Motto des Tages fand das Spiel im Stadion am Windpark auf dem Nebenplatz und somit den Windgiganten in Sichtweite noch ein paar Schritte näher statt. Viel vorgenommen hatten sich die Lila-Weißen für dieses Spiel trotzdem, doch der Favorit nutzte gleich seine erste Möglichkeit in der fünften Spielminute. Einen Flankenball von der rechten Seite köpfte Sven Konzack zum 0:1 ein. Allerdings dachten die Blau-Weißen jetzt, sie können die Punkte hier im Vorbeigehen mitnehmen und wurden für ihre überhebliche Spielweise prompt bestraft. Denn auch der VfB schlug bei seiner allerersten Gelegenheit zu, als Christian Most einen Freistoß direkt auf Martin Brundtke sandte und dieser den Vetschauer Keeper regelrecht düpierte und ins leere Tor einschob. Die Gäste blieben davon erst mal ziemlich unbeeindruckt und spielten weiter ihren Stiefel herunter. Weil allerdings die Lila-Weißen beherzt verteidigten, ergaben sich vor der Pause nur wenige Lücken zum Abschluss. Zweimal zwangen die Spreewälder Torwart Erik Blomberg dabei zur Glanzparade, bei den gefürchteten Standards jedoch fehlte dem Tabellenführer noch gänzlich das richtige Timing. Klettwitz blieb ständig fokussiert, um bei abgefangenen Bällen schnell in den Vorwärtsgang umzuschalten und forderte die Gäste somit weiter heraus. Viele fragten sich zur Pause, wie lange der VfB mit diesem immensen Einsatz noch mitgehen könne und die Vetschauer machten auch sofort Alarm. Erste Löcher konnte der VfB in dieser Phase noch stopfen, wenngleich manchmal nur auf Kosten eines Foulspiels, doch spätestens nach dem Lattentreffer von Eduard Gutar in der 55. Minute, standen die Zeichen auf Sturm. Schließlich half den Gästen dann ein Freistoß, um die erneute Führung zu erzielen. Wieder war Sven Konzack der Torschütze, der den Ball von der Strafraumgrenze aus flach ins rechte Toreck beförderte. Der VfB hielt trotzdem weiter dagegen und hoffte bis zum Schluss, den Gegner noch ein weiteres Mal überraschen zu können, doch die Blau-Weißen machten mit dem 1:3 durch Gutar in der Nachspielzeit den Sieg endgültig perfekt. Fazit: Der Tabellenführer müht sich gegen bravourös kämpfende Klettwitzer zu drei weiteren Punkten, zusätzliche Sympathiepunkte dürfte der Auftritt in Klettwitz dem Team dagegen wohl nicht eingebracht haben.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, S. Peipe, S. Sobotta – M. Konczak, C. Most, F. Peters (87. N. Voigt), M. Woznica, A. Münch (58. R. Panusch) – M. Brundtke, N. Parnitzke (90.+1 S. Baer)

 

 

ESV Lok Falkenberg vs. VfB Klettwitz 1913 1:1 (1:1)

 

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Der VfB hat im neunten Versuch endlich den ersten Auswärtspunkt der Saison eingefahren und somit ausgerechnet in Falkenberg seine ewig lange Serie beendet. Denn schon in der Rückrunde der Saison 1995/96 ging für die Lila-Weißen genau an selber Stelle mal eine langanhaltende Auswärtsserie, damals allerdings eine Erfolgsserie, zu Ende. Dabei sah es diesmal anfangs noch nicht nach Besserung aus, denn gleich zu Spielbeginn stand der VfB in der Defensive wieder gehörig unter Druck und musste in der 12. Minute schließlich auch den 0:1-Rückstand hinnehmen. Steven Krille nagelte einen Freistoß exakt an den Innenpfosten und ließ Erik Blomberg somit keine Chance zur Abwehr. Doch der VfB suchte seine Möglichkeit und bekam sie in der 18. Spielminute. Marius Konczak leitete den Ball dabei schön auf Max Goszczak weiter, der mit links quasi direkt abzog und den Ball mindestens ebenso schön im äußersten rechten Eck des Falkenberger Kastens versenkte. Nur eine Minute nach dem Ausgleich konnte Blomberg die erneute Führung der Hausherren verhindern, als seine Vorderleute etwas zu schläfrig agierten. Wohl der Weckruf zur richtigen Zeit, denn nun ließ man bis zur Pause nur noch wenig zu. Zwar hatte der ESV noch zwei gefährliche Standards, bei denen aber wiederum der Keeper zur Stelle war und kurz vor der Pause verpasste Marcel Heil nach einer Eingabe das Gästetor knapp. Nach Seitenwechsel folgte dann der erwartete Sturmlauf der Falkenberger, doch die Klettwitzer Konter über Maik Wurth und Martin Brundtke waren erst einmal gefährlicher, als alles, was die Gastgeber zustande brachten. In der 51. Minute musste Blomberg dann wieder sein ganzes Können aufbieten, um den Versuch von Stephan Kretschmer zu parieren und wenig später hatte der VfB-Schlussmann auch noch Glück, dass der Schuss von Guido Müller vom Innenpfosten nicht ins Tor sprang. Doch viel mehr Ideen hatte der ESV dann auch nicht mehr, denn die VfB-Abwehr blieb energisch und konnte nahezu immer einen Fuß zwischen Ball und Gegner bringen. Einzig und allein die Standards brachten noch Torgefahr. Die Lila-Weißen konnten dagegen in der 78. Minute noch mit einem brauchbaren Konter aufwarten, den Most gut auf Brundtke initiierte. Jedoch wurde der Stürmer, nachdem er sich zunächst schön durchgesetzt hatte, im Strafraum gelegt. Aber wieder einmal bekam der VfB unverständlicherweise keinen Strafstoß, so dass bis zum Abpfiff um den einen Punkt gezittert werden musste. Die Klettwitzer hatten mit Blomberg an diesem Tag allerdings einen wahren Turm in der Schlacht, der auch die letzte Chance der Falkenberger drei Minuten vor Abpfiff im Nachfassen entschärfte.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, T. Theiler, S. Sobotta – M. Konczak, F. Peters, B. Nolte, C. Most, M. Goszczak – R. Panusch (38. M. Wurth), M. Brundtke

   
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