VfB Klettwitz 1913 vs. Senftenberger FC 1:1 (0:0)

 

 

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Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel konnte es für den VfB eigentlich nur besser werden und auch den Senftenbergern, die derzeit nicht sonderlich gut in Form sind, würde es wohl schwerfallen, frei aufzuspielen. So war die Anfangsphase des Spiels dann auch äußerst umkämpft, allerdings gab es vorerst mal keine Tormöglichkeiten. Bereits eine Viertelstunde war schon gespielt, als Blomberg gegen Kabbaj erstmals eingreifen musste, doch selbst diese Annäherung stellte den Keeper nicht wirklich vor Probleme. So langsam wurde der VfB wach. Während Nico Parnitzkes Schuss noch deutlich über die Kiste ging, so zielte Martin Brundtke Mitte der ersten Hälfte nur Zentimeter am Tor vorbei. Beide Klettwitzer Stürmer standen auch nach 31 Minuten im Fokus des Geschehens, als Nico Parnitzke den Freiraum auf der linken Seite gut zu nutzen wusste, doch anstatt selbst abzuschließen, versuchte er seinen Sturmkollegen im Zentrum zu bedienen und die SFC-Verteidigung konnte das erfolgreiche Anspiel verhindern. Kurz vor der Pause hatten beide Teams dann noch Gelegenheit nach ruhenden Bällen für Zählbares zu sorgen. Beim Kopfball von Malinski packte Blomberg jedoch sicher zu und auch SFC-Torwart Lehnert konnte den Freistoß von Most über die Querlatte lenken, so dass es torlos in die Kabinen ging. Die Gäste starteten besser in Durchgang zwei und Tim Theiler konnte mit couragiertem Eingreifen so gerade noch eine schwierige Situation für den VfB bereinigen. Die Klettwitzer brachten nun Andreas Münch ins Spiel, um für neue Impulse zu sorgen und schon wenige Sekunden später war der neue Mann auch gleich offensiv in Aktion. Doch die Kreisstädter erkämpften sich den Ball zurück, schalteten sofort wieder auf ihren schnellen Konterfußball um und kamen in der 65. Minute durch Göran Seemann damit schließlich zum 0:1. Der VfB gab sich davon aber ziemlich unbeeindruckt und zeigte die erforderliche Reaktion. Nico Parnitzke und Christian Most gelang zunächst noch nicht der zwingende Abschluss. Erst nachdem Tommy Gröbe in der 77. Minute den Ball steil zu Nico Parnitzke brachte und der auch noch den Blick für den mitgelaufenen Christian Most hatte, so dass dieser mühelos seinen fünften Saisontreffer markieren konnte, war der Bann gebrochen. Nun blies der VfB noch einmal zur Schlussoffensive. Aber wenn man in der Tabelle unten steht, braucht man eben auch mal Glück und das hatte der VfB halt nicht. Erst musste Tommy Gröbe nach einer unüberlegten Aktion vom Feld, zwei Minuten danach ließ der Schiedsrichter nach einem Foul an Most im Strafraum weiterspielen und in der Nachspielzeit wurde der Treffer des kurz zuvor eingewechselten Ronny Panusch wegen vermeintlichem Abseits nicht anerkannt. Vor allem gegen Spielende eine überzeugende kämpferische Leistung der Lila-Weißen, die allerdings nur einen statt der erhofften drei Zähler einbrachte.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, T. Theiler, M. Konczak – M. Woznica, F. Peters, T. Gröbe, C. Most, B. Nolte – M. Brundtke (62. A. Münch), N. Parnitzke (89. R. Panusch)

 

 

SV Askania Schipkau vs. VfB Klettwitz 1913 1:0 (0:0)

 

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Auch das Rückspiel im Duell zwischen Askania und dem VfB war zwar nicht hochklassig, dafür aber umso spannender und wurde letztlich wieder vom Strafstoßpunkt entschieden. Dieses Mal allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. In der Anfangsphase merkte man beiden Teams die Nervosität deutlich an, viele Fehlabspiele waren die Folge und dennoch wollte sich keine Elf verstecken. Jeder versuchte auf seine Art und Weise, Akzente zu setzen und den Gegner jeweils zu beeindrucken. Den ersten Torschuss versuchte Martin Brundtke für den VfB in der 12. Minute. Tommy Gröbe bediente den Stürmer, nachdem er vorher schön Tempo aufgenommen hatte, doch Askanen-Torwart Krettek konnte abwehren. Auf der anderen Seite war Tobias Bauers Freistoß nicht ungefährlich. Die 24. Minute wurde dann zur nervenaufreibendsten des ersten Abschnitts schlechthin. Erst verpasste Toni Fiedler aus spitzem Winkel die Führung für die Lila-Weißen. Nur Sekunden später stand den Askanen im Abschluss der Pfosten im Weg. Nach diesem kurzen Feuerwerk kehrte jedoch schnell wieder Ruhe ins Spiel ein. Im Mittelfeld wurde Fußball sprichwörtlich gearbeitet. Neun Minuten vor der Pause folgte dann der nächste Höhepunkt, als Martin Brundtke im Strafraum zu Fall kam. Doch der Referee zögerte und befand den Kontakt schließlich für nicht ausreichend, um auf Strafstoß zu entscheiden. Trotzdem agierte der VfB in der Endphase äußerst strukturiert und ließ den Gastgeber kaum noch zur Entfaltung kommen. Gleich nach dem Wechsel verpassten die Klettwitzer eine gute Gelegenheit. Wieder bereitete Tommy Gröbe, diesmal mit einem gewonnenen Kopfballduell, den Angriff herrlich vor, doch Christian Most schloss vorschnell ab und der Ball verfehlte das Tor knapp. Vielleicht hätte er hier besser den eingewechselten Nico Parnitzke gesucht und es hätte 0:1 gestanden. Kurz darauf zeigte der Unparteiische dem Schipkauer Heiko Riemer, der bereits verwarnt war, für ein Foulspiel die Gelb-rote Karte. Doch Schipkau hatte auch in der Vorwoche in Unterzahl noch gewonnen und so lauerten die Gastgeber förmlich auf ihre Chance, die sie schon bald bekommen sollten. Andreas Schumacher vergab die Riesenchance nach einem Abspielfehler der Klettwitzer jedoch kläglich. Auf der gegenüberliegenden Seite zog Tommy Gröbe noch einmal ab, doch wieder war Krettek auf dem Posten und Nico Parnitzke traf bei seinem Versuch den Ball nicht richtig und verzog. Genau wie im Hinspiel wurde Askania gegen Ende der Partie dann stärker, man hatte nicht das Gefühl, dass die Hausherren in Unterzahl spielen und der VfB zeigte sich ein paar Mal unaufmerksam. Aber auch Erik Blomberg reagierte beim Schuss von Bauer hervorragend. In der 84. Minute entschied der Unparteiische nach einem fragwürdigen Kontakt von Tim Theiler an Tobias Bauer im Strafraum dann auf Elfmeter und Felix Neumann nahm dieses Geschenk zur Führung an. Die Lila-Weißen waren verständlicherweise fassungslos, hatten sie doch in Halbzeit eins für eine ähnliche Situation keinen Strafstoß zugesprochen bekommen. Da auch Toni Fiedler vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, war nun auch der numerische Vorteil dahin. Dennoch warfen die Lila-Weißen in der Folge noch mal alles nach vorn, die Ecke von Benito Nolte köpfte Christian Most bei der letzten Chance allerdings am Kasten vorbei. Auch die Schipkauer hätten in der Nachspielzeit noch für die endgültige Entscheidung sorgen können, Roy Feldners Abschluss konnte Blomberg aber mit einer Hand gekonnt abwehren, so dass es beim 1:0 blieb. Somit verlor der VfB ein klassisches 0:0-Spiel, wenngleich auch der eine Punkt das Team in der Tabelle nicht weiter nach vorne gebracht hätte und die Derby-Serie für diese Saison endet Unentschieden.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, T. Theiler, S. Sobotta – M. Woznica (63. A. Münch), T. Fiedler, B. Nolte, C. Most, F. Peters (82. R. Panusch) – T. Gröbe, M. Brundtke (46. N. Parnitzke)

Die intensive Vorbereitung auf die Rückrunde ist nun weitgehend abgeschlossen und der VfB geht trotz durchschnittlicher Resultate in den Testspielen mit viel Zuversicht in die zweite Saisonhälfte. Dem 2:2 gegen Aufbau Großkmehlen (Tore: B. Nolte (2)) zum Auftakt folgte ein weiteres Unentschieden im Gastspiel bei Elastisch Senftenberg (4:4, Tore: C. Most (3), T. Fiedler). Weiter ging es mit einer deutlichen 2:8-Niederlage beim Landesklasse-Team von Eintracht Lauchhammer (Tore: N.Parnitzke, M. Woznica), bevor am letzten Testspielwochenende gegen die A-Junioren des FSV Brieske/Senftenberg erneut ein Remis (2:2, Tore: C. Most, T. Theiler) und zum Abschluss ein knappes 2:1 im Spiel gegen den Meuroer SV (Tore: A. Münch (2)) gelang. Für eine genaue Standortbestimmung reichen die Tests freilich nicht aus, da sowohl der VfB als auch die jeweiligen Gegner einiges ausprobierten und folglich nicht immer in Bestbesetzung antraten. Auch die Testspielergebnisse der Ligakonkurrenten lassen nur wenig Rückschlüsse zu. Mehr Aufschluss über den tatsächlichen Leistungsstand der Mannschaft werden erst die ersten Pflichtspiele bei Chemie Schwarzheide (14. Februar, 14:00 Uhr / Nachholspiel vom 15. Spieltag) sowie bei Askania Schipkau (21. Februar, 14:00 Uhr / 16. Spieltag) geben können. Am 28. Februar (Anstoß: 15:00 Uhr) kommt dann zum ersten Heimspiel des Jahres 2015 der Senftenberger FC ins Stadion am Windpark.

Im ersten Testspiel des neuen Jahres kam der VfB gegen Aufbau Großkmehlen über ein 2:2-Remis nicht hinaus. Nach einer torlosen ersten Hälfte steigerten sich die Lila-Weißen nach dem Seitenwechsel zwar, die zweimalige Führung durch Benito Nolte konnten die Gäste aber jeweils noch wieder ausgleichen.

 

 

VfB Hohenleipisch II vs. VfB Klettwitz 1913 6:0 (1:0)

 

Für den VfB Klettwitz standen die Aussichten auf Besserung alles andere als gut, denn man reiste ersatzgeschwächt und ohne jegliche Alternativen zum Tabellendritten nach Hohenleipisch. So war es letztlich nicht überraschend, dass es auch im siebten Auswärtsspiel der Saison nichts zu holen gab. Zumindest in der ersten Halbzeit war das Spiel der Gäste äußerst passabel, weil man geordnet agierte und dem Gegner keine leichten Einschussmöglichkeiten gestattete. Die Reserve des Brandenburgligisten dosierte das Tempo und hatte nach 18 Minuten mit einem Kopfball die erste Chance, die Erik Blomberg jedoch vereitelte. Vier Minuten später holten sich die Gastgeber dann die Führung, allerdings nur unter gütiger Mithilfe des Unparteiischen, der im Strafraum der Klettwitzer ein absichtliches Handspiel gesehen haben wollte. Hohenleipisch nutzte das verspätete Nikolausgeschenk zum 1:0. Mit der Führung im Rücken spielte der Gastgeber nun selbstbewusster und kam in der Folge zu guten Gelegenheiten, aber Blomberg blieb auch weiterhin der sichere Rückhalt seines Teams. Kurz vor der Pause folgte dann die beste Phase der Klettwitzer, die in der Offensive sowohl mit Andreas Münch und Max Goszczak über die Außenpositionen als auch über Toni Fiedler im Zentrum gute Ansätze zeigten, im Abschluss taten sich die Lila-Weißen dennoch erneut schwer. Schließlich unterbrach die Halbzeitpause den guten Rhythmus und man musste befürchten, dass die Klettwitzer wieder einmal den Start zu Durchgang zwei verschlafen würden. Diesmal waren es allerdings die Gastgeber, die den Auftakt verpassten. So konnten sie den schnellen Angriff über Max Goszczak nur noch mit einem Foulspiel kurz vor der Strafraumgrenze aufhalten und Christian Most hätte mit dem anschließenden Freistoß beinahe noch die Nachlässigkeiten der Hohenleipischer bestraft, doch der Ball streifte knapp am Pfosten vorbei. Nahezu im Gegenzug war die rechte Abwehrseite der Klettwitzer nicht ausreichend abgedeckt, so dass Hohenleipisch durch genau diese Lücke stieß und mit einem Vollspannstoß schließlich auf 2:0 stellte. Der Gastgeber ließ jetzt nicht locker und erzeugte weiter Druck. Erst verhinderte der Pfosten noch ein weiteres Gegentor, eine Minute später nutzten die Roten dann einen Fehler von Blomberg und das folgende Abwehrchaos auf Seiten der Gäste zum dritten Treffer. Anstatt aufzugeben, kämpfte Klettwitz bis zum Schluss um ein Ehrentor, die Abschlüsse von Most und Münch waren jedoch jeweils zu zentral und stellten den gegnerischen Keeper vor keine größeren Probleme. Auf der gegenüberliegenden Seite musste Blomberg dagegen noch mehrfach sein ganzes Können aufbieten, doch das 4:0 nach einem missglückten Abwehrversuch konnte auch er nicht mehr verhindern. Einen letzten verheißungsvollen Angriff zeigten die Lila-Weißen über den immer agilen Goszczak, doch der Keeper der Gastgeber hielt seinen Kasten an diesem Tage sauber. Ganz im Gegensatz zu den Klettwitzern, denen zum Ende der Partie immer mehr die Kräfte ausgingen, so dass Hohenleipisch in den letzten fünf Minuten noch zwei einfache Tore gelangen.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, L. Rossow, D. Proske – M. Woznica, A. Münch, C. Most, T. Fiedler, M. Goszczak – M. Wurth, N. Parnitzke

 

 

   VfB Klettwitz 1913 vs. SV Hertha Finsterwalde 0:5 (0:3)

 

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Bei Eiseskälte trauten sich nur wenige Zuschauer ins Stadion am Windpark, um den VfB im letzten Heimspiel des Jahres 2014 zu sehen, immerhin durften sie aufgrund der Historie aber auf einen Sieg der Lila-Weißen gegen Hertha Finsterwalde hoffen. Doch was sie in 90 Minuten Abstiegsduell von ihrer Mannschaft sahen, war dann eher ernüchternd als erwärmend. Bereits die Anfangsphase war bestimmt von den Gästen und Patrick Schmidt nutzte Platz und seine Vorteile in puncto Schnelligkeit, um die Hertha in der 12. Minute in Führung zu bringen. Allerdings war der Stürmer wohl selbst am meisten überrascht, dass sein etwas missglückter Heber über Blomberg überhaupt noch den Weg ins Tor fand. Keine 60 Sekunden später folgte dann nahezu eine Kopie des 0:1. Wieder ein langer Pass in die Spitze, den diesmal Oliver Kutscher mit der sichereren Variante eines Hebers zum 0:2 abschloss. Finsterwalde hatte noch zwei Möglichkeiten, die Blomberg jedoch vereiteln konnte, bevor der VfB überhaupt richtig ins Spiel und zu guten Chancen kam. Doch Toni Fiedlers Abschluss war zu überhastet und Christian Most scheiterte erst an Schlussmann Falco Nemitz und verzog später noch per Freistoß. Auch die Gäste zeigten anschließend einem raffinierten Freistoß, bei dem sich Blomberg wieder einmal auszeichnen konnte. Fünf Minuten vor der Pause konnte aber auch er das 0:3 dann nicht mehr verhindern, denn seine Vorderleute blieben zu weit weg von ihren Gegenspielern, so dass Patrick Schmidt den guten Spielzug der Gäste letztlich zum Tor veredeln konnte. Der zweite Durchgang begann dann mit einem offenen Schlagabtausch. Während Hertha mit der klaren Führung vor Spielfreude nur so sprühte, so waren die Angriffe des VfB eher von Wut im Bauch geprägt. Toni Fiedler kam nach einem Anspiel von Christian Most nicht mehr richtig an der Ball und scheiterte am Keeper. Auf der anderen Seite hielt Patrick Schmidt einfach mal drauf und traf nach 56 Minuten zum 0:4. Wiederum rannte der VfB jetzt an und wurde nur vier Minuten danach mit dem erfolgreichen Konter des Gegners bestraft. Oliver Kutscher versenkte eiskalt zum 0:5. In der letzten halben Stunde fielen dann keine Tore mehr, auch weil Hertha nun die beiden Torjäger vom Feld nahm und sich im Spielaufbau unnötige Abspielfehler leistete. Doch der VfB konnte selbst daraus kein Kapital schlagen, denn alles was die Lila-Weißen noch aufs Finsterwalder Tor bekamen, war einfach zu harmlos. Dem Torerfolg am nächsten kam dabei noch Christian Most zwei Minuten vor dem Ende. Aber auch in diesem Duell hieß der Sieger Nemitz. So kassierte der VfB die höchste Heimniederlage der laufenden Saison und die Fans der Lila-Weißen waren darüber sicher enttäuscht.

VfB: E. Blomberg – S. Peipe, L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, M. Woznica, B. Nolte, C. Most, A. Münch (29. M. Brundtke) – T. Fiedler, N. Parnitzke (83. M. Wurth)

 

 

SV Eintracht Ortrand vs. VfB Klettwitz 1913 3:1 (1:0)

 

Der VfB Klettwitz musste nach zuletzt zwei Heimpartien am Samstag wieder auswärts antreten. In Ortrand traf man auf einen bestens bekannten Gegner, denn der letzte Vergleich der Teams an gleicher Stelle lag gerade einmal ein halbes Jahr zurück. Da beide Mannschaften einige Ausfälle zu beklagen hatten, konnte man von einem hart umkämpften Duell ausgehen. Die Eintracht, nach zuletzt zwei 0:5-Niederlagen um Wiedergutmachung bemüht, machte wie erwartet das Spiel. Doch der VfB stand diesmal in der Defensive kompakt sicher. Allerdings halfen die Lila-Weißen auch diesmal dem Gegner beim Tore erzielen, denn in der 28. Minute beförderte Marius Konczak die Hereingabe von Lucas Klaus vor dem heranstürmenden Florian Kirstein ins eigene Tor. Mit diesem knappen und unglücklichen Rückstand zur Pause sollte durchaus noch einiges möglich sein, doch eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff erhöhte Ortrand durch Michael Mann das Resultat auf 2:0. Kurz darauf sollte Christian Most mit einem direkten Freistoß dann der Anschlusstreffer gelingen und man fragte sich, was wäre wohl, wenn dies der Ausgleich zum 1:1 gewesen wäre. Aber Fußball ist eben kein Konjunktiv und die Gastgeber nutzten, als der VfB dann mehr riskieren musste, durch Torjäger Kirstein ihre Chance zum 3:1. Somit blieben die Punkte in Ortrand und der VfB rutscht trotz ordentlicher Leistung bei personellem Engpass wieder auf einen Abstiegsplatz ab. In der kommenden Woche könnten die lila-weißen Kicker diesen mit einem Heimsieg über die Finsterwalder Hertha jedoch schon wieder verlassen und die miserable Auswärtsbilanz damit zumindest vorübergehend erst einmal vergessen machen.

VfB: E. Blomberg – S. Peipe, L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, S. Baer (82. M. Wurth), F. Peters (53. F. Egeresi), M. Woznica, C. Most, M. Goszczak – T. Fiedler


 

     VfB Klettwitz 1913 vs. SV 1885 Golßen 0:3 (0:2)

 


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Eigentlich wollte der VfB den Schwung aus der Vorwoche in die vorgezogene Partie gegen den SV Golßen mitnehmen, dies sollte allerdings nicht gelingen. Die Zuschauer erlebten schon eine interessante Anfangsphase, wobei die Gäste den agileren Eindruck hinterließen. Folge war der Führungstreffer in der 12. Minute, der im Anschluss an einen Eckball fiel. Den gut platzierten Ball von Ronny Grün konnte Erik Blomberg nicht mehr am Überschreiten der Torlinie hindern und es hieß 0:1. Angestachelt vom Gegentor wurde der VfB mutiger und Christian Most passte ins Sturmzentrum zu Nico Parnitzke, doch der junge Klettwitzer Stürmer legte sich bei der Mitnahme die Kugel zu weit vor, so dass Golßens Torwart Schmidt eher am Ball war. Kurz darauf sah Christian Most keinen anspielbereiten Mitspieler, dafür jedoch, dass der Schlussmann zu weit vor seinem Tor postiert war und zog ab, doch die Querlatte verhinderte bei seinem Fernschuss den Ausgleich. Im Gegenzug hatten die Spreewälder mehr Glück, denn nach einem Pfostentreffer nutzte Torjäger Ronny Grün den Nachschuss mit einem fulminanten Abschluss zum 0:2. Es sollte fast bis zur Pause dauern, bis Klettwitz diesen Schlag verkraftet hatte und Mosts nächsten Versuch, diesmal nach Woznica-Freistoß konnte der Torhüter gekonnt abwehren. Nach dem Wechsel lief das Spiel praktisch nur noch in Richtung Golßener Tor, denn die Gäste waren nun darauf aus, das Ergebnis zu halten. Kein Wunder, hatten sie doch bereits in Ortrand schon einmal eine 2-Tore-Führung noch verspielt. So konnte der VfB jetzt besser kombinieren. Christian Most, der kurz nach der Pause keinen einschussbereiten Mitspieler fand, musste selbst abschließen. Doch ein Verteidiger warf sich noch dazwischen und klärte zur Ecke. Mitte der zweiten Hälfte war dann Tommy Gröbe wieder mal nah dran, den VfB zurück ins Spiel zu bringen, aber sein Absatzkick ging nebens Tor und auch aus einer Abstimmungsschwierigkeit zwischen Golßens Abwehr und Torhüter konnte er kein Kapital schlagen. Andreas Münch versuchte sich noch per Fernschuss, doch so langsam lief dem VfB die Zeit davon. In den letzten Minuten konnte der SV dann doch mal einen Konter präzise bis zu Ende spielen und war in der 82. Minute mit einem von Alexander Krahl abgefälschten Schuss zum 0:3 erfolgreich. Letztlich war es ein verdienter und ungefährdeter Sieg der Gäste, die ihre Möglichkeiten einfach effizienter nutzten, wenngleich das Resultat wohl um zwei Tore zu hoch ausfiel. Auch, weil dieses Mal die Unparteiischen den Lila-Weißen nicht gewogen waren, denn selbst für ein klares Foul im Strafraum gegen Martin Woznica kurz vor Schluss gab es lediglich Freistoß statt Elfmeter, so dass dem VfB der verdiente Treffer im Spiel verwehrt blieb.


VfB: E. Blomberg – A. Krahl, L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, M. Woznica, T. Gröbe (85. F. Egeresi), C. Most, M. Goszczak – A. Münch, N. Parnitzke (53. B. Nolte)

 

 

VfB Klettwitz 1913 vs. FSV Groß Leuthen/Gröditsch 2:1 (0:1)

 

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Beide Mannschaften wussten um die Wichtigkeit des Spiels und waren in einer spannenden Partie sofort auf Betriebstemperatur. Während bereits in Minute sechs der Pfosten den zweiten Saisontreffer von Tommy Gröbe verhinderte, so scheiterten die Gäste nach einem fahrlässigen Klettwitzer Ballverlust nur drei Minuten später an der Querlatte. Danach agierten die Teams erst einmal etwas vorsichtiger und der FSV wurde nach gut 20 Minuten mit einem Freistoß wieder gefährlicher. Auf der anderen Seite war es erneut Gröbe, der den Abschluss suchte, doch sein Schuss streifte am Kasten vorbei. Fast eine halbe Stunde war gespielt, als die Gäste den VfB dann mit dem Führungstreffer schockten. Martin Woznica ließ Ingo Selbitz gewähren und dessen Fernschuss schlug exakt im linken Winkel des VfB-Gehäuses ein. Noch vor dem Wechsel hätte der VfB egalisieren können, wenn nicht sogar müssen. Drei Minuten nach dem 0:1 lief Christian Most allein auf Torwart Kevin Sieber zu, doch der Torjäger hatte dabei wohl zu viel Zeit nachzudenken und wählte letztlich die falsche Abschlussvariante, so dass der Keeper den Schuss sogar festhalten konnte. Auch der dritte Versuch von Gröbe verfehlte das Tor knapp. Wieder einmal musste der VfB also mit einem Rückstand in die Pause. Mit Wiederbeginn wollten die Klettwitzer natürlich an die gute Viertelstunde vor dem Wechsel anknüpfen, doch trotz guter Spielanlage gelang den Lila-Weißen kein druckvoller Abschluss. Bei Groß Leuthens einziger Konterchance zeigte sich VfB-Keeper Blomberg währenddessen wieder als Fels in der Brandung und verhinderte couragiert die Vorentscheidung im Spiel. Die letzten zwanzig Minuten hatten bereits begonnen, als der Gastgeber dann wieder zielstrebig wurde. Max Goszczak konnte bei seinem Kopfballversuch die Richtung des Balls nicht mehr entscheidend verändern. Sekunden später konnte FSV-Torwart Sieber einen scharfen und besser platzierten Kopfball von Gröbe sensationell abwehren. Mit dem Platzverweis gegen den Gästespieler Steven Feller in der 75. Minute kippte die Partie dann zugunsten der Lila-Weißen. In der 82. Minute gab Schiedsrichter Richter nach einem Foul an Most Strafstoß, den Rossow sicher zum Ausgleich verwandeln konnte. Nur zwei Minuten waren dann noch zu spielen, als Martin Woznica per Freistoß Christian Most bediente, der schließlich aus der Drehung den Ball zum 2:1-Siegtreffer ins Netz knallte. Einmal wurde es für den VfB noch brenzlig, doch Blomberg hielt den abgefälschten Freistoß in der Nachspielzeit und damit den wichtigen Sieg fest.

VfB: E. Blomberg – S. Peipe, L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, M. Woznica, B. Nolte, C. Most, M. Goszczak – N. Parnitzke (76. S. Baer), T. Gröbe

 

 

1. SV Lok Calau vs. VfB Klettwitz 1913 2:0 (2:0)

 

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Wieder einmal verschlief der VfB die Anfangsphase eines Spiels und vergab damit leichtfertig die Chance auf einen Punktgewinn. Die Lila-Weißen wollten in den ersten Minuten eigentlich kontrolliert offensiv agieren, boten dem Gegner aber wieder einmal zu viel Raum, den Lok gegen die zu weit aufgerückte Abwehr schon nach fünf Minuten zum Tor nutzte. Auch beim 2:0 in der 11. Minute stimmten die Abstände innerhalb der Verteidigung nicht und Christoph Lindner konnte mit einer Bogenlampe über Erik Blomberg hinweg, gekonnt seinen zweiten Treffer erzielen. Denkbar ungünstige Voraussetzungen, um auf des Gegners Platz noch zu Punkten zu kommen, doch nur drei Minuten später hatte der VfB unverhofft die Gelegenheit schnell aufzuschließen, aber die weite Flanke von Benito Nolte konnte Martin Brundtke nicht mehr erreichen. In der Folgezeit kämpften sich die Gäste weiter zurück ins Spiel und waren nach einer guten halben Stunde gleichwertig, ohne allerdings Calaus Torhüter Robert Radnick ernsthaft zu fordern. Dies sollte erst kurz vor dem Wechsel gelingen. Nach Freistoß von Most versuchte sich Martin Brundtke mit einer Direktabnahme, verzog jedoch knapp. Sturmkollege Nico Parnitzke war zwei Minuten vor der Pause noch näher dran, das Resultat aus Sicht des VfB zu verbessern, er scheiterte aber aus Nahdistanz am Keeper. Zu Beginn des zweiten Durchgangs blieben die Klettwitzer energisch und Brundtkes Kopfball nach 48 Minuten sollte nur der erste Annäherungsversuch sein. Bereits beim nächsten Angriff hatten die Gastgeber eine große Portion Glück, denn Benito Nolte verfehlte den Calauer Kasten nur um Zentimeter, und das, nachdem er sich zuvor gegen gleich mehrere Verteidiger durchgesetzt hatte. Wenig später konnten die Hausherren nach einem Klettwitzer Ballverlust im Mittelfeld zwar noch mit einer brauchbaren Konterchance aufwarten, doch die Lila-Weißen blieben jetzt am Drücker. Die Heimelf tat sich nun schwer das Spielgerät zu kontrollieren und lud den VfB damit auch förmlich zum Angreifen ein. Nico Parnitzke stand bei seiner letzten Aktion wieder der Schlussmann im Weg, bevor er für Andreas Münch vom Feld weichen musste. Spätestens als der VfB in der 69. Minute gleich zweimal abschloss, lag der Anschlusstreffer endgültig in der Luft. Während der Schuss von Christian Most noch zu zentral war, so musste sich Torwart Radnick beim Versuch von Martin Woznica schon mächtig strecken, doch Lok überstand selbst diese Druckphase des VfB schadlos. Danach hatte die Heimelf noch einen Freistoß in zentraler Position, doch auch Blombergs Flugeinlage war sehenswert und verhinderte den dritten Calauer Treffer. Auf der Gegenseite sah Christian Mosts Direktabnahme mit dem Rücken zum Tor zwar recht gut aus, war aber gleichzeitig der letzte verzweifelte Versuch noch zum Torerfolg zu gelangen. In den Schlussminuten hätte Calau das Ergebnis nochmals erhöhen können, doch Erik Blomberg vereitelte die beiden Möglichkeiten der Gastgeber souverän. Momentan fehlt dem VfB einfach der schnelle Ball in die Gefahrenzone vor das gegnerische Tor. Benny Nolte und Martin Woznica brachten zwar mit unermüdlichem Einsatz gute Impulse ins Spiel der Lila-Weißen, rieben sich aber auch zu häufig in Zweikämpfen auf, so dass vieles an Aufwand leider wieder verpuffte.

VfB: E. Blomberg – S. Peipe, L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, M. Woznica, B. Nolte, C. Most, M. Goszczak – N. Parnitzke (55. A. Münch), M. Brundtke (80. S. Baer)

 

 

SG Grün-Weiß Groß Beuchow vs. VfB Klettwitz 1913 8:0 (4:0)

 

Nach der fünften Niederlage in Serie verbleibt der VfB weiter am Tabellenende. Dabei hatte sich das Team für die Partie beim Tabellendreizehnten in Groß Beuchow so einiges vorgenommen und die erste Chance durch Nico Parnitzke nach gerade einmal 30 Sekunden war auch viel versprechend. Doch in der sechsten Minute kassierten die Lila-Weißen wieder einmal ein frühes und vor allem auch zu einfaches Gegentor, denn Maik Patorek spazierte nahezu ungestört durch den VfB-Strafraum und netzte ein. Mit dem frühen Tor waren sämtliche taktischen Vorgaben passé und beide Mannschaften agierten nun mit offenem Visier. Während Andreas Münch beim Abschluss zu hoch zielte, hatten die Gastgeber kurz darauf gleich eine Doppelchance, um die Führung auszubauen, doch Erik Blomberg zeigte sich wieder in guter Verfassung und parierte jeweils klasse. Nach einer guten Viertelstunde hatte der VfB den schnellen Rückstand endgültig verdaut und presste nun auf den Gegner, um Fehler zu erwirken. Folglich kamen Nico Parnitzke und Martin Brundtke zu entsprechenden Gelegenheiten. Brundtkes Schuss konnte in letzter Sekunde so gerade noch geblockt werden, sonst hätte es wohl 1:1 geheißen. Stattdessen kamen die Gastgeber im Gegenzug zum 2:0. Einen Freistoß in der Nähe der Mittellinie bugsierte Sebastian Pohl ohne jegliche Zwischenberührung geradewegs ins Tor, wobei Verteidiger und Torwart mangels Abstimmung freilich nicht sonderlich gut aussahen. Jetzt verloren die Klettwitzer jegliche Ordnung im Spiel. Die einzige Torchance der Lila-Weißen hatte noch Lars Rossow nach einem Eckball, doch der Kopfball des Kapitäns verpasste knapp das Ziel und die Gastgeber zogen nach zwei Einzelaktionen von Stefan Müller bis zur Pause auf 4:0 davon. Nach dem Wechsel zeigte der VfB noch einmal ein kurzes Aufbegehren, das allerdings in der 56. Minute mit dem 5:0 abrupt wieder beendet war. Die Gäste ergaben sich jetzt praktisch in ihr Schicksal, die Beuchower glänzten nun auch auf spielerischer Ebene und kamen bis zum Abpfiff noch zu drei weiteren Treffern. Eine absolut ernüchternde Vorstellung, die noch mehr Fragen als zuvor aufwirft. Vor allem die Tatsache, dass man selbst gegen eine der schwächsten Abwehrreihen der Liga keinen Treffer erzielen konnte, dürfte selbst die treuesten VfB-Fans wohl schwer schockiert haben.

VfB: E. Blomberg – A. Krahl, L. Rossow, F. Peters (46. M. Konczak) – T. Theiler, S. Baer (65. M. Goszczak), B. Nolte, M. Woznica, A. Münch (38. T. Gröbe) – N. Parnitzke, M. Brundtke

   
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