VfB Klettwitz 1913 vs. SpVgg. Blau-Weiß Vetschau 1:3 (1:1)

 

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Die Aufgabe gegen den souveränen Tabellenführer aus Vetschau mitzuhalten, schien für den VfB so wie der sprichwörtliche Kampf gegen Windmühlen, den man unmöglich gewinnen kann. Passend zum Motto des Tages fand das Spiel im Stadion am Windpark auf dem Nebenplatz und somit den Windgiganten in Sichtweite noch ein paar Schritte näher statt. Viel vorgenommen hatten sich die Lila-Weißen für dieses Spiel trotzdem, doch der Favorit nutzte gleich seine erste Möglichkeit in der fünften Spielminute. Einen Flankenball von der rechten Seite köpfte Sven Konzack zum 0:1 ein. Allerdings dachten die Blau-Weißen jetzt, sie können die Punkte hier im Vorbeigehen mitnehmen und wurden für ihre überhebliche Spielweise prompt bestraft. Denn auch der VfB schlug bei seiner allerersten Gelegenheit zu, als Christian Most einen Freistoß direkt auf Martin Brundtke sandte und dieser den Vetschauer Keeper regelrecht düpierte und ins leere Tor einschob. Die Gäste blieben davon erst mal ziemlich unbeeindruckt und spielten weiter ihren Stiefel herunter. Weil allerdings die Lila-Weißen beherzt verteidigten, ergaben sich vor der Pause nur wenige Lücken zum Abschluss. Zweimal zwangen die Spreewälder Torwart Erik Blomberg dabei zur Glanzparade, bei den gefürchteten Standards jedoch fehlte dem Tabellenführer noch gänzlich das richtige Timing. Klettwitz blieb ständig fokussiert, um bei abgefangenen Bällen schnell in den Vorwärtsgang umzuschalten und forderte die Gäste somit weiter heraus. Viele fragten sich zur Pause, wie lange der VfB mit diesem immensen Einsatz noch mitgehen könne und die Vetschauer machten auch sofort Alarm. Erste Löcher konnte der VfB in dieser Phase noch stopfen, wenngleich manchmal nur auf Kosten eines Foulspiels, doch spätestens nach dem Lattentreffer von Eduard Gutar in der 55. Minute, standen die Zeichen auf Sturm. Schließlich half den Gästen dann ein Freistoß, um die erneute Führung zu erzielen. Wieder war Sven Konzack der Torschütze, der den Ball von der Strafraumgrenze aus flach ins rechte Toreck beförderte. Der VfB hielt trotzdem weiter dagegen und hoffte bis zum Schluss, den Gegner noch ein weiteres Mal überraschen zu können, doch die Blau-Weißen machten mit dem 1:3 durch Gutar in der Nachspielzeit den Sieg endgültig perfekt. Fazit: Der Tabellenführer müht sich gegen bravourös kämpfende Klettwitzer zu drei weiteren Punkten, zusätzliche Sympathiepunkte dürfte der Auftritt in Klettwitz dem Team dagegen wohl nicht eingebracht haben.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, S. Peipe, S. Sobotta – M. Konczak, C. Most, F. Peters (87. N. Voigt), M. Woznica, A. Münch (58. R. Panusch) – M. Brundtke, N. Parnitzke (90.+1 S. Baer)

   
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