VfB Klettwitz 1913           0     :     3           SV Wacker Schönwalde    

Gegen den Absteiger aus der Kreisoberliga musste der VfB die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Gleich zu Beginn des Spiels geriet die wieder einmal modifizierte VfB-Abwehr in Zugzwang und konnte den ersten Vorstoß der Gäste nach gerade einmal drei Spielminuten nur auf Kosten eines Foulspiels unterbinden, was den Spreewäldern sofort eine gute Freistoßsituation einbrachte. Bedauerlicherweise zeigte sich Schönwaldes Fabian Wittenberg auch sofort in Galaform und versenkte den Ball aus gut zwanzig Metern direkt im Klettwitzer Tor. Die Lila-Weißen taten sich nach dem frühen Rückstand schwer und brauchten gute zwanzig Minuten bis zum ersten brauchbaren Torabschluss, während Wacker das Spielgeschehen bis dato gut kontrollierte. In der Folge versuchte man dann, Toni Fiedler sowie Paul Fischer wesentlich gezielter ins Spiel einzubinden, kam dabei über gute Ansätze aber zumeist nicht hinaus. Einen zusätzlichen Impuls erhielt das Klettwitzer Spiel erst in der 36. Minute, als Christian Most für den angeschlagenen Franz Lehnigk in die Partie kam und sofort wurde es mal brandgefährlich. Zwei Minuten vor der Pause zirkelte der neue Spielmacher nämlich einen Freistoß aufs linke Toreck, den Wacker-Keeper Laurenz so gerade eben noch mit den Fingerspitzen erreichte und somit die Kugel noch irgendwie an den Pfosten lenken konnte. Zudem blockte der Gäste-Schlussmann auch noch den Nachschuss von Andy Lehnigk erfolgreich, was seinem Team eine knappe Pausenführung sicherte. Mit Wiederbeginn erwarteten nun alle einen noch energischer auftretenden VfB, jedoch fehlte es den Lila-Weißen eindeutig an Präzision und Durchschlagskraft. Daran konnte auch die Hereinnahme des gelernten Offensivspielers David Prasse nach einer reichlichen Stunde nicht grundlegend etwas ändern. Zumal die Gäste nur wenige Minuten danach auch noch das 0:2 erzielten und die Aufgabe für den VfB somit weiter erschwerten. Dem Treffer ging freilich ein grenzwertiger Einsatz von Rene Krumbiegel gegen Toni Piatkowski beim Kampf um den Ball im Mittelfeld voraus, bei dem man gut und gerne auch auf Freistoß für den Klettwitzer hätte entscheiden können. Letztlich spielten die Spreewälder den Angriff dann aber gut zu Ende und nach dem doppelten Doppelpass zwischen Fabian Wittenberg und Andreas Dommasch, mit dem zunächst Thomas Netzker und dann auch noch Florian Wernicke klassisch ausgespielt wurden, fälschte Michael Noack den Torschuss von Dommasch auch noch unhaltbar ab. Zu allem Überfluss gelang Fabian Wittenberg zwölf Minuten vor dem Ende auch noch ein zweites direktes Freistoßtor, was die Niederlage der Klettwitzer endgültig besiegelte. Auch in der Schlussphase, in der die Gäste vor allem durch übertriebene Härte vermehrt negativ auffielen, war dem VfB das angestrebte Ehrentor nicht mehr vergönnt, so dass die Lila-Weißen seit nunmehr rund 200 Minuten auf einen eigenen Treffer warten. Nächste Chance dazu bietet das Derby bei Grün-Weiß Annahütte in zwei Wochen.

VfB: E. Blomberg – T. Netzker, M. Noack, S. Schneider – F. Wernicke, A. Lehnigk (61. D. Prasse), P. Fischer, F. Lehnigk (36. C. Most), T. Piatkowski – T. Fiedler, M. Goszczak

Immerhin gelang der Klettwitzer Reserve mit einem überragenden 6:1-Heimerfolg über Empor Hörlitz II der zweite Sieg in Folge. René Rohr brachte die Lila-Weißen Mitte der ersten Hälfte mit einem überlegten Abschluss in Führung, ehe Marius Konczak kurz vor dem Wechsel erhöhte. Im zweiten Durchgang ging dann die Kontertaktik des VfB vollends auf und sowohl Alexander Krahl als auch Marcel Girndt waren je zweimal erfolgreich, während Hörlitz lediglich der Ehrentreffer gelang. Dank des überzeugenden Auftritts wurden diesmal gleich vier Spieler in die „FuPa-Elf der Woche“ berufen.

     VfB Klettwitz 1913                    3      :      1                    SV Calau    

Das für beide Teams richtungsweisende Spiel begann etwas zäh und die Kontrahenten kamen zunächst über eine vorsichtige Abtastphase ohne zwingende Torgelegenheiten nicht hinaus. Nach einer halben Stunde endlich ein Lebenszeichen der Gastgeber. Ein Lattentreffer von Franz Lehnigk aus zentraler Position von der Strafraumgrenze sprang ins Feld zurück. Nun riskierten auch die Gäste etwas mehr und Torhüter Erik Blomberg konnte sich auszeichnen. Als sich schon alle auf die Halbzeitpause vorbereiteten, gelang den Lila-Weißen doch noch der Führungstreffer. In den Nachspielsekunden setzten sich Sebastian Schneider und Franz Lehnigk per Doppelpass über die linke Klettwitzer Angriffsseite durch und die Eingabe veredelte der von rechts eingelaufene Andreas Münch am langen Pfosten. In den zweiten Durchgang startete der VfB erst einmal deutlich besser und erneut war es der zur Zeit bärenstarke Andreas Münch, der in der 50. Minute aus etwa 11 Metern den Calauer Schlußmann Andreas Schippan mit einem straffen Schuss überwinden konnte. Wer nun glaubte die 2:0-Führung würde für Sicherheit in den Reihen der Lila-Weißen sorgen, sah sich getäuscht. Bereits vier Minuten später drang Torsten Künzel unbedrängt in der Klettwitzer Strafraum ein und prallte mit dem aus dem Tor eilenden Erik Blomberg zusammen. Der Unparteiische Markus Brösgen aus Hohenleipisch zeigte auf den Strafstoßpunkt und dem VfB-Keeper den gelben Karton. Tobias Michling vollstreckte unhaltbar und verkürzte somit wieder auf ein Tor. Die nächsten Minuten gehörten nun zweifellos den Calauern. In der 65. Minute entschärfte Erik Blomberg einen Kopfball aus Nahdistanz und nur drei Minuten später strich ein Flachschuss um Zentimeter am VfB-Gehäuse vorbei. Die Spielentscheidung folgte dann in Minute 73, als Gästespieler Miro Witczak während der Ausführung eines Klettwitzer Eckstoßes gleich zwei VfB-Spieler im Calauer 16-m-Raum regelwidrig am Abschluss hinderte. Auch hier ertönte sofort der Pfiff des Schiedsrichters. Den fälligen Strafstoß versenkte Spielführer Franz Lehnigk flach und platziert im Tor der Gäste. Nun wurde nochmal mit offenem Visier gefochten und sowohl Calau als auch der VfB hatten gute Chancen zur Resultatsverbesserung. Zuerst verpassten die Gäste in der 75. Minute den Anschlusstreffer als sie den Ball aus etwa zwei Metern noch übers Tor von Blomberg bugsierten. Auch nicht besser machte es Denny Kittner auf Klettwitzer Seite, der von Toni Fiedler angespielt, frei vor SV-Torhüter Schippan das Spielgerät ebenfalls über den Kasten beförderte. So blieb es am Ende beim in der Summe verdienten VfB-Sieg.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, M. Noack, S. Schneider – C. Meyer, P. Fischer (71. O. Herz), F. Lehnigk, M. Goszczak (67. T. Piatkowski), T. Fiedler, A. Münch (77. D. Kittner)

Wahnsinn, diesmal schafften es gleich vier Akteure aus dem siegreichen VfB-Team von Meuro in die "FuPa-Elf der Woche". Neben den eifrigsten Punktesammlern, von denen Andy Münch gleich drei Scorerpunkte (ein Treffer und zwei Vorlagen) für sich verbuchte und Franz Lehnigk sowie Denny Kittner, die jeweils immerhin zweimal punkteten, konnte sich zudem Sebastian Schneider in der Wochenauswahl seinen Platz sichern. Glückwunsch!

     Meuroer SV                   0      :      4                   VfB Klettwitz 1913    

Das 0:1 im Video

Nach der Auftaktniederlage in Gießmannsdorf und dem anschließenden Remis beim Heimdebüt konnte der VfB nun auch den ersten Saisonsieg in der Kreisliga einfahren und belegt in der Tabelle vorerst einmal einen soliden Mittelfeldplatz. Dennoch war das Derby beim MSV wohl noch nicht die große Reifeprüfung für das Team von Trainer René Rohr, weshalb das kommende Spiel gegen den SV Calau schon weitaus mehr Erkenntnisse über die derzeitige Leistungsfähigkeit der Lila-Weißen bringen dürfte. Die Klettwitzer gingen ursprünglich mit eher defensiver Grundordnung in die Auswärtspartie, doch da die Gastgeber überhaupt nicht gewillt waren, selbst die Initiative zu ergreifen, konnten die Lila-Weißen im Mittelfeld den Ball zumeist locker zirkulieren lassen. Allerdings fehlte dabei oftmals die zündende Idee, um den massiven Abwehrriegel des MSV zu knacken und wenn die Klettwitzer dann doch einmal zum Abschluss kamen, haperte es häufig an Genauigkeit. Fünf Minuten vor der Pause gelang den Gästen, wenngleich auch mit etwas Glück, dann endlich das erlösende Führungstor und eingeleitet wurde der Treffer durch einen klassischen Doppelpass. Sebastian Schneider legte zunächst kurz auf Andy Münch ab, um dann mit gezielter Tempoverschärfung geradewegs in den gegnerischen Strafraum durchzustarten, wo er den Ball anschließend wieder in Empfang nahm und ihn dann mustergültig an den Elfmeterpunkt zurücklegte, wo bereits Denny Kittner auf den Abschluss lauerte. Dessen Torschuss konnte zwar von Vico Liersch noch geblockt werden, doch Andreas Münch setzte beherzt nach und ließ MSV-Torwart Enrico Jurischka im Nachschuss keine Chance. Im Vergleich zum ersten Spielabschnitt überschlugen sich mit Beginn von Hälfte zwei geradezu die Ereignisse. Der VfB hatte mit Florian Wernicke und Rückkehrer Toni Fiedler gleich zwei frische Kräfte in die Partie gebracht und ging unverzüglich wieder zur Offensive über. In Minute 52 behauptete Franz Lehnigk im gegnerischen Strafraum wieder einmal geschickt den Ball und bekam aufgrund eines Foulspiels seines Meuroer Gegenspielers Roger Wachtel folglich einen Elfmeter zugesprochen. Doch weder das ungeschriebene Gesetz, dass der Gefoulte nicht selbst ausführen sollte, noch das vorangegangene Gerangel der beiden Widersacher konnte den VfB-Spielmacher letztlich daran hindern, die Kugel gezielt im Kasten von Jurischka zu platzieren und somit die Klettwitzer Führung zu verdoppeln. Nur zwei Minuten danach legten die Lila-Weißen dann gleich noch das 0:3 nach. Andreas Münch war auf der rechten Außenbahn durchgebrochen und dessen messerscharfe Eingabe drückte Denny Kittner aus Nahdistanz schließlich über die Torlinie. Das Spiel war praktisch entschieden und die Gastgeber spielten fortan nur mehr auf Schadensbegrenzung. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte nun aufs MSV-Tor zu, doch die Gäste ließen selbst beste Chancen ungenutzt. Erst acht Minuten vor Spielende stellten die Klettwitzer mit dem 0:4 dann den Endstand her. Wiederum kam die Vorarbeit zum Treffer von Andy Münch, während Franz Lehnigk schließlich den Rest besorgte. Diesmal narrte der Klettwitzer Kapitän die gegnerische Verteidigung mit einer schönen Körpertäuschung und ließ anschließend auch Torwart Jurischka mit einem Schuss ins kurze Eck nicht sonderlich gut aussehen. Am Ende ein standesgemäßer Sieg gegen eine Meuroer Mannschaft, die in den gesamten 90 Minuten kaum einen Torschuss zustande brachte und auf ganzer Linie enttäuschte.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, M. Noack, S. Schneider – C. Meyer (46. F. Wernicke), J. Peschel, P. Fischer (46. T. Fiedler), F. Lehnigk, A. Lehnigk – D. Kittner (64. M. Goszczak), A. Münch

     VfB Klettwitz 1913               1     :     1               SV Wudritz Ragow    

Das Tor zum 1:0 im Video

Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison musste der VfB auf gleich mehrere Spieler verzichten, so dass Trainer René Rohr gezwungen war, einige taktische Umstellungen im Team vorzunehmen. Folglich begannen die Klettwitzer trotz Heimvorteil erst einmal sehr verhalten und überließen die Initiative weitgehend dem Gegner, der diese Rolle auch sofort annahm. Trotzdem dauerte es gute zehn Minuten, ehe Maik Wagner mit einem Fernschuss die erste Visitenkarte der Gäste im Stadion am Windpark abgab. Ragow blieb auch danach weiter tonangebend, investierte viel, kam aber nur äußerst selten zu gelungenen Abschlüssen. Effektiver war dagegen der VfB, wenngleich auch dem 1:0-Führungstreffer in der 20. Minute eine brillante Einzelaktion vorausging. Angespielt von Andy Lehnigk erkannte der nominell defensiv aufgestellte Sebastian Schneider die Lücke im Zentrum und nahm urplötzlich Fahrt auf, um zum Solo durch die Ragower Hintermannschaft anzusetzen. Schließlich hatte er im entscheidenden Moment sogar noch die nötige Portion Glück, dem letzten verbliebenen Verteidiger den Ball genau exzellent durch die Beine zu spielen, um dann mit platziertem Abschluss Ragows Keeper Benjamin Scharf keine Abwehrchance zu lassen. Anschließend zog sich der VfB nun wieder zurück und lauerte auf sich bietende Konter, während der SV Wudritz weiterhin den Schlüssel suchte, die gut verschiebende Klettwitzer Verteidigung auszuhebeln. Die Spreewälder stellten zeitweise sogar um, um mehr Druck über die Außen zu erzeugen, doch an Marius Konczak und Sebastian Schneider bissen sich die Ragower Offensivkräfte sprichwörtlich die Zähne aus. Ansonsten fiel den Gästen eher wenig ein, was gefährlich für den Kasten der Lila-Weißen war. Ab und an versuchten sie mit hohen Bällen vors Tor zum Erfolg zu kommen. So wie auch Sekunden vor dem Pausenpfiff, als Martin Neitzke an genau so einen hohen Ball herankam. Doch sein Kopfball ging genau in die Arme von Erik Blomberg. Nach dem Wechsel dann ein ähnliches Bild. Ragow erhöhte noch einmal das offensive Engagement, konnte den VfB bis zur 60. Spielminute aber nicht ernsthaft herausfordern. Erst danach zeigten sich in der massiven Abwehr der Lila-Weißen erste Lücken, so dass die Gäste nun gute Möglichkeiten zum Ausgleich bekamen. Die beste Chance hatte dabei Iman Basiri dessen Kopfball aus kurzer Distanz Erik Blomberg nur mit einem grandiosen Reflex so gerade noch zu fassen bekam. Auf der Gegenseite hatte Jonas Peschel mit einem satten Linksschuss aus gut 20 Metern die goldene Gelegenheit zur Vorentscheidung, doch Benjamin Scharf kratzte den Ball noch aus dem Winkel. Somit war Ragow immer noch im Geschäft und kam acht Minuten vor Spielende dann doch noch zum Ausgleich. Zeigten sich die Gäste über achtzig Minuten lang nur wenig kreativ, so führte jetzt ausgerechnet eine Freistoßvariante zum Erfolg. Aufgrund der eher zentralen Position hatten die Klettwitzer ausnahmslos mit einer direkten Ausführung gerechnet, was Ragow letztlich nutzte, um den Ball nur kurz auf links abzulegen, wo Kapitän Matthias Philipp völlig frei stand, um dann anschließend aus spitzem Winkel gekonnt zu verwandeln. Die Gäste gaben sich in den Schlussminuten nicht mit nur einen Punkt zufrieden, was der VfB in allerletzter Sekunde fast noch zu seinen Gunsten ausgenutzt hätte. Nach hervorragender Balleroberung durch Franz Lehnigk und dessen präzisen Chip genau in den Lauf von Jonas Peschel, folgte die Weiterleitung auf den eingewechselten Maik Wurth, dem letztlich dann aber doch die Traute zum finalen Abschluss fehlte.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, M. Noack, S. Schneider – A. Lehnigk, J. Peschel, P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – D. Kittner (78. O. Herz), M. Goszczak (90. M. Wurth)

     SG Gießmannsdorf               6     :     2               VfB Klettwitz 1913    

Das Tor von Franz Lehnigk im Video

Jahrelang präsentierte sich der VfB zum Saisonstart in bestechender Form und gewann ausnahmslos all seine Saisonauftaktspiele, doch nun ist die fabelhafte Erfolgsserie nach sieben Jahren mit einer krassen Niederlage jäh zu Ende gegangen. Die Gastgeber starteten zwar couragiert, dennoch kamen die Lila-Weißen trotz anfänglicher Nervosität und einiger einfacher Fehler im Spielaufbau zuerst zum Abschluss und nach Franz Lehnigks Freistoßflanke sorgte Chris Meyer mit einem Kopfball an die Querlatte für den ersten Knalleffekt im Spiel. Leider fehlte in dieser Szene dem VfB das nötige Fortune, genauso wie wenige Augenblicke später Andreas Münch im Nachschuss. Die Gäste blieben weiterhin im Vorwärtsgang, erst verfehlte ein schöner Schlenzer von Andy Münch knapp, während Michael Noack kurz darauf nur das Außennetz traf. Nach reichlich zwanzig Minuten kippte das Spiel dann aber urplötzlich. Gießmannsdorf übernahm allmählich die Kontrolle im Mittelfeld und erspielte sich seinerseits Möglichkeiten. Beim ersten gut herausgespielten Angriff zeigten die Heimischen noch Nerven, als Mathias Zielke frei vor Erik Blomberg den Ball über den Kasten semmelte. Drei Minuten später war der VfB-Schlussmann dann bereits geschlagen, aber Florian Wernicke konnte das Leder letztlich noch von der Torlinie kratzen. In Minute 35 durften die Gastgeber dann aber doch jubeln. Ein Stellungsfehler von Michael Noack bei einem gegnerischen Einwurf ermöglichte den schnellen Doppelpass zwischen Ricardo Lehmann und Mathias Zielke und da auch Jonas Peschel den Fuß nicht mehr entscheidend dazwischen bekam, schlenzte Ricardo Lehmann den Ball kunstvoll über Erik Blomberg hinweg ins Netz. Der VfB fand bis zur Pause praktisch kein Rezept, sich gegen den Offensivdrang der Gastgeber entscheidend zur Wehr zu setzen und konnte sich bei Keeper Blomberg bedanken, der mit starker Reaktion im eins-gegen-eins den zweiten Gegentreffer vereitelte und somit sein Team weiterhin im Spiel hielt. Die Klettwitzer kamen hochmotiviert aus der Kabine und erzielten nur sechs Minuten nach Wiederbeginn den 1:1-Ausgleichstreffer. Nach kurzem Einwurf von Franz Lehnigk drückte Sebastian Schneider aus spitzem Winkel sofort ab, was noch nicht von Erfolg gekrönt war, aber die Abwehr der Gastgeber gehörig in Aufruhr versetzte. Die Gießmannsdorfer wollten noch mit vereinten Kräften das drohende Unheil abwenden, gegen den Nachschuss von Andreas Münch war allerdings kein Kraut gewachsen. Mühsam hatten sich die Lila-Weißen ins Spiel zurück gearbeitet, um nur kurze Zeit später alles wieder über Bord zu werfen. Zuerst wollte Franz Lehnigk im Spielaufbau den Ball per Hackentrick ablegen, bediente damit aber genau den Gegner, der sich gegen eine im Vorwärtsgang befindlich VfB-Mannschaft nicht zweimal bitten ließ, die Führung zurückzuerobern. Drei Minuten nach Rene Grassmanns 2:1 ließ der Aufsteiger auch noch den dritten Treffer folgen und wiederum sahen die Klettwitzer im Defensivverhalten nicht gut aus. Diesmal traf die SG nach einem Eckball, wobei Torschütze Ricardo Lehmann von den Lila-Weißen auch sträflich unbewacht blieb, so dass gegen dessen knallharten Schuss selbst der Rettungsversuch von Florian Wernicke vergebens war. In der Folge waren die deprimierten Gäste ihrem Gegner nun nahezu in allen Belangen unterlegen und mussten sich schließlich dem Druck der Heimischen beugen. Sebastian Blümel und Hannes Stephan bauten bis zur 70. Minute den Vorsprung gar auf 5:1 aus. Die Partie war längst entschieden, als der eingewechselte Marco Lehmann per Freistoß von der Strafraumgrenze auch noch das halbe Dutzend voll machte. Bezeichnend für diesen miserablen Tag des VfB war, dass der stramm getretene Ball genau durch die löchrige Mauer hindurch ging und für den bedauernswerten Erik Blomberg zudem unhaltbar abgefälscht wurde. In der Schlussminute gelang den Lila-Weißen mit dem 2:6 zumindest noch ein bisschen Ergebniskosmetik, als Franz Lehnigk von Jonas Peschel hervorragend durch die Gasse hindurch bedient wurde, wodurch die SG-Abwehr sprichwörtlich matt gesetzt wurde und der Klettwitzer Kapitän nach Belieben einschieben konnte. Keine Frage ein sehenswert herausgespielter Treffer, der jedoch nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass der Gegner ganz eindeutig die klar bessere Mannschaft war.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, M. Noack – C. Meyer (64. M. Goszczak), J. Peschel, P. Fischer, F. Lehnigk, A. Lehnigk (76. T. Brüllke) – S. Schneider (76. D. Kittner), A. Münch

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Zum Heimspiel gegen Chemie Schwarzheide konnte die 1. Mannschaft der Lila-Weißen zudem erstmals in ihren nagelneuen Trikots auflaufen.

Vor der Partie erfolgte die offizielle Übergabe der brandneuen Shirts durch Allianz-Generalvertreterin Carmen Deutschmann, die bereits seit geraumer Zeit als Premiumsponsor den VfB Klettwitz unterstützt.

Vereinsvorsitzender Dieter Speckhardt bedankte sich im Namen der Mannschaft recht herzlich mit einem Blumenstrauß.

In das Altherren-Turnier am Vormittag startete die Vertretung des VfB mit einem furiosen 7:0 gegen Kleinleipisch, bei dem Alexander Krahl und Cornel Goligowski gleich mal doppelt trafen. Allerdings waren die Glückauf-Kicker auch nur in Minimalbesetzung am Start und somit wohl nicht der entscheidende Gradmesser. Chemie Schwarzheide galt da schon eher als einer der Favoriten, doch lagen die Grün-Weißen gegen Empor Hörlitz erst einmal zurück, um am Ende doch noch einen souveränen 4:1-Sieg zu landen. Für eine erste Überraschung sorgte dann das 2:1 von 1892 Schwarzheide über den Titelverteidiger aus Annahütte. Während es für die Klettwitzer gegen Hörlitz nur zu einem 2:2-Remis reichte, setzten sich die beiden Schwarzheider Teams mit Erfolgen über Kleinleipisch beziehungsweise Annahütte nun an die Spitze der Tabelle und die Lila-Weißen waren gegen die 1892er bereits zum Siegen verdammt. Jedoch setzten die Chemiestädter mit einem knappen 2:1 ihre Erfolgsserie weiter fort und die Aussichten auf einen Klettwitzer Turniersieg waren nun bestenfalls noch theoretischer Natur. Mit einem 10:2 gegen völlig überforderte Kleinleipischer besserte die BSG Chemie dann noch einmal deutlich ihr Torverhältnis auf und hatte nun einen zusätzlichen Trumpf in der Hand. Hörlitz schöpfte nach einem 4:1 über Annahütte noch einmal Hoffnung, trotz des Fehlstarts noch das Podest zu erklimmen, während der VfB beim 1:5 gegen Chemie Schwarzheide chancenlos war. Im Duell der beiden sieglosen Teams aus Annahütte und Kleinleipisch sicherte sich der Vorjahressieger die ersten Turnierpunkte, bevor Hörlitz mit dem 3:2 über 1892 Schwarzheide quasi für die Vorentscheidung sorgte. Den Auftakt zur Schlussrunde bildete das legendäre Ortsderby zwischen Klettwitz und Annahütte, welches nach Toren von Andy Lehnigk und Ronny Hurraß diesmal ohne Sieger blieb. Damit konnten sich die Lila-Weißen zumindest vor dem Lokalrivalen behaupten. Bei Empor Hörlitz hatte sich Marcel Berndt mittlerweile warm geschossen und steuerte auch drei Treffer zum 4:2 über Kleinleipisch bei. So schaffte Empor gegen Turnierende mit drei Siegen in Serie noch den Sprung auf Platz zwei. Dies wurde möglich, weil Chemie Schwarzheide auch sein letztes Turnierspiel gewann und der Stadtrivale von 1892 Schwarzheide mit dem 0:1 schließlich noch auf Rang drei zurückfiel. Mit fünf Siegen in fünf Spielen wiesen die Chemiker nicht nur alle Konkurrenten in die Schranken, zudem präsentierte die BSG auch das beste spielerische Niveau aller Teams und krönte sich somit absolut verdient zum Turniersieger. Folglich hatte Chemie mit Ronny Espig auch den „Besten Spieler“ in seinen Reihen, während 1892-Keeper Thomas Pohland bei der Wahl zum „Besten Torhüter“ vorn lag. Gordon Sachse (1892) und Marcel Berndt (Hörlitz) teilten sich mit jeweils 8 Toren die Torjägerkrone.

Ergebnisse:

1 VfB Klettwitz 1913 - Glückauf Kleinleipisch 7:0
2 FSV Empor Hörlitz - Chemie Schwarzheide 1:4
3 1892 Schwarzheide - Grün-Weiß Annahütte 2:1
4 VfB Klettwitz 1913 - FSV Empor Hörlitz 2:2
5 Glückauf Kleinleipisch - 1892 Schwarzheide 1:3
6 Chemie Schwarzheide - Grün-Weiß Annahütte 4:2
7 1892 Schwarzheide - VfB Klettwitz 1913 2:1
8 Glückauf Kleinleipisch - Chemie Schwarzheide 2:10
9 Grün-Weiß Annahütte - FSV Empor Hörlitz 1:4
10 VfB Klettwitz 1913 - Chemie Schwarzheide 1:5
11 Grün-Weiß Annahütte - Glückauf Kleinleipisch 4:1
12 FSV Empor Hörlitz - 1892 Schwarzheide 3:2
13 Grün-Weiß Annahütte - VfB Klettwitz 1913 1:1
14 Glückauf Kleinleipisch - FSV Empor Hörlitz 2:4
15 Chemie Schwarzheide - 1892 Schwarzheide 1:0

Abschlusstabelle:

Pl. Verein Sp. gew. uns. verl. Tore Diff. Pkte.
1 Chemie Schwarzheide 5 5 - - 24:6 +18 15
2 FSV Empor Hörlitz 5 3 1 1 14:11 +3 10
3 SV 1892 Schwarzheide 5 3 - 2 9:7 +2 9
4 VfB Klettwitz 1913 5 1 2 2 12:10 +2 5
5 Grün-Weiß Annahütte 5 1 1 3 9:12 -3 4
6 Glückauf Kleinleipisch 5 - - 5 6:28 -22 0

Beim VfB-InDoor-Event der Männer legte Glückauf Kleinleipisch mit einem deutlichen 6:2 gegen Großräschen einen hervorragenden Start ins Turnier hin und Michael Noack empfahl sich mit drei Treffern zudem gleich einmal eindrucksvoll für den Titel des besten Torjägers. In der zweiten Partie unterlag die VfB-Reserve knapp dem Meuroer SV mit 1:2, ehe die erste Vertretung des Gastgebers mit einer grundsoliden Vorstellung die Großräschener mit 4:0 besiegte. Mit großer Moral konnte die VfB-Zweite im vierten Turnierspiel einen 0:2-Rückstand gegen Kleinleipisch noch egalisieren, doch Michael Noack sorgte Sekunden vor Schluss für die Spielentscheidung zugunsten der Schwarz-Gelben. Einen spannenden Kampf lieferten sich anschließend auch die beiden Kreisligisten. Die Meuroer Führung von Alexander Leppin konnte Tommy Gröbe zunächst ausgleichen, doch dann zog der MSV bis auf 4:1 davon und setzte den VfB damit bereits gehörig unter Druck. Schließlich schafften die Lila-Weißen nach Toren von Tommy Gröbe und Christian Most noch ein 4:4 und wahrten sich somit die Chance auf den Turniersieg. Nachdem sich die VfB-Reserve gegen Großräschen mit 3:2 durchsetzen konnte und Meuro mit einem ungefährdeten 4:1 über Kleinleipisch weiterhin auf Kurs blieb, kam es dann zum vereinsinternen VfB-Duell. Die Zweite hatte nach ihrem ersten Sieg plötzlich Rückenwind und ließ sich auch durch Christian Mosts frühen Treffer nicht verunsichern. Mit zwei Toren drehte Max Goszczak zwischenzeitlich sogar die Partie, bevor Justin Dahl und Benito Nolte dem Spiel eine weitere Wende gaben und die VfB-Erste mit dem Sieg wieder nach Punkten mit Meuro gleichzog. Letztlich konnte auch das Großräschener Team um den ehemaligen Klettwitzer Eric Gallas den MSV nicht stoppen, der im Kampf um den Gesamtsieg ein sattes 6:2 vorlegte, so dass die Klettwitzer im Schlussspiel gegen Kleinleipisch ebenfalls mit vier Toren Unterschied gewinnen mussten. Als Sebastian Scholl mit einem Knaller an die Lattenunterkante das 3:0 besorgt hatte, war der Pokal für den VfB bereits zum Greifen nah. Am Ende war es dann Routinier Christian Most, der in der Schlussphase den entscheidenden Treffer zum 4:0-Endstand erzielte, so dass die Lila-Weißen sich mit hauchdünnem Vorsprung schließlich den Turniersieg sicherten. So erkämpften sich die Klettwitzer beim eigenen Hallenturnier nach sechs Jahren Durststrecke mal wieder den begehrten Pokal, den die gleichfalls ungeschlagenen Meuroer an diesem Tag zweifelsfrei ebenso verdient gehabt hätten. Immerhin hatte der MSV mit Alexander Leppin einen erfolgreichen Torschützen in seinen Reihen, der sich gemeinsam mit Michael Noack (Kleinleipisch) und Max Goszczak (VfB II) mit sechs Treffern den Titel des Torschützenkönigs teilte. Zum „Besten Spieler“ wählten die Mannschaftsverantwortlichen verdientermaßen Christian Most vom VfB. Als „Bester Torhüter“ wurde Robert Scholl von der zweiten Klettwitzer Vertretung geehrt.

Ergebnisse:

1 SV Großräschen - Glückauf Kleinleipisch 2:6
2 VfB Klettwitz 1913 II - Meuroer SV 1:2
3 VfB Klettwitz 1913 - SV Großräschen 4:0
4 Glückauf Kleinleipisch - VfB Klettwitz 1913 II 3:2
5 Meuroer SV - VfB Klettwitz 1913 4:4
6 SV Großräschen - VfB Klettwitz 1913 II 2:3
7 Glückauf Kleinleipisch - Meuroer SV 1:4
8 VfB Klettwitz 1913 II - VfB Klettwitz 1913 2:3
9 Meuroer SV - SV Großräschen 6:2
10 VfB Klettwitz 1913 - Glückauf Kleinleipisch 4:0

Abschlusstabelle:

Pl. Verein Sp. gew. uns. verl. Tore Diff. Pkte.
1 VfB Klettwitz 1913 4 3 1 - 15:6 +9 10
2 Meuroer SV 4 3 1 - 16:8 +8 10
3 Glückauf Kleinleipisch 4 2 - 2 10:12 -2 6
4 VfB Klettwitz 1913 II 4 1 - 3 8:10 -2 3
5 SV Großräschen 4 - - 4 6:19 -13 0

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