18. SPIELTAG 2013/14: VfB behauptet sich vor Schwarzheide

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BSG Chemie Schwarzheide vs. VfB Klettwitz 1913 1913 3:3 (2:0)

StHa | FOTOS | Das Topspiel des Kreisliga-Spieltags hatte es wahrlich in sich. Bei einem Wettermix aus Sonne, Wind und Hagelschauern hatten die Akteure einen schweren Stand auf dem rutschigen Rasen. Bereits nach kurzem Abtasten eröffnete die BSG den Reigen der Chancen, aber der Ball streifte am rechten Pfosten vorbei. Nur fünf Minuten später hebelte ein simpler langer Ball die zu weit aufgerückte VfB-Abwehr aus, doch der schnell durchgestartete Marco Noack ließ diese Riesenchance ungenutzt. Nach gut einer halben Stunde war das 0:0 für den VfB dann äußerst schmeichelhaft, denn Chemie hätte nach weiteren Chancen durch Christopher Rohnke und erneut Noack längst führen müssen. Doch wenn’s aus dem Spiel heraus nicht klappt, helfen oft Standards. Ein lang geschlagener Freistoß von Erik Lehmann wurde abgelenkt und VfB-Keeper Robert Graske war zum ersten Mal geschlagen. Zuvor hatte die Heimelf bereits gezeigt, dass Eckstöße bei dem tückischen Wind eine gute Waffe darstellen. Letztlich verarbeiteten sie die dritte Möglichkeit dieser Art zwei Minuten vor der Pause zum 2:0. Norman Kählig war per Kopf am langen Pfosten zur Stelle. Im ersten Abschnitt lief beim VfB noch nicht allzu viel zusammen, so konnte es nach dem Wechsel, nun mit Rückenwind, eigentlich nur besser werden. Doch wieder erwischte Chemie den besseren Start, als ein Freistoß den Weg ins VfB-Gehäuse fand, jedoch hatte Schiedsrichter Mory auf indirekte Ausführung erkannt und somit fand der vermeintliche Treffer keine Anerkennung. Wohl das letzte Signal für die Gäste endlich aufzudrehen. Bei der ersten echten guten Gelegenheit der Lila-Weißen scheiterte Martin Brundtke noch an der Latte, drei Minuten später machte es Christian Most besser und konnte verkürzen. Dem Tor ging ein langer Diagonalpass von Marius Konczak voraus, der etwas glücklich durch die Abwehr bis hin zu Most durchkam, welcher anschließend freie Bahn hatte. Ganze sieben Minuten brauchte der VfB danach noch, um auszugleichen. Nach Eckball von Most konnten die Grün-Weißen nur unzureichend klären, Brundtke zog von der Strafraumgrenze trocken ab und der Ball schlug zum 2:2 ein. Nun wirkten die Klettwitzer viel präsenter und zeigten auch eine bessere Körpersprache. Doch gerade als es so aussah, als könne der VfB das Spiel noch zu seinen Gunsten wenden, unterlief Marcel Kromer ein folgenschwerer Aussetzer, den Marco Noack mit der abermaligen Schwarzheider Führung bestrafte. Doch erneut schlug der VfB zurück und wieder war es ein Eckstoß, den Most acht Minuten vor Schluß mit Windunterstützung diesmal direkt verwandelte. Die Gäste hatten bis zum Schlußpfiff noch eine brenzlige Situation zu überstehen, doch die Chemiker zeigten sich an diesem Tag äußerst schwach beim Verwerten gut heraus gespielter Möglichkeiten. Fazit: Hätte der VfB weniger Fehler gemacht, wäre freilich mehr drin gewesen, aber mit dem Punktgewinn behauptet man zunächst erst einmal Tabellenplatz drei vor Schwarzheide.

VfB: R. Graske – M. Kromer, L. Rossow, S. Sobotta – M. Konczak, S. Baer (55. R. Feldner), M. Noack, C. Most, A. Münch  (46. M. Wurth) – T. Fiedler, M. Brundtke

   
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