SV Askania Schipkau vs. VfB Klettwitz 1913 1:0 (0:0)

 

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Auch das Rückspiel im Duell zwischen Askania und dem VfB war zwar nicht hochklassig, dafür aber umso spannender und wurde letztlich wieder vom Strafstoßpunkt entschieden. Dieses Mal allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. In der Anfangsphase merkte man beiden Teams die Nervosität deutlich an, viele Fehlabspiele waren die Folge und dennoch wollte sich keine Elf verstecken. Jeder versuchte auf seine Art und Weise, Akzente zu setzen und den Gegner jeweils zu beeindrucken. Den ersten Torschuss versuchte Martin Brundtke für den VfB in der 12. Minute. Tommy Gröbe bediente den Stürmer, nachdem er vorher schön Tempo aufgenommen hatte, doch Askanen-Torwart Krettek konnte abwehren. Auf der anderen Seite war Tobias Bauers Freistoß nicht ungefährlich. Die 24. Minute wurde dann zur nervenaufreibendsten des ersten Abschnitts schlechthin. Erst verpasste Toni Fiedler aus spitzem Winkel die Führung für die Lila-Weißen. Nur Sekunden später stand den Askanen im Abschluss der Pfosten im Weg. Nach diesem kurzen Feuerwerk kehrte jedoch schnell wieder Ruhe ins Spiel ein. Im Mittelfeld wurde Fußball sprichwörtlich gearbeitet. Neun Minuten vor der Pause folgte dann der nächste Höhepunkt, als Martin Brundtke im Strafraum zu Fall kam. Doch der Referee zögerte und befand den Kontakt schließlich für nicht ausreichend, um auf Strafstoß zu entscheiden. Trotzdem agierte der VfB in der Endphase äußerst strukturiert und ließ den Gastgeber kaum noch zur Entfaltung kommen. Gleich nach dem Wechsel verpassten die Klettwitzer eine gute Gelegenheit. Wieder bereitete Tommy Gröbe, diesmal mit einem gewonnenen Kopfballduell, den Angriff herrlich vor, doch Christian Most schloss vorschnell ab und der Ball verfehlte das Tor knapp. Vielleicht hätte er hier besser den eingewechselten Nico Parnitzke gesucht und es hätte 0:1 gestanden. Kurz darauf zeigte der Unparteiische dem Schipkauer Heiko Riemer, der bereits verwarnt war, für ein Foulspiel die Gelb-rote Karte. Doch Schipkau hatte auch in der Vorwoche in Unterzahl noch gewonnen und so lauerten die Gastgeber förmlich auf ihre Chance, die sie schon bald bekommen sollten. Andreas Schumacher vergab die Riesenchance nach einem Abspielfehler der Klettwitzer jedoch kläglich. Auf der gegenüberliegenden Seite zog Tommy Gröbe noch einmal ab, doch wieder war Krettek auf dem Posten und Nico Parnitzke traf bei seinem Versuch den Ball nicht richtig und verzog. Genau wie im Hinspiel wurde Askania gegen Ende der Partie dann stärker, man hatte nicht das Gefühl, dass die Hausherren in Unterzahl spielen und der VfB zeigte sich ein paar Mal unaufmerksam. Aber auch Erik Blomberg reagierte beim Schuss von Bauer hervorragend. In der 84. Minute entschied der Unparteiische nach einem fragwürdigen Kontakt von Tim Theiler an Tobias Bauer im Strafraum dann auf Elfmeter und Felix Neumann nahm dieses Geschenk zur Führung an. Die Lila-Weißen waren verständlicherweise fassungslos, hatten sie doch in Halbzeit eins für eine ähnliche Situation keinen Strafstoß zugesprochen bekommen. Da auch Toni Fiedler vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, war nun auch der numerische Vorteil dahin. Dennoch warfen die Lila-Weißen in der Folge noch mal alles nach vorn, die Ecke von Benito Nolte köpfte Christian Most bei der letzten Chance allerdings am Kasten vorbei. Auch die Schipkauer hätten in der Nachspielzeit noch für die endgültige Entscheidung sorgen können, Roy Feldners Abschluss konnte Blomberg aber mit einer Hand gekonnt abwehren, so dass es beim 1:0 blieb. Somit verlor der VfB ein klassisches 0:0-Spiel, wenngleich auch der eine Punkt das Team in der Tabelle nicht weiter nach vorne gebracht hätte und die Derby-Serie für diese Saison endet Unentschieden.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, T. Theiler, S. Sobotta – M. Woznica (63. A. Münch), T. Fiedler, B. Nolte, C. Most, F. Peters (82. R. Panusch) – T. Gröbe, M. Brundtke (46. N. Parnitzke)

   
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