1. SV Lok Calau vs. VfB Klettwitz 1913 2:0 (2:0)

 

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Wieder einmal verschlief der VfB die Anfangsphase eines Spiels und vergab damit leichtfertig die Chance auf einen Punktgewinn. Die Lila-Weißen wollten in den ersten Minuten eigentlich kontrolliert offensiv agieren, boten dem Gegner aber wieder einmal zu viel Raum, den Lok gegen die zu weit aufgerückte Abwehr schon nach fünf Minuten zum Tor nutzte. Auch beim 2:0 in der 11. Minute stimmten die Abstände innerhalb der Verteidigung nicht und Christoph Lindner konnte mit einer Bogenlampe über Erik Blomberg hinweg, gekonnt seinen zweiten Treffer erzielen. Denkbar ungünstige Voraussetzungen, um auf des Gegners Platz noch zu Punkten zu kommen, doch nur drei Minuten später hatte der VfB unverhofft die Gelegenheit schnell aufzuschließen, aber die weite Flanke von Benito Nolte konnte Martin Brundtke nicht mehr erreichen. In der Folgezeit kämpften sich die Gäste weiter zurück ins Spiel und waren nach einer guten halben Stunde gleichwertig, ohne allerdings Calaus Torhüter Robert Radnick ernsthaft zu fordern. Dies sollte erst kurz vor dem Wechsel gelingen. Nach Freistoß von Most versuchte sich Martin Brundtke mit einer Direktabnahme, verzog jedoch knapp. Sturmkollege Nico Parnitzke war zwei Minuten vor der Pause noch näher dran, das Resultat aus Sicht des VfB zu verbessern, er scheiterte aber aus Nahdistanz am Keeper. Zu Beginn des zweiten Durchgangs blieben die Klettwitzer energisch und Brundtkes Kopfball nach 48 Minuten sollte nur der erste Annäherungsversuch sein. Bereits beim nächsten Angriff hatten die Gastgeber eine große Portion Glück, denn Benito Nolte verfehlte den Calauer Kasten nur um Zentimeter, und das, nachdem er sich zuvor gegen gleich mehrere Verteidiger durchgesetzt hatte. Wenig später konnten die Hausherren nach einem Klettwitzer Ballverlust im Mittelfeld zwar noch mit einer brauchbaren Konterchance aufwarten, doch die Lila-Weißen blieben jetzt am Drücker. Die Heimelf tat sich nun schwer das Spielgerät zu kontrollieren und lud den VfB damit auch förmlich zum Angreifen ein. Nico Parnitzke stand bei seiner letzten Aktion wieder der Schlussmann im Weg, bevor er für Andreas Münch vom Feld weichen musste. Spätestens als der VfB in der 69. Minute gleich zweimal abschloss, lag der Anschlusstreffer endgültig in der Luft. Während der Schuss von Christian Most noch zu zentral war, so musste sich Torwart Radnick beim Versuch von Martin Woznica schon mächtig strecken, doch Lok überstand selbst diese Druckphase des VfB schadlos. Danach hatte die Heimelf noch einen Freistoß in zentraler Position, doch auch Blombergs Flugeinlage war sehenswert und verhinderte den dritten Calauer Treffer. Auf der Gegenseite sah Christian Mosts Direktabnahme mit dem Rücken zum Tor zwar recht gut aus, war aber gleichzeitig der letzte verzweifelte Versuch noch zum Torerfolg zu gelangen. In den Schlussminuten hätte Calau das Ergebnis nochmals erhöhen können, doch Erik Blomberg vereitelte die beiden Möglichkeiten der Gastgeber souverän. Momentan fehlt dem VfB einfach der schnelle Ball in die Gefahrenzone vor das gegnerische Tor. Benny Nolte und Martin Woznica brachten zwar mit unermüdlichem Einsatz gute Impulse ins Spiel der Lila-Weißen, rieben sich aber auch zu häufig in Zweikämpfen auf, so dass vieles an Aufwand leider wieder verpuffte.

VfB: E. Blomberg – S. Peipe, L. Rossow, M. Konczak – T. Theiler, M. Woznica, B. Nolte, C. Most, M. Goszczak – N. Parnitzke (55. A. Münch), M. Brundtke (80. S. Baer)

   
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