19. Spieltag 2013/14: „Wir singen lila, wir singen weiß ... “

Details

VfB Klettwitz 1913 vs. FSV Lauchhammer 08 6:5 (3:5)

StHa | Fotos | ... tönte es nach dem Siegtreffer durchs Stadion, so wie nach jedem großen Erfolg des VfB in Klettwitz. Doch die vorangegangenen 90 Minuten waren diesmal in jeder Hinsicht denkwürdig. Im Vergleich des besten Heimteams (9 Siege in 9 Spielen) mit der erfolgreichsten Auswärtsmannschaft der Saison (8 Siege in 8 Spielen) zeigte sich der VfB sofort angriffslustig. Während Martin Brundtke nach zwei Minuten noch am Torgestänge scheiterte, ließ Christian Most in der 11. Minute FSV-Torwart Ralph Schouppe mit einem platzierten Flachschuß ins linke Toreck keine Abwehrchance. Doch anstatt konzentriert und druckvoll weiter zu agieren, schenkte man den Gästen nur drei Minuten später durch einen krassen Abwehrfehler, den Eric Philipp zu nutzen wusste, den Ausgleich. In der Folgezeit war der VfB dann völlig von der Rolle und bekam überhaupt keinen Zugriff mehr auf die Gegenspieler. Marco Paulick drehte das Spiel mit seinem Flachschuß von der Strafraumgrenze nach 24 Minuten. Knapp 100 Sekunden später schlug Stephan Sowas Knaller unter die Latte zum 1:3 ein. Auch das zwischenzeitliche 2:3 durch Martin Brundtke konnte den VfB-Fans nur kurz Hoffnung geben, denn erneut war es Eric Philipp, der mit einer cleveren Einzelleistung sechs Minuten danach das vierte Tor für die Gäste markierte. Marco Paulick ließ kurz danach auch noch das 2:5 folgen. Nun hätte wohl niemand mehr auch nur irgendetwas auf die Klettwitzer gesetzt und keiner konnte ahnen, welche spektakuläre Wendung das Spiel noch einmal nehmen sollte, als Christian Most Sekunden vor der Pause per Handelfmeter auf 3:5 verkürzte. Zehn Minuten nach Wiederbeginn ließ Schouppe einen 30-Meter-Freistoß von Most durch die Hände gleiten und es stand nur noch 4:5. Nun ging der VfB volles Risiko und mehrmals tauchte einer der schnellen FSV-Stürmer allein vor Erik Blomberg auf. Doch der Klettwitzer Schlußmann parierte alle Abschlüsse der Gäste mit Glück und Geschick. Während Lauchhammer nun immer schwächer wurde, bekamen die Gastgeber angestachelt von den eigenen Zuschauern die zweite Luft. In der 73. Minute schlug Most einen weiteren ruhenden Ball vors gegnerische Tor und Martin Brundtke köpfte die Kugel am verdutzten Schouppe vorbei zum 5:5 in die Maschen. In der Schlußphase wurde es dann turbulent. Erst rettete wieder Torwart Blomberg für den VfB, dann zeigte sich Marco Paulick als äußerst fairer Sportsmann, als er nach einer Verletzungsunterbrechung den Ball wieder den Gastgebern überließ. Alles sah nach Punkteteilung aus, doch die Lila-Weißen konnten sich noch zu einem letzten schnellen Angriff über die linke Seite aufraffen und Maik Wurth krönte die spektakuläre Aufholjagd mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, L. Rossow, S. Sobotta – M. Konczak (29. M. Wurth), S. Baer, M. Noack, C. Most, A. Münch (78. M. Goszczak) – T. Fiedler, M. Brundtke

18. SPIELTAG 2013/14: VfB behauptet sich vor Schwarzheide

Details

BSG Chemie Schwarzheide vs. VfB Klettwitz 1913 1913 3:3 (2:0)

StHa | FOTOS | Das Topspiel des Kreisliga-Spieltags hatte es wahrlich in sich. Bei einem Wettermix aus Sonne, Wind und Hagelschauern hatten die Akteure einen schweren Stand auf dem rutschigen Rasen. Bereits nach kurzem Abtasten eröffnete die BSG den Reigen der Chancen, aber der Ball streifte am rechten Pfosten vorbei. Nur fünf Minuten später hebelte ein simpler langer Ball die zu weit aufgerückte VfB-Abwehr aus, doch der schnell durchgestartete Marco Noack ließ diese Riesenchance ungenutzt. Nach gut einer halben Stunde war das 0:0 für den VfB dann äußerst schmeichelhaft, denn Chemie hätte nach weiteren Chancen durch Christopher Rohnke und erneut Noack längst führen müssen. Doch wenn’s aus dem Spiel heraus nicht klappt, helfen oft Standards. Ein lang geschlagener Freistoß von Erik Lehmann wurde abgelenkt und VfB-Keeper Robert Graske war zum ersten Mal geschlagen. Zuvor hatte die Heimelf bereits gezeigt, dass Eckstöße bei dem tückischen Wind eine gute Waffe darstellen. Letztlich verarbeiteten sie die dritte Möglichkeit dieser Art zwei Minuten vor der Pause zum 2:0. Norman Kählig war per Kopf am langen Pfosten zur Stelle. Im ersten Abschnitt lief beim VfB noch nicht allzu viel zusammen, so konnte es nach dem Wechsel, nun mit Rückenwind, eigentlich nur besser werden. Doch wieder erwischte Chemie den besseren Start, als ein Freistoß den Weg ins VfB-Gehäuse fand, jedoch hatte Schiedsrichter Mory auf indirekte Ausführung erkannt und somit fand der vermeintliche Treffer keine Anerkennung. Wohl das letzte Signal für die Gäste endlich aufzudrehen. Bei der ersten echten guten Gelegenheit der Lila-Weißen scheiterte Martin Brundtke noch an der Latte, drei Minuten später machte es Christian Most besser und konnte verkürzen. Dem Tor ging ein langer Diagonalpass von Marius Konczak voraus, der etwas glücklich durch die Abwehr bis hin zu Most durchkam, welcher anschließend freie Bahn hatte. Ganze sieben Minuten brauchte der VfB danach noch, um auszugleichen. Nach Eckball von Most konnten die Grün-Weißen nur unzureichend klären, Brundtke zog von der Strafraumgrenze trocken ab und der Ball schlug zum 2:2 ein. Nun wirkten die Klettwitzer viel präsenter und zeigten auch eine bessere Körpersprache. Doch gerade als es so aussah, als könne der VfB das Spiel noch zu seinen Gunsten wenden, unterlief Marcel Kromer ein folgenschwerer Aussetzer, den Marco Noack mit der abermaligen Schwarzheider Führung bestrafte. Doch erneut schlug der VfB zurück und wieder war es ein Eckstoß, den Most acht Minuten vor Schluß mit Windunterstützung diesmal direkt verwandelte. Die Gäste hatten bis zum Schlußpfiff noch eine brenzlige Situation zu überstehen, doch die Chemiker zeigten sich an diesem Tag äußerst schwach beim Verwerten gut heraus gespielter Möglichkeiten. Fazit: Hätte der VfB weniger Fehler gemacht, wäre freilich mehr drin gewesen, aber mit dem Punktgewinn behauptet man zunächst erst einmal Tabellenplatz drei vor Schwarzheide.

VfB: R. Graske – M. Kromer, L. Rossow, S. Sobotta – M. Konczak, S. Baer (55. R. Feldner), M. Noack, C. Most, A. Münch  (46. M. Wurth) – T. Fiedler, M. Brundtke

17. SPIELTAG 2013/14: VfB besiegt ärgsten Verfolger

Details

VfB Klettwitz – FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II 3:1 (1:1)

GeHa | Fotos | Es war der Tag der ruhenden Bälle. Das deutete sich bereits in den Anfangsminuten an, als die Platzherren zwar stets temporeich, aber ohne finalen Pass nach vorn spielten. Nur ein Freistoß strich knapp am Tor vorbei und ein Kopfball nach einer Ecke beschwor Gefahr herauf. Das 1:0 erzielte Christian Most in der 17. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß. Doch fast im Gegenzug glich Hausdorf nach einem Handelfmeter, den er erst im zweiten Anlauf verwandelte wieder aus. In der Folgezeit zeigten sich die Lila- Weißen beeindruckt und die Gäste erzielten Gleichwertigkeit. Nach einem Foul an Brundtke bekam auch der VfB einen Strafstoß zugesprochen, doch der Briesker Schlussmann konnte parieren. Danach passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr viel. In der zweiten Hälfte hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten. Rossow köpfte zunächst bei einer guten Chance an das Lattenkreuz und den Nachschuss über das Tor. In der 66. Minute machte er es besser und erzielte per Kopf die Führung für die Heimelf. Die Flanke sandte René Rohr punktgenau an den Fünfmeterraum. Die Gäste konnten nicht mehr zulegen, obwohl sie mit einigen Umstellungen ihre Taktik offensiver ausrichteten. Jan Kalus behinderte diese Bemühungen zudem mit einer unnötigen Ampelkarte, die er sich im Vorfeld des Foulelfmeters in der 74. Minute einhandelte. Routinier René Rohr verwandelte eiskalt zum 3:1. Somit gingen allen Toren "ruhende Bälle" voraus, was aber auch beweist, dass beide Teams von ihrer spielerischen Höchstform noch entfernt waren. Doch auch ein Spiel mit Kampf, Leidenschaft und Einsatz kann die Zuschauer begeistern.

Aufstellung des VfB: 1- E.Blomberg; 2- M.Kromer, 3- L.Rossow, 14- S.Sobotta; 5- M.Konczak, 6- R.Rohr, 17- M.Noack, 10- C.Most, 8- S.Baer (ab 78. Min. 11- M.Wurth); 9- T.Fiedler, 7- M.Brundtke

 

16. SPIELTAG 2013/14: Kunstrasen? Nein Danke!

Details

Elastisch 94 Senftenberg vs. VfB Klettwitz 1913 1:1 (1:1)

StHa | Fotos| Wie schon in der Vorsaison konnte der VfB auf dem Kunstrasen der Kreisstadt auch diesmal nicht gewinnen. Dabei hatten die Gäste das Spiel eigentlich ganz gut im Griff und es eröffneten sich erste gute Chancen für Christian Most sowie Toni Fiedler. Elastisch blieb erwartet defensiv, konterte jedoch schnell, so dass auch Robert Graske im VfB-Tor gefordert wurde. In der 25. Minute ergab sich für die Klettwitzer eine gute Standardsituation und tatsächlich konnte Elastischs Keeper den Freistoß von Christian Most nur zentral abwehren, so dass Lars Rossow im Nachsetzen die Führung erzielen konnte. Anschließend verpasste es Michael Noack das Ergebnis zu erhöhen. Alles lief nach Plan, aber eine ungeschickte Aktion im eigenen Strafraum bedeutete Elfmeter für die Hausherren. Robert Graske ahnte die Ecke und wehrte den Strafstoß ab, doch auch hier fand der Ball quasi im zweiten Versuch noch den Weg ins Tor. Den sehenswertesten Angriff der Partie bereitete dann Martin Brundtke über die linke Seite vor. Seine Flanke fand in Christian Most einen Abnehmer, doch der verzog denkbar knapp. Vom Chancenverhältnis her ging das Remis zur Pause sicher in Ordnung, dennoch konnte der VfB damit freilich nicht zufrieden sein. Den zweiten Durchgang begannen die Lila-Weißen forsch, doch der Pfostentreffer von Christian Most nach 49 Minuten war für lange Zeit die gefährlichste Situation fürs Elastisch-Tor. Was nun folgte, war ein lila-weißer Sturmlauf, jedoch gleichzeitig auch eine Lehrstunde in Sachen Verteidigung für die Klettwitzer. Die Heimischen machten die Räume eng und immer wieder warf sich ein Elastisch-Akteur buchstäblich in letzter Sekunde in die Schüsse der Lila-Weißen. Für die Gäste hatten Marius Konczak sowie Martin Brundtke am ehesten noch die Möglichkeit zum Siegtreffer, aber auch die Kreisstädter hatten nach 84 Minuten noch eine Riesenchance ihr Punktekonto um weitere zwei Zähler aufzustocken. Unterm Strich fiel dem VfB in den zweiten 45 Minuten einfach zu wenig ein, um einen kompakt auftretenden Gegner matt zu setzen. Mit solch wenig lösungsorientiertem Spiel scheint der Kampf um den dritten Platz nahezu aussichtslos, zumal sich auch die Verletztensituation des VfB weiter verschärft hat.

 

VfB: R. Graske – M. Konczak, L. Rossow, S. Sobotta – R. Rohr, S. Baer (46. S. Holling, 87. E. Blomberg), M. Noack, C. Most, A. Münch  (68. M. Wurth) – T. Fiedler, M. Brundtke

15. SPIELTAG 2013/14: VfB schließt zu den Top 3 auf

Details

VfB Klettwitz 1913 vs. SV Großräschen II 3:1 (2:0)

StHa | Fotos | Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen die Reserve des SV Großräschen ist den Klettwitzer VfB-Fußballern ein guter Auftakt ins Jahr 2014 gelungen. Damit konnte das Team von André Apelt in der Tabelle zu den drei führenden Mannschaften aus Lauchhammer, Ortrand und Schwarzheide aufschließen. Die wenigen Zuschauer sahen ein munteres Spiel, das vor allem von seiner Spannung lebte. Dabei hätte der Gastgeber schon früh für deutliche Verhältnisse sorgen können, wenn nicht sogar müssen, doch Christian Most vergab frei vor dem Tor die Riesenchance nach drei Minuten. In der Folge hatten auch Michael Noack, der beim Abschluß gerade noch gestört wurde, und Andreas Münch, dessen Schuß der Gäste-Keeper gut parierte, die Führung auf dem Fuß. Gegen Mitte der ersten Hälfte kam auch Großräschen besser in die Partie und verzeichnete mit einem Lattentreffer in Minute 23 die beste Möglichkeit. Doch nahezu im Gegenzug verwertete Christian Most die Vorlage von René Rohr zum 1:0. Wieder einmal zeigte sich der VfB in einer solchen Situation eiskalt und konnte durch Toni Fiedler sofort das zweite Tor nachlegen. Dessen Sturmkollege Martin Brundtke, der den Treffer vorbereitete, hatte bis zur Pause allein noch drei Chancen, scheiterte aber jeweils und somit war die Spielentscheidung in Hälfte zwei vertagt worden. Die Weiß-Blauen kamen dementsprechend hoch motiviert aus der Kabine und sofort wurde es gefährlich im Klettwitzer Strafraum. Diese schläfrige Phase des VfB währte aber nur kurz und schon ergaben sich wieder Gelegenheiten für die Offensive der Lila-Weißen. SVG-Keeper Gropp hielt zweimal großartig und damit seine Farben im Spiel, bevor auch der ehemalige Großräschener Robert Graske im VfB-Tor mit zwei Paraden sein Können unter Beweis stellen konnte. Auf der anderen Seite fand Stephan Sobottas Flankenball zunächst fast den Weg ins Tor, ehe der SVG nach einem Eckball doch noch verkürzen konnte und die Partie somit noch einmal brisant wurde. Die Gäste konnten sich allerdings nicht zwingend genug in Szene setzen und so lief ihnen allmählich die Zeit davon. Mit dem Schlußpfiff machte Christian Most mit dem 3:1 letztlich alles klar. Schiedsrichter Marx überzeugte und kam in einem fairen Spiel ohne jegliche Karte aus.

VfB: R. Graske – M. Kromer, L. Rossow, S. Sobotta – R. Rohr, M. Konczak, M. Noack, C. Most, A. Münch (76. S. Baer) – T. Fiedler, M. Brundtke (86. M. Wurth)

Hallensaison endet mit VfB InDoor-Event

Details

StHa | Eintracht Lauchhammer und VfB-Team stehen am Ende ganz oben / Fokus auf die Rückrunde

[Bilder] Der VfB schloss am vergangenen Wochenende mit seinem nun schon 14. InDoor-Event die Hallensaison ab. Auch diesmal eröffneten fünf Altherren-Mannschaften das Spektakel, bevor die Männer ihrerseits den Besten ermittelten. Bei den „Alten“ entwickelte sich bis zum Schluß ein spannender Dreikampf um den Pokal, der zwischen Grün-Weiß Annahütte und den beiden Gastgebervertretungen ausgefochten wurde. Letztendlich vergaben die Grün-Weißen ihre Titelchance durch ein Remis im abschließenden Spiel gegen Schwarzheide, so dass das Duell der beiden VfB-Teams zum echten Endspiel wurde. Die „Erste“, der bereits ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht hätte, kontrollierte lange die Partie, doch die „Zweite“ gab nicht auf und erkämpfte sich in der packenden Schlußphase eine 6:5-Führung, die Torwart Enrico Krüger, der auch als Bester Torhüter ausgezeichnet wurde, bis zum Schlußpfiff festhielt. Mit Karl-Heinz Jackowiak stellten die Annahütter nicht nur den erfahrensten Akteur, sondern gleichzeitig auch den Besten Spieler des Turniers und die Torjägerkrone ging an Alexander Albrecht (5 Tore) aus dem Siegerteam.

Abschlußtabelle:
                                Tore        Pkt.
VfB Klettwitz II            22:11        9
VfB Klettwitz I             13:8          9
Grün-Weiß Annahütte     9:7          7
Rot-Weiß Kostebrau       6:14         3
Schwarzheide               4:14         1

[Bilder] Im Männerturnier galten Eintracht Lauchhammer (Landesklasse) und Alemannia Altdöbern (Tabellenführer Kreisliga Spreewald) von vorn herein als große Favoriten. Während die VfB-Erste hoffte, sich auch gegen diese beiden Teams gut zu behaupten, waren die Mannschaften aus Meuro, Wormlage und die VfB-Zweite (alle 1. Kreisklasse) doch nur krasse Außenseiter. Schließlich sollte es auch genauso kommen. Die Eintracht brillierte vom Start weg, zeigte sich mit 26 Toren absolut treffsicher und hatte außer gegen die Alemannia, die am Ende 3:1 geschlagen wurde, eigentlich keine Probleme die Punkte einzusacken. Während Altdöbern und Klettwitz I punktgleich auf den Plätzen zwei und drei folgten, blieben für die Underdogs nur die Ränge vier bis sechs. So war es auch kein Wunder, dass die prämierten Akteure allesamt aus den Top-3-Teams stammten. Maik Hühne vom Turniersieger war mit 7 Toren der erfolgreichste Torschütze. Mit Florian Franke überzeugte der Spielmacher von Alemannia Altdöbern die Verantwortlichen bei der Wahl zum Spieler des Turniers und der Torhüter-Award ging an Erik Blomberg vom VfB. Ein besonderer Dank gilt dem SV Rot-Weiß Wormlage, der sich kurzfristig bereit erklärt hat, für einen anderen Verein einzuspringen sowie den souveränen Schiedsrichtern Günter Baer und Marcel Domann.

Abschlußtabelle:
                                   Tore        Pkt.
Eintracht Lauchhammer    26:6        15
Alemannia Altdöbern        18:8         9
VfB Klettwitz I                17:14        9
Rot-Weiß Wormlage          7:14         6
Meuroer SV                   10:19         4
VfB Klettwitz II                5:22         1

Ab der kommenden Woche liegt dann auch beim VfB der Fokus vollkommen auf der Rückrundenvorbereitung, denn diese ist, entgegen der ursprünglichen Planungen wesentlich kürzer als erwartet. Da das ausgefallene Spiel gegen Großräschen II schon für den 8. Februar 2014 terminiert wurde, bleiben somit nur noch zwei Wochen Zeit bis zum ersten Pflichtspiel.

HKM Endrunde: Räschen holt den Hallen-Cup, VfB nicht unter den Besten

Details

StHa | Fotos |Auch 2014 bleibt sich der VfB weiter treu. Wie schon in den Jahren zuvor folgte dem souveränen Quali-Turnier ein eher mauer Auftritt beim Finalturnier auf dem Senftenberger Kunstrasen. Doch der Reihe nach. Im ersten Gruppenspiel wartete mit Kroppen der Neuling der Endrunde und der VfB schien bereits auf einem guten Weg zu sein, als Roy Feldner von der rechten Bande aus überlegt zum 1:0 einnetzte. Aber die Kroppener, die ständig auf ihre Chance lauerten, glichen kurze Zeit später durch René Gläsner aus. Dann nutzte Lars Rossow eine Konfusion im gegnerischen Strafraum zur erneuten Führung, doch wieder konnte Gläsner egalisieren, so dass am Ende nur ein 2:2-Remis stand. So sollten gegen Ruhland schon drei Punkte her, um sich eine gute Ausgangsposition für die Partien gegen die Gruppenfavoriten aus Brieske und Großkoschen zu erarbeiten, doch ein schneller Rückstand durch Toni Kleemann durchkreuzte diesen Plan. Als Martin Brundtke mit einem sehenswerten Treffer ins kurze Eck auf 1:1 stellte, keimte wieder Hoffnung auf die Wende im Spiel auf. Doch prompt gelang Marcus Blüthgen die abermalige Führung für Germania. Kurz vor Spielende erzielte Tim Theiler wenigstens noch den Ausgleichstreffer, doch wieder ließ der VfB zwei wertvolle Punkte liegen. Dafür warteten die Lila-Weißen gegen Brieske mit einem Blitzstart auf und Martin Brundtke sorgte schon nach wenigen Sekunden für das erste Gegentor der Knappen im gesamten Turnier. Doch Brieske blieb dran, kam durch Philipp Jautze zum 1:1. Selbst eine zweite Führung, diesmal durch Florian Pohl markiert, schockte die Gastgeber nicht. Mit einem Zwischenspurt sicherten sich die Briesker schließlich einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung. Der dritte Brundtke-Treffer nach Vorarbeit von Roy Feldner war da nur noch Ergebniskosmetik und der Landesligist siegte überlegen mit 8:3. Die Schlußpartie gegen Großkoschen war somit ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Nur bei einem Sieg würde der VfB weiterhin im Turnier verbleiben. Doch mangelnde Effektivität bei der Chancenverwertung führte schließlich zu einer weiteren Niederlage (0:2). Zu allem Überfluss trug Martin Woznica aus diesem Spiel auch noch eine Verletzung davon, so dass es für den VfB am Ende ein völlig missglückter Sonntag war. In den Halbfinals konnte Großräschen dann den großen Favoriten aus Brieske bezwingen und der SFC behielt gegen Großkoschen hauchdünn die Oberhand. Das dramatische Endspiel wurde erst im Neunmeterschießen entschieden. Hier setzten sich die Großräschener knapp gegen den Titelverteidiger vom SFC durch und sind damit der neue Hallen-Champion.

VfB: E. Blomberg, R. Graske (beide Tor) – M. Brundtke (3 Tore), R. Feldner (1), S. Holling, F. Pohl (1), L. Rossow (1), T. Theiler (1), M. Woznica

Abschlußtabelle Gruppe 1:                    Tore             Pkt.

1.   Brieske/Senftenberg                         11:3            12

2.   TSG Großkoschen                                5:3            7

3. SG Kroppen                                                     5:5          4

4. SV Germania 1910 Ruhland                   3:6           2

5. VfB Klettwitz 1913                                   7:14         2

 

Halbfinale:

Brieske/Senftenberg vs. Großräschen 1:2

Senftenberger FC vs. Großkoschen 1:0

Finale:

Großräschen vs. Senftenberger FC 5:4 n.N. (2:2)

   
© ALLROUNDER