VfB Klettwitz 1913      2      :      2      SV Grün-Weiß Lübben II    

Ein unterhaltsames Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten sahen die Zuschauer im Stadion am Windpark. Bereits frühzeitig sah zwar alles danach aus, als könnten die Gäste ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden, denn die zuletzt so spielstarke Brandenburgliga-Reserve beherrschte schon beizeiten das Mittelfeld und bestimmte das Tempo fast nach Belieben. Auch in puncto Chancenverwertung zeigte sich der Gegner auf einem guten Level, so konnten die Grün-Weißen bereits ihre zweite Möglichkeit in der 10. Spielminute zum Führungstor nutzen. Allerdings sah die VfB-Abwehr beim 18-Meter-Flachschuss von Lübbens Top-Torjäger Martin Würfel auch alles andere als gut aus. Der Treffer gab Lübben weiter Auftrieb und es dauerte eine halbe Ewigkeit bis zum ersten richtigen Abschluss des VfB, den Toni Piatkowski aber freistehend vergab. Besser machten es da die Gäste nach gut einer halben Stunde, denn Andreas Kozur nagelte einen Freistoß zum etwas überraschenden 0:2 genau ins linke Kreuzeck. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte der VfB nach guter Kombination zwischen Franz Lehnigk und Paul Fischer aber noch einmal Gelegenheit, wieder aufzuschließen, doch Toni Fiedler verzog letztlich. In der Pause hatte VfB-Trainer René Rohr sein Team noch einmal neu eingeschworen und der VfB zeigte nach dem Wechsel deutlich mehr Mut, während die Gäste das Spiel jetzt etwas laufen ließen und somit die absolute Kontrolle aus der Hand gaben. Fast folglich gelang den Klettwitzern nur sieben Minuten nach Wiederbeginn der Anschlusstreffer, als Sebastian Schneider, nach Vorarbeit von Marius Konczak, im Nachsetzen erfolgreich war. Die Lila-Weißen hatten nun Lunte gerochen, blieben auch weiterhin im Angriffsmodus und schafften es in der 63. Minute tatsächlich, das Spiel auszugleichen. Wegbereitend für den Treffer war ein gewonnener Zweikampf von Franz Lehnigk im Mittelfeld, der nach Ballgewinn sofort den schnellen Gegenangriff startete und mit gestochen scharfem Pass wiederum Sebastian Schneider bediente, der schließlich aus zwölf Metern sehenswert ins lange Eck vollendete. Nur zehn Minuten darauf hatte der VfB dann die große Chance, die Partie sogar komplett zu drehen. Toni Piatkowski spielte den Pass in den Lübbener Strafraum auf den startenden Sebastian Schneider, der allerdings von seinem Gegenspieler zunächst gehalten und schließlich auch noch am Fuß getroffen wurde, so dass es unweigerlich Elfmeter geben musste. Doch Lübbens Torwart Fabian Kopsch hatte die Ecke geahnt und konnte somit den halbhoch geschossenen Strafstoß von Franz Lehnigk parieren. Die Lila-Weißen waren gewillt, trotz des Fehlschusses weiter auf das Siegtor zu spielen, doch nach der intensiven Aufholjagd fehlte es den Klettwitzern gegen Spielende dann doch etwas an Kraft und Genauigkeit, um den gut organisierten Gegner noch in die Knie zu zwingen. Aufgrund einer beherzten zweiten Hälfte konnte man aber zumindest einen Teilerfolg erkämpfen.

VfB: E. Blomberg – M. Kromer, M. Noack, M. Konczak – S. Scholl (62. A. Lehnigk), C. Meyer, P. Fischer (69. A. Krahl), F. Lehnigk, T. Piatkowski – T. Fiedler, S. Schneider

   
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