VfB Klettwitz 1913      1     :     2      SG Grün-Weiß Groß Beuchow    

Mit veränderter taktischer Grundordnung begegneten die Lila-Weißen dem Meisterschaftsfavoriten aus dem Spreewald und wollten durch mehr Kompaktheit im defensiven Mittelfeld dem Gegner das Leben schwer machen. Doch noch ehe sich die neue Klettwitzer Formation so richtig gefunden hatte, wurde man von den Gästen eiskalt überrumpelt. In Minute vier konnte Stefan Müller auf der linken Klettwitzer Abwehrseite plötzlich ungehindert durchbrechen und bahnte sich seinen Weg zum Tor. Erik Blomberg versuchte zwar noch, sich geschickt zu positionieren, um seinen Kasten bestmöglich abzudecken, doch Beuchows Torjäger blieb in dieser Situation absolut cool und nagelte die Kugel genau in den Winkel der kurzen Ecke. Wenige Augenblicke später hätten die Gäste fast schon alles klar machen können, aber diesmal war der VfB-Keeper mit Fortuna im Bunde und die Querlatte verhinderte Schlimmeres. Nach und nach bekamen die Lila-Weißen den Gegner dann besser in den Griff und konnten das Spiel weitaus ausgeglichener gestalten, wenngleich die Grün-Weißen weiterhin das torgefährlichere Team waren. So hatten die Gäste in Andy Richter einen schnellen Mann in ihren Reihen, der die Defensive des VfB immer wieder auf die Probe stellte und in Minute 24 auch zum Solo in den Strafraum ansetzte und überhaupt nicht mehr zu stoppen schien. Erst im allerletzten Moment vor dem Abschluss konnte Michael Noack den Ball noch zur Ecke wegspitzeln und somit die Chance zunichte machen. Acht Minuten später ließen die Lila-Weißen dann aber alle Abwehrprobleme vergessen und kamen nach dem bis dato besten Angriff nicht ganz unverdient zum 1:1-Ausgleich. Sebastian Schneider orientierte sich in den freien Raum auf halblinks und erhielt von Franz Lehnigk ein passgenaues Anspiel genau in den Lauf, so dass er mit Tempo in den gegnerischen Strafraum gelangte, wo er schließlich von der Beuchower Verteidigung gestellt wurde und somit eine Ablage ins Zentrum die einzig sinnvolle Option blieb. Andreas Münch erwies sich wieder einmal als dankbarer Abnehmer einer solchen Vorlage und knallte die Kugel aus gut 6 Metern Torentfernung geradewegs an die Unterkante der Latte, von wo aus das Leder ins Tor sprang. Gegen Ende von Hälfte eins und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang es den Gastgebern, das Spiel gut zu ihren Gunsten zu gestalten und man merkte, dass die Spreewälder sich im Spielaufbau jetzt extrem schwer taten. Einzig allein über Andy Richter blieben die Gäste auch in dieser Phase brandgefährlich. So konnte Michael Noack ein weiteres Mal eine knifflige Situation bereinigen. Doch nach einer Stunde Spielzeit tankte sich der agilste Spieler der Grün-Weißen schon wieder bis in den Klettwitzer Strafraum durch und weil sich Florian Wernicke im Zweikampfverhalten deutlich zu ungeschickt anstellte, entschied der Unparteiische folglich auf Elfmeter für Groß Beuchow. Stefan Müller löste auch die Aufgabe vom Punkt souverän und brachte sein Team damit zum zweiten Mal in Vorhand. Letztlich sollte dies jedoch gleichzeitig der spielentscheidende Treffer bleiben, denn die Lila-Weißen zeigten sich trotz intensiver Bemühungen vor dem gegnerischen Tor nicht zwingend genug, während die Gäste bei ihren Kontern meistens in die Klettwitzer Abseitsfalle tappten beziehungsweise an einem gut aufgelegten Erik Blomberg verzweifelten.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, C. Meyer, M. Noack, F. Wernicke, T. Piatkowski – P. Fischer, F. Lehnigk, S. Schneider (83. M. Goszczak), D. Kittner (46. T. Netzker) – A. Münch

   
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