VfB Klettwitz 1913             2      :      2             1. SV Lok Calau II    

Der 2:2-Ausgleich im Video

Die Kontrahenten starteten äußerst verhalten in diese so richtungsweisende Partie und so mussten sich die Zuschauer im Stadion am Windpark bis zur ersten gelungenen Kombination gut zehn Minuten in Geduld üben. Dann aber witterte Paul Fischer sofort die günstige Gelegenheit und steckte den Ball blitzschnell zu Toni Fiedler durch, dessen Anspiel auf Sturmkollege David Prasse jedoch einen Augenblick zu spät kam, so dass ein Calauer Verteidiger dazwischen spritzte und die Möglichkeit schließlich vertan war. Etwa zehn Minuten danach initiierte erneut Paul Fischer den Angriff, diesmal mit einer langen Flanke. Doch der mutmaßliche Empfänger Sebastian Schneider verschätzte sich am langen Pfosten derart, dass auch diese Chance ungenutzt blieb. Calau agierte derweil im Rahmen seiner Möglichkeiten und ging nach 31 Minuten etwas überraschend in Führung. Allerdings wurde der Treffer wieder einmal durch einen kapitalen Stellungsfehler der lila-weißen Hintermannschaft begünstigt, so dass Torschütze Robert Hartmann in zentraler Position plötzlich freie Bahn zum Tor hatte und Florian Wernicke dessen Schuss zudem auch noch unhaltbar für VfB-Keeper Denny Kittner abfälschte. Glücklicherweise verfielen die Lila-Weißen nicht in Panik und setzten weiterhin auf präzises Passspiel, was sich bereits sechs Minuten später bezahlt machte. Franz Lehnigk suchte den überraschenden Pass in die Spitze und fand schließlich Toni Fiedler, der im gegnerischen Strafraum nur noch mit unfairen Mitteln am Torabschluss gehindert werden konnte, so dass es folglich Strafstoß gab. VfB-Kapitän Franz Lehnigk schickte Lok-Keeper Stefan Richter klassisch ins falsche Eck und konnte vom Punkt aus egalisieren. Der Ausgleichstreffer gab den Klettwitzern zusätzlich Auftrieb, sofort überzeugten die Lila-Weißen mit mehr Zug zum Tor und verzeichneten bis zur Pause noch einige brauchbare Abschlüsse. Die VfB-Elf wollte den Rückenwind selbstverständlich mit in Hälfte zwei nehmen und das Unternehmen Heimsieg wäre für die Lila-Weißen vermutlich einfacher gewesen, hätte man sich nicht sofort nach Wiederbeginn einen neuerlichen Fauxpas erlaubt. Die Calauer versuchten es diesmal über ihre rechte Angriffsseite und weil Michael Noack einer seiner eher seltenen Fehler unterlief, als er im Zweikampf den Ball verpasste und somit den Gästen die Flanke überhaupt erst ermöglichte, kam Robin Littmann am langen Pfosten zum Zuge und war schließlich im Nachschuss zum 1:2 erfolgreich, nachdem Denny Kittner den ersten Versuch noch reflexartig hatte abwehren können. Doch auch vom zweiten Rückstand ließen sich die Klettwitzer nicht unterkriegen, zeigten nur wenig später eine passende Reaktion und schafften in der 64. Spielminute den abermaligen Ausgleich. Ein Einwurf von Franz Lehnigk brachte den mittlerweile offensiver agierenden Sebastian Schneider an den Ball, der dank geschickter Mitnahme gleich zwei gegnerische Verteidiger versetzte und damit in den Strafraum gelangte, wo er zudem noch den Blick für den mitgelaufenen David Prasse hatte und uneigennützig ablegte, so dass der Torjäger direkt abziehen konnte und die Kugel aus elf Metern unhaltbar im Tor versenkte. In den folgenden Minuten hatte David Prasse dann gleich noch eine weitere Gelegenheit auf dem Fuß, doch dieses Mal fehlte die nötige Präzision. Spätestens mit der gelb-roten Karte gegen den Calauer Abwehrchef Andreas Liebegall nach 71 Minuten ging der VfB dann endgültig zur Schlussoffensive über. Zehn Minuten vor dem Ende spielten sich die Klettwitzer nach Doppelpass zwischen Toni Piatkowski und Sebastian Schneider über links eine richtig dicke Möglichkeit heraus, der Schuss von Toni Piatkowski strich aber, trotz zuvor nahezu perfekter Ballbehandlung, letztlich deutlich über den Kasten. Klettwitz erhöhte noch einmal den Druck, um das entscheidende Tor doch noch zu erzwingen und hatte drei Minuten vor Spielende die wohl beste Siegchance auf dem Fuß, als Toni Fiedler nach erneut starker Vorarbeit von Franz Lehnigk lediglich den Pfosten traf. Somit trennten sich beide Teams im allerersten Vergleich remis, wobei der VfB, insbesondere aufgrund der überlegenen Schlussphase, sich wohl nicht so recht über den einen Punkt freuen konnte.

VfB: D. Kittner – M. Konczak, M. Noack, S. Schneider – F. Wernicke, A. Lehnigk, P. Fischer, F. Lehnigk, T. Piatkowski – T. Fiedler, D. Prasse

   
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