FSV Empor Hörlitz            3       :       0            VfB Klettwitz 1913    

Das Nachbarschaftsduell begann zunächst auf Augenhöhe und ohne großes taktisches Geplänkel, denn beide Seiten wollten sofort offensiv zum Zuge kommen und den Gegner frühzeitig überrumpeln. Nach etwa einer Viertelstunde erarbeiteten sich die Gastgeber dann erste Vorteile im Spiel und kamen in regelmäßigen Abständen auch zu nennenswerten Abschlüssen. Erst unterschätzten die Lila-Weißen eine tückische Flanke und gaben somit Marcel Berndt im Rücken der Abwehr die Chance zum druckvollen Kopfball, den Denny Kittner jedoch reaktionsschnell parieren konnte. Kurz darauf hatten die Gäste noch weitaus mehr Glück, nicht in Rückstand zu geraten, denn der Schuss des FSV-Torjägers klatschte nach einem fatalen Abwehrfehler der Klettwitzer an den Pfosten. In Minute 28 brachte dann erneut ein unangenehmer Flankenball die Abwehr der Lila-Weißen in Bedrängnis, als Andreas Berndt die Kugel genau in den Lauf von Florian Noack servierte, und da sich Michael Noack im anschließenden Zweikampf alles andere als clever anstellte, gab es folglich Strafstoß für die Gastgeber, den Marcel Berndt zur Führung nutzte. Der VfB versuchte darauf eine wirkungsvolle Antwort zu finden und wäre zwei Minuten danach fast schon wieder zum Ausgleich gelangt. Nach einem Eckball von Jonas Peschel schraubte sich der großgewachsene Chris Meyer im Hörlitzer Fünfmeterraum in die Höhe und scheiterte letztlich nur, weil Empor-Keeper Schulze ganz hervorragend reagierte und der Klettwitzer aufgrund seines zu energischen Nachsetzens gegen den Schlussmann schließlich zurückgepfiffen wurde. Dies sollte jedoch die einzige gute Szene bis zum Pausenpfiff bleiben, denn anstatt die entsprechenden Freiräume im Mittelfeld zu suchen, wollte man ein ums andere Mal mit dem Kopf durch die Wand, so dass der Ball vielfach schon früh wieder verloren ging und der Gegner mit reinem Konterspiel weitaus effektiver daherkam als die Lila-Weißen. Den angestrebten Neustart im Klettwitzer Spiel torpedierten die Gastgeber vier Minuten nach Wiederbeginn mit dem Treffer zum 2:0, welcher abermals aus einer Standardsituation entsprang. Allerdings wirkten die Lila-Weißen im Defensivverhalten auch deutlich zu ungeordnet und bekamen einfach keinen Zugriff auf Ball und Gegner, so dass das Leder quer durch den Strafraum segelte und René Gondro letztlich einnetzte. In der Folge fanden die Gäste kaum ein Mittel, irgendwie den Anschlusstreffer zu erzwingen, so dass ihnen die Zeit förmlich davonlief und den Hörlitzern ein sehr einfach strukturiertes Spiel genügte, um das Resultat sicher zu verwalten. Schließlich begünstigte ein unsauberer Ballkontakt eine Viertelstunde vor Ende sogar das 3:0 durch Eric Bellaseus, der den Ball locker ins Netz chipte. Erst danach sahen die Zuschauer noch einmal so etwas wie ein Aufbäumen der Klettwitzer, denen nach einer über weite Strecken enttäuschenden Vorstellung jedoch kein Treffer mehr gelang.

VfB: D. Kittner – A. Lehnigk, M. Noack, S. Schneider – C. Meyer, F. Wernicke, P. Fischer, J. Peschel, T. Piatkowski – A. Münch, M. Goszczak

   
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