* KREISLIGA OST * 16. SPIELTAG 2017/18: VfB müht sich zum Sieg

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          VfB Klettwitz 1913               3     :     1               TSV Missen         

Das 3:1 im Video

Das Nachholspiel zwischen dem VfB und dem TSV am Ostersamstag bot zugegebenermaßen über weite Strecken mehr Krampf als gepflegten Rasensport, dafür blieb zumindest der Ausgang der Partie aber lange offen. Die Lila-Weißen starteten dabei recht forsch in ihren Osterspaziergang und konnten bereits nach acht gespielten Minuten mit der Führung aufwarten. Wieder einmal war es Julian Schenk, der diesmal aus halblinker Position gekonnt per Flachschuss ins kurze Eck einnetzte und damit die finale Ablage von Marius Konczak veredelte. Missen versuchte in der Folge immer wieder den jungen Jonas Schramke in Szene zu setzen, beziehungsweise über Standards offensiv Präsenz zu zeigen. Doch die Partie verflachte gegen Mitte von Hälfte eins zusehends, weil sich die 22 Akteure nun eher darauf verlegten, mit den Entscheidungen des Referees zu hadern, worunter natürlich die Konzentration und damit auch die fußballerische Qualität arg litt. Einfache Fehler und ständige Ballverluste ließen bis zur Pause daher kaum mehr Torgefahr aufkommen. Beste Gelegenheiten hatten da noch am ehesten Julian Schenk, der die Kugel jedoch über den Kasten jagte sowie auf der Gegenseite Marco Hertrampf, dessen Schuss von Erik Blomberg jedoch sicher zur Ecke gefaustet wurde. Nach Wiederbeginn hätte Julian Schenk sogleich für das 2:0 und damit schon für die Vorentscheidung sorgen müssen, doch frei vor dem gegnerischen Tor blieb ihm wohl zu viel Zeit zum Überlegen, so dass er das Kunststück fertig brachte, den gegnerischen Keeper noch irgendwie anzuschießen. Auch den Gästen war danach klar, dass sie wieder mehr entgegensetzen müssen und so probierten sie es umgehend mit dem direkten Pass in die Spitze, aber VfB-Schlussmann Blomberg erkannte die prekäre Situation gerade noch rechtzeitig und konnte durch gutes Herauslaufen den Schussversuch des TSV abblocken. Die Partie nahm nun Fahrt auf, wurde zugleich aber auch merklich hitziger. So provozierte Missens Torhüter in der 59. Minute die Ampelkarte gegen den bereits vorbelasteten Franz Lehnigk, doch gleichzeitig musste auch TSV-Spieler Tony Faden aufgrund seiner Wortwahl vorzeitig vom Feld, während der eigentliche Verursacher zum Unmut des Klettwitzer Publikums ungestraft davon kam. Nach diesem Aufreger schienen die Gäste nun Oberwasser zu bekommen, denn sofort genoss Abwehrchef Alexander Bronk mehr Freiheiten und hatte gleich eine erste ernstzunehmende Kopfballchance. Allerdings riskierte der TSV in dieser Phase wohl zu viel, denn die Lila-Weißen konterten über den blitzschnellen Michael Noack, der letztlich nur noch per Notbremse vom Gäste-Keeper zu stoppen war, was den nächsten Feldverweis zur Folge hatte. Doch der VfB konnte aus der Überzahl vorerst mal kein Kapital schlagen. Die Gäste agierten derweil so, als hätten sie nichts mehr zu verlieren und bekamen nach einem minimalen Kontakt prompt einen Elfmeter, den Torjäger Michael Kupsch jedoch fahrlässig übers Tor ballerte. Aber selbst das brachte den Gegner des VfB nicht zum Verzweifeln und so kamen die Gäste ganze vier Minuten später doch noch irgendwie zum ersehnten Ausgleich. Ausgangspunkt zum Treffer war ein langer Flugball von Karsten Handro, den Florian Wernicke volley klären wollte, dabei den Ball aber gänzlich verpasste, so dass der durchgestartete Michael Kupsch mit all seiner Routine clever einschob. Doch der VfB war nicht etwa geknickt, sondern schlug schon in der darauffolgenden Minute zurück. Benito Nolte bereitete für Julian Schenk vor, der mit sattem Schuss zum 2:1 vollendete. Die Klettwitzer wollten nun auch die endgültige Entscheidung herbeiführen, doch es dauerte trotz mehrerer guter Angriffe bis zur vorletzten Minute, ehe sie ihre treuen Fans schließlich erlösten. Auch hier erwies sich ein langer Flankenball von Andy Lehnigk als probates Mittel gegen die mittlerweile hoch stehende TSV-Abwehr und Julian Schenk stellte mit seinem dritten Treffer den Sieg des VfB endgültig sicher.

VfB: E. Blomberg – O. Herz (78. T. Brüllke), M. Konczak, F. Wernicke, M. Noack – A. Lehnigk, F. Lehnigk, B. Nolte (84. S. Schneider), A. Münch (68. D. Prasse), P. Fischer – J. Schenk

* KREISLIGA OST * 13. SPIELTAG 2017/18: Ausgerechnet Meuro ...

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          Meuroer SV              1     :     1              VfB Klettwitz 1913          

Ausgerechnet Meuro entwickelt sich aktuell zum potentiellen Angstgegner der Lila-Weißen, die auch im dritten Spiel nacheinander gegen den Ortsnachbarn keinen Sieg landen konnten. Bei bestem Fußballwetter gelang den Gastgebern vor über 100 Zuschauern dabei ein vielversprechender Start, als sie in der 10. Minute nach einem Einwurf den Ball mit schnörkellosem Spiel geradewegs bis an den 16-Meter-Raum brachten, wo Mario Poick das Spielgerät nahezu seelenruhig annehmen und aus der Drehung sehenswert ins linke Toreck versenken konnte. Der VfB zeigte sich vom Rückstand aber schnell erholt und schaffte nur 404 Sekunden später den Ausgleichstreffer. Mit einem tiefen Pass eröffnete Chris Meyer dabei die gelungene Ballstafette der Lila-Weißen und bediente damit Julian Schenk, der die Kugel anschließend weiter auf die rechte Außenbahn zu Benito Nolte verlagerte, dessen scharfe und präzise Eingabe Andreas Münch aus kurzer Distanz dann im gegnerischen Tor unterbrachte. Dennoch kippte das Spiel nun nicht zugunsten des VfB, denn Meuro blieb offensiv mutig, lauerte auf Patzer der neu formierten Klettwitzer Abwehr oder probierte es, über Standards Torgefahr zu erzeugen. Auf der Gegenseite bereitete ein noch abgefälschter Schuss von Julian Schenk dem erfahrenen MSV-Torwart Enrico Jurischka zumindest leichte Probleme und läutete zugleich die intensivste Drangphase der Lila-Weißen ein. Allerdings konnten die Klettwitzer, trotz guter Gelegenheiten für Julian Schenk sowie Andreas Münch, ihre Dominanz der letzten Viertelstunde nicht in eine Pausenführung ummünzen, da man gegen die gut gestaffelte Meuroer Hintermannschaft teilweise zu einfallslos agierte und es so versäumte, sich weitere zwingende Chancen zu erspielen. Beinahe wäre man dann sogar selbst noch einmal ins Hintertreffen geraten, doch Chris Meyer rettete nach dem Versuch von Stephan Wendt für seinen bereits geschlagenen Keeper. Die Lila-Weißen kehrten nach der Pause wild entschlossen aufs Feld zurück und setzten mit dem ersten Torschuss nach nicht einmal einer halben Minute gleich ein entsprechendes Signal. Scheinbar davon wachgerüttelt, waren die Meuroer aber sofort wieder präsenter in den Zweikämpfen und gaben praktisch nur wenig Raum preis, so dass die Gäste kaum mal in gute Schusspositionen kamen. Erst in Minute 66 schrammte ein Abschluss von Benito Nolte äußerst knapp am Kasten vorbei und ließ die Gastgeber einen Augenblick lang zittern. In der Folge lieferten sich beide Teams dann einen offenen Schlagabtausch, bei dem der MSV mit großem Einsatz die Situation weitestgehend unter Kontrolle behielt, während der VfB in der Defensivabteilung nicht immer restlos souverän wirkte. Die Derbyschlacht blieb weiter hektisch und von vielen Foulspielen geprägt, was folglich dazu führte, dass der Referee einige Male zum gelben Karton griff. Letztlich musste mit Roger Wachtel der Spieler auf dem Rasen, der am häufigsten in einen Zweikampf involviert war, drei Minuten vor dem Abpfiff seiner Spielweise Tribut zollen und mit Gelb-Rot vorzeitig vom Feld, was den VfB noch einmal zur Schlussoffensive antrieb. Jedoch auch bei der allerletzten Möglichkeit im Spiel nach Freistoß von Franz Lehnigk und anschließender Kopfballabnahme von Marius Konczak wollte das Leder nicht ins gegnerische Tor, weil in dieser Szene auch noch die Querlatte den tapferen Meuroern zur Seite stand und so den späten Sieg des VfB verhinderte.

VfB: E. Blomberg – O. Herz, M. Konczak, M. Noack – C. Meyer (75. T. Piatkowski), A. Lehnigk, F. Lehnigk, B. Nolte, A. Münch, S. Schneider (71. P. Fischer) – J. Schenk

* KREISLIGA OST * 15. SPIELTAG 2017/18: VfB startet eindrucksvoll aus der Winterpause

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     VfB Klettwitz 1913                4     :     0                SV Calau 1926    

Das 2:0 im Video

Während die meisten Kreisligavereine sich noch mitten im Winterschlaf befinden, so startete der VfB am letzten Samstag bei Eiseskälte mit dem Nachholspiel gegen Calau in die Rückrunde. Im Vergleich zum Gegner hatten sich die Lila-Weißen mit einigen Testspielen zwar noch ganz ordentlich auf die widrigen Umstände des Winters vorbereiten können, dennoch erlebten die Zuschauer im Stadion am Windpark erst einmal einen echten Kaltstart. Die beiden Winterneuzugänge Oliver Herz und Michael Noack fügten sich derweil gleich gut ins VfB-Team ein und letzterer war mit einer Flanke auch sofort an der ersten Klettwitzer Torchance mitbeteiligt. Trotz guter spielerischer Ansätze und erster Gelegenheiten ließen die Lila-Weißen aber noch die nötige Sicherheit vermissen, was Calau nach einer guten Viertelstunde mit einem Konter beinahe ausgenutzt hätte, doch Torwart Erik Blomberg hatte hervorragend mitgespielt und konnte durch beherztes Herauslaufen die prekäre Situation bereinigen. Vor allem die erfahrenen Spieler in Reihen der Calauer forderten die Gastgeber heraus und zeigten sich insbesondere auch bei Standards äußerst einfallsreich. In der 24. Minute gelang dem VfB dann aber endlich der erlösende Treffer zum 1:0. Nach schöner Kombination über die linke Angriffsseite und finaler Vorlage von Franz Lehnigk konnte Julian Schenk schließlich überlegt einschieben. Nun zeigten sich die Klettwitzer sofort wesentlich gefestigter und selbstsicherer in den Aktionen, so dass die Hoheit im Mittelfeld jetzt ganz klar bei den Lila-Weißen lag, die mit dem zweiten Tor kurz vor dem Seitenwechsel ihre Ansprüche auf den Sieg dann noch einmal untermauerten. Benito Nolte war fünf Minuten vor der Pause mit einem spritzigen Antritt bis in den gegnerischen Strafraum vorgedrungen, wurde dann jedoch von der Calauer Abwehr gestellt, so dass letztlich nur die Ablage auf Julian Schenk blieb, um den Angriff am Leben zu erhalten. Und der Toptorjäger der Kreisliga agierte in dieser Situation, den Temperaturen entsprechend, absolut cool. Erst verschaffte er sich gegen Miro Witczak mit einer blitzschnellen Bewegung den nötigen Raum zum Abschluss, um dann sofort aus der Drehung abzuziehen und den Ball mit Unterstützung der Lattenunterkante unhaltbar ins Netz zu jagen. Praktisch ein Sahne-Tor zum perfekten Zeitpunkt. Mit Beginn von Hälfte zwei verfielen die Akteure erneut erst einmal für einige Minuten in eisige Starre, ehe der VfB als erstes Team den Schalter wieder auf Betrieb stellte. Doch Sebastian Schneider und Julian Schenk ließen vorerst mal ihre Chancen liegen und damit die Tür zum Calauer Comeback noch einen Spalt breit offen, was die Gäste nun auch ermutigte, wieder zur Offensive überzugehen. Allerdings waren die Abschlüsse entweder zu überhastet und verfehlten somit klar ihr Ziel oder VfB-Keeper Erik Blomberg brachte rechtzeitig seine Hände an den Ball. In der 63. Minute sorgten die Lila-Weißen mit dem 3:0 dann aber endgültig für die Spielentscheidung. Dieses Mal bot die linke Abwehrseite der Gäste das Einfallstor für den VfB, durch welches das Spielgerät schließlich bis ins Zentrum zu Sebastian Schneider gelangte, der die Kugel einfach nur prallen ließ und somit Julian Schenk das Leder perfekt in den Lauf legte, so dass der Torjäger schließlich eiskalt vollenden konnte. Eine gute Viertelstunde vor Schluss ließ der VfB dann sogar noch den vierten Treffer folgen. Der laufstarke Michael Noack zeichnete sich diesmal mit einem messerscharfen Pass in die Spitze für die Vorarbeit verantwortlich, Julian Schenk ließ einfach nur passieren und überließ den Ball so für Benito Nolte, der mit präzisem Flachschuss ins lange Eck den Angriff letztlich erfolgreich abschloss und sich für seine starke Leistung ebenfalls mit einem Tor belohnte. Die Gäste steckten bis zuletzt aber keineswegs auf und wollten zumindest noch den Ehrentreffer erzielen, doch die Abwehr der Lila-Weißen hielt sich an diesem Tag bis zum Ende schadlos, was auch den Defensivspielern entsprechend Selbstvertrauen für die kommenden Partien mitgegeben haben dürfte.

VfB: E. Blomberg – O. Herz, M. Konczak, M. Noack – A. Lehnigk, F. Lehnigk, P. Fischer, S. Scholl, B. Nolte, S. Schneider – J. Schenk

* HALLENSAISON 2018 * TURNIER IN HOSENA: VfB mit solidem Start ins Jahr 2018

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Das 9:1 gegen Sedlitz im Video

Der erste Monat des Jahres steht traditionell ganz im Zeichen des gepflegten Budenzaubers und so nutzte der VfB am vergangenen Wochenende die Möglichkeit, sich beim Hallenturnier der SpG Hosena/Großkoschen für das eigene InDoor-Event in zwei Wochen einzuspielen. In der ersten Partie wartete mit Eintracht Ortrand gleich der nominell schwerste Gegner auf die Lila-Weißen, die nach Treffern von Marius Konczak und Julian Schenk sowie Franz Lehnigk zwischenzeitlich sogar mit 3:1 in Front lagen. Am Ende musste man sich gegen den großen Favoriten jedoch mit einem 3:3-Remis begnügen. Gegen Außenseiter Blau-Weiß Sedlitz benötigten die Klettwitzer zwar etwas Anlaufzeit, brachten unterm Strich aber dennoch ein deutliches 9:1 auf die Anzeigetafel. Vor allem Julian Schenk lief in der Schlussphase mit fünf Toren dabei so richtig heiß. Gegen das besonders aggressiv verteidigende Team von Lohsa/Weißkollm fand der VfB zunächst wenig Mittel und musste später dann auch noch einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Letztlich sorgte ein Freistoßtreffer von Julian Schenk aber wenigstens noch für den Ausgleich. Eintracht Ortrand stand bereits als Turniersieger fest, als es für die Klettwitzer gegen den Gastgeber zumindest noch um Platz zwei ging. Nach Benito Noltes Führungstreffer sah es dafür auch optimal aus, doch die Spielgemeinschaft drehte das Spiel und der VfB tat sich danach lange schwer. Erst Sebastian Scholl konnte mit dem 2:2 den Bann brechen. Julian Schenk und Benito Nolte machten gegen Spielende dann den 4:2-Sieg perfekt. Damit verabschiedeten sich die Lila-Weißen ungeschlagen aus der Halle und konnten sich immerhin über den Vizerang freuen. Zudem räumte Julian Schenk mit 8 Toren die Torjägerkanone ab und Erik Blomberg wurde zum Besten Torhüter des Turniers gewählt. Alles in allem ein solider Start ins Jahr 2018.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak (1), A. Lehnigk, F. Lehnigk (2), M. Noack, B. Nolte (3), J. Schenk (8), S. Schneider (2), S. Scholl (1), F. Wernicke

Ergebnisse:

1 SpG Hosena/Großkoschen - SpVgg. Lohsa/Weißkollm 0 : 2
2 SV Eintracht Ortrand - VfB Klettwitz 1913 3 : 3
3 SV Blau-Weiß Sedlitz - SpG Hosena/Großkoschen 0 : 9
4 SpVgg. Lohsa/Weißkollm - SV Eintracht Ortrand 0 : 2
5 VfB Klettwitz 1913 - SV Blau-Weiß Sedlitz 9 : 1
6 SpG Hosena/Großkoschen - SV Eintracht Ortrand 1 : 4
7 SpVgg. Lohsa/Weißkollm - VfB Klettwitz 1913 1 : 1
8 SV Eintracht Ortrand - SV Blau-Weiß Sedlitz 9 : 1
9 SpG Hosena/Großkoschen - VfB Klettwitz 1913 2 : 4
10 SpVgg. Lohsa/Weißkollm - SV Blau-Weiß Sedlitz 7 : 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschlusstabelle:

Pl. Verein Sp. gew. uns. verl. Tore Diff. Pkte.
1 SV Eintracht Ortrand 4 3 1 - 18:5 +13 10
2 VfB Klettwitz 1913 4 2 2 - 17:7 +10 8
3 SpVgg. Lohsa/Weißkollm 4 2 1 1 10:4 +6 7
4 SpG Hosena/Großkoschen 4 1 - 3 12:10 +2 3
5 SV Blau-Weiß Sedlitz 4 - - 4 3:34 -31 0

 

 

 

 

 

* KREISLIGA OST * 12. SPIELTAG 2017/18: Elf der Woche

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Mit dem klaren 7:0 über Empor Hörlitz ist der VfB auch am 12. Spieltag wieder gut in der "FuPa-Elf der Woche" vertreten. Christian Most und Franz Lehnigk sicherten sich dabei schon zum zweiten Mal einen Platz in der Wochenauswahl und bilden die erfolgreiche lila-weiße Mittelfeldachse, während sich Julian Schenk bereits zum vierten Mal in die Sturmreihe der Kreisliga ballerte.

* KREISLIGA OST * 12. SPIELTAG 2017/18: Endlich wieder ein Heimsieg!

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     VfB Klettwitz 1913             7     :     0             FSV Empor Hörlitz    

Das 1:0 im Video

Das 4:0 im Video

Das 5:0 im Video

Das 6:0 im Video

Nur wenige Zuschauer hatten sich bei unerbittlichem Dauerregen ins Stadion am Windpark verirrt, doch sie wurden insbesondere in Hälfte zwei mit einer Offensivgala der Lila-Weißen für ihr Ausharren entschädigt. Beide Teams starteten sehr verhalten ins Spiel und erst nach gut zehn Minuten verzeichneten die Hausherren den ersten Torschuss der Partie, hatten dann aber gleich Chancen im Minutentakt, die allerdings noch ungenutzt blieben. Als die Gäste nach dieser ersten Druckphase dann gerade wieder etwas durchatmen konnten, wurden sie jedoch eiskalt erwischt, denn Julian Schenk schmetterte in Minute 19 einen Freistoß knallhart zur Führung ins Netz. Kurze Zeit später zeigten aber auch mal die Hörlitzer Offensivqualitäten, doch ihr bis dato bester Vorstoß konnte von Erik Blomberg unter Mithilfe des Pfostens abgewehrt werden. Auf der Gegenseite hätten die Klettwitzer dann eigentlich den Konter im Tor unterbringen müssen, denn anstatt sicher abzulegen, suchte Andreas Münch selbst den Abschluss und verfehlte den gegnerischen Kasten. Hörlitz probierte es weiterhin mit tiefen Pässen und in der 36. Minute brachte Tobi Brüllke noch so gerade den Fuß dazwischen, was den gefährlichen Ball unschädlich machte. Für die Klettwitzer eröffnete sich derweil die nächste Kontersituation, welche Julian Schenk aber ebenso nicht verwerten konnte. Wenige Augenblicke vor der Pause musste dann Paul Cramer auf Hörlitzer Seite nach wiederholtem Foulspiel mit gelb-roter Karte vom Feld und die Klettwitzer nutzten sofort nach Seitenwechsel die numerische Überzahl aus. Eingeleitet wurde das 2:0 in Minute 47 dabei durch den öffnenden Pass von Christian Most auf Torjäger Julian Schenk, der anschließend überlegt querlegte, so dass Franz Lehnigk aus Nahdistanz einnetzen konnte. Nur Sekunden später legte der VfB dann sofort das dritte Tor nach. Wegbereitend war diesmal eine herrliche Passstafette ausgehend von Andreas Münch über Franz Lehnigk bis hin zu Christian Most, der schließlich aus halbrechter Position abdrückte und den Ball diagonal ins linke Toreck beförderte. In der 55. Minute ließ Christian Most dann bereits seinen zweiten Treffer des Tages folgen. Nach Vorlage von Andreas Münch vollendete der Edeltechniker der Lila-Weißen elegant per Lupfer zum 4:0. Die Klettwitzer hatten in der Folge noch weitere Torgelegenheiten auf dem Fuß, ehe in der 74. Minute endlich das 5:0 fiel. Als Julian Schenk zum Solo aufs Hörlitzer Tor ansetzte, sah es zunächst danach aus, als könne er sein Torkonto weiter aufstocken, doch der VfB-Stürmer wurde beim Abschluss im letzten Moment noch gestört. Allerdings erwies sich der als eine Art Absatzkick zurückspringende Ball als perfekte Vorlage für Paul Fischer, der schließlich erfolgreich vollstreckte. Die Gäste ergaben sich nun ihrem Schicksal und der VfB durfte weiter munter Tore schießen. Erneut schickte dabei Christian Most den durchgestarteten Julian Schenk auf die Reise, der sogar noch den Gästetorwart ausspielte und sein Solo dieses Mal mit dem 6:0 krönte. Den Schlusspunkt setzte ebenfalls noch einmal Julian Schenk, der einen von David Prasse in Richtung Tor gespielten Ball zum 7:0-Endstand über die Linie drückte. Nach zuletzt drei Heimniederlagen gelang den Lila-Weißen also endlich auch wieder ein Sieg im eigenen Stadion.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, T. Brüllke – C. Meyer, A. Lehnigk (59. M. Goszczak), S. Schneider (67. D. Prasse), C. Most, F. Lehnigk, A. Münch (67. P. Fischer) – J. Schenk

* KREISLIGA OST * 11. SPIELTAG 2017/18: Joker wird zum Matchwinner

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     SpVgg. Blau-Weiß Vetschau II      2     :     3      VfB Klettwitz 1913    

Das 1:3 im Video

Teamjubel

Als Paul Fischer in der 72. Minute den letztlich spielentscheidenden Treffer für die Lila-Weißen markierte, war die Stimmung im Lager des VfB auf dem absoluten Höhepunkt. Da gerieten die übrigen äußerst arbeitsreichen Minuten kurzzeitig schon einmal zur Nebensache.

Vielleicht lag es an der frühen Anstoßzeit oder der unangenehmen Novemberkälte, jedenfalls kamen beide Mannschaften auf schwer zu bespielendem Untergrund nur sehr langsam in die Gänge. Der VfB begann dabei sehr nervös und viel zu einfache Abspielfehler im Spielaufbau prägten das Geschehen, so dass der Angriffsdruck der Klettwitzer zumeist bereits irgendwo im Mittelfeld versandete. Fast folgerichtig hatten die Gastgeber die erste Möglichkeit des Spiels, als Lars Schultka in der 11. Minute zum ersten Mal Erik Blomberg auf die Probe stellte. Etwas später zeigten auch die Lila-Weißen dann mal so etwas wie Zug zum Tor, doch Andreas Münch vergab aus guter Position leichtfertig. Erst nach einer reichlichen halben Stunde wurde die Partie jetzt deutlich lebhafter und beide Teams lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch. Während Vetschau binnen kürzester Zeit gleich zweimal am VfB-Schlussmann scheiterte, so blieb auf der anderen Seite der Schuss von Andy Münch zu schwach, um Vetschaus Keeper Tobias Lilienweiß wirklich zu fordern. Dafür konnte der Mittelfeldmann zwei Minuten vor der Pause dann aber als exzellenter Vorbereiter glänzen, indem er Julian Schenk einsetzte, der von der Strafraumgrenze aus den Ball sofort aus der Drehung abfeuerte und das nötige Glück hatte, dass die Kugel vom linken Innenpfosten aus ins Netz sprang. Nach dem Wechsel legten die Gastgeber zügig den Schalter auf Offensive um und konnten auch gleich ihre zweite Möglichkeit zum Ausgleich nutzen. Eine Flanke vom starken Schultka auf der rechten Außenbahn fand Marvin Boinack im Zentrum, der beim Kopfball perfektes Timing hatte und den Ball schulbuchmäßig ins Tor köpfte. Nur drei Minuten nach dem 1:1 zog dann Franz Lehnigk aus gut 25 Metern einfach mal ab und der Vetschauer Keeper ließ den Ball zur erneuten Klettwitzer Führung durch die Hände gleiten. Wieder mussten die Blau-Weißen jetzt mehr tun, während die Klettwitzer mit präziserem Passspiel nun die Vorentscheidung herbeiführen wollten. In der 64. Minute wurde dann Paul Fischer von Trainer René Rohr in die Partie gebracht und nur acht Minuten darauf stach der Joker. Nach einem Eckball von Christian Most scheiterte zunächst Andreas Münch, dessen Schussversuch abgeblockt wurde, doch Paul Fischer nahm den Ball direkt aus der Luft und beförderte ihn per Bogenlampe unhaltbar in den Vetschauer Kasten. Allerdings meldeten sich die Gastgeber nur vier Minuten später noch einmal zurück im Spiel, weil Chris Meyer dem agilen Schultka etwas zu viel Platz ließ, so dass dieser mit dem Pass in die Schnittstelle genau zwischen Florian Wernicke und Chris Meyer hindurch Nico Fliegel bedienen konnte, der den Ball unter Erik Blomberg hindurch zum 2:3-Anschluss ins Netz schob. In der Schlussviertelstunde wollten die Blau-Weißen zumindest mal noch den Ausgleichstreffer erzielen, doch selbst die beste Gelegenheit der Gastgeber durch Schultka konnten Erik Blomberg und Chris Meyer letztlich mit vereinten Kräften zur Ecke klären, so dass unterm Strich ein Arbeitssieg für den VfB heraussprang.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, C. Meyer – A. Lehnigk, F. Lehnigk, S. Schneider, C. Most, A. Münch (89. S. Scholl), M. Goszczak (64. P. Fischer) – J. Schenk

Am Sonntag konnte dann auch die Zweite Vertretung der Lila-Weißen nachziehen und einen 3:1-Auswärtssieg beim SV Grünewald landen. Die frühe Klettwitzer Führung, erzielt durch Marcel Girndt (6.), konnten die Gastgeber noch kurz vor der Pause egalisieren (42.). Nach Seitenwechsel brachte dann erneut Girndt seine Mannschaft in Front (49.). Maik Wurth sorgte mit dem dritten VfB-Treffer (64.) letztlich für klare Verhältnisse.

VfB II: F. Howorka – T. Netzker, M. Miersch, S. Leisner – S. Meißner, T. Brüllke, P. Böhm, A. Krahl, M. Schubert – M. Girndt, M. Wurth

* KREISLIGA OST * 10. SPIELTAG 2017/18: Serien beider Teams setzen sich fort

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     SV Wudritz Ragow               1     :     1               VfB Klettwitz 1913    

Der Führungstreffer des VfB in Ragow im Video

Nach drei Siegen in vier Auswärtspartien spekulierte der VfB auch beim Gastspiel in Ragow auf etwas Zählbares, doch die Spreewälder sind aktuell eine echte Heimmacht und traten demzufolge von Minute eins den Lila-Weißen äußerst selbstbewusst entgegen. Nach sechs Minuten wurden die Gastgeber erstmals gefährlich und Erik Blomberg musste sich gegen Philipp Peschk gleich mal mit einer starken Parade beweisen. Mit fortschreitender Zeit wurden die Lila-Weißen etwas stärker, konnten im Mittelfeld jetzt die Bälle besser behaupten und damit den Offensivdrang des Gegners erst einmal deutlich eindämmen. Erst in der 19. Spielminute hatte ein missglückter Abwehrversuch mit anschließendem ungeschickten Zweikampfverhalten von Andy Lehnigk den Elfmeterpfiff zur Folge. Wudritz-Abwehrchef Paul Scharlow trat an, doch Erik Blomberg hatte gegen den sonst so sicheren Strafstoßschützen gut antizipiert und kratzte den Ball furios aus dem Eck. Kurz darauf sorgte der VfB dann auch vorne für einen echten Kracher, als Julian Schenk aus gut zwanzig Metern einfach mal abzog und das Leder an die Querlatte knallte. Irgendwie entpuppte sich das Geschoss aber nur als Weckruf für die Gastgeber, die nun wieder Lücken in der Klettwitzer Abwehr aufspürten und bis zur Pause gleich mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt ließen. Allein zweimal scheiterten die Gastgeber dabei am sensationell reagierenden Erik Blomberg, der in dieser Phase des Spiels nahezu unüberwindbar zu sein schien, zudem konnte Marius Konczak zweimal umsichtig zur Ecke klären. Aufgrund der dominanten Schlussviertelstunde kamen die Ragower nach Seitenwechsel guten Mutes aus der Kabine, wurden dann aber kalt erwischt. Nach einem Foulspiel an Julian Schenk kam der VfB in der 48. Minute in exzellente Freistoßposition und Christian Most schlenzte die Kugel aus gut zwanzig Metern grandios ins Netz. Genau fünf Minuten brauchten die Gastgeber, um sich von diesem Schockerlebnis zu erholen, dann feuerte Alexander Gierga die nächste Granate aufs VfB-Tor, doch einmal mehr blieb Erik Blomberg der Sieger des Duells. Das Spiel wurde jetzt hektischer und war an Dramatik kaum noch zu überbieten. Während auf der einen Seite der Volleyschuss von Max Goszczak nach einem Fehler des Wudritz-Keepers das leere Tor verfehlte und der fällige Strafstoßpfiff nach klarem Foul an Julian Schenk ausblieb, fiel auf der gegenüberliegenden Seite kurz darauf der Ausgleichstreffer, welcher durch ein Missverständnis zwischen Stephan Sobotta und dem herauslaufenden Erik Blomberg begünstigt wurde. Am Ende konnte Jan Schöne letztlich den Ball zum 1:1 über die Linie drücken. Ragow ging nun auf die volle Punktzahl, wurde jedoch schon wenige Minuten später durch die gelb-rote Karte gegen Alexander Mrose ausgebremst. Trotz der Unterzahl blieb es bis zum Spielende jedoch ein offener Schlagabtausch, weil es dem VfB trotz guter Gelegenheiten nicht gelang, den Lucky Punch zu setzen, so dass Jan Schöne zwei Minuten vor Schluss beinah noch zum Matchwinner für Ragow geworden wäre, jedoch nur den Pfosten traf. Mit dem Remis haben die Serien beider Teams auch weiterhin Bestand. Während die Ragower in dieser Saison bislang kein Heimspiel verloren haben, so bleiben die Lila-Weißen im Spreewald weiterhin ungeschlagen.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, S. Sobotta – C. Meyer, A. Lehnigk, B. Nolte, C. Most, M. Goszczak, S. Schneider – J. Schenk

 

Das 2:1 der VfB-Reserve im Video

Das 3:1 der VfB-Reserve im Video

Bereits am Samstag konnte die VfB-Reserve mit einem 3:2-Heimerfolg über die Spielgemeinschaft Wormlage/Annahütte ihre Durststrecke beenden und den zweiten Saisonsieg einfahren. Nach einer eher schwachen ersten Hälfte, in der die Klettwitzer durch ein Eigentor in Rückstand gerieten, folgte in Durchgang zwei eine deutliche Leistungssteigerung. Der VfB erspielte sich nun gute Möglichkeiten und schaffte durch zwei Tore von Julian Schenk die Wende, ehe Maik Wurth schließlich sogar noch auf 3:1 erhöhte. Der Anschlusstreffer von Marvin Noack brachte gegen Spielende zwar noch einmal Spannung, am Ende geht das Ergebnis nach den Spielanteilen aber so in Ordnung.

VfB II: D. Schetterer – P. Böhm, M. Miersch, S. Meißner – S. Hartnick, T. Piatkowski, A. Krahl, R. Scholl (32. S. Leisner), M. Goszczak – J. Schenk, M. Wurth

* KREISLIGA OST * 9. SPIELTAG 2017/18: So ist kein Blumentopf zu gewinnen!

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     VfB Klettwitz 1913       3     :     7       BSG Chemie Schwarzheide     

Das 1:2 im Video

Das 2:2 im Video

Das 3:6 im Video

Mit schnellen Toren hatten sich die Klettwitzer zuletzt immer als echte Frühstarter gezeigt, dieses Mal mussten sie selbst beizeiten einem Rückstand hinterherlaufen, denn nach einem Abspielfehler von Franz Lehnigk schaltete Schwarzheide schnell um und über Paul Arras gelangte der Ball letztlich zu Matthias Perl, der nach nur sechs Minuten seine Farben in Führung brachte. Der Rückstand hemmte den VfB, der vorerst mal kein geeignetes Mittel fand, um die Gäste ernsthaft aus der Reserve zu locken. Schwarzheide kontrollierte weiter das Spiel und sorgte dafür, dass VfB-Torwart Erik Blomberg in der Folge häufiger im Fokus des Geschehens stand. Erst rettete dabei der Pfosten für den Klettwitzer Schlussmann, doch in der 21. Minute erhöhte Maximilian Herbst nach Vorlage von Robert Keil auf 0:2, weil die Zuordnung im Abwehrzentrum in dieser Szene überhaupt nicht stimmte. Der VfB musste sich nun in die Partie zurückkämpfen, um nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren und Chemie half den Lila-Weißen ungewollt. Einen langen Flugball von Christian Most in die Spitze verlängerte Robert Keil beim Versuch zu klären genau auf Benito Nolte und ließ damit gleichzeitig den herauseilenden Keeper Christian Kieweg ins Leere laufen, so dass Benito Nolte schließlich leichtes Spiel hatte, in der 27. Minute zum 1:2 einzuschieben. Sofort waren die Klettwitzer wieder im Spiel und kamen trotz einiger notwendiger Umstellungen noch vor der Pause zum Ausgleich. Nach einer VfB-Ecke sah alles so aus, als hätten die Gäste die Situation bereits bereinigt, doch Max Goszczak brachte mit einem genialen Pass Julian Schenk ins Spiel, der von Stephan Richter im Strafraum gelegt wurde, was folglich Elfmeter bedeutete. Franz Lehnigk übernahm die Verantwortung und verwandelte zwei Minuten vor dem Seitenwechsel souverän zum 2:2. Zur Pause für den VfB zugegebenermaßen ein etwas glückliches Remis, denn der Tabellenführer hatte Hälfte eins doch merklich geprägt, durch eigene Fehler jedoch die Führung leichtfertig verspielt. Nach der Pause galt es für beide Teams dann, sich durch den dritten Treffer einen gravierenden Vorteil zu verschaffen und man merkte beiden Mannschaften jetzt die Bedeutung der Situation an. Aber wiederum gelang den Gästen dabei die entscheidende Aktion, die sich durch einen intelligenten Heber von Maximilian Herbst in der 55. Minute die Führung zurückholten und das obwohl die Lila-Weißen nach ihrer Aufholjagd jetzt wesentlich selbstbewusster daherkamen. Nur vier Minuten später zogen die Chemiker nach einem Freistoß aber bereits wieder auf zwei Tore weg und abermals war es Maximilian Herbst, der diesmal am kurzen Pfosten einköpfte. Als Franz Lehnigk dann auch noch mit gelb-roter Karte vom Feld musste, sprach nicht mehr wirklich viel für ein erfolgreiches zweites Comeback des VfB, trotzdem die Klettwitzer es dennoch weiter versuchten. Doch die deutlich zu forsche Spielweise rächte sich schließlich bitter, als man in den letzten zwanzig Minuten vom Tabellenführer gnadenlos ausgekontert wurde. Maximilian Herbst war nun von der Klettwitzer Defensive überhaupt nicht mehr zu stoppen und steuerte noch weitere zwei Tore zum überlegenen Sieg seines Teams bei, während den Lila-Weißen durch Julian Schenk, der einen weiteren Foulelfmeter sicher verwandelte, mit dem 3:6 immerhin noch mal etwas Ergebniskosmetik gelang. Dennoch behielten die Gäste am Ende das letzte Wort, weil Marco Noack mit dem 3:7 praktisch postwendend den Schlusspunkt unter die Partie setzte. Bleibt daher nur ein weiteres Mal die Erkenntnis, dass mit bedingungslos offensiver Spielweise gegen ein Spitzenteam der Kreisliga kein Blumentopf zu gewinnen ist!

VfB: E. Blomberg – P. Fischer (38. T. Brüllke), F. Wernicke, M. Konczak – A. Lehnigk, F. Lehnigk, B. Nolte (76. S. Scholl), A. Münch, C. Most, S. Schneider (41. M. Goszczak) – J. Schenk

* KREISLIGA OST * 8. SPIELTAG 2017/18: Elf der Woche

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Der überzeugende 3:0-Auswärtssieg bei der Lübbener Brandenburgliga-Reserve verhalf auch wieder drei VfB-Spielern zum Sprung in die aktuelle "Fupa-Elf der Woche". Stellvertretend für eine geschlossene Mannschaftsleistung repräsentieren Erik Blomberg und Florian Wernicke sowie Julian Schenk diesmal das Team der Lila-Weißen. In die Wochenauswahl der 2. Kreisklasse wurde zudem VfB-Abwehrchef Marcel Miersch gewählt. Glückwunsch!

* KREISLIGA OST * 8. SPIELTAG 2017/18: Wie Phönix aus der Asche

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     SV Grün-Weiß Lübben II          0     :     3          VfB Klettwitz 1913    

Nur acht Tage nach dem katastrophalen Auftritt gegen Groß Beuchow meldete sich der VfB mit einem glatten 3:0-Erfolg nun wie Phönix aus der Asche zurück. Das Duell zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld ließ folglich ein ausgeglichenes Spiel erahnen, doch waren es die Gäste, die ihre Möglichkeiten in dieser Auseinandersetzung deutlich besser zu nutzen wussten. In der 7. Spielminute besorgte wieder einmal Julian Schenk die Klettwitzer Führung, indem er die Vorlage von Christian Most unter gütiger Mithilfe des beim Herauslaufen sichtlich indisponierten Lübbener Schlussmannes eiskalt verwertete. Eine gute Viertelstunde später sahen die Zuschauer dann das Erfolgsduo vom 0:1 in vertauschten Rollen. Diesmal fand Julian Schenk die Lücke in der gegnerischen Abwehrkette und bediente Christian Most, der anschließend den Ball aus halblinker Position diagonal ins rechte Eck beförderte und damit den Vorsprung auf zwei Tore ausbaute. Kurz darauf hatte dann Johannes Janke die größte Chance für die Gastgeber auf dem Fuß, aber Erik Blomberg konnte den Ball schließlich im Nachfassen sichern. Grün-Weiß verstärkte in der Folge die Offensivbemühungen, die Lila-Weißen verteidigten jedoch sehr solide und gestatteten Lübben keine leichten Torschussmöglichkeiten. Nach Seitenwechsel drückten die Spreewälder dann energisch auf den Anschlusstreffer, allerdings blieb die VfB-Abwehr auch unter Druck dieses Mal standhaft und konnte dem Gegner somit schließlich den Zahn ziehen. Die Gastgeber verzweifelten dabei vor allem am gut reagierenden Erik Blomberg im Tor des VfB, der immer wieder noch irgendwie seine Hände an den Ball brachte. Wenn die Heimischen doch einmal am Klettwitzer Schlussmann vorbei kamen, so halfen dessen Mannschaftskameraden Marius Konczak und Franz Lehnigk hervorragend aus und konnten die Situation schließlich bereinigen, während die Vorderleute der Lila-Weißen auf die spielentscheidende Kontermöglichkeit lauerten. Erst verfehlten Paul Fischer sowie Julian Schenk im Abschluss knapp den gegnerischen Kasten, dann verballerte Christian Most leichtfertig die Gelegenheit zur Vorentscheidung, ehe Julian Schenk in der 75. Minute, ebenfalls nach einem Konter, mit dem 0:3 letzte Zweifel am Sieg des VfB ausräumte. Aber die Klettwitzer wollten sich diesmal keinen Patzer in der Defensive und dem Gegner durch nachlässiges Abwehrverhalten auch nicht den leicht erzielten Ehrentreffer erlauben. Letztendlich erlebten die in den Spreewald mitgereisten Fans der Lila-Weißen praktisch eine Schlussphase, die das komplette Gegenteil zur Vorwoche war, denn der VfB agierte bis zum Abpfiff als absolute Einheit, was vor allem im guten Zusammenwirken der einzelnen Mannschaftsteile zum Tragen kam und sicherte sich dank einer ausgereiften Gesamtleistung einen völlig verdienten Zu-Null-Auswärtssieg.

VfB: E. Blomberg – M. Konczak, F. Wernicke, T. Brüllke – F. Lehnigk, A. Lehnigk, P. Fischer, A. Münch, C. Most, S. Schneider (19. M. Goszczak) – J. Schenk

Bereits am Sonnabend konnte auch die VfB-Reserve im Derby bei Askania Schipkau II mit einer kompakten Defensivleistung aufwarten und sich ein torloses Remis erarbeiten. Sicher ein guter Auftakt für den Endspurt der Hinrunde, um vor dem Winter noch den einen oder anderen Zähler hinzuzufügen.

   
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