VfB Klettwitz 1913     5     :     2     SpVgg. Blau-Weiß Vetschau II     

Das Tor zum 1:2 im Video

Der Ausgleich zum 2:2 im Video

Der Treffer zum 3:2 im Video

Das 4:2 im Video

Der Schlusspunkt zum 5:2 im Video

Einst waren die Lila-Weißen berüchtigt für ihre sensationellen Comebacks und das Stadion am Windpark nicht zuletzt deshalb bei den Kontrahenten so gefürchtet. In letzter Zeit gelang den Klettwitzern allerdings nur noch höchst selten ein solcher Coup und auch gegen Vetschau sah es über weite Strecken nicht nach einem derartigen Spektakel früherer Tage aus. Zwar eröffnete der VfB die Partie gleich mit belebender Offensive, bekam aber schon alsbald Sand ins Getriebe und bereitete durch eigene Fehler dem Gegner praktisch den Weg. So führte ein Ballverlust im linken Mittelfeld dazu, dass die Gäste den sich bietenden Freiraum auf der Außenbahn zur Flanke nutzten und weil es Chris Meyer im Abwehrzentrum anschließend nicht glückte, die Situation zu bereinigen, konnte Tom Schulze mit einem Hammer in den Winkel die Landesliga-Reserve unverhofft in Führung schießen. In der Folge brachten die Hausherren kaum etwas nennenswertes zustande, während die Vetschauer immer wieder zum Tempogegenstoß eingeladen wurden und im flinken Schulze auch einen exzellenten Konterspieler in den eigenen Reihen hatten. Die Klettwitzer konnten sich in dieser Phase wahrlich bei Erik Blomberg bedanken, der sein Team mit großartigen Reflexen vor einem höheren Rückstand bewahrte. Dennoch zogen die Blau-Weißen nach einer halben Stunde auf zwei Tore davon, als Marcel Brauer den Freistoß von Kapitän Eric Geßner in die Maschen köpfte. Auch nach Seitenwechsel fanden die Klettwitzer zunächst kein wirkliches Rezept, um den tief stehenden Gegner irgendwie aus der Reserve zu locken. Erst nach einem Vetschauer Eckball eröffnete sich den Klettwitzern die goldene Gelegenheit, ins Spiel zurückzufinden. Franz Lehnigk erkannte die günstige Situation zum schnellen Pass in die Tiefe und da sich die Blau-Weißen einzig allein darauf konzentrierten, VfB-Torjäger Julian Schenk entsprechend abzuschirmen, war der Weg frei für Sebastian Schneider der gekonnt zum 1:2 vollendete. Der VfB gewann jetzt mehr und mehr Selbstvertrauen zurück und nach einem Foulspiel an Andreas Münch ertönte in Minute 70 der Elfmeterpfiff. Franz Lehnigk übernahm die Verantwortung und verwandelte vom Punkt zum 2:2-Ausgleich. Plötzlich kamen die Lila-Weißen auch spielerisch viel besser zur Geltung, während die Vetschauer konditionell nun immer mehr abzubauen schienen und nach präziser Flanke von Benito Nolte köpfte Andreas Münch den VfB in der 76. Spielminute schließlich in Front. Als zwei Minuten darauf auch noch Julian Schenk das 4:2 nachlegte war die Moral bei den immer noch abstiegsbedrohten Gästen endgültig gebrochen. In der Nachspielzeit erzielten die Klettwitzer dann sogar noch den fünften Treffer. Die Vorlage kam wieder einmal von Franz Lehnigk, der einen Freistoß mit Effet direkt vors gegnerische Tor zirkelte, wo Paul Fischer das Spielgerät aus Nahdistanz schließlich über die Torlinie beförderte und damit das grandiose Comeback der Lila-Weißen krönte.

VfB: E. Blomberg – P. Fischer, M. Konczak, M. Noack – A. Lehnigk, C. Meyer (46. O. Herz), B. Nolte, F. Lehnigk, S. Schneider, A. Münch (88. T. Piatkowski) – J. Schenk

Auch die VfB-Reserve konnte gegen Empor Hörlitz II überzeugen und siegte am Ende klar und deutlich mit 8:1. Marcel Girndt gelangen dabei gleich die Hälfte aller VfB-Tore, zudem traf Maik Wurth doppelt. Die übrigen Treffer steuerten Daniel Herz sowie Toni Piatkowski bei.

VfB II: D. Schetterer – T. Netzker, M. Miersch, M. Schubert – O. Herz, D. Herz, T. Piatkowski, A. Krahl (P. Böhm), M. Goszczak (E. Seidel) – M. Wurth, M. Girndt (M. Netzker)

   
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