Seit einer Woche ist sie also nun schon wieder Geschichte, die erste Kreisligasaison nach der Reduzierung der Spielklasse von drei auf zwei Staffeln. Für die Lila-Weißen bedeutete das vor allem: Viele neue Gegner und höheres Niveau.

Martin Brundtke traf gegen Lubolz zum zwischenzeitlichen 2:2-AusgleichDie Hinrunde der Spielzeit war für den VfB dabei ein einziges Auf und Ab. Dem erfolgreichen Start mit dem 2:1-Heimsieg gegen den SV Calau folgten erst einmal drei Pleiten nacheinander und der Absturz in der Tabelle. Eine Niederlage beim ambitionierten Vorjahresvize TSV Missen konnte man getrost noch einkalkulieren, dagegen schmerzte das 0:1 gegen eine clever agierende Lübbener Reserve auf eigenem Rasen schon deutlich mehr. Richtig bitter war allerdings das 2:3 im Derby beim Meuroer SV, insbesondere deshalb, weil die Lila-Weißen bereits mit 2:0 geführt hatten. Immerhin siegten die Klettwitzer anschließend mit 5:2 beim Aufsteiger Hosena/Großkoschen und konnten damit nicht nur die Talfahrt stoppen, sondern ihrerseits jetzt eine Siegesserie starten. Denn es folgten ein knappes 3:2 in letzter Minute über Blau-Weiß Lubolz sowie ein solides 2:0 gegen Empor Hörlitz. Erst gegen den Aufstiegskandidaten Lok Calau ging dann wieder mal eine Partie verloren, in der man zumindest über eine Stunde lang noch gut dagegenhalten konnte. Doch der VfB fand auch danach nicht zu entsprechender Kontinuität und Höhepunkte und Tiefpunkte wechselten sich in schöner Regelmäßigkeit ab. Hochgradig enttäuschend war dabei das 1:4 beim Abstiegskandidaten Schwarz-Gelb Boblitz, während man nur eine Woche darauf mit einer kämpferischen Leistung aufwartete und ein 2:2-Remis gegen Annahütte verbuchte. Mit dem Nichtantritt in Groß Beuchow sorgte der VfB dann wieder für negative Schlagzeilen, ehe man mit einem 4:3 über Kreisoberliga-Absteiger Chemie Schwarzheide wieder positiv aufhorchen ließ. Trotzdem fand die Hinrunde für die Klettwitzer mit einem 0:6-Debakel in Ragow dann doch ein denkbar schlechtes Ende und somit kam man letztlich über einen schwachen zehnten Platz in der Hinrundentabelle auch nicht hinaus.

Hinrundentabelle:

 

Pl.

Verein

Sp.

gew.

uns.

verl.

Tore

Diff.

Pkte.

1

1. SV Lok Calau

13

10

2

1

40:13

+27

32

2

Grün-Weiß Groß Beuchow

13

10

1

2

51:18

+33

31

3

SV Grün-Weiß Annahütte

13

8

2

3

51:25

+26

26

4

Chemie Schwarzheide

13

7

3

3

35:21

+14

24

5

SV Grün-Weiß Lübben II

13

7

3

3

28:15

+13

24

6

TSV Missen

13

7

1

5

34:21

+13

22

7

SV Blau-Weiß Lubolz

13

6

-

7

26:28

-2

18

8

SV Wudritz Ragow

13

5

2

6

21:22

-1

17

9

SV Calau

13

5

2

6

18:24

-6

17

10

VfB Klettwitz 1913

13

5

1

7

26:37

-11

16

11

Meuroer SV

13

3

3

7

17:23

-6

12

12

SG Schwarz-Gelb Boblitz

13

2

4

7

15:39

-24

10

13

FSV Empor Hörlitz

13

2

1

10

19:41

-22

7

14

SpG Hosena/Großkoschen

13

1

1

11

17:71

-54

4

Zur Winterpause hatten sich bereits zwei große Meisterschaftsfavoriten herauskristallisiert, die sich schon etwas von der übrigen Konkurrenz absetzen konnten, während der VfB sich zwar im gesicherten Mittelfeld befand, aber dennoch Steigerungspotential für die Rückrunde hatte. Am Tabellenende reichte es für Aufsteiger Hosena/Großkoschen dagegen lediglich zu einem einzigen Sieg.

   
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