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|  Seit dem 7. Mai 2011, also sage und schreibe seit 169 Tagen jagen unsere Lila- Weißen jetzt einem Auswärtssieg  hinterher. Nach dem damaligen 10:0 Erfolg bei den Elastischen in Senftenberg erkämpften unsere Jungs lediglich bei den beiden Remis gegen den Ortrander FC Punkte. 6- mal schlichen die VfB- Kicker dagegen paralysiert vom Feld. Die ernüchternde Torbilanz 9:22 beinhaltet auch die letzte, schmerzliche Niederlage. 3:2 unterlagen wir dem TSV Grünewalde, der mit biederer Taktik - Hoffnung auf Standardsituationen  - und aufopferungsvollem Einsatz die Überraschung realisierte. Auf dem „Wäscheplatz“, dem Nebenplatz am Lauch benötigten die Lila- Weißen eine Eingewöhnungsphase.  Der TSV verbarrikadierte sich am Sechszehner und versuchte es mit klassischem Kick-and-Rush. Die überraschende Grünewalder Führung resultierte aus einem Eckball. Erik Blomberg unterschätzte den Flankenball, der dann in der 17. Minute irgendwie hinter die Linie gelangte. Temporeicher und mit besserem Spielfluss drängten die Gäste nach vorn.  Das einstudierte Außenbahnspiel setzten unsere Kicker allerdings nicht konsequent um. Als Roy Feldner in Minute 34 von einem Gegenspieler im Strafraum förmlich nieder gerammt wurde, entschied Schiedsrichter Steffen Marx folgerichtig auf Elfmeter.

Martin Brundtke verlud den Keeper und egalisierte. Und die Lila- Weißen blieben am Drücker. In der 39. Minute flankte Benito Nolte in den Strafraum, wo Martin Brundtke in den Ball lief. Seinen Kopfball konnte der Schlussmann abwehren, den Nachschuss netzte der Goalgetter ein. Er und Roy Feldner verfehlten den 3. Treffer noch vor dem Halbzeitpfiff nur um Haaresbreite. In der 53. Minute bediente Andreas Münch den aufgerückten Roy Feldner mustergültig. Doch auch dieses Mal traf der das holpernde Spielgerät nicht korrekt und vergab die erste der 4 aufeinanderfolgenden, hochkarätigen Torchancen der Klettwitzer. Spätestens Toni Fiedler hätte für die Vorentscheidung sorgen können. Doch bevor der VfB- Stürmer in der 65. Minute an den Ball gelangte, klärte ein Grünewalder Abwehrbein in höchster Not zum Eckball. In Minute 75 begab sich TSV- Libero René Vogt erst- und letztmals über die Mittellinie. Ein geschenkter Freistoß lockte ihn vom eigenen an den anderen Strafraum in die halblinke Schussposition. Hart und genau platzierte er den Ball auf die Torwartecke und traf! Die Lila- Weißen warfen alles nach vorn - nur ein Sieg zählte. Toni Fiedler prüfte TSV- Keeper Thomas Jank mit scharfem Rechtsschuss und Martin Brundtke köpfte an das Außennetz. Kurz vor Abpfiff segelte mal wieder ein Freistoß aus der TSV- Hälfte in Richtung VfB- Kasten. Erstmals gelangte ein einheimischer Akteur der Gastgeber an den Ball. Mit dem Rücken zum Tor köpfte Ron Geissler zu Dennis Kuntzsch, der aus Nahdistanz einköpfte und die Spielanteile auf den Kopf stellte.  Doch Spielanteile stellen sich nicht immer in Toren dar. Das ist spätestens seit dem Auftritt der Dortmunder Borussia in Marseille im Rahmen der diesjährigen Champions League bekannt. Die allerletzte Chance eröffnete sich Andreas Münch. Etwas überhastet schloss er freistehend aus 16 Metern ab und so blieb es beim 2:3 aus Sicht der Lila- Weißen. Die von extremen Besetzungssorgen geplagten Kreisliganeulinge schlugen unser Team, das jetzt, direkt vor den wichtigsten Spielen des Herbstes im Mittelmaß der Tabelle stagniert. Am nächsten Samstag gastiert der Tabellenzweite, der FSV Lauchhammer 08 im „Stadion Am Windpark“, bevor es dann zu den Blau- Weißen nach Lindenau geht. Danach reisen die Landesklasse Kicker vom Senftenberger FC 08 nach Klettwitz, um den Einzug ins Pokalviertelfinale auszuspielen! Nach der Leistung in Grünewalde stehen also schier unlösbare Aufgaben vor unserem Team.

Das spielte in Grünewalde in folgender Aufstellung: 1- E.Blomberg; 2- M.Kromer, 3- L.Rossow, 14 S.Sobotta; 6- R.Feldner; 16- A.Münch, 18- R.Panusch (ab 64. Min. 10- C.Most), 11- M.Woznica, 13- B.Nolte; 9- T.Fiedler, 7- M.Brundtke

   
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