DAS Halbserien- Fazit: 15 Spieltage = 15 Fakten

Details

15. Spieltag

Unsere Online- Zusammenfassung „GEDANKENFUTTER“ vom letzten Heimspiel der Hinrunde sorgte sicher unter den Referees unseres Fußballkreises sicher für Diskussionen. Ja, die Begeisterung  meiner Forderung nach einer Bewertung der Leistung hielt sich vermutlich so in Grenzen, wie die eines jeden Kickers, wenn es ans Bolzen der notwendigen Kondition geht. Warum eigentlich? Weil Bewertung auch Kritik beinhaltet? Möglich, denn spätestens seit der Diskussion um Babak Rafati’s Selbstmordversuch wissen wir, dass deutsche Schiedsrichter alles können, nur nicht die eigene Leistung zu reflektieren. Tja, aber Trainer und Spieler entwickeln sich weiter, indem sie Situationen analysieren, diskutieren, trainieren und Meinungen austauschen. Wem schadet da eine faire Beurteilung des wichtigsten Entscheiders auf dem Platz? Eine fruchtbare Diskussion über dessen Sichtweisen hilft beiden Seiten, ist nicht nur meine Meinung! Mein Statement basiert auf dem Gedankenaustausch mit Trainern und Spielern während der gesamten Hinrunde und war von langer Hand geplant! Doch die Renitenz und Resistenz von Manfred Koall sachlich nüchterne Fragen zu beantworten, verlieh dem Thema zusätzlich Würze. Dass unsere Elf an diesem Dezembernachmittag nicht in der Lage war, dem Gegner Paroli zu bieten, steht außer Frage. Die 1:3 Niederlage ging vollkommen in Ordnung. Was die Mathematik logisch beweist, nämlich dass ein Beurteilungsfehler durch einen anderen nicht ausgeglichen, sondern verdoppelt wird, bestätigte der Referee des Spieles für beide Teams eindrucksvoll! Warum nur zieren die jüngsten Schiedsrichter das Tabellenende unserer kleinen Wertung?

 

14. Spieltag

Bestnoten verdienten sich beim 6:2 Auswärtssieg in Hohenbocka lediglich Toni Fiedler und Martin Brundtke. Beide wirbelten in der Anfangsphase die Abwehr der Platzherren durcheinander. Später schraubten sie einen Gang zurück und wurden auch Opfer der gesamten Teilleistung im zweiten Abschnitt, als wir uns auf Verwaltung des Vorsprungs verlegten. Ein jeder Spieler wird zur Leistungsbeurteilung vom Trainerteam per NOTE eingeschätzt … von 1=Weltklasse bis 6=Kreisklasse! Den besten Durchschnitt im abgelaufenen Saisonabschnitt verdiente sich Marcel Kromer - 2.71 als Notenschnitt ist hervorragend. Ihm folgt Toni Fiedler, der ebenfalls unter 3,00 blieb und somit Lars Rossow auf Platz 3 drängte. Dahinter ist alles eng gedrängt, denn oft bot das Team eine geschlossene Leistung, ob gut oder schlecht! Anspruch für die Rückrunde ist selbstredend eine weitere Leistungssteigerung und die Reduktion des Gesamtdurchschnitts von 3.40. 

13. Spieltag

Letztmals gastierten die Kleinleipischer am 30. Oktober 2004 bei unserer Ersten in der Kreisliga. Damals überraschten sie als Tabellenvorletzter unsere verunsicherte und lediglich einen Platz besser platzierte Elf mit einem 3:2- Erfolg. Doch während sich die Formkurve der Lila- Weißen in die positive Richtung verschob, stieg der SV „Glück Auf“ Kleinleipisch ab. Nun als bester Aufsteiger angereist, strebten sie wieder nach der berühmten Auswärtsüberraschung. Doch unsere Jungs wehrten sich und siegten letztlich souverän mit 5:1. Das Traumtor gelang den Gästen, doch Spieler des Tages wurde mit Martin Brundtke einer, dem kein eigener Jubel vergönnt war. Der Toptorjäger leistete zu jedem der 5 Treffer die Vorarbeit und holte sich so die 3 Stimmen bei der Wahl am 13. Spieltag. Insgesamt rangiert er mit 10 Stimmen hinter seinem Sturmpartner auf Platz 2. Toni Fiedlers Weg nach oben fand mit Platz 1 und 11 Punkten in dieser Kategorie eine gerechte Würdigung und hoffentlich nicht den Höhepunkt. Marcel Kromer, Andreas Münch und Erik Blomberg erfuhren jeweils 5 Nennungen. Es folgen Lars Rossow (4), Sebastian Holling (3) und Marius Konczak (2) sowie Roy Feldner (2). Eine Stimme verteilten die Trainer und ein Offizieller jeweils an Martin Woznica, Christian Most, Sebastian Peipe und Benito Nolte.

12. Spieltag

Mit dem SV Blau- Gelb Hosena gastierte am 12. Spieltag ein unbequemer, aber glückloser und ersatzgeschwächter Gegner in Klettwitz. Und bevor das Spiel wirklich in Fahrt kam, war es entschieden bereits nach 7 Minuten führten wir 2:0 und kamen aufgrund der Angriffsschwäche der Gäste kaum in Bedrängnis. Am Ende hieß es 4:0! Solch schnelle Tore sind jedoch untypisch für unsere Elf. Meist zeigten sich die gegnerischen Abwehrreihen zu Spielbeginn auf der Höhe. Am treffsichersten zeigte sich unsere Elf gegen Ende jeder Halbzeit. Wie schon in den Vorjahren traf sie in dieser Phase des Spiels am häufigsten. Neu ist: gegen Mitte der zweiten Halbzeit zeigte sie sich anfälliger und kassierte so viele Tore, wie sie erzielen konnte. Womit ein Endspurt oftmals erforderlich, aber noch zu selten erfolgreich war!

11. Spieltag

Aufregend endete das Gastspiel beim SV Blau- Weiß Lindenau. Die knappe 1:2- Niederlage erhitzte die Gemüter bis nach Spielende. Nicht ganz unschuldig erwies sich dabei Frank Mehnert als Unparteiischer, der bei der Beurteilung der Aktionen stets richtig lag, aber leider das Strafmaß auf beiden Seiten extrem unterschiedlich wählte. Doch letztlich führte ein Fehler in der Aufarbeitung der Statistik zum einem unberechtigten Einsatz von Marcel Kromer, so dass dieses Spiel für unsere Elf in jedem Fall erfolglos geendet hätte. Bis zur Entscheidung des Sportgerichts fehlte der souveräne, zweikampftsarke und routinierte Rechtsverteidiger seit dem 2. Spieltag keine Spielminute. Die längste Einsatzzeit in der gesamten Hinserie genossen Kapitän Lars Rossow und Mittelfeldwirbler Martin Woznica, die jeweils 14 Spiele = 1260 Minuten komplett bestritten. Doch lediglich Toni Fiedler lief in jedem der 15 Punktspiele auf. Aufgrund von Wechseln rangiert er jedoch mit 1249 Minuten nur auf Platz 3 der Einsatzzeiten. Stets über 90 Minuten ackerte auch Stephan Sobotta als Außenverteidiger. Mit  Erik Blomberg, Dirk Krombholz und Sebastian Peipe hüteten bereits 3 Keeper unseren Kasten.  Die Trainer schickten 21 Akteure auf den grünen Rasen. Das sind so wenige wie seit 5 Jahren nicht mehr und verdeutlicht den Mangel an einsatzbereiten Spielern bei unserer Ersten! Aufgrund von langwierigen Verletzungsausfällen und dem Abgang von Dirk Krumbholz (unbekanntes Ziel), der beruflich keine Trainings- und Einsatzmöglichkeit für sich sah, bleibt die Auswahl weiter beschränkt. Hoffnung macht der Zugang von Sebastian Baer, der vom SV Grün- Weiß Annahütte zu unseren Lila- Weißen wechselt und  eine neue Herausforderung sucht.

 

10.Spieltag

Ein abwechslungsreiches und auf hohem Niveau stattfindendes Duell mit dem FSV Lauchhammer, bis dato Spitzenreiter der Kreisliga, fand im heimischen „Stadion am Windpark“ den höchsten Zuschauerzuspruch. Die Mehrzahl der 100 zahlenden Gäste feierte den 2:1 Sieg unserer Elf nach dramatischem Spielverlauf begeistert. Scheinbar korreliert die Besucherzahl nicht nur zur Höhe des Eintrittspreises, sondern wirklich auch zum Erfolg. Da spielt die Spielklasse wohl keine Rolle. Mit dem ausbleibenden Erfolg sinken nicht nur in der Bundesliga die Zuschauerzahlen  – mal abgesehen von der Karnevalshochburg Köln! So muss sich der Trend der zahlenden Kundschaft im „Stadion am Windpark“ deuten lassen! Lockte unsere Elf im Herbst 2009 noch 739 Zuschauer an, waren es vor 12 Monaten gerade noch 516. Auf der großen Siegeswelle im heimischen Stadion wollten 2011 550 Fans mitschwimmen. Im Schnitt 69 GästeL Naturgemäß locken Reservetruppen weniger Zaungäste. So stellen die 20 verirrten Leutchen gegen die Zweite aus Großräschen den Minusrekord der Hinrunde dar. Wie bereits erwähnt, zog der damalige Spitzenreiter FSV Lauchhammer 08 mit 100 Zuschauern die meisten Interessierten an. Als Punktelieferant sollten unsere Lila- Weißen doch eigentlich gern gesehene Gäste sein. Doch auch auswärts sank nach 526 Leuten 2009 und 600 Zuschauern 2010 die Zahl der Begeisterungsfähigen auf einen Minuswert = 491. 26% davon erlebten unseren Auftritt bei der Eintracht in Lauchhammer. Lediglich 40 Verwegene mühten sich zum einzigen Auswärtssieg unserer Elf im Hohenbockaer Fußballstadion.

9. Spieltag

An einem stürmischen Sonntag im Herbst reisten wir ins Erholungsgebiet „Grünewalder Lauch“. Doch erholsam war die Fahrt zum Aufsteiger TSV Grünewalde beileibe nicht. Bekannt zweikampfstark und zusätzlich auf ihre Stärken bei Standardsituationen vertrauend, bezwangen die TSVer unsere Elf 3:2. Grundlegend schlecht spielten wir nicht. Trotz guter Technik ließ sich natürlich nicht jeder Platzfehler ausbügeln, offensiv fehlte die letzte Entschlossenheit, um den entscheidenden Torerfolg zu erzwingen, die Defensive gewann auch die Mehrzahl der Zweikämpfe, lediglich Erik Blomberg im Tor erwischte einen schwarzen Sonntag. Viele der Zuschauer meinten, wir hätten uns vom Pokal- Aus der Grünewalder gegen unsere Zweite blenden lassen. Diese marschierte mit einem 2:1 Erfolg gegen den TSV in die nächste Runde. Dort war dann leider Endstation. Der Eintracht aus Lauchhammer rangen die Schützlinge von Rainer Paulan und Detlef Krätschmann jedoch eine Glanzleistung ab und schieden trotz 1:0- Führung mit 1:2 aus. Unsere Erste bemühte die Glücksgöttin beim SV Aufbau Großkmehlen in der ersten Runde. Den Rückstand in Minute 45 egalisierte Roy Feldner nach 71 Minuten. Doch weitere Treffer verhinderte der famose Aufbau- Keeper. So jubelten unsere Kicker nach dem  4:3 Sieg im Elfmeterschießen. Bemerkenswert: mit Robert Scholl, Roy Feldner und Christian Most verschossen unsere ersten 3 Schützen! So wie die Kmehlener gegen uns die Außenseiterrolle füllten, agierten wir in der nächsten Runde. Im Achtelfinale gastierte der Senftenberger FC 08 im „Stadion am Windpark“ und verließ nach dramatischem und umkämpftem Spiel die Arena als Verlierer. Das Traumtor von Sebastian Holling entzündete den Glauben in unseren Reihen und nach 2 weiteren Treffern Martin Brundtkes jubelte Lila- Weiß. Dem Landesklassenvertreter gelang zwar zweimal der Ausgleich, doch eine dritte Antwort blieb er schuldig. Nun freuen sich unsere Jungs auf ein spannendes Viertelfinale!

8.Spieltag

Der klare 4:0 Erfolg gegen die Reserve des FSV „Glück Auf“ Brieske/Senftenberg bewies einmal mehr das spielerische Potential unserer Elf. Es war das einzige Spiel der Hinrunde, bei dem 5 Austauschakteure zur Verfügung standen! Da mühte sich das Trainerteam um Besänftigung der nichtberücksichtigten Kicker. Es war ein einmaliges Ereignis, auch wenn 14 Spieler in 6 Begegnungen zum Einsatz kamen. Druck und neue Impulse von der Bank können ein Spiel entscheidend beeinflussen. Bei 29 Wechselspielen – deutlich weniger als in den beiden Vorjahren zum gleichen Zeitpunkt 2009/10 = 43 und 2010/11 = 36 – bewiesen die Trainer jedoch selten das berühmte goldene Händchen. 7 Tore wurden von den frischen Akteuren vorbereitet oder selber erzielt. Wechselkönige sind Marius Konczak mit 5 Ein- und 2 Auswechslungen, der Defensivakteur wies in dieser Saison gewachsenes Spielverständnis nach, und mit 2 Ein- und 5 Auswechslungen Ronny Panusch.  Er legte, gerade von der Bank gekommen, gegen die Räschener Reserve das vorentscheidende Tor zum Sieg auf. Mit 2 Vorlagen und 1 eigenen Treffer gegen Annahütte ist David Prasse der Jokerkönig unseres VfB. 4 Einwechslungen benötigte er dazu. Eine mehr als Robert Scholl für eine Vorlage und einen sauberen 16 Meter- Torkracher gegen Kleinleipisch. Ebenfalls als Torschütze nach Einwechslung feierten unsere Jungs Marcus Korbin in Hohenbocka.  Die dünne Spielerdecke, aber auch das Ziel, ohne Wechsel einen homogeneren Spielverlauf  zu gestalten, werden auch in der Rückrunde die Anzahl der Wechsel begrenzen. Spiele wie beim OFC oder gegen die Ortrander Eintracht, als deutlich zu wenig Alternativen verfügbar waren, sollen im Frühjahr 2012 der Vergangenheit angehören.

7. Spieltag

Bei hochsommerlichen Temperaturen gastierten unsere Lila- Weißen beim Ortrander FC. Dass die Gastgeber zum Ende der Hinrunde auf einem Abstiegsplatz stehen würden, erahnte an diesem Samstag zu Beginn des Oktobers niemand. Warum auch? Sie begannen wie die Feuerwehr und blamierten unsere lethargische Defensive spielerisch ein ums andere Mal. Dass nur ein Tor dabei heraussprang, war unser Glück. Denn so wendeten unsere Torjäger bis zum Seitenwechsel die Partie. Das 3:2 bereitete Toni Fiedler perfekt für Martin Brundtke vor. Mit 12 Vorlagen steht Toni FiedIer als bester Vorarbeiter in der Statistik. Inklusive seiner 16 Tore ist er der Scorerkönig unserer Elf am Ende dieser Halbserie. Mit 17 Toren und 9 Vorlagen; in Summe also 26 Punkten folgt ihm Martin Brundtke. Mit gehörigem Abstand rangiert Roy Feldner mit 12 Punkten auf Platz 3. Weitere 14 Spieler trugen sich in die Liste der Scorer ein. Die Hälfte davon auch nachhaltig mit mindestens 3 Pässen zum Torerfolg. Da Tore das Salz in der Fußballsuppe sind, wünschen wir uns hier natürlich eine längere Liste mit "höheren" Zahlen:)

6.Spieltag

Beim 7:1 Kantersieg gegen den aufstrebenden SV Grün- Weiß Annahütte platzte bei Martin Brundtke der Knoten. Ein banaler Treffer ins leere Tor und ein akrobatischer zur 2:0 Pausenführung lösten die Fesseln, die den Ex- Briesker hinderten sein Potential abzurufen. Der dritte Streich gelang per Oberschenkel, sein vierter Jubel basierte auf einem Abstauber und letztlich vernaschte er die komplette Annahütter Abwehr. Diese 5 Treffer bescherten dem Linksfuß die Führung in der Liste der Torjäger des Kreises. Und der junge Stürmer wusch nach. In den folgenden 6 Spielen tauchte er stets als Torschütze auf und steht zur Halbserie bei 17 Treffern! Im Duett mit Toni Fiedler bildet er die unberechenbare Offensivkomponente unserer Elf. Der kleine Sturmpartner steuerte 16 Tore bei. Schnelligkeit, Instinkt und technische Raffinesse vereint mit uneigennütziger Spielweise - so spielen sie Katz und Maus mit den gegnerischen Abwehrreihen. Nur die Ausbeute stimmt noch nicht immer! Doch was geschieht, wenn einer von beiden ausfällt oder gar beide mal nicht zur Verfügung stehen (würden)? Weitere 6 Lila- Weiße tauchen als Torschützen in dieser Saison auf. Mittelfeldflitzer Marcus Korbin, der weiterhin verletzungsbedingt fehlende Christian Most, Techniker Robert Scholl, der auf dem Weg zur Topform befindliche Ronny Panusch  und der Aufsteiger des Vorjahres (8 Tore) David Prasse trafen jeweils einmal. Andreas Münch – in den Vorjahren stets mit 7 bis 12 Toren dabei – liegt derzeit bei 2 Treffern leicht unter „Durchschnitt“. Große Hoffnungen weckt die Entwicklung Roy Feldners, der mit 6 Treffern an alte Stürmer- Zeiten anzuknüpfen scheint. 9 Schützen für 46 Treffer ist eine ordentliche Quote. Die Verteilung kann sicher noch ausgeglichener gestaltet werden, auch wenn nicht alle Torschützen sein können, sondern die Vorbereiter und die Erkämpfer des Balles ebenso Anteil am Erfolg haben!

5.Spieltag

Die dritte Niederlage in Folge gegen die Askanen basierte sicher nicht auf einer grandiosen Leistung der Landesligareserve. Eher verursachte unser Team dieses Negativergebnis - erst hatten wir kein Glück und dann kam Pech dazu. Der frühe Führungstreffer warf unsere Elf ebenso wenig aus der spielerischen Bahn, wie der spätere 3 Tore- Rückstand. Die Spielkontrolle und temporeiches Offensivspiel mündete in einem sagenhaften Chancenverhältnis von 11:3 – nur das Endergebnis spiegelte den betriebenen Aufwand nicht wieder. In den 15 Spielen der Hinrunde ergaben sich unserem Team 143 Tormöglichkeiten. Das sind 8 mehr als zum selben Zeitpunkt der letzten Serie und sicher auch mehr, als jeder Experte nach dem Abgang von David Schwandt uns zutraute. Noch überraschender – gerade, was die Erlebnisse auf fremden Plätzen betrifft – wir hielten unsere Effizienz mit 32% stabil. 46 Treffer aus 143 Möglichkeiten zeichnen uns als zweitbestes Offensivteam aus. Nachdenklich stimmt lediglich die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsergebnis. 9-10 Tormöglichkeiten boten sich unseren Kickern in jedem Spiel. Während das Selbstvertrauen im heimischen Stadion die Brust schwillen lässt und die spektakuläre Tore fielen, muss doch das Torjäger- Gen selten in den Koffer zu den Auswärtsspielen gepackt worden sein: 41.3% vs. 22,1% Effizienz verdeutlichen das Punktedilemma zwischen Heim- und Gastspielen. Hinzu kommt, dass unsere Defensive den Gegnern mit 95 Möglichkeiten so wenig Gelegenheit ein Tor zu erzielen boten, wie letztmals vor 3 Halbserien! Doch auch die anderen Kreisligisten steigern sich J Sie trafen aus den „wenigen“ Chancen deutlich häufiger, nämlich 28-mal. Somit bilanzieren wir ein Effizienzverhältnis von 32% VfB vs. 30% für die Gegner.  Da sind wir wieder beim Ausgangspunkt – unsere VfB- Kicker betrieben nicht nur bei der 2:4 Niederlage gegen die Ortsnachbarn  einen immensen Aufwand, sondern müssen in jedem Spiel effektiver und vor allem konzentrierter mit ihren Chancen umgehen! Doch keine Truppe wird nochmals effizient agieren, wie die Askanen, die für 4 Tore lediglich 3 Chancen benötigten!!!

4.Spieltag

Die Wiederaufsteiger in die Kreisliga von der Räschener Reserve zwangen in einem unterhaltsamen Spiel unsere Elf zu einer Leistungssteigerung, sowohl was die Angriffsleistung, aber auch was taktische Disziplin betraf. Der frühe Rückstand in Minute 6  lähmte unsere Elf bis in die Schlussphase hinein. Erst 3 Minuten vor Ultimo gelang der Treffer zum Sieg, dem Martin Brundtke noch einen dritten Treffer folgen ließ. Der 3:1 Sieg sorgte trotzdem für einen faden Beigeschmack, der bis zur Halbserie anhielt. Der Feldverweis für Sebastian Holling bedeutete den Auftakt zu einer Reihe von Undiszipliniertheiten und sinnlosen, weil unfairen Aktionen, die letztlich unsere Elf in entscheidenden Situationen immer wieder schwächten. Dem verbalen Foul des Defensivakteurs folgten zwei äußerst robust geführte Aktionen Roy Feldners, die den Unparteiischen in Schipkau und Lindenau missfielen und die Ampelkarte nach sich zogen. Auf dem Sportplatz im Lindenauer Park streckte wenig später der eingewechselte Sebastian Groebe seinen Gegenspieler nieder und durfte dafür vorzeitig duschen gehen. Allen Bemühungen zum Trotz verloren wir im letzten Heimspiel – sehr umstritten – auch noch den Toptorjäger per Ampelkarte. Martin Brundtkes Widerstandskraft gegen den Tritt eines Gegenspielers ahndeten Manfred Koall und Manfred Paulisch mit Gelb, was für den bereist Verwarnten das Aus bedeutete! Somit zieren wir zur Halbserie das Tabellenende der FairPlay- Tabelle. 27 Verwarnungen – 3 Gelb- Rote und zwei Rote Karten bedeuten einen Rückfall in längst vergessen geglaubte Zeiten. Am Ende der Vorsaison standen 38 Verwarnungen -2 Ampelkarten  und lediglich eine Rote Karte zu Buche. In Zahlen: in diesem Moment der Saison 2011/12 verbuchen wir 46 Strafpunkte – nach 30 Spielen der Vorsaison belegten wir den 6. Platz mit 51 Punkten!!!! Dieses Ergebnis können wir sicher nicht mehr bestätigen, aber eine deutliche Verbesserung kann und muss gelingen.

3.Spieltag

Wer nach dem grandiosen Spiel gegen Hörlitz nach Lauchhammer zur famos verstärkten Eintracht um ihren Trainer- Star Michael Knobloch in Bestbesetzung reist, rechnet sich auch als Underdog Chancen aus. Doch eine verschlafene Anfangsphase begrub alle Hoffnungen. So verloren unsere Lila- Weißen nicht nur die ersten beiden Auswärtsspiele, sondern kehrten in der Folge auch aus Schipkau, Grünewalde und Lindenau punktlos zurück. Dabei schwankten die Leistungen wie die Temperaturen zwischen hochsommerlichen, jedoch unbelohnten Temperaturen in Lindenau und winterlicher Kälte beim Auftritt am Grünewalder Lauch.  Wer kann sagen, welche Folgen das Remis beim Ortrander FC bewirkte. An der Pulsnitzhalle kämpften sich unsere Jungs ins Spiel und hätten den OFC zu Beginn der zweiten Hälfte förmlich abschießen können. Doch sage und schreibe 7 100%-ige Torchancen vergaben die Kreisligatorjäger und ein Sonntagsschuss am Samstag sorgte für den 3:3 Endstand. Erst im verregneten November gelang der erste Auswärtssieg der Saison. Damit verbesserten wir uns mit 4 Punkten und 14:20 Toren auf Platz 11 der Auswärtstabelle, die die Schwarzheider Chemiker anführen und Hohenbocka, die Räschener Reserve und der Ortrander FC noch ohne Erfolg beschließen. Beim im Abstiegskampf verstrickten Hohenbockaer SV „Grün- Gelb“ von 1923 gelang besagter 6:2 Erfolg, wobei unsere Jungs in Halbzeit 1 brillierten und sich in der zweiten Hälfte über die Runden mühten. Ein Wegweiser in dominantere Gastauftritte in der Rückrunde sieht anders aus.

2.Spieltag

Mit dem 5:1 Heimsieg am 2 Spieltag gegen den FSV Empor Hörlitz starteten unsere Lila- Weißen ihren Siegeszug im heimischen „Stadion am Windpark“. Die Gäste, für viele Experten als Geheimtipp für den Aufstieg gehandelt, fanden gegen unsere Elf ebenso kein Mittel wie alle anderen angereisten Teams. Alle, nein! Am letzten Spieltag der Hinrunde entführte ein anderer Aufstiegsaspirant die ersten Punkte aus Klettwitz. Der SV Eintracht Ortrand besiegte einen aus dem letzten Personalloch pfeifenden VfB mit der besten Auswärtsleistung 3:1. Zuvor erspielten sich unsere Jungs in 7 Spielen 7 Siege und 30:5 Tore. Trotz der Niederlage führt unser VfB Klettwitz 1913 die Heimtabelle der Kreisliga an. Jedes Team der Liga feierte zumindest einen Heimsieg. Das bemerkenswerteste in dieser Übersicht: der Herbstmeister aus Schwarzheide holte aus 7 Heimspielen 6 Siege bei einer Niederlage und benötigte dafür lediglich 13 Treffer. So etwas nennt man gemeinhin Effizienz. Unser Top- Scorer Toni Fiedler ist gleichfalls unser effizientester Heimtorschütze – 11 Treffer. Wünschen wir uns, dass dieser Weg im Frühling fortgesetzt werden kann.

1.Spieltag

Die Lila- Weißen starteten in die Saison 2011/12 fehl. Bei der 0:3 Niederlage auf dem Rasenplatz an der Schipkauer Straße offenbarten unsere Jungs bereits alle Facetten der gesamten Hinrunde. Sie mühten sich gegen die stark gestaffelte Defensive des späteren Herbstmeisters im Erspielen von Tormöglichkeiten, öffneten so Räume in der Defensive und vermasselten sich das eigene Spiel durch Konzentrationsfehler. Einer dieser führte zum ersten Elfmeter der Saison – in der Kreisliga, aber auch gegen unsere Elf. In der 55. Minute entschied Uwe Tondera nach einer Abwehraktion von Stephan Sobotta im VfB- Strafraum auf Foulspiel und folgerichtig auf Strafstoß. Den ersten von 2 Elfmetern gegen unsere Lila- Weißen parierte Erik Blomberg mit starkem Reflex. Marcel Weslowskis Flachschuss wehrte er zum Eckball ab. Das zweite Duell mit einem Schützen verlor er. Am 3. Spieltag  gastierten unsere Kicker beim SV Eintracht Lauchhammer. Der Gastgeber entschied in der 76. Minute durch Martin Kählers Elfer die Begegnung. Beweisen diese beiden Elfmeterentscheidungen, dass Strafstöße Gastgebern eher  zugesprochen werden? Nein, denn 3 der 4 Elfmeter unseres Teams sprachen uns die oft (auch zu Unrecht) gescholtenen Unparteiischen auf fremden Plätzen zu. Den Strafstoß im heimischen Stadion verwandelte Roy Feldner zur Führung gegen den starken Aufsteiger aus Kleinleipisch ebenso sicher wie den zum 2:3- Anschluss auf dem Schipkauer Sportplatz. Martin Brundtke knallte die Kugel in Grünewalde zum zwischenzeitlichen Ausgleich in die Maschen. Lediglich Lars Rossow ließ sich die Chance zur Spielentscheidung beim Ortrander FC beim Stand von 3:3 8 Minuten vor Ultimo entgehen. Beim Halbserien- Verhältnis von 4:2 Elfmetern können sich die Schützen der Lila- Weißen für die Rückrunde jegliche Hoffnungen sparen. Zumindest wenn man die Statistiken der Vorjahre heranzieht – in der Saison 2009/10 gab es nach 30 Spieltagen ein Verhältnis von 3:4 und im Vorjahr von 4:4 zugesprochenen Strafstößen.

   
© ALLROUNDER