15. SPIELTAG 2011/12: EINTRACHT STÜRMT MARODE FESTUNG STADION AM WINDPARK

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FOTOS | STATISTIK | Bereits nach weniger als 5 Minuten hätte das Spiel für unsere Lila- Weißen gelaufen sein können. Ronny Ringel traf im Doppelpack. Seinem Tor in der 4. Minute verweigerte Manfred Koall die Anerkennung. Der Ortrander traf aus Abseitsposition. Doch nur einem Angriff später galt der Treffer. Zuvor spielte sich Erik Buntzel auf der linken Seite der Gastgeber tempostark bis zur Grundlinie durch. Seinen Rückpass knallte Martin Reichelt aufs Tor, wo Erik Blomberg lediglich abklatschen ließ. So stand Ronny Ringel nichts im Wege und er schob zur Führung ein. Auch in der Folge dominierte der Landesklassenabsteiger mit variablem Spiel, gegen das die Platzherren erst Mitte der ersten Halbzeit die korrekte Zuordnung fanden. Der Eintracht gelang es allerdings nicht, die Angriffe bis zum Abschluss zu bringen. So spielte sich das Geschehen nach 20 Minuten im Mittelfeld ab. Dort foulte Daniel Groll auf der halblinken Seite Martin Brundtke. Den Freistoß flankte Toni Fiedler in der 33. Minute in den Strafraum. Der frischgebackene Vater Roy Feldner täuschte einen Kopfball an, doch unverändert in Richtung und unberührt fluppte die Kugel ins Tor. Der Ausgleich bedeutete gleichzeitig den Auftakt zur abwechslungsreichen Schlussphase der ersten Hälfte.

Beide Teams schenkten sich nichts, wobei die Lila- Weißen offensiv gefährlicher wirkten. An dieses mutige und zielstrebige Spiel knüpften sie auch zu Beginn der zweiten Hälfte an. Martin Brundtke versprang allein vor Michael Raack das Leder. Zuvor landete ein Kopfball des Stürmers am Außennetz. Als er dann in der 54. Minute mit dem Rücken zum Tor das Leder aus der Luft angelt und sein Gegenspieler die Sense ansetzte, rechneten nicht nur die Klettwitzer mit dem Elfmeterpfiff. Manfred Koall schüttelte sich kurz und entschied trotz aus seiner Sicht gestreckten Beines des Türmers auf Spielfortsetzung. Den Nachschuss wehrte die Eintracht ab und leitete über die linke Seite den Konter ein. Martin Brundtke klärte. Sein Gegenspieler war zur Stelle und versuchte sich im Kopfstoßen. Auf Intervention des an der Linie stehenden Spielbeobachters mit Fahne Manfred Paulisch erteilte der Spielleiter beiden Akteuren eine Verwarnung. Diese bedeutete für unseren Stürmer das Aus. Bereits in der ersten Hälfte wurde er nämlich für sein einziges Foul mit der gelben Karte bedient. So änderte sich das Geschehen auf dem Rasen. Die Gäste ergriffen die Initiative und unsere Elf konterte. Die Eintracht traf den Pfosten und Toni Fiedler scheiterte an Michael Raack. Bis zur 73. Minute wehrten sich die Platzherren achtbar. Dann tankte sich Martin Reichelt auf der linken Seite durch und bediente Eric Buntzel. Aus dem Rückraum brachte der Mittelfeldspieler seine Farben mit einem Linksschuss in Front. Aufgeben heißt verlieren! Und genau dagegen wehrten sich die Lila- Weißen energisch. Leider fehlte in der Spitze die Konsequenz und von der Bank neuer Schwung. Und als dann ein Missverständnis im Vorwärtsgang Martin Reichelt an den Ball brachte, startete der beste Mann auf dem Platz durch und vollstreckte 7 Minuten vor Ultimo zum Endstand.  Aufgrund der reiferen Spielanlage geht der Sieg für die Eintracht in Ordnung. Hypothetisch was wäre, wenn die Lila- Weißen vollzählig die Begegnung beendet hätten -  zumindest hätten sie ihren Heimnimbus nicht ganz so wehrlos verloren.

Der VfB spielte in folgender Aufstellung: 1- E.Blomberg; 4- A.Krahl, 3- L.Rossow, 14- S.Sobotta; 6 R.Feldner, 5- M.Konczak, 11- M.Woznica, 8- A.Münch, 10- R.Scholl (ab 76. Min 2- D.Prasse); 9- T.Fiedler, 7- M.Brundtke

   
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